Ausstellungen in der Gotischen Halle 2018: Ab sofort sind Bewerbungen möglich

Die Ausstellungsreihe „Raum für neue Kunst“ in der Gotischen Halle im Reinerhof, dem ältesten Haus von Graz, wird auch 2018 weitergeführt. Das Kulturressort der Stadt Graz stellt Künstlerinnen und Künstlern, die auf einen Grazbezug verweisen können und am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen, die Gotische Halle mietkostenfrei als Ausstellungsraum zur Verfügung.

Ziel ist es, neue Positionen aktueller Kunst aus Graz einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und aufstrebenden KünstlerInnen die Möglichkeit zu bieten, in einer offenen Atmosphäre erste Ausstellungserfahrungen zu sammeln und so an Grundlagen für ihre weitere Tätigkeit im Feld der zeitgenössischen Kunst zu arbeiten. Um die KünstlerInnen dabei bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten, folgt die Ausschreibung einem Tandem-Prinzip: Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, sich gemeinsam mit Mentorinnen oder Mentoren ihrer Wahl zu bewerben. Als MentorInnen sind sowohl erfahrene KünstlerInnen als auch ExpertInnen für zeitgenössische Kunst mit Grazbezug denkbar.

Die Auswahl aus den BewerberInnen wird im November vom Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Dr. Günter Riegler, auf Basis der Empfehlungen einer externen Jury getroffen. Die Ausstellungsreihe wird voraussichtlich aus neun Präsentationen ab Februar 2018 bestehen, wobei der letzte Termin im November den PreisträgerInnen des Vorjahres vorbehalten bleibt.

Bewerbungen nur mit Formular (siehe Link) inkl. Kurzbiografie, Bild- und Textmaterial (Portfolio) bitte ausschließlich elektronisch an: kulturamt@stadt.graz.at mit dem Betreff „Bewerbung Gotische Halle 2018“

Einreichfrist: Montag, 16.10.2017 (24:00 Uhr) - ACHTUNG: EINREICHFRIST VERLÄNGERT BIS DIENSTAG, 31.10.2017!

» Nähere Informationen zur Gotischen Halle



KünstlerInnenateliers der Stadt in der Puchstraße: Ab sofort sind Bewerbungen für die Vergabe ab 2018 möglich

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 15.3.2012 wurden Räumlichkeiten in der Puchstraße 17 – 21 angemietet, um KünstlerInnenateliers einzurichten. Im Jänner 2015 wurden vierzehn bezugsfertige Ateliers auf drei Jahre (mit möglicher Verlängerung um weitere zwei Jahre) zur Vergabe bereitgestellt und ausgeschrieben. Vergeben wurden diese auf Basis eines Beschlusses des Stadtsenates vom 29.8.2014 nach Vorbewertung externer ExpertInnen. Die Vergabe der vierzehn Ateliers wird ab sofort neu ausgeschrieben. Ab Jänner 2018 stehen vorerst fünf Ateliers zur Verfügung. Eine Jury wird eine Auswahl treffen. Für die derzeit noch belegten Räume wird eine Warteliste mit den ausgewählten BewerberInnen eingerichtet.

Die Jurysitzung findet im November 2017 statt. Das Gremium fokussiert auf die künstlerischen Sparten Bildende Kunst und Medienkunst. Die Einzelvergaben erfolgen auf Basis der Jurybewertungen durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Dr. Günter Riegler.

Bewerbungen laut beiliegenden Bewerbungskriterien (siehe Link) bitte an: kulturamt@stadt.graz.at mit dem Betreff „Bewerbung Atelier ab 2018“.

Bewerbungsfrist ist Montag, der 16.10.2017 (24:00 Uhr )- ACHTUNG: EINREICHFRIST VERLÄNGERT BIS DIENSTAG, 31.10.2017!

» Nähere Informationen zu den KünstlerInnenateliers



Franz-Nabl-Preis 2017

Der Stadtsenat hat beschlossen, den Literaturpreis der Stadt Graz/Franz-Nabl-Preis 2017 Herrn Dževad Karahasan zuzuerkennen.

