Gedenkfeier für Franz Kirnbauer (1955 - 2009)
Der engagierte Initiator und Leiter des Grazer perplex-Verlages Franz Kirnbauer verstarb völlig unerwartet im Mai 2009. Mehr als 30 Jahre lang hatte sich der gebürtige Burgenländer für Kinder und Jugend-liche, gegen Rassismus und Antisemitismus, für Menschenrechte und gegen Fremdenhass eingesetzt.
Am Anfang stand das „perplex-Magazin für Jugendliche“ im Mittel-punkt seiner Tätigkeit, bald organisierte der umtriebige gelernte Buchhändler auch Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Workshops, Straßenliteratur- und Filmtage.
In den letzten zehn Jahren seines Lebens organisierte Franz Kirnbauer den internationalen Literaturwettbewerb „Literatur über-windet Grenzen“, an dem tausende Kinder und Jugendliche aus mehr als 30 Ländern teilnahmen. Zehn Sammelbände dokumentieren die besten Arbeiten.
Freunde und Freundinnen des Verstorbenen laden zur
Gedenkfeier am Dienstag,
2.3.2010, um 18.30 Uhr im Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18 (Parterre) ein.
Im Februar 2010 – Erwin König, Dieter Kurz, Birgit Schweiger, Erwin Streitfeld
Kontakte: 0699/11 71 96 86 (Streitfeld) oder e-mail:
birgit.schweiger@gmail.com
Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2009
Der Kulturreferent der Stadt Graz, Herr Stadtrat Dr. Wolfgang Riedler, freut sich, zur Verleihung der
Förderungspreise der Stadt Graz 2009 Foto, Kunst, Musik, Literatur und des Manuskripte-Literaturförderungspreises
herzlich einzuladen.
Ort: Literaturhaus Graz, Foyer, Elisabethstraße 30, 8010 Graz
Zeit: Mittwoch, 9.12.2009, 19.30 Uhr
Eintritt frei!
Kulturdialog 2009
Terminaviso für alle Kunst- und Kulturschaffenden der Stadt Graz:
Am Donnerstag, dem
26.11.2009 mit Beginn um
13.30 Uhr, findet auf Einladung des Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Dr. Wolfgang Riedler, wieder der jährliche Kulturdialog der Stadt Graz statt. - Interessante Fachvorträge werden zum Diskutieren einladen!
Die Veranstaltung findet im
Forum Stadtpark statt.
Programm:
Kulturdialog zu den Bedingungen von Kunst- (und Kultur-)Produktion in Graz
13.30 Uhr:
Eröffnung durch Sabine Prokop (Moderation)
Begrüßung durch Wolfgang Riedler (Stadtrat) und Andrea Redi (Sprecherin des Kulturbeirates)
Geplante Impulsstatements zu den Bedingungen von Kunst- und Kulturproduktion in Graz:
Ruth Anderwald/Leonhard Grond (Bildende KünstlerInnen)
Joseph Dim (NIL)
Daniel Erlacher (Elevate)
Max Gansberger (Schaumbad)
Monika Klengel (Theater im Bahnhof)
n.n. (Projekt A-Z)
Karin Wintscher-Zinganel (Assembly)
Diskussion und Themenfestlegung für die anschließenden Workshops im Open Space
15.30 Uhr:
Pause
16.00 Uhr:
Erarbeitung von Forderungskatalogen und möglichen Strategien in Workshops
17.00 Uhr:
Präsentation und Diskussion der Ergebnisse im Plenum
18.00 Uhr:
Schlusswort von Stadtrat Wolfgang Riedler
Kunstpreis der Stadt Graz 2008
Den Kunstpreis der Landeshauptstadt Graz 2008 in der Höhe von 14.500 Euro bekommt Mag.
a Sonja Gangl. In ihrer Begründung verwies die für die Verleihung des Kunstpreises eingesetzte ExpertInnen-Jury darauf, daß Sonja Gangl interdisziplinär in den Medien Fotografie, Video und Computer arbeitet, die sie mit klassischen Medien wie Zeichnung oder Malerei verbindet. In der Wechselwirkung zwischen fotografischen und malerischen Strukturen der Bildgestaltung erzeugt die Künstlerin sowohl ein formales als auch ein inhaltliches Spannungsfeld, in dem sie ihre Themen Betrachtung und Voyeurismus, Begehren und Konsum, Sexualität und "Disembodied-Körperlichkeit" positioniert. Dieser künstlerische Ansatz führt zu einer höchst aktuellen Erweiterung der malerischen und zeichnerischen Verarbeitung von fotografischem Material als Ausdruck eines intelligenten Diskurses zwischen traditionellen und zeitgenössischen Medien.“
» mehr Informationen über den Kunstpreis der Stadt Graz
Förderungspreise und Stipendien 2008
Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreisen und Stipendien im Kunst und Kulturbereich. Der Fotoförderungspreis wurde Frau
Lea Titz zuerkannt. Der Literaturförderungspreis 2008 geht an
Clemens J. Setz und
Bernadette Schiefer, der „manuskripte“-Literaturförderungspreis an
Stefan Schmitzer, die Musikförderungspreise an
Erin Gee und
Slobodan Kajkut, und der heurige Kunstförderungspreis geht an
Max Frey . Alle Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.
mehr Informationen über:
» den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
» den Musikförderungspreis der Stadt Graz
» den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
Universitätslehrgang Kunst und Recht an der Karl-Franzens-Universität Graz
Zum ersten Mal und einzigartig in Europa wird ab Herbst 2009 an der Uni Graz der Universitätslehrgang Kunst und Recht angeboten.
