Stadt Graz
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Bildsammlung steirischer Fotografen - 418 Fotografien von 19 Autoren


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Recherche zur und Dokumentation von öffentlicher Kunst in Graz: von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart



Najem Wali - Stadtschreiber 2016/2017

Herr Najem Wali ist "neuer" Stadtschreiber von Graz vom 1. September 2016 bis 31. August 2017.

Es gab insgesamt 35 Bewerbungen aus 23 Ländern.

Jurybegründung:
Najem Wali als Stadtschreiber zu gewinnen ist ein Glücksfall in der Geschichte dieser in Graz so erfolgreich eingerichteten kulturellen Institution.

Einerseits reiht sich der irakische Autor viel beachteter Romane wie „Bagdad Marlboro“ (2014) sowie der Autobiographie „Bagdad, Erinnerungen an eine Weltstadt“ (2015, beide im Hanser Verlag erschienen), in die Zahl von VerfasserInnen großer Erzählungen, welche literarisch unmittelbar an prägende Geschehnisse der heutigen Zeit anknüpfen. Zum anderen ist der studierte Literaturwissenschaftler Najem Wali als Essayist und Aktivist ein unermüdlicher Mittler zwischen unterschiedlichen kulturellen, geographischen wie auch politischen Welten.

Seine Stimme wird im gesamten deutschen Sprachraum aufmerksam gehört, ob es dabei um literarische Debatten geht – erst unlängst wurde er in die Jury des Deutschen Buch Preises berufen -, oder um brennende politische Fragen, insbesondere um das Thema Flucht und Asyl.

Najem Wali kennt Graz bereits, und hat sich in seiner Bewerbung um das Amt des Stadtschreibers ausdrücklich bereit erklärt, neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller auch für die Teilnahme an öffentlichen Gesprächen und Veranstaltungen zur Verfügung zu stehen.

Mehrfache Nennungen im Zuge der Diskussion gab es u. a. für folgende SchriftstellerInnen:

• Joëlle Sambi Nzeba (Kongo),
• Zlatko Pakoviæ (Serbien),
• Almadhoun Ghayath (Palästina).

Stadtschreiber 2016/17

Die "Hofübergabe" von Ulrich Schlotmann an Najem Wali fand im Rahmen einer Lesung beider Stadtschreiber im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, am 20.9.2016, um 19:00 Uhr statt.

v. l. n. r.: Rudolf Jurolek, Ann Pajuväli, Ulrich Schlotmann, Huda Takriti, Najem Wali

© Stadt Graz / Fischer

» mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"


Budgetprovisorium

Auf Grund der Vorverlegung der Gemeinderatswahlen auf den 5. Februar 2017 wurde am 17. November 2016 lediglich ein Budgetprovisorium für die Stadt Graz beschlossen. Der entsprechende Beschluss für das reguläre Budget wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 nach der Gemeinderatswahl und der Neukonstituierung des Gemeinderates sowie der Stadtregierung erfolgen. Die Fachbeiratssitzungen im ersten Quartal 2017 finden statt. Jahres- und Projektansuchen für 2017 können in der gewohnten Weise beim Kulturamt der Stadt Graz eingereicht werden.

Für Ansuchende, die eine umgehende Behandlung ihrer Projekte in den Sitzungen Februar/März, Mai/Juni und Oktober/November anstreben, ist daher zu empfehlen, die Anträge samt zusätzlichen Informationen bis längstens 20.1., 21.4. oder 15.9.2017 einzureichen.

Bericht und Empfehlungen zum Kulturdialog 2015

„Das Miteinander des Verschiedenen. Offener Denkraum für künstlerische und kulturelle Handlungsstrategien“ veröffentlicht vom Kulturbeirat der Stadt Graz im Dezember 2016

» mehr Informationen zum 8. Kulturdialog 2015


Vergabe des Grazer Congress Award 2016

Mit 41 Einreichungen für den Congress Award 2016 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der fünf Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu bekommen.

Die Preisträger sind

    Kategorie I: Regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen:
  • 30 Jahre Kinderphilosophie in Österreich – Menschenrechte – Philosophie als Lebensform
    Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendphilosophie

  • Kategorie II: Außergewöhnliche Einzelveranstaltungen:
  • 26. Jahrestag der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik
    Medizinische Universität Graz – Institut für Humangenetik
  • Schwerpunkt Menschenrechte, Internationsales Forum für Gemeinden und Regionen
    Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, ETC Graz
  • ESPR 2015 38th Post Graduate and 52nd Annual Meeting
    Education Congress Research GmbH

  • Kategorie III: Innovative, besondere Veranstaltungen
  • International Student Congress - You define tommorow´s research
    International Student Congress - Medical University of Graz

  • Würdigungspreis:
  • Internationale Konferenz “CCSH15-Climate Change and Sustainable Heritage 2015”
    Technische Universität Graz

Begründung der Jury

» mehr Informationen über den Congress Award der Stadt Graz


Orpheum Extra - Szenepaket der Stadt Graz

Aufgrund der Zusage von Frau Stadträtin Lisa Rücker werden jährlich 40 mietkostengestützte Veranstaltungstage in Form eines Szenepaketes im Orpheum Extra vergeben.

» mehr Informationen über "Orpheum Extra - Szenepaket der Stadt Graz"


Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" 2017/2018 - Ausschreibung

Die Stadt Graz vergibt auch 2017 wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin".

Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2017 bis 31. August 2018 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

Einreichfrist: 31.3.2017 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über das Stipendium "Grazer StadtschreiberIn"


PreisträgerInnen des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2016

Photo Carl Mayer

Eingereicht wurden 41 Treatments zum Thema "GNADENLOS".

Der Hauptpreis des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs in Höhe von € 14.500,-- ging an Clara Stern für das Treatment Training, den Förderungspreis in Höhe von € 7.200,-- erhielt das AutorInnen-Duo Franziska Pflaum und Roman Gielke für das Treatment Schneegestöber.


» mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


Ausschreibung geschäftsführende Intendanz steirischer herbst

Weiterführende Informationen zur Ausschreibung der geschäftsführenden Intendantin/des geschäftsführenden Intendanten der sterischen herbst festival gmbh ab 1. Jänner 2018 für die Dauer von fünf Jahren unter Ausschreibung-Intendanz


Nikos Grigoriadis verstorben

Die Grazer Kunst- und Kulturszene hat den nächsten Verlust eines der großen Mitgestalter zu beklagen. Fassungslos mussten wir alle die Nachricht vom Ableben von Nikos Grigoriadis zur Kenntnis nehmen. Nikos, der emotionale, erfolgreiche und nachhaltige Streiter für das Arthousekino, ist nicht mehr.

Seiner Familie und seinem Team gilt unser aller Mitgefühl. Die Erinnerung an ihn und sein Werk bleibt.


Stadtarchiv Graz ist Teil der Stadtmuseum Graz GmbH

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23.1.2014 gegen die Stimmen der "Die Grünen - ALG" sowie der KPÖ beschlossen, dass das Grazer Stadtarchiv aus den Agenden des Kulturamtes in die Stadtmuseum Graz GmbH ausgegliedert wird. In seiner Sitzung am 20.3.2014 hat der Gemeinderat den Termin mit 1.4.2014 festgesetzt.

Sie erreichen das Stadtarchiv Graz nunmehr unter www.grazmuseum.at


Kalendarium – Gedenktage und Jubiläen


Kalendarium – Gedenktage und Jubiläen Gedenken an historische Ereignisse in Österreich und in Europa.

Die neue Website des Bundeskanzleramtes informiert über Veranstaltungen, Konferenzen, Ausstellungen und Medien in Gedenken an historische Ereignisse in Österreich und in Europa.

