Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2012

Eingereicht wurden 52 Treatments.
Für das Jahr 2012 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von
€ 14.500,-- für das Treatment
-
Constantin Nikolaus Bickermann - Kinofilm - von Christoph Brunner und Kevin Lutz
und der Förderpreis in der Höhe von
€ 7.200,-- für das Treatment
-
Es war einmal in Wien - Kinofilm von Hüseyin Tabak
verliehen.
Pressemitteilung 2012
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Kunst- und Kulturbericht 2010
Der Kunst- und Kulturbericht 2010, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Graz, bietet einen Überblick über alle Kunst- und Kulturförderungen dieses Jahres, die Wissenschaftsförderung und den städtischen Bibliotheksbereich.
Vergleichszahlen der vorangegangenen Berichtsjahre finden Sie ebenfalls im Kulturserver.
Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2010
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Herbert Eichholzer Architekturförderungspreise 2011 vergeben
Mit Stadtsenatsbeschluss vom 1.2.1991 wurden im Gedenken an den am 7.1.1943 vom NS-Regime hingerichteten, zum Zeitpunkt seines Todes erst 40-jährigen Grazer Architekten Herbert Eichholzer nach ihm benannte Architekturförderungspreise der Stadt Graz geschaffen.
- Von den 15 eingereichten Projekten wurden 3 Projekte ausgezeichnet.
- Die Jury hat einstimmig empfohlen, dass es keinen ersten Preis gibt.
- Die Projekte Nr. 8 (Verfasser: Andreas Draxl) und Nr. 13 (Verfasser: Stefan Jos, Christian Buresch und Alexander Gebetsroither) erhalten ex aequo den 2. Preis.
Projekt Nr. 6 (Verfasser: Toni Levak, Rene Märzendorfer, Christian Repnik und Reinhold Weinberger) erhält den 3. Preis.
Die Überreichung der Preise fand am 11.1.2012 um 19.00 Uhr im Haus der Architektur, Palais Thinnfeld, Mariahilferstraße 2, 8020 Graz, statt.
» mehr Informationen über den Herbert Eichholzer - Architekturförderungspreis
Förderungspreise 2011
Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreise und Stipendien im Kunst- und Kulturbereich.
Die
Literaturförderungspreise gehen an Frau
Natascha Gangl und an Herrn
Alexander Micheuz,
der
Fotoförderungspreis wurde Frau
Olivia Fürnschuß zuerkannt.
Der
"manuskripte"-Literaturförderungspreis geht an Frau
Marija Ivanović,
die
Musikförderungspreise gehen an Frau
Sanja Lasic und Herrn
Wen-Cheh Lee,
die heurigen
Kunstförderungspreise gehen an Frau
Roswitha Weingrill und Herrn
Mag. Andreas Heller.
Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.
Die Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2011 fand am Mittwoch, 23.11.2011 um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Graz, Vortragssaal, Sackstraße 18, 8010 Graz, durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Mag. Edmund Müller, statt.
Weiters wurde das
Dr.-Karl-Böhm-Stipendium 2011 an Herrn
Andreas Oblasser, BA BA MA und die
Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz an
Rahela Duric, Fang Li, BA MA, Petra Polackova, Alexander Apfler, BA, Daniela Hemetsberger, Judith Mayer, BA BA MA, vergeben.
Die feierliche Überreichung der Stipendien fand am Dienstag, 22.11.2011 um 11.00 Uhr im Palais Meran, Florentinersaal, Leonhardstraße 15, 8010 Graz, durch den Wissenschaftsreferenten der Stadt Graz, Herrn Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, statt.
mehr Informationen über:
» den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
» den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den Musikförderungspreis der Stadt Graz
» den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
» das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
» das Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst
Kunst- und Kulturförderung evaluiert - Externe Studie im Gemeinderat
Ein halbes Jahr lang hatte sich das externe Evaluierungsteam Univ.- Prof. Dr. Tasos Zembylas und Dr
in Juliane Alton mit der Kunst- und Kulturförderung der Stadt Graz befasst. Ausgangspunkt war die Beauftragung des Kulturressorts, die Fördervereinbarungen für Kunstvereinigungen und Kulturinstitutionen zu evaluieren. Da die Letztentscheidung über die Einzelevaluierungen (vorbehaltlich aller Entscheidungen der politischen Organe) erst mit Budgetbeschluss des Gemeinderates für das Jahr 2012 direkt kommuniziert werden kann, befasste sich der Grazer Gemeinderat in einem ersten Schritt mit den allgemeinen Überlegungen der Studie und nahm einen dazu vom Kulturreferenten der Stadt Graz vorgelegten Informationsbericht in seiner Septembersitzung 2011 mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis.
