Verleihung des Carl-Mayer-Drehbuchpreises und des Thomas-Pluch-Drehbuchpreises 2010
Im Rahmen der Diagonale 2010 wird durch die Stadt Graz und den Drehbuchverband Austria zusammen mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur der Carl-Mayer-Drehbuchpreis und der Thomas-Pluch-Drehbuchpreis 2010 verliehen.
Wo: Space04, Diagonale Festivalzentrum im Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8010 Graz
Wann: 19. März 2010, 11.00 Uhr
Moderation: Kathrin Resetarits
Musik: Bernhard Fleischmann
Neue Öffnungszeiten der BenutzerInnenräume im Stadtarchiv
Ab Montag,
1.3.2010, werden die Räume des Stadtarchivs der Stadt Graz interessierten BürgerInnen zu folgenden Öffnungszeiten zur Verfügung stehen:
Montag bis Mittwoch von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr
Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr
»...mehr Informationen über das Stadtarchiv
Einladung zum Europa-Jugend-Orchester Darmstadt - Ausschreibung
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat alle Partnerstädte gebeten, die Einladung zur Teilnahme am Europa-Jugend-Orchester Darmstadt vom 29.8.2010 - 6./7.9.2010 bekanntzumachen.
Einreichfrist ist der 30. April 2010
Einladung Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anmeldung Formular
Congress Award Graz
Der Congress Award Graz würdigt VeranstalterInnen aus dem Bereich der Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie dem NPO-Bereich, die sich bei der Durchführung von Tagungen und Kongressen in Graz als BotschafterInnen der Stadt lokal, national und international verdient gemacht haben.
Die Positionierung der Stadt Graz als Wirtschafts-, Forschungs – und Wissenschaftsstandort ist eng mit der regen Kongress – und Tagungstätigkeit verbunden und der Congress Award Graz drückt die Wertschätzung der Stadt Graz gegenüber VeranstalterInnen aus, die sich um Graz in besonderem Maße aus den verschiedensten Blickwinkeln verdient gemacht haben.
InitiatorInnen des Congress Award Graz sind die Stadt Graz und die Gesellschaften Messe Congress Graz GmbH und Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH. Gestiftet wird der Preis auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses von der Stadt Graz.
Einreichfrist ist der 31. März 2010
»...mehr Informationen über den Congress Award
KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz
Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat
zwei Austausch-Stipendien für Bildende KünstlerInnen (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Zeitrahmen wie auch Ziel- bzw. Herkunftsland sind dabei flexibel und sollen von den KünstlerInnen und den vergebenden Institutionen gemeinsam in einem finanziellen Gesamtrahmen von je € 5.000,-- vereinbart werden. Ziel ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes von Grazer Bildenden KünstlerInnen, denen die Verwirklichung eines künstlerischen Projekts in einem sie besonders interessierenden Land ermöglicht werden soll, und im Gegenzug die Möglichkeit eines Aufenthalts von Graz-interessierten ausländischen Bildenden KünstlerInnen in unserer Stadt. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des Arbeitszeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Einreichungstermin ist der 19. März 2010
»... mehr Informationen über Vergabekriterien und die KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz
Stipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz für 2010
Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat
zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des betreffenden Zeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Einreichungstermin ist der 19. März 2010
»... mehr Informationen über Vergabekriterien und die Stipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz 2010
Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" – Ausschreibung 2010/2011
Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin". Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2010 bis 31. August 2011 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes
eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.
Einreichfrist ist der 31. März 2010
»... mehr Informationen über die Vergabekriterien und den/die StadtschreiberIn
Literaturstipendien 2010 - Ausschreibung
Auch 2010 vergibt die Stadt Graz/Kulturressort – vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat – zwei Literatur-stipendien (Prosa, Lyrik, Drama). Damit soll für Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geschaffen werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.
Einreichfrist ist der 31. März 2010
"Vergabekriterien für das Literaturstipendium"
»... mehr Informationen über die Grazer Literaturstipendien
Vergabe der Johann-Joseph-Fux-Stipendien 2009
Als Anerkennung von herausragenden solistischen und kammermusikalischen Leistungen im Musikausbildungsbereich vergibt die Stadt Graz alljährlich Begabtenstipendien an einige StudentInnen bzw. SchülerInnen des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums. Die Auswahl erfolgte durch die Direktion und die FachvorständInnen des Konservatoriums, die Vergabe an betreffende SchülerInnen wurde dem Kulturressort vorgeschlagen und vom Stadtsenat beschlossen.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten im Jahr 2009 haben
alle einen
1. Preis in den Landes- bzw. Bundeswettbewerben von „Prima La Musica“ erhalten:
Sebastian Marhold, geb. 29.2.1992
Klasse: Tuba (Erich Bendl)
Eva Maria Fandl, geb. 5.5.1992
Klasse: Querflöte (Prof
in Mag
a Reingard Hechtl)
Victoria Theisl, geb. 9.1.1991
Klasse: Oboe (Klaus Mörth)
Magdalena Moser, geb. 2.9.1991
Klasse: Klarinette (Adolf Friedrichkeit)
Aktueller Stadtschreiber
Fiston Mwanza (Dem. Rep. Kongo) wurde für den Zeitraum 1.9.2009 bis 31.8.2010 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.