Sie startet mit Informationen über Veranstaltungen, Bücher und anderem zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges sowie den Februarkämpfen im Jahr 1934. Beide Themenbereiche werden fortlaufend ergänzt und ausgebaut.

www.kalendarium.gv.at


Ernst M. Binder verstorben

Das Theater, zuletzt vor allem das zeitgenössische Musiktheater, war seine Welt. Ernst M.Binder, dessen dramagraz für viele seiner Arbeiten eine besondere Bühne war, ist nicht mehr. Er starb in der Nacht auf den 28.1.2017, wenige Stunden vor der Premiere seiner Inszenierung von "Hänsel und Gretel" an der Kunstuniversität Graz.

Wir trauern um einen großartigen Theatermann, Dichter und Regisseur und hätten gerne noch viele weitere seiner wunderbaren und den Puls unserer Zeit berührenden Regiearbeiten und Inszenierungen erlebt.


Kunst- und Kulturbericht 2014

Der Kunst- und Kulturbericht 2014, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Graz, bietet einen Überblick über alle Kunst- und Kulturförderungen dieses Jahres, die Wissenschaftsförderung und den städtischen Bibliotheksbereich. Vergleichszahlen der vorangegangenen Berichtsjahre finden Sie ebenfalls am Kulturserver.


Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2014

» mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz


Preise und Stipendien 2016

Preise 2016

» Fotoförderungspreis der Stadt Graz
» Kunstförderungspreis der Stadt Graz
» Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» "manuskripte" - Literaturförderungspreis
» Musikförderungspreis der Stadt Graz
» Wissenschaftspreis der Stadt Graz

Stipendien 2016

» Begabtenstipendien für Studierende der Universitaet fuer Musik und darstellende Kunst


Präsentation aktueller Arbeiten der StipendiatInnen und FörderpreisträgerInnen der Stadt Graz 2015 in den Sparten Bildende Kunst und Film

Nach der Eröffnung einer Ausstellung der Bildenden Kunst Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2015 in der Gotischen Halle wurden am 29. November 2016 im GrazMuseum die Förderpreise des Kulturressorts der Stadt Graz von Kulturstadträtin Lisa Rücker übergeben. Literarische Beiträge gab es von Evelyn Schalk und Egon Christian Leitner. Die von Jörg Martin Willnauer moderierte Veranstaltung war bestens besucht, und es kam vor allem nach der Übergabe zu vielen Vernetzungsgesprächen zwischen den Ausgezeichneten und anderen Kunstschaffenden.

In der Gotischen Halle werden Arbeiten folgender KünstlerInnen präsentiert: ASYNCHROME. Marleen Leitner, Michael Schitnig; Kati Bruder; Nayari Castillo; Gerald Hartwig; Evelyn Loschy; Sarah Schalk; Katharina Swoboda: Nach der Eröffnungsrede der Kulturstadträtin stellte Astrid Kury, Präsidentin der Akademie Graz, die KünstlerInnen in Interviewform vor.

» Graz Contemporary
» Gotische Halle - Raum für neue Kunst


Ausstellungen "Gotische Halle"

Das Kulturressort stellt im Jahr 2016 KünstlerInnen der zeitgenössischen Kunst mit Graz-Bezug, die am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen, die Gotische Halle für sieben Ausstellungen mietkostenfrei zur Verfügung. Unterstützt werden die AusstellerInnen dabei organisatorisch von der Kulturvermittlung Steiermark und dem Kulturamt der Stadt Graz. Die Gotische Halle im Reinerhof, dem ältesten Haus von Graz, wird dadurch zum „Raum für neue Kunst“.
Die Ausschreibungsfrist endete am 28.1.2016. Es gab 31 Bewerbungen. Die Verlosung aus dem Pool der Einreichungen durch den ehemaligen Kulturstadtrat DI Helmut Strobl hat am 11. Februar stattgefunden.
Folgende KünstlerInnen werden demnach 2016 in der Gotischen Halle ausstellen (mit Termin der Eröffnung):

29. März: Susane Onic
26. April: Andrea Sadjak
31. Mai: Kunstverein Roter Keil
28. Juni: Martina Legat/Angelika Lingitz/Petra Kickenweitz
30. August: Lisa Reiter
27. September: Markus Kaiser
25. Oktober: Patrick Topitschnig

An einem zusätzlichen Termin 2016, am 29.11., werden die StipendiatInnen und FörderpreisträgerInnen der Stadt Graz 2015 in den Sparten Bildende Kunst und Film aktuelle Arbeiten präsentieren.

» Grundsätzliche Informationen zur Gotischen Halle und den Ausschreibungskritieren


Renovierungsarbeiten im Kulturamt

Einschränkungen möglich: 27. Juni - 19. August

Im Kulturamt der Stadt Graz in der Stigergasse 2, 2. Stock werden in der Zeit vom 27. Juni bis 19. August 2016 die Böden aller Büros und Allgemeinflächen geschliffen und versiegelt, sowie Malerarbeiten durchgeführt.

Da dies erfahrungsgemäß mit Staub-, Lärm – und Geruchsbelästigung verbunden ist, alle Büros ein- und ausgeräumt werden müssen, die technische Infrastruktur ab – und wieder aufgebaut werden muss, ist in dieser Zeit mit einer gewissen Einschränkung des gewohnten Services der MitarbeiterInnen des Kulturamtes zu rechnen.

Bitte dies bei Ihren persönlichen, schriftlichen oder telefonischen Kontakten zu berücksichtigen.

Ab voraussichtlich 22. August 2016 stehen Ihnen die MitarbeiterInnen des Kulturamtes wieder in gewohnter Weise in den frisch renovierten Büros zur Verfügung. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.


Stipendien 2015 beschlossen

Am 23.4.2015 wurden im Stadtsenat folgende Stipendien 2015 beschlossen:

zwei Arbeitsstipendien Bildende Kunst in Höhe von je € 5.000,-- an Frau Nayari Castillo-Rutz und an Herrn Gerald Hartwig,
ein Auslandsstipendium Bildende Kunst in Höhe von € 5.000,-- an Frau Katharina Swoboda,
ein Auslandsstipendium Film in Höhe von € 5.000,-- an Frau Sarah Schalk.

» mehr Informationen über die Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz
» mehr Informationen über die Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz


Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" 2016/2017 - Ausschreibung

Die Stadt Graz vergibt auch 2016 wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin".

Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2016 bis 31. August 2017 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

Einreichfrist: 31.3.2016 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über das Stipendium "Grazer StadtschreiberIn"


Literaturstipendien 2016 - Ausschreibung

Auch für das Jahr 2016 schuf der Grazer Gemeinderat die Voraussetzungen für die Vergabe eines Literaturstipendiums der Stadt Graz. Daher werden wieder zwei Literaturstipendien in Höhe von je € 5.000,-- ausgeschrieben.

Ziel ist die Förderung von Grazer literarischen Talenten bzw. jener LiteratInnen, die dadurch die Möglichkeit erhalten sollen, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen.
Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres ihre literarische Arbeit im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit zu präsentieren und dieses Stipendium in ihren Biografien stets anzuführen.

Einreichfrist ist der 31.3.2016 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über die Literaturstipendien der Stadt Graz


PreisträgerInnen des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2015

Photo Carl Mayer Eingereicht wurden 47 Treatments zum Thema "Täuschung".

Der Hauptpreis des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs in Höhe von € 14.500,-- ging an Siegmund Skalar für das Treatment Die Stille, den Förderungspreis in Höhe von € 7.200,-- erhielt das Autoren-Duo Matthias Writze und Michael Podogil für das Treatment The Power of Love.
Für Senad Halilbasics Dokumentarfilm-Treatment Fremdenzimmer wurde eine lobende Erwähnung ausgesprochen.

» mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


Arbeitsstipendien für Bildende Kunst – Ausschreibung 2016

Auch im Jahr 2016 vergibt die Stadt Graz vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des betreffenden Zeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Einreichfrist ist der 29.2.2016 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über die Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz


Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film – Ausschreibung 2016

Im Jahr 2016 vergibt die Stadt Graz vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat ein Auslandsstipendium für Bildende KünstlerInnen (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst) und ein Auslandsstipendium für Filmschaffende (Dokumentar- und Kunstfilme werden bevorzugt).

