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Bildsammlung steirischer Fotografen - 418 Fotografien von 19 Autoren


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Recherche zur und Dokumentation von öffentlicher Kunst in Graz: von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart



Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz


Dotation/Förderungsziel

Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des betreffenden Zeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Aufgrund des Budgetprovisoriums 2017 werden die nächsten Ausschreibungen der Arbeitsstipendien für Bildende Kunst, der Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film sowie der Literaturstipendien erst frühestens Ende 2017 für das Jahr 2018 erfolgen. Damit sind die bisherigen Einreichtermine Ende Februar bzw. Ende März hinfällig. Ein neuer Einreichtermin für die Stipendienvergabe 2018 wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Vergabekriterien

  • Ausgewiesener Graz-Bezug: Geburtsort Graz oder Wohnort Graz oder Arbeitsschwerpunkt in der Stadt Graz
  • Künstlerische Qualität
  • Mindestens eine öffentliche Präsentation der Werke in Graz mit Dokumentation bzw. Katalog

Erforderliche Einreichungsunterlagen

  • Formular Arbeitsstipendium (1-fach)
  • Motivations-Statement mit formlosem Ansuchen (6-fach)
  • Biografie (6-fach)
  • Verzeichnis von Ausstellungen (6-fach)
  • Kataloge (1-fach)
  • diverse Dokumentationen, Pressebericht u. ä. (6-fach)

Vergabemodus

  • Ausschreibung
  • Bewertung durch Jury
  • Entscheidung durch die zuständigen Organe der Stadt Graz (Kulturstadtrat, Stadtsenat)
  • Zudem gestattet der Stipendiat / die Stipendiatin dem Kulturamt der Stadt Graz, über das Stipendium zu berichten (Website, gegebenenfalls Buch, gegebenenfalls Katalog, gegebenenfalls Massenmedien, wie Zeitungen und ähnliches). Dafür stellen sie ihre Dokumentation und Reproduktionen bzw. Bilder jener Werke, die im Rahmen des Stipendiums entstanden sind, kostenfrei zur Verfügung und erteilen die unentgeltliche Druckgenehmigung auch über das Jahr hinaus.

Formular



KONTAKT:
Maga Bettina Messner
Kulturamt der Stadt Graz
Stigergasse 2 (Mariahilfer Platz), 2. Stock, A-8020 Graz
Tel: +43/316/872/4921
Fax: +43/316/872/4909
e-mail: bettina.messner@stadt.graz.at


Stipendiatinnen 2016

Zita Oberwalder und Studio ASYNCHROME

Zita Oberwalder lebt und arbeitet in Graz. Als gelernte Fotografin hat sie sich Mitte der 80er Jahre der künstlerischen Fotografie verschrieben, die sie meist analog und in Schwarz-Weiß anfertigt. Die vielfach auf Reisen aufgenommenen Plätze und Orte zeigen keine herkömmlichen touristischen Sujets, sondern Knotenpunkte der globalen, mobilen Gesellschaft, zufällig Vorgefundenes oder biografische Orte des antiken Schriftstellers Ovid. Ihre Fotografien sind geprägt von weltweiten Bewegungen, Zeit- und Ortsverschiebungen. Narrativ bedienen sich dabei literarischer Textfragmente, die zusätzlich einen historischen Rahmen öffnen. Sehr sensibel nutzt sie dabei den Kontrast von Schwarz und Weiß, aber auch eine sehr subtile Bildkomposition und sehr gekonnt schafft sie – oft im gleichwertig ausgerichteten Format des Quadrats - eine poetische Zeitlosigkeit im Gleichgewicht von Fokus, Perspektive und Ausschnitt. Die dauerhaft prägnante Arbeit einer der wichtigen Grazer Fotografinnen soll aus Sicht des Fachbeirates mit einem Arbeitsstipendium unterstützt werden.