Im Folgenden finden Sie sowohl das Gemeinderatsstück als auch – als besonderes Service – erstmals die Evaluierungsstudie in ihrer Gesamtheit. Durch Balken unkenntlich gemacht sind alle personenbezogenen Daten und Erläuterungen. Die Einzelbewertungen werden nicht veröffentlicht, sie beruhen grundsätzlich auf den Ergebnissen der Beratungen des Evaluierungsteams mit Kulturamt und Spartenfachbeiratsgremien und werden direkt mit den betroffenen Institutionen besprochen. Die neuen Förderverträge sollen ab Jänner 2012 für die Jahre 2012 und 2013 wirksam werden, die Beschlüsse dazu sind jedoch nur gemeinsam mit dem Budgetbeschluss des Gemeinderates möglich.
Informationsbericht 22.9.2011
Evaluierungstext
Literaturstipendien 2011 vergeben
Die Stadt Graz/Kulturressort hat nach Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama) in Höhe von je € 10.000,-- vergeben. Damit soll den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.
Die heurigen StipentiatInnen sind Frau
MagaAngelika Reitzer und Herr
Dr. Max Höfler.
Jurybegründungen:
Angelika Reitzer hat in den letzten fünf Jahren durch drei Buchpublikationen auf sich aufmerksam gemacht: In den beiden Romanen „Taghelle Gegend“ (2006) und „unter uns“ (2010) sowie dem Prosaband „Frauen in Vasen“ (2007) überzeugt sie durch eine klare und sachliche Sprache, mit der sie dichte Atmosphären und intensive Bilder von nachhaltiger poetischer Kraft schafft.
Indem sie diese durch Perspektivenwechsel und einer beinahe filmisch wirkenden Schnitttechnik bricht, dringt sie hinter den schönen Schein der Gesellschaft vor. Ihre Figuren – es sind meist Frauenfiguren, die im Zentrum des fragmentarisch erzählten Geschehens stehen – sind zwar in einem konkreten Hier und Jetzt einer liberalen Wohlstandsgesellschaft verankert, doch befinden sie sich je auf einer diffusen Suche, der ihren Blick auf die Umgebung schärft.
Angelika Reitzer gelingen in ihrer Prosa feine, kritische Porträts gesellschaftlicher Segmente, von jungen Künstlerinnen bis dominanten Großmüttern, von Freundschaften in Schwebe und Freundeskreisen, die am Problem eines Einzelnen scheitern.
Doch sie schreibt auch Lyrik und dramatische Texte; sie ist eine produktive Schriftstellerin, deren einprägsame Stimme aus der österreichischen Literaturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist.
Max Höfler trat in der literarischen Öffentlichkeit der Stadt Graz und darüber hinaus seit nunmehr rund 10 Jahren als origineller Sprachakrobat in Erscheinung, der mit Elementen aus unterschiedlichen Formtraditionen raffiniert zu jonglieren weiß. Trotz ihrer rhetorischen Exzentrik sind Höflers Sprachspiele keineswegs selbstzweckhaft: In Bezugnahme auf den Dadaismus und die Nachkriegs-Avantgarde (Wiener Gruppe) setzt der Autor sprachsatirische Verfahren mit Kalkül zur Durchleuchtung landläufiger Wirklichkeitskonstruktion ein.
Während sein Debütroman „texas als texttitel“ (erschienen im Ritter Verlag, 2010) männlich-chauvinistische Geschichtsbilder und damit assoziierte, die gesellschaftlichen Widersprüche übertünchende Erzählweisen aufs Korn nimmt, setzt sich Höfler in dem – in Auszügen für das Literaturstipendium der Stadt Graz eingereichten, bislang unpublizierten ‑ Text „wies is, is“ mit der bewußtseinssteuernden Wirkung von Mythen auseinander, die darauf abzielt, den Krieg als naturgegebenes Verfahren zur Konfliktbewältigung zu legitimieren. Das Skandalöse am Bewußtseinsschwindel der Sagen liege laut Höfler darin begründet, dass sich die ihnen immanenten martialischen Haltungen seit jeher und ungebrochen tagtäglich in unsere Gehirne ‑ und das vom Kindesalter an ‑ einschleichen.
Aus der Dekonstruktion des Mythos vom Krieg als Naturgesetz folgt für Max Höfler naturgemäß die Zersetzung vermeintlich „naturgegebener“ Erzählformen.