Zeitrahmen wie auch Ziel- bzw. Herkunftsland sind dabei flexibel und sollen von den KünstlerInnen und den vergebenden Institutionen gemeinsam in einem finanziellen Gesamtrahmen von je € 5.000,-- vereinbart werden. Ziel ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes von Grazer Bildenden KünstlerInnen und Filmschaffenden, denen die Verwirklichung eines künstlerischen Projekts in einem sie besonders interessierenden Land ermöglicht werden soll. Daraus soll sich wiederum die Möglichkeit ergeben, aus diesem Besuch entstehende Projekte im Rahmen von Gegenbesuchen zu entwickeln. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des Arbeitszeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren oder einen umfassenden Tätigkeitsbericht mit künstlerischen (Zwischen)Ergebnissen zu verfassen.

Einreichfrist ist der 29.2.2016 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über die Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz


Gotische Halle - Raum für neue Kunst - Ausschreibung 2016

Die Gotische Halle im Reinerhof, dem ältesten Haus von Graz (1164 erstmals urkundlich erwähnt), wird 2016 zu einem Raum für neue Kunst. Das Kulturressort der Stadt Graz stellt Künstlerinnen und Künstlern, die auf einen Grazbezug verweisen können und am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen, die Gotische Halle mietkostenfrei als Ausstellungsraum zur Verfügung.

Ziel ist es, neue Positionen aktueller Kunst aus Graz einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und aufstrebenden KünstlerInnen die Möglichkeit zu bieten, in einer offenen Atmosphäre erste Ausstellungserfahrungen zu sammeln und so an Grundlagen für ihre weitere Tätigkeit im Feld der zeitgenössischen Kunst zu arbeiten.

Um die KünstlerInnen dabei bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten, folgt die Ausschreibung einem Tandem-Prinzip: Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, sich gemeinsam mit Mentorinnen oder Mentoren ihrer Wahl zu bewerben.
Als MentorInnen sind sowohl erfahrene KünstlerInnen als auch ExpertInnen für zeitgenössische Kunst mit Grazbezug denkbar.

Einreichfrist: Donnerstag, 28. Jänner 2016

» mehr Informationen über die "Gotische Halle - Raum für neue Kunst"


Öffentlicher Kulturdialog 2015 - SAVE THE DATE

Der Kulturbeirat und das Kulturamt der Stadt Graz laden ein:

Wann: Donnerstag, 10. Dezember 2015, von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Wo: Kunsthaus Graz

"Das Miteinander des Verschiedenen"
Offener Denkraum für künstlerische und kulturelle Handlungsstrategien

Sichtbar gemacht durch globale Fluchtbewegungen, befinden wir uns in einer Phase gesellschaftlichen Umbruchs, die neue Konzepte und Handlungsweisen von Kunst und Kultur gleichzeitig ermöglicht und fordert. Im Rahmen des heurigen Kulturdialogs laden wir dazu ein, Positionen zur Überwindung eines Denkens in Gegensätzen sichtbar zu machen, Mechanismen der Be- und Entgrenzung zu reflektieren und inklusive Ansätze weiterzuentwickeln.

Inputs ausverschiedenen Perspektiven werden einen gemeinsamen Diskurs inspirieren, der Möglichkeitsräume öffnen und Positionen für die Kulturentwicklung der Stadt Graz formulieren soll.


Ausschreibung des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2016

Das Thema für die Ausschreibung des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2016 lautet: GNADENLOS

Einreichfrist ist der 30. November 2015 (Poststempel)

» mehr Informationen über die Ausschreibung zum Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


Gemeinsam kreativ - Coworking Arbeitsplatzförderung

Per Definition ist „Coworking“ eine Arbeitsform, in deren Rahmen sich FreiberuflerInnen, Kreative, natürlich auch auf Basis der Ausschreibung interessierte Kunstschaffende/KünstlerInnen, und kleinere Start-Ups zusammenschließen, um in größeren Räumen gemeinschaftlich arbeiten zu können und dadurch auf unterschiedliche Weise voneinander profitieren. Coworking-Spaces stellen also Arbeitsplätze mit Infrastruktur zur Verfügung, die gemeinschaftlich genutzt werden können. Durch gemeinsame Veranstaltungen werden das Zusammengehörigkeitsgefühl der CoworkerInnen bzw. die Bildung von Arbeitsgemeinschaften gefördert.

Zur besonderen Unterstützung der überwiegend klein strukturierten Kreativszene möchte damit das Wirtschaftsressort der Stadt Graz Personen auf dem Weg in die Selbstständigkeit mit einer Arbeitsplatzförderung in Coworking-Spaces behilflich sein.

Detaillierte Informationen zur Förderung: www.wirtschaft.graz.at oder Mag. Andreas Morianz (+43 316 872 4820) und Astrid Reinisch (+43 316 872 4811).


Kunst- und Kulturbericht 2013

Der Kunst- und Kulturbericht 2013, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Graz, bietet einen Überblick über alle Kunst- und Kulturförderungen dieses Jahres, die Wissenschaftsförderung und den städtischen Bibliotheksbereich. Vergleichszahlen der vorangegangenen Berichtsjahre finden Sie ebenfalls im Kulturserver.


Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2013

» mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz


Kunstpreis der Stadt Graz 2014

Der Kunstpreis der Stadt Graz wird seit 1986 alle zwei Jahre in Würdigung und Anerkennung des künstlerischen Gesamtschaffens auf dem Gebiet der bildenden Kunst an eine/n bildende/n Künstler/in vergeben.

Der Kunstpreis 2014 geht an den bildenden Künstler Klaus Mosettig.

Die Preisverleihung fand durch Frau Kulturstadträtin Lisa Rücker am Freitag, 10. Oktober 2014, um 20:00 Uhr, im Forum Stadtpark, Stadtpark 1, 8010 Graz, statt.
Die Laudatio hielt Herr Univ.-Prof. Mag. Dr. Anselm Wagner.

Mehr Informationen unter » Kunstpreis der Stadt Graz


Umsetzungsstudie für Fördervereinbarungen des Kulturressorts


Die aus Dornbirn stammende, gerichtlich zertifizierte Sachverständige Maga Drin Juliane Alton, die gemeinsam mit Herrn Univ.-Prof. Dr. Tasos Zembylas die Evaluierung 2011 ausgearbeitet hatte, wurde beauftragt, eine Studie zur weiteren Umsetzung ausgehend von den Empfehlungen der Evaluierungen der Kulturförderung aus dem Jahr 2011 zu verfassen. Es sollte keine neue Evaluierung durchgeführt werden, sondern die sehr klaren Vorgaben aus der Evaluierung 2011 auf Umsetzung wie z.B. Senioritätsprinzip, Fair-Pay etc. untersucht sowie mit den Bewertungen der Fachbeiratsgremien aktualisiert werden.

Für die Umsetzungsstudie wurden aktuelle kulturpolitische Parameter vertiefend beachtet bzw. bilden den Ausgangspunkt für die Überlegungen nach der zur Beschlussfassung vorgelegten dreijährigen Vertragslaufzeit.

Die Umsetzungsstudie selbst ist Bestandteil eines Gemeinderatbeschlusses vom 12.12.2013.

Umsetzungsstudie für Fördervereinbarungen des Kulturressorts

Zum Beispiel Kunsthaus – Veranstaltungsreihe zur kulturpolitischen Diskussion zum Kunsthaus Graz

Das Interesse an einer öffentlich von Kunsthaus und Stadt Graz geführten Diskussion hat deutlich gezeigt, dass den Grazerinnen und Grazern das Kunsthaus und seine Zukunft am Herzen liegen. Zentrales Anliegen aller ist es, das Haus für die Menschen in der Stadt zugänglicher zu machen: durch Sprache, durch die Belebung des Erdgeschoßes und durch an- und aufregende Inhalte.

» mehr Information über die Veranstaltungsreihe und die Ergebnisse


Förderungspreise 2014

Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreise und Stipendien im Kunst- und Kulturbereich.