Sein Ziel ist die Vermittlung fundierter rechtswissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Kenntnisse im Bereich Kunst und Recht. Dabei wird eine umfassende Ausbildung in den juristischen Kernbereichen des Kunst- und Kulturrechts für AbsolventInnen aller Studienrichtungen angeboten. AbsolventInnen rechtswissenschaftlicher Studien erhalten zudem zu Beginn des Universitätslehrganges eine Einführung in die Kulturwissenschaften während zeitgleich den AbsolventInnen nicht rechtswissenschaftlicher Studien eine Einführung in das Recht geboten wird.
Die AbsolventInnen des Universitätslehrgangs sind in der Lage, in den verschiedenen Bereichen des Kulturbetriebes Leitungsaufgaben, basierend auf fundierten rechtswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen zu übernehmen. Sie verfügen über eine umfassende Ausbildung der juristischen Kernbereiche des Kunst- und Kulturrechts und sind fähig Rechtsprobleme zu erkennen, richtig einzuordnen und Lösungswege anzubieten. Insbesondere können sie an Verwaltungsverfahren teilnehmen, Verträge abschließen und die Rechtssituation von MitarbeiterInnen in Kulturbetrieben beurteilen sowie Projekte selbstständig abwickeln.
Der Universitätslehrgang wird berufsbegleitend angeboten, dauert vier Semester und schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts, kurz M.A. ab.
Bewerbungsende ist am 15.10.2009, weitere Informationen finden Sie unter:
www.kunstundrecht.uni-graz.at sowie unter
www.uniforlife.at
Kontakt
Mag
a Barbara Pichler
Leitung Marketing
UNI for LIFE SeminarveranstaltungsGmbH
+43(0)316/380 1278
barbara.pichler@uni-graz.at
www.uniforlife.at
Workshop zum Thema EU-Förderung
An alle Interessierten:
Auf Initiative des Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Dr. Wolfgang Riedler, findet ein Workshop zum Thema „EU-Kulturförderungen“ statt.
Der Workshop zum Thema EU-Förderung ist für Dienstag,
6. Oktober 2009, um 15.00 Uhr in der Lounge des Literaturhauses (Elisabethstraße 30) anberaumt. Als Hauptreferentin steht Frau Mag
a Elisabeth Pacher von cultural contact point zur Verfügung.
Für die Tagesordnung sind folgende Punkte vorgesehen:
Mag
a Pacher: Präsentation des EU-Kulturprogramms mit Beispielen aus der Praxis
Margarethe Makovec: Erfahrungen beim Einreichen mit EU-Projekten
Da die TeilnehmerInnenzahl beschränkt ist, wird um
Anmeldung bis Montag, 5.10.2009, im Kulturamt (per Mail an das Kulturamt der Stadt Graz unter kulturamt@stadt.graz.at oder im Sekretariat unter Tel. 0316/872-4901) gebeten. Anmeldungen werden dem Einlangen entsprechend gereiht.
Letzter Stadtschreiber
Péter Zilahy (Ungarn) wurde für den Zeitraum 1.9.2008 bis 31.8.2009 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.
Es gab insgesamt sechzig Einreichungen aus zwölf Ländern. Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befinden sich Olga Tokarczuk (Polen), Mircea Cărtărescu (Rumänien), Nina Jäckle (Deutschland), Laszlo Garaczi (Ungarn), Laszlo Marton (Ungarn), Jovan Nikolic (Deutschland/Rumänien), der Grazer Thomas Raab, Ömer Sisman (Türkei) und Laszlo Vegel (Ungarn).
Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
Die Wahl fiel auf Péter Zilahy, da er an avantgardistische Schreibweisen anknüpft, dies aber auf eine eigenständige und "leichthändige" Art tut. In Zilahys Prosa manifestiert sich die Gebrochenheit der heutigen Weltsicht, zugleich ist seine Literatur wie auch seine fotografisch-bildnerische Arbeit ein gegenwärtiger Ansatz. Eine eigenständige Poetologie ist erkennbar, in der er mit verschiedenen literarischen Traditionen spielerisch umgeht. Nicht zuletzt verspricht sein Arbeitsvorhaben eine interessante wie auch kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt Graz.
www.zilahy.net
» mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"
Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
Ausschreibung 2009, Einreichfrist 30.11.2008

Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wird inzwischen jährlich – erstmals 1989 - ausgeschrieben und steht für die Auslobung 2009 unter dem Thema "NEID", welches der Kreativität und Fantasie entsprechenden Spielraum lässt. Die Landeshauptstadt Graz prämiert den "Carl-Mayer-Drehbuchpreis" mit 14.500,- Euro für den Hauptpreis und mit 7.200,- Euro für den Förderungspreis.
Verlangt wird die anonyme Einreichung eines kinofilmgerechten fiktionalen oder dokumentarischen Treatments. Von den eingereichten Arbeiten werden authentische Figuren und Situationen, innovative Dramaturgie und Expressivität der filmischen Sprache gefordert.
Achtung: Nicht vollständig eingereichte Treatments (z.B. ohne Synopsis, Szenen, Personenbeschreibungen) werden ausgeschieden.
Ausschreibung 2009
Statuten des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes
>>... mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2008

Für das Jahr 2008 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von
€ 14.500,-- verliehen.
Eingereicht wurden 36 Treatments. Ein Stoff wurde disqualifiziert wegen mangelhafter Unterlagen.
HAUPTPREIS
FÖRDERUNGSPREIS
-
Die Jury hat einstimmig beschlossen, in diesem Jahr nur den Hauptpreis zu vergeben. Sie betrachtet es als ihre Aufgabe, ausschließlich Preise für Stoffe zu verleihen, deren Potential für einen Kinofilm offensichtlich ist. Für das nächste Jahr erhofft sie sich wieder besser durchdachte und ausgearbeitete Stoffe.