Es gab insgesamt 64 Einreichungen aus 24 Ländern. Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befinden sich beispielsweise Alek Popov (Bulgarien), Ömer Şişman (Türkei), Catalin D. Florescu (Schweiz), Alhierd Bacharevic (Belarus) und Paul Jenkins (Großbritannien).
Die Jury kam eindeutig zu dem Schluss, dass das StadtschreiberIn Stipendium 2009/2010 der Stadt Graz an den Autor Fiston Mujila Mwanza gehen soll. Der gerade erst 28-jährige, aus der Demokratischen Republik Kongo stammende, in der internationalen Literaturszene noch weitgehend unbekannte Autor beeindruckt sowohl durch die inhaltliche Brisanz der vorgelegten Textproben als auch durch deren konzeptionelle Strenge sowie den an Rap gemahnenden, glasharten Sprachduktus. Nicht zuletzt stellt sich mit Fiston Mwanza ein Autor vor, der mit Witz und Ironie gängige Zuschreibungsmuster der Fremdwahrnehmung unterschiedlicher Kulturen ebenso wie Schablonen „naiv“-realistischer Schreibweisen aufzubrechen versteht.
Die "offizielle" Übergabe des Stadtschreiberamtes von Herrn Péter Zilahy an Herrn Fiston Mwanza fand am 16.9.2009 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, statt.
Update Oktober 2009:
Fiston Mujila Mwanza ist strahlend am 8.10.2009 aus Beirut zurückgekehrt. Er hat dort an den
VIes JEUX DE LA FRANCOPHONIE teilgenommen.
Die Kategorien Gesang, kreativer Tanz, Fotografie, zeitgenössische Literatur, Malerei, Märchen, Skulpturen wurden präsentiert und bewertet. Fiston Mwanza kam als Gewinner in der
Kategorie zeitgenössische Literatur mit der
Gold-Medaille und Urkunde nach Graz zurück; selbst der Präsident seines Landes möchte sich der heimischen Presse mit dem preisgekrönten Autor (zum ersten Mal gewinnt ein/e afrikanische/r Schriftsteller/in in dieser Kategorie) samt Medaille und Urkunde präsentieren - ob und falls ja, wann Herr Mwanza in den Kongo reisen wird, steht noch nicht fest.
BIG Ausgabe August 2009
BIG Ausgabe September 2009
Kleine Zeitung 18.9.2009
FALTER 30.9.2009
»... mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"
Literaturstipendien 2009 der Stadt Graz vergeben
Die Jury, die aus den JurorInnen Frau Dr
in Alexandra Millner, Herrn Dr. Rüdiger Wischenbart, Herrn Mag. Paul Pechmann und Frau Dr
in Andrea Wolfmayr bestanden hat, setzte sich mit Leseproben von 8 Einreichungen auseinander.
Dr. Gabriel Loidolt, ein stiller, doch über viele Jahre mit großer Stetigkeit und hohen Qualitätsansprüchen arbeitender Grazer Autor, dessen bisherige Veröffentlichungen immer wieder auch international bemerkenswertes Echo und Anerkennung erhielten, hat mit „Der Nachtportier“ ein Arbeitsprojekt eingereicht, mit dem er sein Werk um einen viel versprechenden Roman erweitern will.
Bereits die vorliegende Textprobe zeigt sowohl souveränes Handwerk als auch den für Loidolt typischen, in der deutschen Gegenwartsliteratur jedoch seltenen und durchaus riskanten Einsatz einer bild- und metaphernreichen Sprache, die romanische Traditionen in unser literarisches Umfeld einzuführen bemüht ist.
Mike Markart, ist kein Unbekannter in der steirischen Literaturszene, jedoch gehört auch er zu den Stilleren des Landes. Sein Œuvre ist breit angelegt, so schreibt er Lyrik, Romane, Hörspiele und Theater. Gerade sein letzter Roman, erschienen 2008 in der Edition Kürbis, mit dem Titel „Dillingers Fluchtplan oder Karajan umzubringen war mir ein Bedürfnis“ hat Aufsehen erregt. In den Rezensionen wird das Romankonzept von „Dillingers Fluchtplan“ als genial hervorgehoben, u. a. von Willi Hengstler; das Konzept des Romans wird in der Folge erzählerisch mit großem Können umgesetzt. Es gelingt dem Autor, die Denkbewegungen des Protagonisten – „Schlafes Bruder“ einmal anders, so eine andere Rezension – mit großer Spannung dem Leser/der Leserin zu vermitteln.