Der Literaturförderungspreis geht an Herrn Fiston Mwanza Mujila und an Herrn Mario Hladicz,

der Musikförderungspreis wird Herrn Seongmin Ji und Herrn Utku Asuroglu verliehen, den Fotoförderungspreis bekommt Herr DI Martin Grabner, die Kunstförderungspreise erhalten Herr Samson Ogiamien und Herr Mag. Markus Jeschaunig.

Der manuskripte - Literaturförderungspreis der Stadt Graz geht dieses Jahr an Frau Theodora Bauer.

Die Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

Die Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz fand am 20. November 2014 um 19:00 Uhr durch die Kulturreferentin der Stadt Graz, Frau Stadträtin Lisa Rücker, im GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz, statt.

Weiters wurde das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium 2014 an Herrn Alexander Muhr, BA MA und die Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz an Anton Bashynskyi, Yongrui Li, Magda Robotta, Mayu Fujita, Benkö Könyves und Sara Burchia vergeben.

Die Überreichung der Preise bzw. Stipendien durch Bürgermeisterstellvertreterin Martina Schröck und Vizerektorin für Kunst Elisabeth von Magnus fand am Dienstag, 9. Dezember 2014 um 19:00 Uhr im Palais Meran, Florentinersaal, Leonhardstraße 15, 8010 Graz statt.

Mehr Informationen über:
» den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den Musikförderungspreis der Stadt Graz
» den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
» den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
» den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
» das Begabtenstipendium für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz


Kunstpreis der Stadt Graz 2014

Der Kunstpreis der Stadt Graz wird seit 1986 alle zwei Jahre in Würdigung und Anerkennung des künstlerischen Gesamtschaffens auf dem Gebiet der bildenden Kunst an eine/n bildende/n Künstler/in vergeben.

Der Kunstpreis 2014 geht an den bildenden Künstler Klaus Mosettig.

Die Preisverleihung fand durch Frau Kulturstadträtin Lisa Rücker am Freitag, 10. Oktober 2014, um 20:00 Uhr, im Forum Stadtpark, Stadtpark 1, 8010 Graz, statt.
Die Laudatio hielt Herr Univ.-Prof. Mag. Dr. Anselm Wagner.

Mehr Informationen unter » Kunstpreis der Stadt Graz


Vergabe des Grazer Congress Award 2014

Mit 57 Einreichungen für den Congress Award 2014 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der heuer fünf Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu erhalten.

Die Preisträger sind:
    Kategorie I: Regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen:
  • AO Trauma Courses u.a. – Medizinische Universität Graz
  • Denk- und Handlungsräume - Akademie für Kind, Jugend und Familie

  • Kategorie II: Außergewöhnliche, einmalige Kongresse:
  • Interreligiöse Konferenz - Afro-Asiatisches Institut Graz
  • SB13 – Technische Universität Graz und AEE INTEC – Institut für Nachhaltige Technologien

  • Kategorie III: Innovative, besondere Veranstaltungen
  • impuls. 8th international Ensemble - Impuls, Verein zur Vermittlung zeitgenössischer Musik

  • Würdigungspreise:
  • ANDRITZ Air Pollution control, Fachtagung Gasreinigung 2013 Andritz Energy & Environment GmbH
  • European All-Wheel Drive Congress Graz 2013 – Bridging the gap: How to combind efficiency, performance and fun Magna Powertrain & MAGNA STEYR
Begründung der Jury

» mehr Informationen über den Congress Award der Stadt Graz

Stadtschreiber 2014/2015 - László Garaczi

(c) László GaracziLászló Garaczi wurde zum Stadtschreiber von Graz vom 1.9.2014 bis 31.8.2015 gewählt.

Es gab insgesamt 71 Einreichungen aus 25 Ländern.
Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befanden sich beispielsweise Ulrich Schlotmann (Deutschland), Esther Kinsky (Deutschland), Hassouna Mosbahi (Tunesien) und Ron Segal (Israel).

Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
László Garaczi (geb. 1956) ist einer der vielfältigst reflektierenden Intellektuellen des heutigen Ungarn. Nach Studien der Fächer Ungarisch-Geschichte an der Pädagogischen Hochschule in Eger und Philosophie an der Budapester ELTE lebt er seit 1982 als freier Schriftsteller in Budapest. Wie es im Kommunismus bei Intellektuellen üblich war, verdiente er mehrere Jahre lang sein Geld als Hilfsarbeiter in verschiedenen Fabriken und war vor und während der Wende in der Underground-Szene politisch tätig.

László Garaczi ist Verfasser zahlreicher Gedichtbände, Romane, Theaterstücke und Drehbücher. In seinen Romanen und Erzählbändern, von denen vier (Plastik, Die wunderbare Busfahrt, Pikasso sieht rot und Bekenntnisse eines Lemuren) auf Deutsch beim Grazer Droschl Verlag erschienen sind, dominiert eine genaue, oft spielerische Sprache mit augenzwinkerndem Humor und narrativer Virtuosität und breit gestreutem Wortschatz. Gerne und produktiv arbeitet er auch mit den Regisseuren und Regisseurinnen des neuen ungarischen Films zusammen. Seit einigen Jahren hat er zudem das Fotografieren für sich entdeckt, das sich ergänzend in Form von Illustrationen und Bild-Text-Projekten zu seinem literarischen Werk fügt.

Er verfolgt und kommentiert das politische Geschehen in Ungarn. Sein neuestes Theaterstück (EMKE – volt egyszer egy kávéház; EMKE – es gab einmal ein Kaffeehaus, 2012) überträgt die aktuellen politischen Ereignisse und Figuren in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts in eine Kaffeehausatmosphäre. Auch in seinem erzählenden und essayistischen Werk behandelt László Garaczi oftmals in zeitkritischer Weise politische Themen.

Schon bisher hat László Garaczi unter anderem aufgrund seiner Publikationen im Droschl Verlag in Graz, durch Theateraufführungen in Wien und in der Grazer Literaturzeitschrift LICHTUNGEN intensive Beziehungen zur deutschsprachigen und insbesondere österreichischen Literaturszene unterhalten. Darüber hinaus hat er durch diverse Auslandsaufenthalte und Kooperationen reiche Erfahrung darin, sich in das lokale und regionale Literaturgeschehen des jeweiligen Gastlandes einzubringen.
Aufgrund dieses Profils wird László Garaczi als Stadtschreiber das literarische Leben in Graz sicherlich wesentlich bereichern.

Die "Hofübergabe" von Ivana Sajko an László Garaczi fand im Rahmen einer Lesung beider Stadtschreiber im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, am 15.9.2014, um 20:00 Uhr statt.

Kleine Zeitung 3.10.2014

» mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"


Stipendien 2014 beschlossen

Am 10.4.2014 wurden im Stadtsenat folgende Stipendien 2014 beschlossen:
zwei Arbeitsstipendien Bildende Kunst in Höhe von je € 5.000,-- an Maria Schnabl und Ed Gfrerer
ein Auslandsstipendium Bildende Kunst in Höhe von € 5.000,-- an Bernhard Wolf
ein Auslandsstipendium Film in Höhe von € 5.000,-- an Lukas Marxt

» mehr Informationen über die Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz
» mehr Informationen über die Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz


Literaturstipendien 2014 vergeben

Die Stadt Graz/Kulturressort hat auch heuer wieder nach Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama) in Höhe von je € 10.000,-- vergeben. Damit soll den beiden Autoren die Möglichkeit eröffnet werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.

Die heurigen Stipendiaten sind Herr Helwig Brunner und Herr Christoph Szalay.

Helwig Brunner, Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Lichtungen und Herausgeber der Buchreihe keiper lyrik, tritt seit Jahren mit Publikationen im In- und Ausland (New York, Ungarn, Kosovo) an die Öffentlichkeit. Der Grazer Autor war bis Ende 2013 vollberuflich in einem ökologischen Planungsbüro tätig und reduziert nun diese Arbeit, um sich stärker seinen unzähligen und vielfältigen literarischen Projekten widmen zu können.