Pressemitteilung 2008
>>... mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
Foto- und Geschichtenwettbewerb Annenstraße
Als Verbindungslinie zwischen dem Grazer Hauptbahnhof und der Innenstadt einerseits und als Trennlinie zwischen den Bezirken Gries und Lend andererseits bildet die Annenstraße einen der markantesten Verkehrswege der Stadt. Nicht nur als Verkehrsader und Geschäftsstraße, sondern auch als signifikante Orientierungslinie hat sie sich in den Köpfen der Menschen eingeprägt. Anlässlich des Europäischen Autofreien Tages am 22. September 2008 soll ein bildhafter Ausschnitt der Kulturgeschichte der Grazer Annenstraße präsentiert werden.
Im Auftrag der Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz führt das
Büro der Erinnerungen am Landesmuseum Joanneum den "Foto- und Geschichtenwettbewerb Annenstraße" durch und lädt alle Interessierten zur Teilnahme ein.
>>... weitere Informationen
Einladung einer Musik/Folkloregruppe zur Arheiliger Kerb 2008
vom 30.10.2008 - 04.11.2008
Das Magistrat der Stadt Darmstadt hat uns folgende Information übermittelt:
Es ist eine sehr alte Tradition, die Einweihung der Kirchen jährlich als Kirchweih - oder wie man in Darmstadt sagt - als Kerb zu feiern. Im Darmstädter Stadtteil Darmstadt-Arheiligen findet dies jährlich am ersten Wochenende im November statt. Die Interessengemeinschaft der Arheiliger Vereine lädt in diesem Jahr eine kleine Folkloregruppe oder Popmusikgruppe im Alter zwischen 18 und 30 Jahren mit bis zu 8 Personen zu Auftritten in der Zeit von Freitag, dem 31.10.2008 bis Sonntag, dem 02.11.2008 herzlich ein.
Unterbringung in den Gästeappartements, Verpflegung und Betreuung wird übernommen.
Folgende Auftritte sind vorgesehen:
Tanz
Freitag, 31.10.2008 Eröffnungsabend mit Bieranstich und Tanz
Samstag, 01.11.2008 Seniorennachmittag und abends Tanz
Musik
Sonntag, 02.11.2008 Gottesdienst, Frühschoppen, Verkaufsoffener Sonntag und Dämmerschoppen
Bei Interesse kontaktieren Sie bitte:
Wissenschaftsstadt Darmstadt,
Büro für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen,
Neues Rathaus am Luisenplatz, Luisenplatz 5, D-64238 Darmstadt,
Ansprechpartner Herr Bernd Schäfer,
Tel: +49(6151)13-2321
bernd.schaefer@darmstadt.de
Literaturstipendien 2008 - Ausschreibung
Mit dem Budgetbeschluss für 2008 wurden die finanziellen Voraussetzungen für die Ausschreibung von zwei Literaturstipendien für 2008 in der Höhe von je € 5.000,-- - geschaffen. Mit dem Stipendium (Prosa, Lyrik, Drama) wird zwei AutorInnen die Möglichkeit gegeben, sich intensiv ihrer schriftstellerischen Tätigkeit zu widmen.
Parallel wird ein Begleitkonzept entwickelt, um StipendiatInnen in ihrer literarischen Entwicklung noch stärker zu unterstützen.
Einreichfrist ist der 15. Juli 2008.
"Vergabekriterien für das Literaturstipendium"
>>... mehr Informationen über die Grazer Literaturstipendien
Freiplätze für die Sommer-Spiel-(T)räume
der 22. Internationale Sommerakademie für Theater
Die Sommerakademie stellt der Grazer Freien Szene 5 Freiplätze zur Verfügung und will damit dem Theaterleben in Graz die Chance geben, vom Workshop-Angebot "gleich vor der Haustür" zu profitieren.
Kontakt
Internationale Sommerakademie für Theater
Postfach 196, A-8011 Graz
Tel.: ++43 (0)699 -128 16 170
>>... www.theaterakademie-graz.org
Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" – Ausschreibung 2008/2009
Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin". Im Sinne dieses literarisch- kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2008 bis 31.August 2009 eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.
Einreichfrist ist der 31.3.2008
>>... mehr Informationen über die Vergabekriterien und den/die StadtschreiberIn
Förderungspreise und Stipendien 2007 vergeben
Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreisen und Stipendien im Kunst und Kulturbereich. Der Fotoförderungspreis wurde Frau
Carmen Brunner zuerkannt. Der Literaturförderungspreis 2007 geht an
Sophie Reyer und
Stefan Schmitzer, der „manuskripte“-Literaturförderungspreis an
Andreas Unterweger, die Musikförderungspreise an
Orestis Toufektsis und
Siavosh Banihashemi, und mit dem heurigen Kunstförderungspreis werden
Lotte Lyon und
Alfredo Barsuglia ausgezeichnet. Alle Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.
Begabtenstipendien wurden an
Hristina Takovska, Ionut Chiriac, Olesya Vyshnevska, Kiril Kuzmanov und
Anikó Koroknai verliehen. Alle sind StudentInnen an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Das Dr. Karl-Böhm-Stipendium 2007 wurde
Helene Maria Kenyeri vergeben.
mehr Informationen über:
>>... den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
>>... den Musikförderungspreis der Stadt Graz
>>... den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
>>... den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
>>... den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
>>... das Begabtenstipendien für AbsolventInnen des Landeskonservatoriums
>>... das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
Literaturpreis der Stadt Graz 2007 (Franz Nabl-Preis) vergeben
Der mit 14.500 Euro dotierte Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz 2007 (Franz Nabl-Preis) - er wird im Zweijahresrhythmus vergeben - wurde an die Schriftstellerin
Terézia Mora vergeben. Die Preisverleihung fand am 19. September im Literaturhaus Graz statt.
Begründung der Jury:
Terézia Mora; 1971 im ungarischen Sopron geboren und unmittelbar nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Deutschland emigriert, ist eine Künstlerin zwischen den Welten, eine Autorin, die in ihrem schmalen, aber herausragenden Werk den Verwerfungen zwischen Ost und West, den Brüchen und Zusammenbrüchen im Spannungsfeld von Politik, Ideologie und privaten Lebensgeschichten überzeugenden literarischen Ausdruck verleiht.
