Ernste Musik, Neue Musik


Ein Tag der Stille, ohne jede Musik, ist für uns heute kaum denkbar. Musik als Kunst des gestalthaften Erinnerns auch noch in Gemeinschaft hören zu können, ist jedem Gemeinwesen öffentliche Mittel wert. In der heutigen Zeit ist eine Trennung in Musik-Kategorien nicht mehr zeitgemäß, da zeitgenössische Musik sich durch experimentierendes "cross over" auszeichnet, in dem die unterschiedlichsten Stile und Produktionsweisen zum Einsatz kommen können.

Ein Splitting zwischen "Populärer Musik" und "Ernster Musik" muss bezüglich der Einteilung der Fachbeiratsgremien dennoch, vor allem aufgrund der Fülle von Musikformen, vorgenommen werden und geschah und geschieht aus strukturellen Gründen in dem Bewusstsein, dass die inhaltlichen Grenzen fließend bleiben und sich jederzeit in unterschiedliche Richtungen verschieben können.

"Ernste Musik" (E-Musik) als Begriff versucht seit einiger Zeit jenen der Klassik zu ersetzen, was jedoch nur zum Teil erfolgreich gelingen kann. Der Begriff kann den großen Musikbereich, der von Orchesterkonzerten, Opern bis zur Kammermusik reicht, genauso wenig beschreiben, wie Unterhaltungsmusik (U-Musik) mit Populärer Musik gleichzusetzen ist. Der Schwerpunkt der Förderung liegt nicht nur auf der Reproduktion, sondern vor allem auf der Kreation, weshalb die Neue Musik als zeitgenössische innovative und experimentelle Richtung für den Fachbeirat als besonders förderungsnotwendig gilt.

Es gibt die Möglichkeit, ein Jahresprogramm von Musikgruppen, -gemeinschaften, Vereinen sowie anderen Organisationen oder Einzelprojekte von MusikerInnen bzw. KomponistInnen, z.B. Aufführungen etc. zu fördern. CD-Ankäufe zählen ebenfalls zu den Unterstützungsmaßnahmen.


Termine 2017


Die Fachbeiratssitzungen 2017 finden voraussichtlich in folgenden Monaten statt: Februar/März, Mai/Juni und Oktober/November. Für Ansuchende, die eine umgehende Behandlung ihrer Projekte in den Sitzungen anstreben, ist daher zu empfehlen, die Anträge samt zusätzlichen Informationen bis längstens 19.1., 20.4. und 15.9.2017 einzureichen.

Wenn Subventionsansuchen zu den im Kulturserver veröffentlichten Stichtagen im Kulturamt eingelangt sind, werden sie in der im entsprechenden Quartal stattfindenden Fachbeiratssitzung behandelt. Gerne erhalten die SubventionswerberInnen bei der Kulturamtsleitung mündlich die Auskunft über die Details der inhaltlichen Vorbewertungen durch den Fachbeirat. Ausgenommen sind jene Anträge, die nicht den in der Subventionsordnung genannten Subventionsvoraussetzungen bzw. nicht den im Kulturserver veröffentlichten Vorprüfungskriterien des Kulturressorts entsprechen.

Bei Nichteinhaltung bietet die Kulturamtsleitung einen persönlichen Kontakt an.

KONTAKT:
Brigitte Soltys
Kulturamt der Stadt Graz
Stigergasse 2 (Mariahilfer Platz), 2. Stock, A-8020 Graz
Tel: +43/316/872/4924
Fax: +43/316/872/4909
e-mail: brigitte.soltys@stadt.graz.at

ABTEILUNGSVORSTAND
Dr. Peter Grabensberger
Kulturamt der Stadt Graz
Stigergasse 2 (Mariahilfer Platz), 2. Stock, A-8020 Graz
Tel.: +43/316/872-4900
Fax: +43/316/872-4909
e-mail: peter.grabensberger@stadt.graz.at


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