Der 1987 in Graz geborene Christoph Szalay machte bereits als Anfang 20-Jähriger eine literarisch interessierte Öffentlichkeit auf sich aufmerksam. Nach ersten Publikationen in den Literaturzeitschriften perspektive und Lichtungen kam 2009 sein erster Lyrikband stadt/land/fluss im Leykam Verlag heraus, ein weiterer folgte 2012 im selben Verlag (flimmern).

» mehr Informationen über Literaturstipendien


Arbeitsstipendien für Bildende Kunst – Ausschreibung 2015

Auch im Jahr 2015 vergibt die Stadt Graz vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des betreffenden Zeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Einreichfrist ist der 28.2.2015 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über die Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz


Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film – Ausschreibung 2015

Im Jahr 2015 vergibt die Stadt Graz vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat ein Auslandsstipendium für Bildende KünstlerInnen (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst) und ein Auslandsstipendium für Filmschaffende (Dokumentar- und Kunstfilme werden bevorzugt).

Zeitrahmen wie auch Ziel- bzw. Herkunftsland sind dabei flexibel und sollen von den KünstlerInnen und den vergebenden Institutionen gemeinsam in einem finanziellen Gesamtrahmen von je € 5.000,-- vereinbart werden. Ziel ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes von Grazer Bildenden KünstlerInnen und Filmschaffenden, denen die Verwirklichung eines künstlerischen Projekts in einem sie besonders interessierenden Land ermöglicht werden soll. Daraus soll sich wiederum die Möglichkeit ergeben, aus diesem Besuch entstehende Projekte im Rahmen von Gegenbesuchen zu entwickeln. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des Arbeitszeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren oder einen umfassenden Tätigkeitsbericht mit künstlerischen (Zwischen)Ergebnissen zu verfassen.

Einreichfrist ist der 28.2.2015 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über die Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz


Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" 2015/2016 - Ausschreibung

Die Stadt Graz vergibt auch 2015 wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin".

Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2015 bis 31. August 2016 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

Einreichfrist: 31.3.2015 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über das Stipendium "Grazer StadtschreiberIn"


Literaturstipendien 2015 - Ausschreibung

Auch für das Jahr 2015 schuf der Grazer Gemeinderat die Voraussetzungen für die Vergabe eines Literaturstipendiums der Stadt Graz. Daher werden wieder zwei Literaturstipendien in Höhe von je € 5.000,-- ausgeschrieben.

Ziel ist die Förderung von Grazer literarischen Talenten bzw. jener LiteratInnen, die dadurch die Möglichkeit erhalten sollen, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen.
Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres ihre literarische Arbeit im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit zu präsentieren und dieses Stipendium in ihren Biografien stets anzuführen.

Einreichfrist ist der 31.3.2015 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über die Literaturstipendien der Stadt Graz


KünstlerInnenateliers der Stadt: Ab sofort Bewerbungen möglich!

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 15.3.2012 wurden Räumlichkeiten in der Puchstraße 17 – 21 angemietet, um KünstlerInnenateliers einzurichten. Nunmehr werden voraussichtlich ab Oktober 2014 fünfzehn Ateliers zur Vergabe bereitgestellt. Vergeben wird auf Basis eines Beschlusses des Stadtsenates vom 29.8.2014 nach Vorbewertung externer ExpertInnen.

Diese Beiratssitzung findet voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember 2014 statt. Bezugsfertig sollen die Ateliers ab Jänner 2015 sein.

Ein Beiratsgremium fokussiert auf die künstlerischen Sparten Bildende Kunst und Medienkunst. Die Einzelvergaben erfolgen auf Basis der Beiratsbewertungen durch den/die jeweilige KulturreferentIn der Stadt Graz.

Bewerbungsfrist ist Freitag, der 14.11.2014.

Bewerbungsunterlagen Atelierhaus

Mehr Informationen unter » Atelierräume


NAME GESUCHT!!!!!

Name gesucht!
Das „Monsterchen“ der neuen Kinder- und Jugendkulturwebsite ist auf der Suche nach einem Namen!

Es soll Kindern und ihren Eltern ab Ende Oktober helfen, die wundervollsten Theater, die schönsten Malereien, die spannendsten Kulturabenteuer zu finden.

Einreichungen bis 20.11.2014 (Datum des Poststempels) entweder an kulturamt@stadt.graz.at oder per Post an:
Stadt Graz, Kulturamt, Stigergasse 2, 8020 Graz.

Die Vorschläge werden von einer Jury bewertet.
Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren.

Wettbewerb namenloses Monsterchen


Zum Beispiel Kunsthaus

Veranstaltungsreihe zur kulturpolitischen Diskussion zum Kunsthaus Graz

Kunsthaus: Raum – Umraum – Stadtraum
17.9.2014, Luise im Kunsthaus, 19.00 Uhr

Bildungsinstitution Museum? Was kann das Kunsthaus leisten?
24.9.2014, Luise im Kunsthaus, 19.00 Uhr

Kommunikation, Marketing und Medien
1.10.2014, Luise im Kunsthaus, 19.00 Uhr

Perspektiven und Inhalte
8.10.2014, Luise im Kunsthaus, 19.00 Uhr

Moderation: Dieter Bogner und Andrea Hubin

Teilnahme & Kanäle

Zum Beispiel Kunsthaus - Termine

Biografien

Begleitendes Labor im öffentlichen Raum als "Meinungsfühler":
Kooperation mit HLW Schrödinger - Meinungslabor im Stadtraum für BürgerInnen

Steig ein, red' mit - HLW Schrödinger


Auslandsstipendien 2014

Eines der beiden jährlich zu vergebenden Auslandsstipendien für Bildende KünstlerInnen (Malerie, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst) wird ab 2014 für Filmschaffende erweitert, um auch Grazer FilmerInnen die Möglichkeit zu bieten, internationale Kontakte zu knüpfen.

» mehr Informationen über die Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz


Neuausschreibung der Literaturhausleitung


Die Leitungsfunktion des Literaturhauses der Stadt Graz wird neu besetzt. Die Ausschreibung wird in Kürze von der Universität Graz veröffentlicht. Die kulturpolitische Ziele der Stadt Graz für die Literaturhausleitung sowie den Gemeinderatsbericht vom 27.2.2014 finden Sie unter www.kultur.graz.at/literaturhaus


Fedo Ertl gestorben


Fedo Ertl – einer der prägendsten steirischen Künstler – hat seinen jahrelangen und mutigen Kampf gegen seine schwere Erkrankung verloren. Seine künstlerischen Markierungen, vor allem auch im öffentlichen Raum der Stadt Graz und in der Steiermark, werden bestehen bleiben. In der Erinnerung vieler Künstlerfreunde sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturamtes, wird das Gedenken an ihn bleiben.

» zur digitale Visitenkarte am Kulturserver


Herbert Eichholzer Architekturförderungspreise 2013 vergeben

Mit Stadtsenatsbeschluss vom 1.2.1991 wurden im Gedenken an den am 7.1.1943 vom NS-Regime hingerichteten, zum Zeitpunkt seines Todes erst 40-jährigen Grazer Architekten Herbert Eichholzer nach ihm benannte Architekturförderungspreise der Stadt Graz geschaffen.

Von den sieben eingereichten Projekten wurden vier Projekte ausgezeichnet, und zwar als einen ersten Preis, zwei zweite Preise und eine Anerkennung.

Das Projekte Nr. 4 (Verfasserin : Theresa Reisenhofer) erhält den 1. Preis.
Die Projekte Nr. 2 (Verfasser: Wolfgang Windisch und Anna Kickingereder) und Nr. 3 (Verfasser: Fabian Fitzner, Janosch Webersnik und Martin Ziegerhofer) erhalten ex aequo den 2. Preis.
Das Projekte Nr. 6 (Verfasser: Selina Mirkovic und Georg Siegfried) erhält eine Anerkennung.

» mehr Informationen über den Herbert Eichholzer - Architekturförderungspreis


Förderungspreise 2013

Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreise und Stipendien im Kunst- und Kulturbereich.