Laudatio zur Verleihung des Nabl-Preises von Josef Winkler
Dankesworte von Terézia Mora anlässlich der Preisverleihung
>>... mehr Informationen über den "Literaturpreis der Stadt Graz"
Neuer Stadtschreiber
Nazar Hontschar wurde für den Zeitraum 1.9.2007 bis 31.8.2008 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.
Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
Der 1964 in Lwiw/Lemberg in der Ukraine geborene Nazar Hontschar ist ein spannender Autor, der über Jahre konsequent seinen Weg als Grenzgänger zwischen Literatur, Kunst und Performance und zwischen seiner ukrainischen Heimat sowie Bezugspunkten in Deutschland und Österreich (und hier insbesondere in Graz) geht. Hontschar hat sich bereits aus einer weit außerhalb liegenden Beobachterposition ins Grazer literarische wie kulturelle Umfeld eingewoben, sowohl historisch, mit Bezügen zu Leopold von Sacher Masoch – dieser stand ja auch im Zentrum eines Kulturhauptstadtjahr-Projektes - wie auch aktuell, in seiner Auseinandersetzung mit Helmut Eisendle oder dem literarischen Terrain des Grazer Droschl Verlages. Seine künstlerisch-performativen Neigungen versprechen zudem eine äußerst anregende Interaktion mit Grazer LiteratInnen und KünstlerInnen. Aber auch umgekehrt sollte Hontschar's internationale Vernetzung mit SchriftstellerInnen für die „Grazer Szene“ fruchtbar werden.
>>... mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"
Literaturstipendien 2007 vergeben
Insgesamt 19 SchriftstellerInnen hatten ihre Bewerbung abgegeben, die einstimmige Empfehlung der Jury fiel auf Gabriele Kögl und Andrea Stift.
Die JurorInnen begründeten diese Entscheidungsgrundlage wie folgt:
Gabriele Kögl überzeugte die Jury mit ihrem Arbeitsvorhaben, dem Theaterstück »schlucke buchstaben – der hunger stirbt zuletzt«, in dem sie am Beispiel eines homosexuellen Paares die emotionale Vernachlässigung der Menschen in einer durchkapitalisierten Konsumwelt darstellt. Die dem Ansuchen beigelegte Textprobe zeugt von Kögls idiosynkratischer Sprachfindung, mit der sie aktuelle Phänomene der Gesellschaft aufzugreifen und zugleich zu kritisieren versteht. Durch den ironischen Umgang mit der Sprache der Medien und der Werbung und den bis zur inhaltlichen Entleerung ausgereizten Schlag- und Modewörtern unserer Zeit stellt sie diese Phänomene in einen größeren philosophischen Zusammenhang, wobei sie ihre Kritik jeglicher philosophischen Schwere beraubt, ohne dabei an inhaltlicher Tiefe und Komplexität einzubüßen.
Andrea Stift. Die Jury war sich einig: Andrea Stifts Text fiel auf und ließ niemand unberührt. Die Einreichung, Textprobe eines in Arbeit befindlichen Romanprojektes unter dem Arbeitstitel „ZusammenLeben“, überzeugte durch Eigenart und Eigenwilligkeit der Sprache, die lakonisch, realistisch, emotionslos das Zusammenleben einiger jungen Menschen in einer Wohngemeinschaft schildert..
>>... mehr Informationen über die Literaturstipendien
UNESCO Weltkulturerbe in Graz

Mit dem vorliegenden WKE - Managementplan 2007 (inkl. Masterplan) kommt die Stadt Graz der Forderung der UNESCO nach einem verfeinertem Monitoring nach. Es wurde erstmals eine parzellenscharfe, objektivierte, fachliche Planungsgrundlage für das „Weltkulturerbe Historische Altstadt Graz“ und „Erweiterung - Schloss Eggenberg“ erarbeitet.
Dieser umfassende Managementplan wurde bei der Erstellung durch die Mitwirkung der spezifischen Fachabteilungen der Gebietskörperschaften – u.a. auch des Kulturamtes der Stadt Graz - und Institutionen, basierend auf dem entsprechenden politischen Auftrag und mit Hilfe externer Moderation, von der Stadtbaudirektion federführend erarbeitet. Der Plan soll nunmehr als Orientierungshilfe für Planungsinteressen zwischen BauwerberInnen, GutachterInnen und den Behörden dienen. Das angestrebte Ziel ist es Kontroversen zu vermeiden und klare Regelungen für positives Konfliktmanagement zu bieten.
Ein weiterer Nutzen des Managementplanes ist nunmehr durch eine gewisse Eigenständigkeit in der städtischen Entscheidungsfindung gegeben. Unterstützt wird damit die Kooperation der Stadt Graz mit der UNESCO. Vertrauensbildende Maßnahmen für bedeutsame Planungsinteressen sowie das städtische Service im Vorfeld von Bauverfahren inklusive spezifischer Planungsinteressen sollen objektiviert und transparent dargelegt werden.
www.graz.at
Graz-Lied-Wettbewerb mit hoher Beteiligung und Qualität
65 TeilnehmerInnen am von der Grazer Stadtregierung - auf Antrag des Kulturreferenten Stadtrat Werner Miedl - initiierten Graz-Lied-Wettbewerb haben ihre Kreativität auf die Komposition eines Liedes über Graz im Sinne einer „musikalischen Visitenkarte“ konzentriert. Die Einreichungen waren streng anonym mit getrennt abgegebenen persönlichen Daten. Das Ergebnis waren beachtliche Werke aus allen Musikgenres, die einen Bogen spannten von Popsongs, jazzigen Kompositionen über Polka, Walzer, Chansons hin zu feierlichen Chorwerken.