studio ASYNCHROME wurde Ende 2013 von Marleen Leitner und Michael Schitnig gegründet und ist seither eine der ganz wenigen noch in Graz arbeitenden Gruppen der jüngeren Generation, die Architektur nicht nur als Dienstleistung sondern vor allem auch als disziplinenübergreifende freie künstlerische Arbeit auffassen und betreiben. "Die Ausdrucksformen reichen dabei von Fotografie, Zeichnung, Malerei, Installation bis hin zu Animation. Dieses spartenübergreifende Arbeiten ermöglicht ein multiples Blickfeld hinsichtlich der angestrebten Bearbeitungsfelder. So prallen plurale Realitäten und Wirklichkeiten aneinander, stoßen sich ab und überlagern sich." (studio ASYNCHROME 2015) Der Beirat erachtet diese Position als einen wichtigen Beitrag für die Kunstproduktion in Graz und die Arbeit des Duos als besonders förderungswürdig.

StipendiatInnen 2015

Nayari Castillo-Rutz und Gerald Hartwig

Ein Arbeitsstipendium für Bildende Kunst wird Frau Nayari Castillo für das Rechercheprojekt „Zur Archäologie des Reisens“ (Kapitel Graz) zugesprochen. Dabei beschäftigt sich die in Venezuela geborene Künstlerin mit Fragen der Identität, die sich insbesondere in Situationen der Emigration stellen. Nayari Castillo untersucht die hybriden Vorstellungswelten des Reisens, die sich während einer Dislozierung herausbilden. Der postkoloniale Diskurs der Karibik, der ihr als Modell für postmodernes Handeln und transkulturelles Denken gilt, dient als Folie. Gesammelt und erforscht wird mit Hilfe von Text, Fotografie und Objekt, es entstehen fünf bis sieben Interventionen im öffentlichen Raum in und um Graz.
Die Arbeitsweise von Nayari Castillo ist vor allem durch das Wollen und Ermöglichen von Kommunikation und Dialog geprägt. Beides lässt sie zwischen Menschen stattfinden – die Künstlerin involviert Personen, die ihre Erzählungen und Erfahrungen in das künstlerische Werk einbringen –, aber auch über Objekte und die Geschichten und Konnotationen, die diese in sich tragen. Aus technischer Sicht arbeitet die Künstlerin im besten Sinne multimedial und bedient sich jener Mittel, die zum gerade auszuführenden Projekt am besten passen.

Gerald Hartwig lässt sich nicht einordnen. Die traditionellen Kategorien der Bildenden Kunst haben für ihn keine Bedeutung. Sie haben auch bei der Auseinandersetzung mit seinem schon vielfältigen Gesamtwerk ausgedient. Sie bleiben bloß Anhaltspunkte für eine analytische Bewertung der künstlerischen Qualität jener medialer Teilbereiche, die er konsequent zu vernetzen versteht. Erfolgreich betätigte und betätigt er sich als Maler, Drehbuchschreiber, Filmemacher, Bühnenbildner, Performancekünstler, Graphiker, Illustrator und Zeichner.
In seinen Graphic Novels versteht er es ausgezeichnet, viele der genannten Sphären miteinander zu verknüpfen – die filmische Dramaturgie einer literarisch berührenden Story, atmosphärisch- malerische Elemente und seine locker wirkende, zeichnerische Prägnanz – wofür die Publikation „Chamäleon“ ein hervorragendes Beispiel ist.
Das Arbeitsstipendium 2015 soll Gerald Hartwig auch dazu dienen, seine vielfältigen künstlerischen Aktivitäten, die er nach seiner Rückkehr nach Graz entwickelt hat, zu unterstützen. Vor allem soll es dem Künstler dadurch erleichtert werden, seine neue Graphic Novel, die sich mit Grundfragen der menschlichen Existenz wie mit deren Zukunft beschäftigt, und bezeichnenderweise „Eden“ heißen soll, weiter zu entwickeln und – wenn möglich – fertigzustellen.