Die Literaturförderungspreis geht an Herrn Johannes Hoffmann und an Herrn Egon Christian Leitner,
der Fotoförderungspreis wurde Frau Maria Schnabl zuerkannt.
Der "manuskripte" - Literaturförderungspreis geht an Herrn Christoph Dolgan,
der Musikförderungspreis wird Herrn Adam Mc Cartney und Herrn Juan de Dios Magdaleno Gómez verliehen,
der heurige Kunstförderungspreis geht an die Künstlerinnen Frau Martina Kresta und Frau Maryam Mohammadi.

Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

Die feierliche Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2013 fand am Mittwoch, 4.12.2013 um 19.00 Uhr im GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz, durch die Kulturreferentin der Stadt Graz, Frau Stadträtin Lisa Rücker, statt.

Weiters wurde das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium 2013 an Herrn Benjamin Morrison und die Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz an Fiona Fortin, Anna Hirschberg,Fabian Matthias Reinhard, Max Josef Stadler, Klemen Gorensek und Andres Gutierrez-Martinez vergeben.

mehr Informationen über:
» den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
» den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
» den Musikförderungspreis der Stadt Graz
» den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
» das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
» das Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst


Einladung zur Erhebung "Arbeiten im Kultursektor"

Die Befragung "Arbeiten im Kultursektor" wird von EDUCULT durchgeführt und geht den Arbeitsbedingungen und Beschäftigungsverhältnissen im Kultursektor und im Bereich der Kulturvermittlung nach. Egal, ob Sie haupt- oder nebenberuflich als KünstlerIn oder VermittlerIn für eine Kulturinitative oder öffentliche Kultureinrichtung tätig sind, helfen Sie mit, mehr Klarheit und Transparenz über die in dem Kultursektor Tätigen zu erreichen.

» mehr Informationen auf www.educult.at

Kulturdialog OPEN REININGHAUS

In welcher Stadt wollen wir leben?

Ort: 8020 Graz, Reininghausstraße 5 (Eingang beim Pförtnerhäuschen)

Zeit: Sonntag, 21. September 2014, 14.00 – 19.00 Uhr

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Graz in Kooperation mit dem Kulturbeirat der Stadt Graz

Programm:
14.00 - 14:30 Uhr:
Eintreffen am Info-Point in der Markthalle

14.30 - 16:30 Uhr:
Die Spaziergänge durch Reininghaus Programm - 4 Spaziergänge

16:30 – 17:30 Uhr:
Gemütlicher Gedankenaustausch

17:30 Uhr:
Agora/gemeinsamer Diskurs Programm - Agora

19:00 Uhr:
Ausklang

Ziel der Veranstaltung: Im Kulturdialog OPEN REININGHAUS geht es darum, den Ort Reininghaus zu öffnen, ihn kennen zu lernen, zu spüren, zu durchwandern und ihn mit allen Sinnen aufzunehmen. Vier Spaziergänge sollen dazu dienen, die Informationen über Reininghaus zu vertiefen und unterschiedliche Sichtweisen kennen zu lernen.


Literaturstipendien 2014

Der Grazer Gemeinderat schuf auch für 2014 die Voraussetzungen für die Vergabe von Literaturstipendien der Stadt Graz. Daher werden wieder zwei Literaturstipendien, dieses Jahr in Höhe von je € 5.000,--, ausgeschrieben. Die Zuerkennung erfolgt auf Basis eines Juryvorschlags durch den Stadtsenat.

Ziel ist die Förderung von Grazer literarischen Talenten bzw. jener LiteratInnen, die dadurch die Möglichkeit erhalten sollen, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres ihre literarische Arbeit im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit zu präsentieren und dieses Stipendium in ihren Biografien stets anzuführen.

Jury:
• Dr. Markus Jaroschka
• Dr.in Alexandra Millner
• Mag. Paul Pechmann
• Dr. Rüdiger Wischenbart

Einreichfrist: 31.3.2014

» mehr Informationen über die Literaturstipendien


Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" 2014/2015 - Ausschreibung

Die Stadt Graz vergibt auch 2014 wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin".

Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2014 bis 31. August 2015 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

Einreichfrist: 31.3.2014 (Datum des Poststempels)

» mehr Informationen über das Stipendium "Grazer StadtschreiberIn"


Gemeinderat beschließt Ausgliederung Stadtarchiv


Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23.1.2014 gegen die Stimmen der "Die Grünen - ALG" sowie der KPÖ beschlossen, dass das Grazer Stadtarchiv aus den Agenden des Kulturamtes in die Stadtmuseum Graz GmbH ausgegliedert wird. Dieser Grundsatzbeschluss bedingt eine Reihe konkreter Neuerungen, die sukzessive von den zuständigen Gremien der Stadt beschlossen werden.

» mehr Informationen über das Stadtarchiv

Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Band 43


Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2013 Das Historische Jahrbuch der Stadt Graz Band 43, zusammengestellt von der Schriftleitung, Herrn Hofrat DI Dr. Friedrich Bouvier und Herrn Ao. Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Reisinger, erscheint mit einem neuen Layout unter dem Titel "Stadtgeschichte aktuell" und versammelt auf mehr als 200 Seiten zahlreiche Beiträge von zwölf AutorInnen. Das heurige Jahrbuch steht unter dem Motto "Archäologische Streifzüge um die Grazer Burg" und befasst sich mit der Darstellung der Funde in der Grazer Burg. Die vielfältigen Beiträge reichen von der Auseinandersetzung mit der allgemeinen Frage zur Stadtärchäologie in Graz über detaillierte Aufzeichnungen von historischen Ansichten, keramischem Fundmaterial sowie ein – ebenfalls im Zuge der Ausgrabungen – entdecktes Fresko bis hin zur molekularbiologischen Analyse an humanen Skelettüberresten.

Das Historische Jahrbuch Band 43 "Stadtgeschichte aktuell" ist ab 16. Jänner 2014 im Buchhandel und im Grazer Stadtarchiv um € 19,-- erhältlich.

Vergabe des Grazer Congress Award 2013

Mit nahezu 50 Einreichungen für den Congress Award 2013 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der heuer fünf Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu erhalten.

Die feierliche Verleihung des Grazer Congress Award 2013 fand am Montag, 4.11.2013, im Stefaniensaal statt.

Die Preisträger sind:

  • 13th European Doctoral Conference in Nursing Science
  • Think outside the Box! Spinnen erlaubt, Vol. 5
  • 11th World Filtration Congress
  • 8th European Solid Mechanics Conference
  • Die Zeichen der Zeit


  • Bericht von "GrazTourismus"

    Bericht "Kleine Zeitung" vom 5.11.2013

    » mehr Informationen über den Congress Award der Stadt Graz


    Literaturstipendien 2013 vergeben

    Die Stadt Graz/Kulturressort hat nach Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama) in Höhe von je € 10.000,-- vergeben. Damit soll den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.

    Die heurigen StipentiatInnen sind Frau Sophie Reyer und Herr Helmut Schranz.

    Sophie Reyer, geboren 1984 in Graz, studierte Germanistik an der Karl-Franzens-Universität Graz, abgeschlossen 2007, und Komposition an der Musikuniversität Graz, Studium abgeschlossen 2010 mit dem Master of Arts in Komposition/Musiktheater. Gleichfalls 2010 Diplom in „Szenisch Schreiben“ bei uniT in Graz.

    Der aus der Südoststeiermark stammende Helmut Schranz ist seit nunmehr zweieinhalb Jahrzehnten im literarischen Feld aktiv. Schranz repräsentiert als Autor und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "perspektive" die immer rarer werdende Species des Nonkonformisten und dies sowohl in bezug auf seine Schreibweisen als auch hinsichtlich seiner kritischen Haltung gegenüber dem heutigen, zunehmend philiströser werdenden Literaturbetrieb.