Von einer prominent besetzten Jury unter dem Vorsitz der Schauspielerin, Dialektinterpretin und Jazzsängerin Marianne Mendt mit dem Kabarettisten und „Unterhaltungsindustriellen“ Jörg-Martin Willnauer, dem Obmann des Steirischen Sängerbundes, DI Baldur Heckel, dem Vertreter der AKM und Begründer der legendären Volksmusikgruppe „Kern Buam“, Prof. Sepp
Kern sowie der Geschäftsleiterin der ÖTS GmbH. (Österreich Ticket Süd) Claudia Fallend, wurde eine Auswahl für die drei besten Einsendungen und weitere elf Kompositionen für eine CD-Produktion getroffen. Der erste Platz wurde dem Grazer Dr. Albert Eigner, „nebstbei“ Leiter der Fachabteilung 6B, Pflichtschulen und Kinderbetreuung, des Landes Steiermark, mit dem Titel „Graz is krass“ zugesprochen. Die Plätze zwei und drei fielen auf den Komponisten und Autor Lorenz Maierhofer aus Kirchberg a.d.Raab, der mit zwei sehr unterschiedlichen Kompositionen seine Graz-Sicht ausdrückte.
Weiters wurden nachstehend angeführte KomponistInnen, wobei die Reihung keine Wertung darstellt, für eine CD-Produktion auf Vorschlag der Jury vorgesehen:
Walter Portenschlager, Zettling: „Oh meine Grazerstadt“ (Polkalied)
Lorenz Maierhofer, Kirchberg a.d.Raab: „Graz Yodler (Graz hat, was Graz hat)“
Klaus E. Kofler und Manfred Tezzele, Wien: „Graz hat’s“
Christian Klamler und Roland Krainz, Graz: „Du wärst so gern“
Mario & Anton Rassi/AT2 – DieZwaÖstarreicher, Kalsdorf: „Es ist so schön (in Graz zu sein)“
Mag. Herwig Thelen, Stainz: „Mei Graz (zwischen Minimundus und L.A.)“
Mag. Bernhard Wittgruber, Fladnitz, und Mag. Karl Raith, Anger: „Stodt da Mur“
Lorenz Maierhofer, Kirchberg a.d.Raab: „graz-abstract (G.R.A.Z.)“
Herwig Burghard, Graz: „Graz ist Graz ist Graz !“
Herwig Burghard, Graz: „Graz ! Ich liebe diese Stadt !“
Bettina Oswald/“Betty O“ Leibnitz: „Graz-Lied“
Die geplante Graz-Lied-CD wird nun in weiterer Folge vom Kulturamt vorbereitet und realisiert.
4. Grazer Kulturdialog 2007
Der 4. Grazer Kulturdialog fand am Mittwoch, 31. Oktober 2007, von 13.00 bis 20.00 Uhr, im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30 statt.
>>... mehr Informationen über den 4. Grazer Kulturdialog
Kunst- und Kulturbericht 2006 erschienen
Mit dem Kulturbericht des Jahres 2006 liegen alle Subventionen, die das Grazer Kulturressort für 2006 zu verantworten hat, in gedruckter Form, aber auch im Netz, vor. Die anderen mit Kulturprojekten befassten Ressorts - zum Beispiel die Beiträge der Stadt zur Theaterholding Graz/Steiermark GmbH über das Finanzressort - werden mit ihren kulturnahen Förderungen ebenso einbezogen. Die Vorlage der Subventionen erst ein Jahr nach der Vergabe ist darauf zurückzuführen, dass Rechnungsabschluss und österreichische Vergleichsdaten erst im letzten Quartal des jeweils nachfolgenden Jahres vorliegen. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Grazer Kulturamt, das die Präsentation mit externen ExpertInnen vorbereitet hat.
Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2006
>>... mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz
Kulturstätten auf einen Blick
Neue Broschüre bietet Hilfe für KulturveranstalterInnen
Mit dieser Grazer Kulturstättenbroschüre leistet das Kulturressort der Stadt Graz einen weiteren Servicebeitrag für KulturveranstalterInnen. Die Broschüre versteht sich als Serviceheft für VeranstalterInnen, AustellerInnen und BürgerInnen.
Grazer Kulturadressen und ihre Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind darin enthalten. Sie vermitteln einen Überblick über die Fülle der Räumlichkeiten, die für Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich in unserer Kulturhauptstadt zur Verfügung stehen.
Die Kulturstättenbroschüre liegt ab sofort im Kulturamt der Stadt Graz (Stigergasse 2) auf, außerdem ist sie per mail
robert.barth@stadt.graz.at bestellbar.
kultur.raum.graz - online
Genderumfrage des Kulturressorts der Stadt Graz

Mehr als 900 Kulturvereine, wissenschaftliche Einrichtungen und Einzelpersonen, die ab dem Jahr 2000 um Förderungen beim Kulturressorts der Stadt Graz angesucht haben, wurden zu Gender Mainstreaming, der akkordierten Strategie zur Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen, befragt.
Insgesamt kam es zu einem Rücklauf von rund 22 % (125 Kulturinstitutionen, 29 wissenschaftlichen Einrichtungen und 54 Künstler- und WissenschafterInnen). Der relativ hohe Rücklauf für diese Umfrage begründet sich im Interesse der Kunst- und Kulturschaffenden sowie WissenschafterInnen, wofür das Kulturamt sich sehr herzlich bedankt. Die Anregungen, kritischen und positiven Äußerungen gegenüber dem Kulturressort wurden anonym gesammelt und werden nach Möglichkeit künftig berücksichtigt.
