Literaturstipendien
In der ersten Kulturbeiratssitzung am 4. März 2004 wurde über die
Vergabe von Stipendien der Stadt Graz diskutiert und im besonderen
ein Literaturstipendium angeregt.
Noch im selben Jahr wurde diese Anregung aufgenommen und umgesetzt: Die
Stadt Graz vergibt jährlich je nach Budgetlage bis zu zwei Literaturstipendien.
2009 in der Höhe von je € 10.000,--.
Ziel ist die Förderung von Grazer literarischen Talenten bzw.
jener LiteratInnen, die dadurch die Möglichkeit erhalten sollen, sich
intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen. Die
StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres ihre
literarische Arbeit im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit zu
präsentieren und dieses Stipendium in ihren Biografien stets anzuführen.
Jury
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Dr. Markus Jaroschka
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Dr.in Alexandra Millner
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Mag. Paul Pechmann
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Dr. Rüdiger Wischenbart
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Mag.a Dr.in Andrea Wolfmayr
Aktuelle StipendiatInnen:
Dr. Gabriel Loidolt, ein stiller, doch über viele Jahre mit großer Stetigkeit und hohen Qualitätsansprüchen arbeitender Grazer Autor, dessen bisherige Veröffentlichungen immer wieder auch international bemerkenswertes Echo und Anerkennung erhielten, hat mit „Der Nachtportier“ ein Arbeitsprojekt eingereicht, mit dem er sein Werk um einen viel versprechenden Roman erweitern will.
Mike Markart, ist kein Unbekannter in der steirischen Literaturszene, jedoch gehört auch er zu den Stilleren des Landes. Sein Œuvre ist breit angelegt, so schreibt er Lyrik, Romane, Hörspiele und Theater. Gerade sein letzter Roman, erschienen 2008 in der Edition Kürbis, mit dem Titel „Dillingers Fluchtplan oder Karajan umzubringen war mir ein Bedürfnis“ hat Aufsehen erregt. In den Rezensionen wird das Romankonzept von „Dillingers Fluchtplan“ als genial hervorgehoben, u. a. von Willi Hengstler; das Konzept des Romans wird in der Folge erzählerisch mit großem Können umgesetzt. Es gelingt dem Autor, die Denkbewegungen des Protagonisten – „Schlafes Bruder“ einmal anders, so eine andere Rezension – mit großer Spannung dem Leser/der Leserin zu vermitteln.
Martin G. Wanko ist seit mehr als einem Jahrzehnt als Dramatiker, Prosa-Autor, Journalist und Literaturfunktionär der Grazer AutorInnenversammlung (GAV) in der literarischen Öffentlichkeit von Graz und darüber hinaus sehr umtriebig. Mit seinem kalkuliert zur Schau gestelltem „unakademischen“ Habitus“ bemüht sich der Autor in letzter Zeit verstärkt um eine gesellschaftskritische Neu-Akzentuierung des „Boulevards“ als eines Bereichs, der gemeinhin von „affirmativer“ Kunstübung in Beschlag genommen ist. In Wankos Konzept spielen naturgemäß wirkungsästhetische Überlegungen eine eminent wichtige Rolle.
Bisherige StipendiatInnen:
2008:
Georg Petz,
Günter Eichberger
2007: Gabriele Kögel,
Andrea Stift,
2006:
Wilhelm Hengstler, Bernhard Tockner
2005:
Sonja Harter,
Mag. Angelika Reitzer
2004:
Mag. Olga Flor,
Gerhild Steinbuch
Vergabekriterien
"Vergabekriterien für das Literaturstipendium"
KONTAKT:
Brigitte Soltys
Kulturamt der Stadt Graz
Stigergasse 2 (Mariahilfer Platz), 2. Stock, A-8020 Graz
Tel: +43/316/872/4924
Fax: +43/316/872/4909
e-mail:
brigitte.soltys@stadt.graz.at
ABTEILUNGSVORSTAND
Dr. Peter Grabensberger
Kulturamt der Stadt Graz
Stigergasse 2 (Mariahilfer Platz), 2. Stock, A-8020 Graz
Tel.: +43/316/872-4900
Fax: +43/316/872-4909
e-mail:
peter.grabensberger@stadt.graz.at