    » mehr Informationen über Literaturstipendien


    Franz-Nabl-Preis 2013

    Der Stadtsenat hat beschlossen, den Literaturpreis der Stadt Graz/Franz-Nabl-Preis 2013 dem Kärntner Slowenen Florjan Lipuš zuzuerkennen.

    Mit dem einstimmigen Votum für Florjan Lipuš würdigt die Jury nicht nur das Lebenswerk eines großen Autors, sondern sieht in ihm beispielhaft auch die kulturelle und sprachliche Vielfalt Österreichs repräsentiert.

    Die Übergabe des Literaturpreises fand durch die Kulturreferentin der Stadt Graz, Frau Stadträtin Lisa Rücker, am Dienstag, 3. Dezember 2013, 20:00 Uhr, im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, statt.

    » mehr Informationen zum Literaturpreis der Stadt Graz / Franz-Nabl-Preis


    Neuer Kulturbeirat vorgestellt

    Die Vorstellung des neuen Kulturbeirates ab 2013 erfolgte durch die Kulturstadträtin Lisa Rücker im Rahmen der Veranstaltung "Kunst und Kultur im Spannungsfeld der Urbanität" am 25.06.2013, 18:00 Uhr, im KünstlerInnenhaus – Halle für Kunst & Medien.



    » mehr Informationen über den Grazer Kulturbeirat

    Camera-Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie 2013

    Einstimmig wurde von der Jury vorgeschlagen, den CAMERA-AUSTRIA-PREIS DER STADT GRAZ FÜR ZEITGENÖSSISCHE FOTOGRAFIE 2013 an den dänischen Künstler Joachim Koester (geb. 1962 in Kopenhagen) zu vergeben.

    (c) Foto Fischer Der in Kopenhagen geborene und derzeit in New York lebende Künstler zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotokünstlern und hat seine Arbeiten in den letzten Jahren in vielen bedeutenden internationalen Museen gezeigt, so u. a. im Palais de Tokyo, Paris, S.M.A.K., Gent, Museo Tamayo, Mexiko, Kestner Gesellschaft, Hannover, The Power Plant, Toronto, Moderna Museet, Stockholm, Extra City, Antwerp, Royal College of Art, London, Schirn Kunsthalle, Frankfurt, und Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid. Darüberhinaus nahm Joachim Koester an der documenta X (1997) und der Biennale in Venedig (2005) teil.
    Seine Arbeiten sind in den Sammlungen von u. a. des Metropolitan Museum, New York, des Museum of Modern Art, New York, des Statens Museum for Kunst, Kopenhagen, und des Moderna Museet, Stockholm, vertreten.

    Joachim Koester hat an zwei Ausstellungsprojekten von Camera Austria teilgenommen: »First the artists defines meaning«, 2006, und »Then the work takes place«, 2009.
    Seine Arbeit wurde in Camera Austria International 66/1999 publiziert.

    Der Preis wurde am Freitag, 23.8.2013, im Ausstellungsraum Camera Austria, Lendkai 1, 8020 Graz, durch Frau Kulturstadträtin Lisa Rücker überreicht.
    Die Laudatio hält Catherine David.

    » mehr Informationen über den Camera-Austria-Preis der Stadt Graz

    Stadtschreiberin 2013/2014 - Ivana Sajko

    Ivana Sajko wurde zur Stadtschreiberin von Graz vom 1.9.2013 bis 31.8.2014 gewählt.

    Es gab insgesamt 63 Einreichungen aus 28 Ländern.
    Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befanden sich beispielsweise Ulrich Schlotmann (BRD), László Garaczi (Ungarn), Thomas Podhostnik (BRD), Zaza Burchuladze (Georgien), Rumena Bužarovska (Mazedonien), Alek Popov (Bulgarien), Marko Gregur (Kroatien), Gëzim Aliu (Kosovo), Lidia Amejko (Polen), Andras T. Gerevich (Ungarn), Arild Vange (Norwegen), Florian Neuner (BRD), Mareike Schneider (BRD) und Eduardo Pavez Goye (Chile).

    Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
    Die international renommierte kroatische Dramatikerin und Prosaautorin Ivana Sajko ist eine politische Autorin, die in ihren Stücken die jüngere Geschichte Kroatiens aufgreift, den Krieg und seine Auswirkungen auf die Menschen, insbesonders die Frauen. Sajko nimmt dabei keine vorhersehbare, berechenbare politische Position ein, sondern probiert immer wieder verschiedene Positionen aus, um ihre Themen zu beleuchten; sie lässt ihre Texte nicht vor so großen Themen wie Krieg oder Liebe kapitulieren, sondern stellt sich ihnen auf immer wieder sehr körperliche und nicht zuletzt poetische Weise. Durch die verwendete Sprache, ausgehend von improvisierenden Schreibprozessen, die allerdings stark überarbeitet sind, verkörpert sie dabei zum Beispiel Wut, Fragilität und Religiosität ihrer Figuren. Die dramatische Kunst, das Schreiben und die Sprache selbst werden dabei immer mitverhandeln.

    Außergewöhnlich ausdrucksstarke Bilder, zersplitterte Wahrnehmungen und unkonventionelle Baupläne charakterisieren sowohl die Theaterstücke der Autorin als auch ihren Roman RIO BAR. Für ihre Zeit als Grazer Stadtschreiberin hat sich Sajko nun einen weiteren Roman vorgenommen, dessen schlichter Titel THE LOVE NOVEL mit dem gemeinsamen Erinnerungsspeicher der „Eintags-Migranten“ in eine bessere Zukunft, mit so „anachronistischen Generalisierungen wie Ost- und Westeuropa“ (Sajko) umgehen möchte und damit, wie sich das wiedererrichtete europäische Territorium und seine ehemaligen Grenzen in unseren Wünschen und Enttäuschungen eingerichtet hat.

    Sajko, deren Stück ROSE IS A ROSE IS A ROSE bereits beim steirischen herbst aufgeführt wurde und die im Internationalen Haus der Autoren Graz einen Monat gearbeitet hat, wird während ihres Jahres in Graz an bestehende Kontakte mit Grazer Künstlerinnen und Künstlern anschließen können.

    Die "Hofübergabe" von Dana Ranga an Ivana Sajko fand im Rahmen einer Lesung beider Stadtschreiberinnen im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, am 12.9.2013 um 20:00 Uhr statt. Frau Kulturstadträtin Lisa Rücker begrüßte im Zuge dessen die "neue" Stadtschreiberin und verabschiedete die "vergangene".

    » mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"


    Tegetthoff-Denkmal muss saniert werden

    Tegethoff Denkmal © Mag. Ing. Georg Riemer
    Massive Schäden durch Korrosion

    Eine vor kurzem erfolgte Begutachtung des Grazer Tegetthoff-Denkmals am Tegetthoffplatz im Bezirk Leonhard hat ergeben, dass das Denkmal durch vorangeschrittene Korrosionsschäden stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Die Schäden waren bereits so massiv, dass Gefahr im Verzug war. Aus diesem Grund musste das rund 3,5 Meter hohe und 1,5 Tonnen schwere Standbild des in Graz beigesetzten Admirals heute Vormittag abgehoben und vorübergehend in eine gesicherte Lagerhalle zur Verwahrung gebracht werden. Die dadurch in etwa 4 Meter Höhe entstandene Öffnung wurde verschlossen.

    Nach dieser Notmaßnahme wird nun im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt ein weiterer Maßnahmenplan erstellt. Wann mit einer Sanierung des Denkmals begonnen werden kann und in welcher Größenordnung sich die dafür aufzubringenden Kosten darstellen, kann erst nach weiteren Untersuchungen festgestellt werden.

    Für Informationen stehen der mit der Befundung beauftragte Mag. Ing. Georg Riemer unter der Telefonnummer +43 699 196 641 11 oder Gerald de Montmorency unter der Nummer + 43 664 21 103 45 als Mitarbeiter des Kulturamtes zur Verfügung.

    Tegethoff Denkmal Tegethoff Denkmal

    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2013

    Photo Carl Mayer Eingereicht wurden 50 Treatments.