StipendiatInnen 2014

Maria Schnabl und E.D Gfrerer

Maria Schnabl ist auf der Suche nach den Spuren, die Menschen in Landschaften in Form von Kultivierung, Architektur oder angelegten Ordnungssystemen hinterlassen. Sie fotografiert in der Natur und erstellt in narrativen Serien Zusammenhänge, die manchmal surreal, zuweilen auch skurril erscheinen. Mit einfühlsamen Portraits dokumentierte Maria Schnabl unsentimental und präzise Bilder vieler Leben von Roma in Bosnien und Herzegowina.
Maria Schnabl ist 1983 in Graz geboren und hat hier die Ortweinschule absolviert. Ihre Arbeit ist genau recherchiert, aufs wesentliche konzentriert und vielversprechend im fotografischen Blick. Das ihr gewährte Stipendium möge sie in ihrer konsequenten Arbeit bestärken.

"die permanente notwendigkeit, welt in erfahrung zu bringen, zwingt zur konstruktion von wirklichkeit, erzwingt die untersuchung und überprüfung von tauglichkeit und tragfähigkeit des hergestellten." (e.d gfrerer)
"Leerstellen im Gefüge" sind es, an denen E.D Gfrerer seine künstlerischen Untersuchungen ansetzt: Zwischenräume, Intervalle, deren Potential als gedankliche "Anschlussstellen" er unter der alltäglichen Wahrnehmungsschwelle aufspürt und mit ortsbezogenen Raum-Konstruktionen sichtbar macht. So verdanken wir einer Baustelle und dem Ergebnis von Gfrerers "konkreter Bezirksarbeit" das Bewusstwerden einer direkten Verbindung zwischen Graz und dem Schwarzen Meer*.
Ansprüche auf Dauerhaftigkeit sind dem diplomierten Architekten, der seit 1992 als freischaffender Künstler agiert, fremd. Seine konzeptuell überzeugende Arbeit erfährt durch die Verwendung "armer" Materialien entscheidende Brüche. Sein Interesse gilt dem Temporären. "Räume als flüchtige Unterstände" sind es denn auch, die E.D Gfrerer 2014 in Graz und Sarajevo installieren wird, er selbst wird zwischen den beiden Orten hin und her pendeln – um damit, einmal mehr, der permanenten Notwendigkeit, die Welt in Erfahrung zu bringen, Folge zu leisten.

* Petersbach-Anschlussstelle Schwarzes Meer / Urbane Kunstpiloten, Intro-Graz-Spection, 2010

StipendiatInnen 2013

Markus Jeschaunig und Clara Oppel

Vom Gaisberg über den Hauptbahnhof, durch den Rosengarten einer alten Dame in Waltendorf bis zu einem Waldstück am Ragnitztalweg. Über die Grenzen zwischen öffentlichen und privaten Räumen hinweg, zieht Markus Jeschaunig eine gerade Linie von West nach Ost quer durch das Grazer Stadtgebiet, aktiviert ein Team von Urbanen TomographInnen und schickt sie auf einen Film-Trip, um ein simultanes Stadtportrait anzufertigen, das sich in einer Videoinstallation am Linien-Mittelpunkt Künstlerhaus verdichtet. Mit Urban Tomography, seinem Diplomprojekt an der Universität für künstlerische & industrielle Gestaltung in Linz, war der junge Architekt und Künstler 2010 nach Graz zurückgekehrt, um hier und von hier aus, die Linie seiner grundlegenden Themen konsequent weiter zu verfolgen. Öffentlicher Raum/Landschaft/Architektur, Bildende Kunst/Ökologie/Biosphäre. An diesen Schnittstellen entwickelt Jeschaunig, genau beobachtend und analysierend seine interdisziplinär ausgerichteten Projekte, die ausführliche Recherchen verbunden mit der Investition von Zeit und Konzentration in die Konzeption ebenso voraussetzen wie Überzeugungskraft und das Aufbauen von Netzwerken. "Lebt und arbeitet in Graz". Man darf bei Markus Jeschaunig davon ausgehen, dass das Arbeitsstipendium dazu beitragen wird, die biografische Notiz positiv zu besetzen – für den Künstler und für die Grazer Kunstszene.