Die Jurymitglieder schlugen einstimmig als Preisträger Herrn Univ.-Prof. Dr. Dževad Karahasan vor. Die Annahme ihrer Empfehlung würde, wie die Jurorinnen und Juroren ausdrücklich festhielten, nicht nur der Literatur des Autors, sondern auch dem Preis selbst und der langen Reihe seiner prominenten Trägerinnen und Träger alle Ehre bereiten.

Die Übergabe des Literaturpreises wird durch Herrn Kulturstadtrat Dr. Günter Riegler am 18. Dezember 2017 um 19:00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, erfolgen.

» mehr Informationen zum Literaturpreis der Stadt Graz / Franz-Nabl-Preis


Vergabe des Grazer Congress Award 2017

Mit 52 Einreichungen für den Congress Award 2017 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der fünf Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu bekommen.

Die Preisträger sind

    Kategorie I: Regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen:
  • European Summit of Industrial Biotechnology (esib)
    Austrian Center of Industrial Biotechnology (acib) GmbH
  • Come2Graz – International Week 2016
    Pädagogische Hochschule Steiermark (PHSt)


  • Kategorie II: Außergewöhnliche Einzelveranstaltungen:
  • Kongress der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik
    Odilien Institut Verein zur Förderung und Betreuung Sehbehinderter und Blinder Steiermarks
  • THERMEC´2016 International Conference on Processing & Manufacturing of Advanced Materials Processing, Fabrication, Properties, Applications
    Technische Universität Graz – Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik

  • Kategorie III: Innovative, besondere Veranstaltungen
  • ECSITE Annual Conference – Coloures of Cooperation
    KIMUS – Kindermuseum Graz GmbH

  • Würdigungspreis:
  • 6. Steirischer Krebstag 2016
    Medizinische Universität - Comprehensive Cancer Center Graz

Begründung der Jury

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Radka Denemarková - Stadtschreiberin 2017/2018

Frau Radka Denemarková ist Stadtschreiberin von Graz vom 1. September 2017 bis 31. August 2018.

Es gab insgesamt 61 Bewerbungen aus 29 Ländern.

In der Begründung der Jury heißt es u. a.:

Radka Denemarková, Foto: Milan Malicek "Die Prager Schriftstellerin Radka Denemarková überzeugt nicht nur durch ihr vielseitiges Schaffen, das von Romanen, Dramen, Drehbücher und Essays über dramaturgische und literaturwissenschaftliche Arbeiten bis hin zu Übersetzungen reicht. Es sind auch die besondere Qualität ihres Schreibens, die Themen, die sie auswählt, und die Form, die sie dafür findet, die sie zu einer außergewöhnlichen Literatin im gesamteuropäischen Kontext machen.

Zum einen setzt sie sich mit Problemen des Individuums in der heutigen Gesellschaft auseinander, zum anderen versucht sie, den Blick auf die Vergangenheit von blinden Flecken, Verdrängungsmechanismen und Tabuisierungen zu befreien. Dies ergibt eine differenzierte Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Aus dieser umfassenden Perspektive betrachtet, wird jede scheinbar nationale Geschichte zu einer gesamteuropäischen Angelegenheit, die uns alle betrifft."......

Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befanden sich beispielsweise Liliana Corobca (Rumänien) und Erica Zingano (Brasilien).

Foto: kulturvermittlung SteiermarkDie "Hofübergabe" von Najem Wali an Radka Denemarková fand im Rahmen einer Lesung beider Stadtschreiber im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, am 14. September 2017 um 18:00 Uhr statt.



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PreisträgerInnen des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2017

Photo Carl Mayer

Eingereicht wurden 27 Treatments zum Thema "ANDERS".

Der Hauptpreis des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs in Höhe von € 14.500,-- ging an Evi Romen für das Treatment Hochwald, den Förderungspreis in Höhe von € 7.200,-- erhielt Nikolaus Müller für das Treatment Rote Wand.


» mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


Ausstellungen "Gotische Halle"

Das Kulturressort stellt im Jahr 2017 KünstlerInnen der zeitgenössischen Kunst mit Graz-Bezug, die am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen, die Gotische Halle für Ausstellungen mietkostenfrei zur Verfügung.
Unterstützt werden die AusstellerInnen dabei organisatorisch von der Kulturvermittlung Steiermark und dem Kulturamt der Stadt Graz.
Die Gotische Halle im Reinerhof, dem ältesten Haus von Graz, wird dadurch zum „Raum für neue Kunst“.
Die Ausschreibungsfrist endete am 3.2.2017.
Folgende KünstlerInnen werden 2017 in der Gotischen Halle ausstellen (mit Termin der Eröffnung):

27. März 2017: Malatelier RANDKUNST (Mentor: Herwig Tollschein)
25. April 2017: Anna Baumann (Mentor: Erwin Fiala)
30. Mai 2017: Andishe Zhand und Benjamin Klug (Mentor: Markus Wilfling)
27. Juni 2017: Barbara Schmid und Ulla Sladek (Mentor: Erwin Fiala)
29. August 2017: Stefanie Hödlmoser (Mentorin Kerstin Eberhard)
26. September 2017: Eva-Maria Gugg (Mentor Erwin Talker)
31. Oktober 2017: Nina Schuiki (Mentor Andreas Heller)
28. November: Präsentation aktueller Arbeiten der StipendiatInnen und FörderpreisträgerInnen der Stadt Graz 2016

» Grundsätzliche Informationen zur Gotischen Halle und den Ausschreibungskritieren


Raumbasis - Aktivierung von Leerstand durch Zwischennutzung

Raumbasis ist gelandet. Unterstützt von der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung macht Raumbasis leere Räume und ungenutzte Flächen in den Bezirken Innere Stadt, Lend und Gries ausfindig und vernetzt als Schnittstelle Raumsuchende und RaumeigentümerInnen. DIin Anna Resch von Raumbasis informiert zu unterschiedlichen Varianten von Zwischennutzungen, Verträgen und Haftungsfragen. Entstehende Vorhaben der Zwischennutzung werden in der Konzept- und Umsetzungsphase begleitet, unterstützt und von Beginn an mit AkteurInnen vor Ort vernetzt.

Kontakt Raumbasis
Anna Resch, DIin
Mariahilferstraße 30, A-8020 Graz
www.raumbasis.at


Kulturdialog 2017 - Kulturpolitik = Kulturdialog

Am 16. Jänner 2017 fand im Kunsthaus Graz der Kulturdialog 2017 statt, zu dem der Kulturbeirat der Stadt Graz gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Graz und Stadträtin Lisa Rücker eingeladen hatte und der im Zeichen des politischen Gesprächs über die Zukunft der Kulturpolitik in der Stadt Graz stand. Mehr als 150 kunst- und kulturinteressierte Menschen fanden sich dazu im Kunsthaus ein. Eingeladen zur Podiumsdiskussion waren die SpitzenkandidatInnen der Grazer Parteien sowie die KultursprecherInnen der im Gemeinderat vertretenen Parteien. Alle ParteienvertreterInnen bekannten sich zu mehrjährigen Förderverträgen, die für Grazer Kunst- und Kulturschaffende eine der wichtigsten kulturpolitischen Forderungen darstellt.

Stadträtin Lisa Rücker zog Resümee über 4 Jahre als Kulturstadträtin, in denen sie viele spannende Persönlichkeiten der Kulturstadt Graz kennen lernen durfte. Diesen Schatz trage sie auch in ihre persönliche Zukunft hinein. Auch über die wertvollen Ergebnisse des Kulturdialoges 2015, der unter dem Motto Das Miteinander des Verschiedenen stand, resümierte die Stadträtin. Bericht und Empfehlungen 2015 (.pdf)

Eine Entrance-Poll-Befragung ermittelte die Einschätzung nach dem Stellenwert von Kunst und Kultur in der Grazer Stadtpolitik: 51 Prozent der 121 an der Befragung teilnehmenden Personen schätzen den Stellenwert im mittleren Bereich ein, wünschen sich jedoch mit 81 Prozent einen deutlich höheren Stellenwert.