>>... zur Kurzzusammenfassung der Umfrage
Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
Ausschreibung 2008, Einreichfrist 30.11.2007

Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wird inzwischen jährlich – erstmals 1989 - ausgeschrieben und steht für die Auslobung 2008 unter dem Thema „SEXAPPEAL“, welches der Kreativität und Fantasie entsprechenden Spielraum lässt. Die Landeshauptstadt Graz prämiert den "Carl-Mayer-Drehbuchpreis" mit 14.500,- Euro für den Hauptpreis und mit 7.200,- Euro für den Förderungspreis.
Verlangt wird die anonyme Einreichung eines kinofilmgerechten fiktionalen oder dokumentarischen Treatments. Von den eingereichten Arbeiten werden authentische Figuren und Situationen, innovative Dramaturgie und Expressivität der filmischen Sprache gefordert.
Achtung: Nicht vollständig eingereichte Treatments (z.B. ohne Synopsis, Szenen, Personenbeschreibungen) werden ausgeschieden.
Ausschreibung 2008
Statuten des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes
>>... mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
"Creative Graz Award 2007"
Die Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz organisiert heuer erstmals einen Kreativ-Wettbewerb, den
"Creative Graz Award 2007"
Gesucht sind kreative Projekte und Projektideen aus der Grazer Wirtschaft.
Aktuelle Informationen zum Wettbewerb, sowie die Möglichkeit, kreative Projekte online zu registrieren (
bis zum 13.August 2007) finden Sie unter
www.creative.graz.at
Graz-Lied-Wettbewerb 2007, Einsendeschluss 10. Juli 2007
Wettbewerb für ein neues Graz-Lied - Neue Lieder braucht das Land! - Neue Lieder braucht die Stadt!
Wir suchen Graz-Lieder aus dem 21. Jahrhundert für das 21. Jahrhundert!
Der Wettbewerb Graz-Lied, beschlossen von der Grazer Stadtregierung, steht allen KünstlerInnen offen; unabhängig von Alter, Nationalität und repräsentierter Sparte. Er wird von der Stadt Graz sehr bewusst im Vorfeld zur „Internationalen Chorolympiade 2008“ veranstaltet und damit als bewusstseinsbildendes Projekt konzipiert. Dies bedeutet aber keine Einschränkung auf chorische Kompositionen, vielmehr geht es um eine zeitgemäße, vielleicht auch ironisierende Umsetzung ohne stilistische Vorgabe.
Einsendeschluss ist der 10. Juli 2007.
Die Jury unter dem Vorsitz von Marianne Mendt tritt voraussichtlich Ende August zusammen. Die Konzeption wird maßgeblich von Jörg-Martin Willnauer mitgetragen
"Graz-Lied-Wettbewerb Teilnahmebedingungen"
"Graz-Lied-Wettbewerb Teilnahmebedingungen"
Literaturstipendium „Grazer StadtschreiberIn“ – Ausschreibung 2007/2008
Für den Zeitraum 1. September 2007 bis 31. August 2008 vergibt die Stadt Graz/Kulturressort auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses – die konkrete Vergabe wird vom Stadtsenat beschlossen – wieder das Literaturstipendium eines/einer „Grazer StadtschreiberIn“.
Einreichfrist ist der 31. März 2007.
"Richtlinien für das Literaturstipendium eines/r Grazer StadtschreiberIn"
>>... mehr Informationen über den/die StadtschreiberIn
Literaturstipendien 2007 - Ausschreibung
Auch heuer vergibt die Stadt Graz/Kulturressort – vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat – zwei Literaturstipendien (Prosa,Lyrik,Drama), um Grazer LiteratInnen die Möglichkeit zu geben, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen.
Einreichfrist ist der 31. März 2007.
"Vergabekriterien für das Literaturstipendium"
>>... mehr Informationen über die Grazer Literaturstipendien
Neue Kulturstättenservicestelle

Die neu gegründete Kulturstättenservicestelle der Stadt Graz bietet ab sofort viele wertvolle Informationen für alle Kulturschaffenden und KulturstättenbetreiberInnen an.
Basis war eine Forderung der Grazer Kulturszene. Alle bisherigen Kulturdialoge hatten sich mit der Forderung nach einer Übersicht über das Kulturstättenangebot in Graz auseinandergesetzt, der Grazer Kulturbeirat hatte in vielen Sitzungen diesen Wunsch zu einem Leitprojekt gemacht.
Unter
www.raum.kultur.graz.at können ab sofort die wesentlichen Kulturstätten in Graz mit ihren Details abgerufen werden. Ob die Größe eines Veranstaltungsortes, Personenfassungsvermögen, seine Situierung innerhalb der Stadt Graz, technische Ausstattung, Kontaktpersonen, usw. gefragt sind: Sie geben einfach ein Stichwort ein und finden sich in einem den Vorgaben entsprechenden vorerst natürlich virtuellen Raum wieder.
Parallel dazu wurde eine Servicestelle im Kulturamt eingerichtet, diese ist am Montag von 8:00 bis 12:00 Uhr und Mittwoch von 13:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0316/872-4921 erreichbar. Schwerpunktmäßig wird diese Kulturstättenservicestelle von Christine Lackner betreut.
>>... zum kultur.raum.graz.at
Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2007
Für das Jahr 2007 wurden im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von € 14.500,-- und der Förderungspreis, € 7.200,--, des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs sowie ein Preis des ORF in der Kategorie Fernsehfilm, € 4.000,--, verliehen.
Eingereicht wurden 58 Treatments, davon 16 TV-Stoffe. Ein Stoff wurde disqualifiziert, da ein bereits fertiges Drehbuch eingereicht wurde, was nicht statutenkonform ist.
HAUPTPREIS in Höhe von Euro 14.500,-
-
Stillleben - Kinofilm von Thomas Reider, Wien
FÖRDERUNGSPREIS in Höhe von Euro 7.200,-
ORF-PREIS für das beste TV-TREATMENT in Höhe von Euro 4.000,-
-
Running Sushi TV-Film von Ulla Neuwirther, Allerheiligen bei Wildon.
