Stadt der Zuflucht - Writers / Artists in residence


Seit 1997 ist die Landeshauptstadt Graz eine Stadt der Zuflucht. Dieses Engagement ist eine Reaktion auf weltweite, immer wiederkehrende Verfolgung von kritischen Autorinnen und Autoren sowie Künstlerinnen und Künstlern und der daraus resultierenden Notwendigkeit, konkrete Solidarität zu zeigen. Stadt der Zuflucht steht in engem Zusammenhang mit der Menschenrechtsstadt Graz und ist international bestens vernetzt.

Die Grundüberlegung besteht darin, verfolgte Schriftstellerinnen und Schriftsteller und seit 2015 Künstlerinnen und Künstler in Graz aufzunehmen, die auf Grund politischer Bedingungen in ihren Heimatländern gefährdet sind. Dadurch sollen sie unterstützt werden und die Möglichkeit erhalten, sich körperlich wie geistig zu erholen und ihre literarische / künstlerische Tätigkeit im gesicherten Rahmen fortzusetzen.

Die Organisation dieses Projektes wurde vom Internationalen Haus der Autorinnen und Autoren Graz (IHAG) – Kulturvermittlung Steiermark übernommen, das diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten sowie in Kooperation mit internationalen Organisationendurchführt.


Die Gäste in Graz:
2016 Huda Takriti (Damaskus, Syrien)
2015 Issa Touma (Aleppo, Syrien)
2014 Oksana Sabuschko (Kiew, Ukraine)
2012/2013 Asli Erdoĝan (Istanbul, Türkei)
2010/2011 Jahangir Alam Akash (Dhaka, Bangladesch)
2008/2010 Sihem Bensedrine (Tunis, Tunesien)
2006/2007 Alessandra Molina (Havanna, Kuba)
2005/2006 Maxwell Sibanda (Harare, Zimbabwe)
2003/2005 Carlos A. Aguilera (Havanna, Kuba)
2003 Ales Rasanau (Minsk, Weißrussland)
2000/2002 Abderrahmane Bouguermouh (Bejaia, Algerien)
1999/2000 Muhidin Šariæ (Prijedor, Bosnien-Herzegowina)
1997/1998 Jodgor Obid (Taschkent, Usbekistan)
1997 Akin Adesokan (Ibadan, Nigeria)


"Stadt der Zuflucht" und weitere Projekte des IHAG werden in erster Linie durch das Kulturbudget der Stadt Graz finanziert. Projektbezogene Förderungen erfolgen durch Mittel des Landes Steiermark-Kultur, des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, sowie durch Beteiligungen anderer Organisationen.


Kontakt:
Mag. Max Aufischer
Kulturvermittlung Steiermark
Wielandgasse 9,A-8010 Graz
Tel: +43/316/81 69 75, +43/316/872/4930
Fax: +43/316/81 53 97
e-mail: office@kulturvermittlung.org
www.kulturvermittlung.org