Um herkömmliche Weisen der Narration zu unterlaufen, bedient sich der Autor in „wies is, is“ folgender Strategien: Da ist zum einen die verschachtelte Konstruktion seines Prosatextes, der gleichsam als ein im Entstehen begriffenes „komödienstück“ eingerichtet wird, zum anderen die Exotik der Stoffwahl in bezug auf die „Binnenerzählung“, die Material aus der altindischen Sage um den Gott Rama und den kriegerischen Affenkönig Hanuman („Ramajana“) verwendet. Als augenfälligste Strategie der Verfremdung erweist sich freilich das Sprachkostüm des Erzählers: Dessen Neigung, brachiale Gewalt comic-haft zu überzeichnen, seine vorgeschützte Naivität und vermeintliche stilistische Schnitzer (unnötige Wortwiederholungen, Pleonasmen, schiefe Vergleiche etc.) gemahnen an jenen Informations- und Sprachbrei, der dem Bewußtsein jedes einzelnen tagtäglich verabreicht wird und somit einer „Infantilisierung“ der Gesellschaft Vorschub leistet.
Die eingereichten Textausschnitte von „wies is, is“ überzeugten die Jury mehrheitlich als innovativer Beitrag zu einer sprachsatirisch inspirierten, ideologiekritisch geschärften Dichtung, die sich an den Errungenschaften der Avantgarden früherer Epochen nicht einfach vorbeischwindelt, als wären diese ephemäre Randerscheinungen gewesen, die man endlich abhaken könne.
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Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Band 41 erschienen

Das Historische Jahrbuch der Stadt Graz Nr. 41 steht ganz im Zeichen des 18. Jahrhunderts, ist es doch thematisch mit dem 13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, der vom 25. bis 29. Juli 2011 an der Karl- Franzens-Universität Graz stattfand (siehe LINK
18thcenturycongress-graz2011.at), verknüpft.
Der Untertitel lautet daher auch "Graz im langen 18. Jahrhundert. Eine Spurensuche ins Heute.."
Der Band, zusammengestellt von der Schriftleitung Herrn Hofrat DI Dr. Friedrich Bouvier und Herrn a. o. Univ.- Prof. Mag. Dr. Nikolaus Reisinger, widmet sich Themen, die sowohl historische als auch zeitgenössische Relevanz bergen. Die AutorInnen zeigen an ausgewählten Beispielen Kontinuitäten oder Kontraste, Divergenzen und Konvergenzen zwischen damals und heute. Die Beiträge spannen u. a. thematische Bögen von der Wahrnehmung der Stadt, dem Umgang mit dem Historischen Erbe, über alte und neue Eliten und der BettlerInnen-Frage bis zur ersten Frauenzeitung in Graz, der Kritik am Freizeitverhalten sowie dem Sterben und der Trauer im 18. Jahrhundert.
Der 41. Band wurde am
Dienstag, 2.8.2011, um 19.00 Uhr, in der Gotischen Halle/Stadtmuseum Graz präsentiert.
Das Historische Jahrbuch Nr. 41 ist im guten Buchhandel erhältlich, 456 Seiten, Euro 27,--.
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Franz Nabl-Preis 2011 an Angela Krauß
Der mit € 14.500,-- dotierte Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz 2011 (Franz Nabl-Preis) wurde über Vorschlag der hiefür eingesetzten Jury und nach Anhörung des Kulturausschusses der Schriftstellerin Angela Krauß zuerkannt.
In der Begründung der Jury heißt es u.a.: "...Angela Krauß schreibt Prosa, aber mit der Konzentriertheit und poetischen Kraft einer Lyrikerin. Über diese Prosa kann man nicht hinweglesen, und sie ist auch nicht auf das vordergründige Erzählen von Geschichten aus. Die Geschichten stecken vielmehr in den Sätzen, in der innigen Liaison der Worte, und dieser Tanz der Sprache erzeugt eine Sinnfülle, die nicht aufgeht in irgendeinem nacherzählbaren Geschehen."
Die Übergabe des Literaturpreises fand durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Michael Grossmann, am Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:00 Uhr, im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, statt.
»... mehr Informationen über den Literaturpreis der Stadt Graz
Camera Austria-Preis der Stadt Graz für zeitgenössische Fotografie 2011

Der österreichischen Künstlerin Heidrun Holzfeind (geb. 1972) wurde der diesjährige »Camera Austria-Preis der Stadt Graz für zeitgenössische Fotografie« zuerkannt.