Folgende Themen der Kulturpolitik haben für die Kunst- und Kulturschaffenden in Zukunft höchste Priorität: Die Unterstützung der freien Szene (66 Prozent), gefolgt von mehrjährigen Förderverträgen (65 Prozent) und der Forderung, dass Kunst und Kultur sich wesentlich in die Stadtentwicklung einmischen solle.


(c) Fotos: Max Wegscheidler

» mehr Informationen zum Kulturdialog


Information zu den Stipendien für Bildende Kunst, Film und Literatur 2017

Aufgrund des Budgetprovisoriums 2017 werden die nächsten Ausschreibungen der Arbeitsstipendien für Bildende Kunst, der Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film sowie der Literaturstipendien erst frühestens Ende 2017 für das Jahr 2018 erfolgen. Damit sind die bisherigen Einreichtermine Ende Februar bzw. Ende März hinfällig. Ein neuer Einreichtermin für die Stipendienvergabe 2018 wird rechtzeitig bekannt gegeben.


Wissenschaftspreis der Stadt Graz

Grazer Gemeinderat beschließt Wissenschaftspreis mit Kunstuniversität Graz

In Nachfolge des Dr. Karl-Böhm-Stipendiums vergibt die Stadt Graz aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses ab 2016 in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz einen Wissenschaftspreis.

Der Grazer Gemeinderat hat im Juli 2016 einstimmig beschlossen, anstelle des Dr. Karl Böhm-Stipendiums künftig in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz einen Wissenschaftspreis zu vergeben.

Dieser ist aktuell mit € 2.200,-- dotiert.

» mehr Informationen über den Wissenschaftspreis der Stadt Graz


WUNDERTÜTE – Kultur für das junge Graz

staunen – wundern – mitmachen

Das Kulturprogramm für Schulklassen für Schülerinnen und Schüler von 6-14 Jahren.

Mehr Informationen unter » WUNDERTÜTE - Kultur für das junge Graz


Musik buchen

Hinweis für alle, die MusikerInnen, ein Ensemble oder eine Band für Veranstaltungen suchen. Die Kunst Universität Graz betreibt unter unter www.csc-kug.at/musik-buchen.html eine Plattform zur Vermittlung von MusikerInnen.

Musik buchen


Kunst im öffentlichen Raum: Kulturamt als erste Clearingstelle

Das Kulturamt der Stadt Graz steht Künstlerinnen und Künstlern noch stärker als bisher als erste Clearingstelle bei Projekten im öffentlichen Raum zur Verfügung. Der Grazer Stadtsenat beschloss dazu neue Richtlinien.
Nach einer ersten Begutachtung der künstlerischen Qualität und Machbarkeit werden die für die Genehmigungsverfahren zuständigen, das städtische Eigentum am geplanten Aufstellungsort verwaltenden Dienststellen und Geschäftsfelder der Stadt einbezogen. Sollten die Projektunterlagen bereits vollständig sein, ist für die künstlerische Qualitätsbeurteilung der „Fachbeirat Kunst im öffentlichen Raum“ der Stadt Graz zuständig.
Eng zusammengearbeitet wird auch mit dem „Institut für Kunst im öffentlichen Raum“ des Landes Steiermark.

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Der offsZEHNer!


Kalendarium – Gedenktage und Jubiläen Der 10er Block der freien Theater. Besuchen Sie ZEHN Vorstellungen der freien Theater um nur 82,-- Euro. Die zehn Abschnitte des offsZEHNers können in den teilnehmenden freien Theatern gegen Eintrittskarten eingelöst werden. Jeder Abschnitt entspricht einer Karte/Person. Der offsZEHNer ist übertragbar, die Abschnitte können von unterschiedlichen Personen eingelöst werden. Der offsZEHNer gilt 1 Jahr ab Ausstellungsdatum.

Mehr Informationen finden Sie auf www.dasanderetheater.at








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