Clara Oppel ist 1967 in Haßfurt (D) geboren, lebt und arbeitet in Graz. Ihr Werdegang ist von Anbeginn an durch ihren multimedialen und disziplinenübergreifenden Zugang zur Kunst geprägt. Sie studierte ab 1995 an der A.d.b.K. Nürnberg Malerei, an der A.d.b.K. Wien Bildhauerei, an der Musikuniversität Wien am Institut für Elektroakustik, an der HfG in Karlsruhe Medienkunst und wurde schließlich künstlerisch wissenschaftliche Mitarbeiterin an der "Bildenden" in Wien bei Prof. Bruno Gironcoli. Regelmäßig begleiten ihre Laufbahn Preise und Stipendien im/für In- und Ausland. Mit dem für 2013 geplanten Projekt "Zeitklang – Mindspace II" schließt Clara Oppel an ihre multimedialen Präzisionsarbeiten an und formuliert eine audiovisuelle Installation, deren Ausgangspunkt "der Raum im Kopf", der "unsere Gedanken und Emotionen die Realität bestimmen lassen". Ein interessantes Projekt, dessen Umsetzung mit Hilfe eines Stipendiums unterstützt werden sollte.

StipendiatInnen 2012

Valentin Ruhry und Max Gansberger

In seiner bereits international gezeigten künstlerischen Arbeit setzt sich Valentin Ruhry in überzeugender und immer wieder überraschender Weise mit aktuellen Fragestellungen auseinander. Ruhry arbeitet mit alltäglichen Materialien, deren vielschichtige Verwendung und Bedeutungsverschiebung auf den ersten Blick einfache Lösungen für durchgehend komplexe Situationen erkennen lassen. Ruhrys konsequente und präzise Herangehensweise an die Komplexität unserer Zeit kann als durchaus vorbildhaft für die jüngere Generation Grazer Künstler/innen bezeichnet werden.

Max Gansberger beschäftigt sich seit 1992 mit Gestaltung, Grafik, Video, Elektronischer Musik und künstlerischen Projekten in öffentlichen Räumen. Das Hinterfragen von gängigen Denk- und Wahrnehmungsmustern interessiert ihn wie der Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, der im Dialog zu Ideen führt und Arbeiten entstehen lässt. Sein neues Atelier in Graz folgt diesem Prinzip der Offenheit und dient als "konspirativer Kommunikationsraum", der seine eigene Produktivität ankurbelt und ihn in unterschiedliche Richtungen experimentierten lässt. Max Gansberger gilt als zentrale Persönlichkeit der Grazer Kunstszene, die integrativ in viele künstlerische Bereiche hineinwirkt.

StipendiatInnen 2011

Der gebürtige Grazer Andreas Heller lebt und arbeitet in Graz und Wien. Er studierte Kunstgeschichte und Architektur in Graz und machte sein Diplom an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 2010 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Landes Steiermark, 2008 den "Henkel Art Award". 2007 gewann er den "Österreichischen Grafikwettbewerb". Er hat Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Salzburg, Graz und Wien, in London, Peking, Nikosia, Malta, Split und Tel Aviv vorzuweisen.
Aus der Begründung: Andreas Heller tritt in Kommunikation mit dem Bildgedächtnis des/der BetrachterIn, lotet kunst- und kulturhistorische Bezüge aus und beschäftigt sich mit bildbestimmenden Grundlagen. Gleichermaßen werden "klassische Anleihen an die Kontextkunst um einen narrativen Aspekt erweitert und spezifische Abbildungen einer dekonstruierenden Analyse unterzogen und auf ein strukturelles Minimum reduziert" (so der Wortlaut aus dem Ansuchen). Heller ist im forum stadtpark im Programmbeirat für Bildende Kunst zuständig und tut viel für die Grazer Kunstszene. Ein Stipendium würde die Realisierung weiterer Arbeiten ermöglichen.