Die Jury sieht in der Arbeit von Heidrun Holzfeind einen wichtigen Beitrag zur Kontinuität und Neuformulierung von Fragen des Dokumentarischen und der Rolle des Mediums Fotografie zwischen Kunst und sozialer wie politischer Praxis
» www.heidrunholzfeind.com
» mehr Informationen über den Camera Austria-Preis der Stadt Graz
Begabtenstipendien des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums vergeben
Alljährlich vergibt die Stadt Graz Begabtenstipendien an StudentInnen bzw. SchülerInnen des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums als Anerkennung von herausragenden solistischen und kammermusikalischen Leistungen im Musikausbildungsbereich. Die Auswahl erfolgte durch die Direktion und die FachvorständInnen des Konservatoriums, die betreffenden SchülerInnen wurden als Vorschlag an das Kulturressort weitergeleitet.
Als Begründung für die Nominierungen wurde von der Konservatoriumsleitung angeführt, dass
alle vier SchülerInnen
erste Preise bei nationalen bzw. internationalen Wettbewerben erreichen konnten:
Daniel Windisch, geb: 14.11.1994 (Klarinette/Klasse Mag. Uhl)
Johannes Lang, geb: 19.5.1995 (Trompete/Klasse Kurt Körner)
Sophie Fournier, geb: 19.10.2001 (Klavier/Klasse Mag. H. Frühwirth)
Joel Hainzl, geb: 15.2.1999 (Hackbrett)
Information für KulturveranstalterInnen:
Neues Procedere für "Subventionen der Leistungen des Veranstaltungsservices"
Seit 1.1.2011 ist folgendes Procedere bei der Antragsstellung vorgesehen, wobei diese Veröffentlichung als Service verstanden werden möge. Die Vergabe erfolgt
ohne Einbeziehung des Kulturamtes:
Für die Bearbeitung von Subventionsanfragen bezüglich Leistungen/Infrastruktur für Veranstaltungen bitte das Formular
"Allgemeines Subventionsformular" auszufüllen und zusammen mit einem Kostenvoranschlag des Veranstaltungsservices (einzuholen bei Herrn Harald Gutjahr –
harald.gutjahr@holding-graz.at – Tel. 872/ 7153) beim Straßenamt – Ansprechperson Herr Oswald Zinterl -
strassenamt@stadt.graz.at – Tel. 872/ 3615, Europaplatz 20, 8020 Graz per Email oder Post einzureichen.
Bitte darauf zu achten, dass das Ansuchen
spätestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Straßenamt eingelangt ist, damit die Bearbeitung fristgerecht erledigt werden kann.
Über die Subventionsentscheidung werden Sie vom Büro der Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker benachrichtigt.
» Veranstaltungsleitfaden
StadtschreiberIn-Stipendium für 2011/2012 vergeben
Frau
Barbara Marković, serbische Autorin, wurde von der Jury (Frau Dr
in Millner, Frau Mag
a Reitzer, Herrn Dr. Jaroschka, Herrn Dr. Wischenbart und Herrn Mag. Pechmann) einstimmig zur
neuen Stadtschreiberin vom 1.9.2011 bis 31.8.2012 gewählt.
Der Grazer Stadtsenat folgte der Empfehlung der Jury und beschloss, Frau Barbara Marković zur neuen Stadtschreiberin 2011/2012 zu ernennen.
Es gab insgesamt 70 Einreichungen aus 30 Ländern.
AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, waren beispielsweise Nataliya Snyadanko (Ukraine), Nikola Madzirov (Mazedonien), Liliana Corobca (Rumänien), Asli Erdogan (Türkei), Catharina Blaauwendraad (Niederlande), Sabine Eschgfäller (Südtirol) und Mimoza Ahmeti (Albanien).
Begründet wurde die einstimmige Entscheidung von der Jury wie folgt:
Die Autorin, Übersetzerin und Journalistin Barbara Marković brachte mit "Ausgehen" (in Serbien 2006 und auf Deutsch 2009 erschienen), einer Nachdichtung von Thomas Bernhards "Gehen", den mittlerweile fast 40 Jahre alten Text erneut und neu zum Leuchten und Strahlen: Marković hat Bernhard treffsicher und musikalisch über- und neu geschrieben, sie hat ihm neuen Sinn verliehen und seine Ausweglosigkeit und Verzweiflung hereingeholt in unsere Gegenwart und damit jene Existenzbewegung, die Bernhard vollständig in Sprachbewegung transportierte (G. Blöcker), weitergetrieben.