Pressemitteilung 2007
Historisches Jahrbuch 2006 erschienen

Mit dem Band 36 des Historischen Jahrbuches der Stadt Graz liegt einmal mehr ein Konvolut unterschiedlichster neuer wissenschaftlicher Arbeiten vor, die sich ausführlich mit speziellen Themen der Grazer Stadtgeschichte auseinandersetzen.
VertreterInnen verschiedenster Wissenschaftsdisziplinen gewähren Einblick in ihre Forschungsergebnisse und verweisen eindringlich und überzeugend auf die Vielfalt und die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung - nicht zuletzt auch hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Relevanz und Aktualität, worauf auch Beiträge mit Bezug auf das diesjährige Mozart- und Freudjahr hinweisen.
Die vielen Facetten einer sich kontinuierlich erweiternden Stadtgeschichte zu beleuchten, Teile davon herauszugreifen und diese einem möglichst breiten LeserInnenpublikum zugänglich zu machen, ist auch Zielsetzung des 36. Bandes des Historischen Jahrbuches der Stadt Graz.
Friedrich Bouvier und Nikolaus Reisinger
Ab sofort im guten Buchhandel erhältlich, 422 Seiten, Euro 27,--
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Kulturbericht des Jahres 2005 erschienen
Mit dem Kulturbericht des Jahres 2005 liegen alle Subventionen, die das Grazer Kulturressort für 2005 zu verantworten hat, in gedruckter Form, aber auch im Netz, vor. Die anderen mit Kulturprojekten befassten Ressorts - zum Beispiel die Beiträge der Stadt zur Theaterholding Graz/Steiermark GmbH über das Finanzressort - werden mit ihren kulturnahen Förderungen ebenso einbezogen. Die Vorlage der Subventionen erst ein Jahr nach der Vergabe ist darauf zurückzuführen, dass vor Rechnungsabschluss und österreichische Vergleichsdaten erst im letzten Quartal des jeweils nachfolgenden Jahres vorliegen. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Grazer Kulturamt, das die Präsentation mit externen ExpertInnen vorbereitet hat.
Das Kulturamt geht in seiner jüngsten Darstellung von den neuen LIKUS-Einteilungen aus, für eine österreichische Landeshauptstadt beispielgebend.
Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2005
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Kunstpreis der Stadt Graz vergeben
Den Kunstpreis der Landeshauptstadt Graz 2006 in der Höhe von 14.500 Euro bekommt Mag. Gerwin Peter Hoffmann. In ihrer Begründung verwies die für die Verleihung des Kunstpreises eingesetzte ExpertInnen-Jury auf das umfangreiche und höchst spannende Oeuvre des seit Jahrzehnten in Graz lebenden freischaffenden Künstlers. Zu Hoffmanns auffälligsten Werkabschnitten zählen eine reflexive Auseinandersetzung mit der Malerei vor dem Hintergrund des in den 60er-Jahren einsetzenden Mediendiskurses sowie eine große Anzahl von konzeptuellen Arbeiten, die immer wieder das Ausloten von Realitätsverhältnissen und deren Bedeutung für die Erfahrung der Betrachters/der Betrachterin zum Thema haben.
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ebenfalls für 2006 vergeben wurden die Förderungspreise der Stadt Graz
Der Fotoförderungspreis wurde Herrn Christoph Grill zuerkannt.
Der Literaturförderungspreis 2006 geht an die Künstlerinnen Andrea Stift und Gertrude Maria Grossegger, der „manuskripte“-Literaturförderungspreis an Gerhild Steinbuch, die Musikförderungspreise an Peter Jakober und „denovaire“ (Timo Kaufmann), und mit dem heurigen Kunstförderungspreis werden Gabi Trinkhaus sowie Wolfgang Becksteiner ausgezeichnet. Alle Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.
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Geänderte Subventionsordnung
Der Gemeinderat hat Änderungen bzw. Ergänzungen des § 6 der Subventionsordnung beschlossen. Diese Änderungen betreffen:
- Formen der Verwendungsnachweise
- Fristen zur Erbringung von Verwendungsnachweisen
- Anhang A zu § 6 Abs 2 "Richtlinien für die Abrechung von Subventionen"
Die Änderungen treten mit 1. August 2006 in Kraft.
Subventionsordnung
Abrechnungsrichtlinien
Bundessozialamt fördert barrierefreies Umbauen
Betriebe und Non-Profit-Organisationen können Förderungen vom Bundessozialamt bekommen, wenn sie z.B. in Veranstaltungsräumen investive Maßnahmen setzen, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben barrierefrei möglich machen.
Die Förderungen können beim Bundessozialamt (Tel.: 05 99 88 bundesweit zum Ortstarif) beantragt werden.
www.bundessozialamt.gv.at
Verkaufsaktion "Geschichte der Stadt Graz"

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 29.6.2006 beschlossen, die Verkaufsaktion der Geschichte der Stadt Graz zum Preis von € 70,-- zu bewilligen.
Die vierbändige Geschichte der Stadt Graz inklusive CD-Rom und booklet ist über den Buchhandel, aber auch bei der
Medienfabrik Graz erhältlich.
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Neuer Stadtschreiber
Saša Stanišić wurde aus insgesamt vierzig Bewerbungen aus 13 Ländern vom erweiterten Fachbeirat Literatur einstimmig zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.
Der 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geborene Schriftsteller überzeugte die Jury mit einem Arbeitsvorhaben, das verspricht, einen Bogen zwischen politischer Aktualität im Nachkriegs-Bosnien und einer allgemein gültigen literarisch-ästhetischen Auseinandersetzung mit der Condition Humaine zu spannen.