zweintopf besteht aus den beiden KünstlerInnenpersönlichkeiten Maga Eva Pichler, geboren 1981 in Judenburg, und DI Gerhard Pichler, geboren 1980 in Friesach. Eva Pichler studierte an der Ortweinschule Fachrichtung Malerei (mit Meisterklasse) und Kunstgeschichte an der KFU Graz. Seit 2007 absolviert sie ein Masterstudium für Ausstellungs- und Museumsdesign an der FH Joanneum. Gerhard Pichler wiederum studierte Architektur an der TU Graz und seit 2006 Philosophie an der KFU Graz. Als KünstlerInnenduo zweintopf stellen sie seit 2006 aus (Novi Sad, Budapest, Wien, Linz; Graz: Kulturzentrum bei den Minoriten, ORF Landesstudio, rotor, Markthalle Lendplatz, Landesmuseum Joanneum, Galerie Patrick Ebensperger, HDA, Hotel Goldener Engel, Bunker Graz, KFU, forum stadtpark u.a.)
Was die Zuerkennung an zweintopf betrifft, verweist die Jury auf die eingangs getroffene Formulierung der beiden KünstlerInnen: "Die Zuerkennung eines Stipendiums bedeutet für künstlerische Arbeit vor allem eines: Freiheit." – Die beiden KünstlerInnen bereichern, so die weitere Begründung, seit Anbeginn ihrer gemeinsamen Tätigkeit die Grazer Szene. Ihre Installationen und Performances bürgen für höchste Qualität.

StipendiatInnen 2010

Ingo Abeska absolvierte die HTBL Ortweinplatz und zeichnet sich sehr früh als Multitalent aus, das sich sowohl der Musik und auch der Bildenden Kunst zuwendet. Seit 2003 vollendet er in seiner Arbeitsmethodik täglich zumindest eine Zeichnung, wobei er trotz seiner ausgewiesenen künstlerischen Quaalität nur selten zu öffentlichen Auftritten zu bewegen ist. Vor allem in Kooperationsprojekten mit anderen KünstlerInnnen stellte er u. a. im Forum Stadtpark, beim ESC in der Jakoministraße, gemeinsam mit RHIZOM und Kunstverein rotor aus. Von den Auslandsausstellungen ist insbesondere Rotterdam zu erwähnen.
Für die Auswahl Ingo Abeskas führt die Jury ins Treffen, dass er sehr konsequent künstlerisch arbeitet, teils ironisch kritisch an die Themen herangeht-in einer fast täglichen Auseinandersetzung mit dem politisch-sozialen Leben-und "bei aller traditionellen Handwerklichkeit einen besonders modulierten Strich anwendet". Er erweist sich als "kritischer Beobachter unserer Zeit" und sollte als "unentdecktes Genie trotz der Kleinheit der Szene" in seiner Arbeit zusätzlich unterstützt werden.

Eva Helene Stern ist bereits als aktive und anerkannte Künstlerin vor fünf Jahren nach Graz übersiedelt. In der vergleichsweise kurzen Zeit arbeitete die aus Bayern Gebürtige in einer Personale mit der Akademie Graz zusammen, kooperierte mit den Vereinen Zebra und rotor, stellte ihre biomorphen Formen im Kunsthaus aus, beteiligite sich an Ausstellungen in der Galerie Eugen Lendl, im Medienturm und nahm an Projekten in Frankfurt, Paris, Mailand, Bremen und Tschechien teil.
Eva Helene Stern bereichert seit fünf Jahren die Grazer Kulturszene. Ihre performativen und feministischen Kunstansätze werden sowohl im Grafischen als auch Plastischen umgesetzt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Ideen sehr stark vernetzt und mit ihren skulptural-performativen Arbeitsmethoden kosequent Eigenständigkeit entwickelt.

Junge Kultur Graz
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Die besten Angebote: Programme von Künstlerinnen und Künstlern für junge Menschen, Kindertheater, Ausstellungen und noch vieles mehr.


WUNDERTüTE - Kultur für das junge Graz
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Das Kulturprogramm für Schulklassen für Schülerinnen und Schüler von 6-14 Jahren.


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