Den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und die außergewöhnliche Form der Intertextualität – verschiedene Wahrnehmungen und Blicke auf Zeit und Ort – zeichnen auch Markovićs Projekt für Graz aus: Die Autorin wird zum „Stadtavatar“ für Menschen, die ihre (Heimat-)Städte bereits vor längerer Zeit verlassen haben und anhand deren Erinnerungen sie sich auf die Spuren in der Gegenwart macht. Ein literarisches Spiel, aber auch eine Zusammenarbeit auf der technischen Basis eines der ersten Computer-Rollenspiele namens MUD (für Multi User Dungeon).
Nicht nur die geplanten Ergebnisse (ein Buch mit unkonventionellen, persönlichen Stadtplänen sowie eine Umsetzung im Internet) halten die JurorInnen für äußerst förderwürdig, sie betrachten auch die Anwesenheit Barbara Markovićs in Graz als große Bereicherung für dessen rege Literaturszene.
Die
"offizielle" Übergabe des StadtschreiberInnenamtes von Herrn Jörg ALBRECHT an Frau Barbara Marković fand am
Donnerstag, 15.9.2011 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, statt.
Falter 17.8.2011
G7 4.9.2011
der standard 6.9.2011
» mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"
Vergabe des Grazer Congress Award 2011
Mit 52 Einreichungen für den Congress Award 2011 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der maximal fünf Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu erhalten.
Die feierliche Verleihung des Grazer Congress Award 2011 fand am Montag, 10.5.2011, im Stefaniensaal statt.
Die Preisträger sind:
Das kooperative Gehirn – Bildung-Beziehung-Behinderung
11. Symposium Energieinnovation – "Alte Ziele – Neue Wege"
Von Ödipus zu Eichmann. Kulturanthropologische Voraussetzungen von Gewalt
EuroSun 2010
Interuniversitäres Symposium "Raum: Konzepte in den Künsten, Kultur- und Naturwissenschaften"
Würdigungspreis: 21. Grazer Fortbildungstage der Ärztekammer für Steiermark
» mehr Informationen über den Congress Award der Stadt Graz
Österreichischer Verwaltungspreis - Anerkennungspreis für Stadtbibliotheken
Am 28. März 2011 wurden mit dem Österreichischen Verwaltungspreis, der 2010 bereits zum vierten Mal ausgeschrieben wurde, herausragende Leistungen öffentlicher Organisationen gewürdigt. In der Kategorie "Bürokratieabbau und Zusammenarbeit zum Nutzen der BürgerInnen" holten das Jugendamt für das Projekt "Sozialraumorientierung" sowie die Grazer Stadtbibliothek für das "Postservice" den Verwaltungs- bzw. Anerkennungspreis heim nach Graz.
Nahmen aus den Händen von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek (l.) den Anerkennungspreis für das "Postservice" entgegen: Patrizia Monschein (Kulturamt), Maga. Roswitha Schipfer (Leiterin Stadtbibliothek), Gerda Widmann-Sedlnitzky ("Postservice") (v. l.) (Foto: BKA/Peter Lechner).
Für das Projekt "'Bücher unterwegs - das innovative Vertriebssystem" wurde auch der Grazer Stadtbibliothek eine Anerkennung zuteil. Das "Postservice" ist ein bisher einmaliges Kooperationsprojekt mit der österreichischen Post AG. Seit Juli 2006 können alle verfügbaren Medien online über die Homepage der Stadtbibliothek, per Telefon, Fax oder persönlich bestellt und eine der 24 Grazer Postfilialen als Zustellort ausgewählt werden. Parallel wurde ein professioneller bibliothekarischer Auskunfts- und Beratungsdienst (Hotline) eingerichtet. Die bestellten Medien werden täglich von der Post AG an die Postfilialen verteilt, wo sie bereits am Folgetag abgeholt werden können. Die Rückgabe ist in jeder Bibliothek und Postfiliale möglich.
Dieses Zustellservice, das eine flächendeckende Nahversorgung der Grazer Bevölkerung gewährleistet, wird für Kinder und Jugendliche sowie Kulturpass-InhaberInnen kostenlos angeboten. Bei Mobilitätsbehinderung ist auch die Zusendung an die Wohnadresse kostenfrei. Wie sehr das Postservice den Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkommt, beweist der starke Anstieg der Zahl der Bestellungen: in knapp fünf Jahren haben sich die Entlehnungen nahezu versechsfacht!
» mehr Informationen: stadtbibliothek.graz.at
» mehr Informationen: www.graz.at
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