Eine seiner Bewerbung beigelegte Skizze zum Projekt eines Theaterstücks mit dem Titel „Oma wurzelt und Opa fällt die Krankenpflegerin“, das er während seines Aufenthalts als Stadtschreiber in Graz schreiben will, entwickelt an vier Personen der Gegenwart ein Differenziertes wie aberwitziges Panorama aus Lebensentwürfen, Ängsten und Realitäten, das dramatisch hoch wirksam wie auch geladen von politischer Spannung zu werden verspricht.
Eine ebenfalls der Bewerbung beigefügte Prosaarbeit zeigt überdies, wie Stanišić souverän sprachlich interessante und innovative Schreibweisen nutzt, um die Tage um den Kriegsausbruch in Visegrad im April 1992 aus ineinander verschobenen Figurenperspektiven zu einem komplexen Textgemälde zu formen.
Die Jury ist überzeugt, dass mit Saša Stanišić ein überaus talentierter Vertreter einer jungen Schriftstellergeneration nach Graz kommen wird.
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Genderumfrage des Kulturressorts
Auf Grund einer EU-Leitlinie aus dem Jahr 1999 und dem damit im Zusammenhang stehenden Bestreben, Gender Mainstreaming in alle Strukturfondsprogramme aufzunehmen, betreibt die Stadt Graz seit 2001 den Implementierungsprozess von Gender Mainstreaming, der akkordierten Strategie zur Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Auch das Kulturressort hat die Möglichkeit erhalten, sich an dem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit geförderten Projekt POP UP GeM zu beteiligen. Im Rahmen dieses Projekts unterstützt Peripherie - Institut für praxisorientierte Genderforschung - das Kulturressort dabei, die Umsetzung von Gender Mainstreaming im Kultur- und Wissenschaftsbereich zu erheben.
Sie können den Fragebogen, der auch per Post ausgeschickt wurde, mit untenstehendem Link ausdrucken und bis spätestens 7.3.2007 an das Kulturamt der Stadt Graz, Stigergasse 2, 8020 Graz, zurückschicken.
Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!
"Fragebogen für Kultureinrichtungen"
"Fragebogen für Wissenschaftliche Einrichtung"
"Fragebogen für KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen"
Literaturstipendien 2006 vergeben
Insgesamt 18 SchriftstellerInnen hatten ihre Bewerbung abgegeben, die einstimmige Empfehlung der Jury fiel auf Dr. Wilhelm Hengstler und Bernhard Tockner.
Die JurorInnen begründeten diese Entscheidungsgrundlage wie folgt:
Wilhelm Hengstler holt in dem eingereichten Romanprojekt „Zulm“ zu einem weiten Erzählbogen aus, der durch seine literarische Kraft, komplexe Struktur sowie analytische Schärfe besticht. Von besonderer gesellschaftlicher Relevanz ist das Vorhaben, die Verwicklungen in der erzählten Gegenwart durch einen Rückgriff auf die historische Ebene verständlich zu machen. Das Stipendium soll dem Autor die intensive Arbeit an dem Roman ermöglichen.
Bernhard Tockner hat in seinen Gedichten und Dramen schon früh zu einem eigenen Stil gefunden, der zugleich poetisch und analytisch, sprachexperimentell und gesellschaftskritisch ist. In dem projektierten Theaterstück („Modelina“) werden zwei Menschen als Repräsentanten völlig unterschiedlicher Lebenswelten miteinander konfrontiert. Ihre konträren Perspektiven auf die Gegenwart sind ihrem Sprachduktus auf je faszinierende Weise eingeschrieben. Dem Autor soll mit dem Stipendium die Möglichkeit zur kontinuierlichen literarischen Arbeit gegeben werden.
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Carl Mayer Drehbuchpreis 2006
Für das Jahr 2006 wurden im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von € 14.500,-- und der Förderungspreis, € 7.200,--, des Carl Mayer-Drehbuchwettbewerbs sowie ein Preis des ORF in der Kategorie Fernsehfilm, € 4.000,--, verliehen. Die Preisverleihung fand am Samstag, 25. 3. 2006, 19.30 Uhr, in der Aula der „Alten Universität“ Graz statt.
Eingereicht wurden 100 Treatments, davon 68 Kinostoffe, 2 Kino-Doku-Stoffe und 30 TV-Stoffe. Aufgrund von Nichteinhaltung der Statuten wurden 4 Stoffe disqualifiziert.
HAUPTPREIS in Höhe von Euro 14.500,-
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IMMER NIE AM MEER (Nr.39.) – Romantic Drama von
Thomas Weingartner aus Wien (geb. 1976 in Lienz).
FÖRDERUNGSPREIS in Höhe von Euro 7.200,-
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ILDIKO (Nr.98) – Drama/Roadmovie von
Lilly Jäckl derzeit Berlin (geb. 1978 in Vasoldsberg/Stmk).
LOBENDE ERWÄHNUNG
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COMMANDANTE CASANOVA (Nr.21) – Drama von Wolfgang Weidinger aus Wien (geb. 1960 in Güssing)
ORF-PREIS für das beste TV-TREATMENT in Höhe von Euro 4.000,-
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Magda’s Dilemma (Nr. 69) – Komödie von
Susanne Rendl aus Wien (geb. 1958 in Gmunden/OÖ)
Pressemitteilung 2006
Informationen zum Integrierten Kulturstättenkonzept für Graz
Informationsbericht des Kulturressorts an den Gemeinderat vom 16.2.2006
Die komplette Studie der Arbeitsgruppe Barnert/ Bernard/ Obernosterer/ Rapp/ Rosegger (2.2MB)
books & friends - eine Initiative zur Förderung der Stadtbibliothek Graz
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fungieren und ihren BenutzerInnen ein aktuelles und interessantes
Medienangebot zu bieten.
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Wenn die leseinteressierte Grazer Bevölkerung auch Ihr Zielpublikum ist
und Ihre Institution, Ihre Firma wirksames Kultursponsoring betreiben
möchte, ist die Stadtbibliothek die richtige Partnerin für Sie.
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