Im Anhang dieses Romans wird in den beigegebenen „Aufzeichnungen aus dem Nachlass Emilio Persichettis“ bereits auf den noch unveröffentlichten Roman „Calcata“ verwiesen, wo ein stilistisch anderer Erzähler aufscheint, der in phantastischen Utopien vom Zauber und vom Wunder einer mittelalterlichen Stadt irgendwo nördlich von Rom berichtet. Dort treffen Menschen, die flüchten, auf wundersame Weise zusammen. Die Erzählebenen wechseln fast unbemerkt zwischen Realem und Fiktionalem. So macht diese Stadt u. a. aus Bettlern Mitarbeitende und Mitgenießende, doch das fragile soziale System zerbricht. Die Menschen können aber durch Rückgriff auf die Städtephantasien des geheimnisvollen Emilio Persichetti einen völlig neuen Blick für die Zusammenhänge von Welt erhalten, diese neu ordnen. Der Ort der Handlung bleibt fiktional, eine rätselhafte Stadt hoch in den Bergen, die einen Tag in einer Blume lebt, dann wieder vergeht, wie sie gekommen ist. Im übertragenen Sinn sind es vielleicht nur kurzfristige Zauberlandschaften, worin Glück und Tod, wiederum vorübergehend, auftauchen.
Im Exposé zum Roman „Calcata“ schreibt der Autor, ein Italien-Kenner:
„Calcata erzählt von der Kleinheit und Langsamkeit, von der Zerbrechlichkeit und von der Leidenschaft verschiedener Kulturen, Musiken, kulinarischen Traditionen, aber auch von politischer Unruhe, Vertreibung und Unterdrückung.“
Ein spannender Roman ist zu erwarten!
Martin G. Wanko ist seit mehr als einem Jahrzehnt als Dramatiker, Prosa-Autor, Journalist und Literaturfunktionär der Grazer AutorInnenversammlung (GAV) in der literarischen Öffentlichkeit von Graz und darüber hinaus sehr umtriebig. Mit seinem kalkuliert zur Schau gestellten „unakademischen“ Habitus“ bemüht sich der Autor in letzter Zeit verstärkt um eine gesellschaftskritische Neu-Akzentuierung des „Boulevards“ als eines Bereichs, der gemeinhin von „affirmativer“ Kunstübung in Beschlag genommen ist. In Wankos Konzept spielen naturgemäß wirkungsästhetische Überlegungen eine eminent wichtige Rolle. Demzufolge sind Trash, grelle Effekte, holzschnittartige Kontraste, gezielte Attacken gegen den guten Geschmack und bürgerlichen Biedersinn die liebsten Ingredienzien seines poetischen Kalküls. Als „volkstümlicher“ Radikal-Satiriker bezieht Wanko seine Stoffe bevorzugt aus dem Kontext der kleinformatigen Tagespresse und dem TV, die er mit dem Mittel der Übertreibung zu monströsen Popanzen aufbläst; um auf diese seinen „Sprachpracker“ hereinprasseln zu lassen.
Martin G. Wanko entwickelte im Lauf der Jahre eine höchst eigenständige Form „brachialer“ Unterhaltung, wofür ihm die Zuerkennung eines Literaturstipendiums der Stadt Graz zurecht gebührt.
»... mehr Informationen über die Literaturstipendien
Franz Nabl-Preis 2009 an Prof. Alfred Kolleritsch
Der mit € 14.500,-- dotierte Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz 2009 (Franz Nabl-Preis) wurde über Vorschlag der hiefür eingesetzten Jury und nach Anhörung des Kulturausschusses dem Schriftsteller und Autor Prof. Alfred Kolleritsch zuerkannt.
In der Begründung der Jury heißt es u.a.: "...dass Prof. Kolleritsch nicht nur ein bedeutendes literarisches Werk hervorgebracht hat, sondern fünf Jahrzehnte lang als Herausgeber der „manuskripte“ der Gründervater der Literaturstadt Graz war und ist, ergibt in Summe eine Lebensleistung, die mit dem Franz-Nabl-Preis, dem wichtigsten Literaturpreis der Stadt, eine angemessene und längst fällige Würdigung erfährt."
Die Verleihung des Preises fand am 8.10.2009 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, durch Herrn Dr. Wolfgang Riedler, Stadtrat für Kultur, statt.
Rede von Dr. Jochen Jung
»... mehr Informationen über den Literaturpreis der Stadt Graz
Historisches Jahrbuch, Band 38/39 erschienen

Das Jahr 2008 war als "Erinnerungs"- beziehungsweise "Gedankenjahr" Anlass zu einer thematischen Schwerpunktsetzung, die sich auch in der Gliederung der Beiträge zeigt: Widmet sich ein erster Teil den "Achter-Jahren" aus der Sicht zeithistorischer Forschung – insbesondere der Zeit um 1938 und dessen Folgen –, so finden sich in einem zweiten Abschnitt mit so genannten "vermischten" Beiträgen Untersuchungen aus unterschiedlichsten Forschungsbereichen, wodurch vielseitige Einblicke in die jüngste Grazer Stadtgeschichte ermöglicht werden.
Ab sofort im guten Buchhandel erhältlich, 472 Seiten, Euro 25,--
»... mehr Informationen über das Historische Jahrbuch der Stadt Graz
Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2009

Eingereicht wurden 37 Treatments.
Für das Jahr 2009 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von
€ 14.500,-- für das Treatment
und der Förderpreis in der Höhe von
€ 7.200,-- für das Treatment
verliehen.
Pressemitteilung 2009
»... mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
» zum Archiv der Beiträge