    Für das Jahr 2013 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von

    € 14.500,-- für das Treatment
    • Siebzehn - Kinofilm - von Monja Art
    und der Förderpreis in der Höhe von € 7.200,-- für das Treatment
    • Der Rand - Kinofilm von Achmed Abdel-Salam
    verliehen.

    Die Jury spricht „Mission Impossible“ von Kurdwin Ayub eine lobende Erwähnung für den Mut und die Sensibilität in der Beschreibung intimer Situationen aus.

    Pressemitteilung 2013

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Erleichterung in Kommunikation mit Grazer Kulturamt:
    Nach Möglichkeit bitte nur elektronische Korrespondenz

    Das Kulturamt der Stadt Graz hat inzwischen zur Gänze auf elektronische Aktenführung umgestellt. Die Amtsleitung mit den MitarbeiterInnen ersucht daher, soweit Daten (Projektdarstellungen, Jahresberichte etc.) elektronisch vorhanden sind, diese ebenso wie die Korrespondenz nach Möglichkeit ausschließlich per Mail zu übermitteln.

    Bitte zu beachten, dass das Grazer Kulturamt grundsätzlich Schreiben nur noch elektronisch an die zuletzt im Subventionsformular angegebene Mail-Adresse befördert.

    Dies alles möge die Kommunikation für die meisten von Ihnen erleichtern.

    Dankeschön
    Die Abteilungsleitung


    75 Jahre Novemberpogrom

    © unbekannt, Quelle:DÖW
    Am 9. November 2013 jähren sich die furchtbaren Ereignisse der Novemberpogrome, die den Übergang von der Diskriminierung und Demütigung jüdischer Bürgerinnen und Bürger hin zur systematischen Verfolgung und Vernichtung markieren, zum 75. Mal.

    Informationen und einen Überblick über die österreichweiten Veranstaltungen finden Sie unter folgenden Links:


    » Einblick in die schrecklichen Geschehnisse des Novemberpogroms in Wien.

    » alle Veranstaltungen in Graz

    » alle Veranstaltungen in Österreich



    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Band 42


    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2012
    Das Historische Jahrbuch der Stadt Graz Nr. 42, zusammengestellt von der Schriftleitung, Herrn Hofrat DI Dr. Friedrich Bouvier und Herrn Ao. Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Reisinger, erscheint mit einem neuen Layout und unter dem Titel „Stadtgeschichte aktuell“ und versammelt auf mehr als 600 Seiten zahlreiche Beiträge von über zwanzig AutorInnen. Der inhaltliche Bogen spannt sich von den Ergebnissen der neuesten Forschungen zur Erstnennungsproblematik von Graz über das Thema Roma und Romnija in Graz seit 1945, kritischen Auseinandersetzungen mit dem Umgang und der musealen Präsentation der „Türkenkriege“ sowie des damit verbundenen „Bollwerksmythos“ bis zu neuen zeithistorischen Forschungen zu Kriegsverbrechen aus der NS-Zeit in Graz am Beispiel des „Lagers Liebenau“.

    Das Historische Jahrbuch Nr. 42 "Stadtgeschichte aktuell“ ist ab sofort im Buchhandel und im Grazer Stadtarchiv um € 27,-- erhältlich.


    » mehr Informationen über das Historische Jahrbuch der Stadt Graz


    Förderungspreise 2012

    Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreise und Stipendien im Kunst- und Kulturbereich.

    Die Literaturförderungspreis geht an Frau Cordula Simon und an Herrn Christoph Dolgan,
    der Fotoförderungspreis wurde Herrn Erwin Polanc zuerkannt.
    Der "manuskripte" - Literaturförderungspreis geht an Frau Elke M. Laznia,
    der Musikförderungspreis wird Herrn Andrés Gutiérrez Martínez und Herrn Hysunsuk Jun verliehen,
    der heurige Kunstförderungspreis geht an die KünstlerInnengruppe "zweintopf" (Maga Eva Pichler/Gerhard Pichler) und Frau Isa Riedl.

    Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

    Die feierliche Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2012 fand am Mittwoch, 31.10.2012 um 19.00 Uhr im GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz, durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Michael Grossmann, statt.

    Weiters wurde das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium 2012 an Herrn Manuel Gangl und die Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz an Leon Avagyan, Tibor Gyenge, BA, Bianka Karolyi, Klaudia Tandl, Karel Eriksson und Claudia Maria Kainberger vergeben.

    Die ebenfalls feierliche Überreichung des Dr.-Karl-Böhm-Stipendiums sowie der Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz fand am Donnerstag, 13.12.2012 um 13.30 Uhr im Palais Meran, Florentinersaal, Leonhardstraße 15, 8010 Graz, durch den Wissenschaftsreferenten der Stadt Graz, Herrn Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, vertreten durch Frau Stadträtin Maga (FH) Sonja Grabner, statt.

    mehr Informationen über:
    » den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
    » den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Musikförderungspreis der Stadt Graz
    » den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
    » das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
    » das Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst


    Projekt "KulturlotsInnen" nun auch in Graz

    Zum Start des Projektes fand eine Pressekonferenz im Steirischen Presseclub statt.

    Die Umsetzung erfolgt durch die IG Kultur Steiermark sowie dem ÖGB-Bildungsbereich unter Einbeziehung des Kulturamtes.

    Kontakt:
    email: kultur.stmk@oegb.at
    www.kulturlotsinnen.at


    Vergabe des Grazer Congress Award 2012


    Mit 37 Einreichungen für den Congress Award 2012 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der heuer sechs Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu erhalten.

    Die feierliche Verleihung des Grazer Congress Award 2012 fand am Montag, 19.11.2012, im Stefaniensaal statt.

    Die Preisträger sind:

  • Moderne Schienenfahrzeuge
  • Internationaler Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts
  • Space Studies Programm 2011 (SSP) der International Space University (ISU)
  • Integrating Personal and Public Health Care in a World on the Move
  • Orientierungsräume, Orientierungsphasen: Pädagogische, pflegerische und therapeutische Förderangebote für Menschen mit Wahrnehmungsveränderungen"
  • Die bessere Wegwerfgesellschaft


  • » mehr Informationen über den Congress Award der Stadt Graz


    Kunstpreis der Stadt Graz 2012 vergeben

    Der Kunstpreis der Stadt Graz wird seit 1986 alle zwei Jahre in Würdigung und Anerkennung des künstlerischen Gesamtschaffens auf dem Gebiet der bildenden Kunst an eine/n bildende/n Künstler/in vergeben.

    Der Kunstpreis 2012 geht an den bildenden Künstler Fritz Panzer.

    Die Preisverleihung fand durch Herrn Kulturstadtrat Michael Grossmann am Donnerstag, 4. Oktober 2012, um 19:00 Uhr, Auditorium im Besucherzentrum, Grazer Joanneumsviertel, Kalchberggasse 2, 8010 Graz, statt.

    Mehr Informationen unter » Kunstpreis der Stadt Graz


    Vermittlungsangebote des österreichischen Kultursektors

    Welche Angebote und Formate werden unter dem Aspekt der Kulturvermittlung und Kooperation mit Schulen angeboten? Eine Studie im Auftrag von KulturKontakt Austria soll diese Frage beantworten.

    Der internationale wie nationale Diskurs zeigt, dass Angebote kultureller Bildung für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, und hier speziell im Kontext Schule, einen immer höheren Stellenwert im Kultursektor erhalten. Noch fehlt eine systematische Erhebung der bisherigen Bemühungen, die die Vielfalt und Anzahl der Projekte und Aktivitäten v.a. für Schulen aufzeigt und Aufschluss zur Angebotsstruktur und Entwicklung geben kann.

    Aus diesem Grund wurde EDUCULT – Denken und Handeln im Kulturbereich (www.educult.at) von KulturKontakt Austria mit einer österreichweiten und spartenübergreifenden Studie beauftragt. Alle Kulturinstitutionen und -initiativen sind eingeladen, sich bis 14.7.2013 an dieser Befragung zu beteiligen.

    WICHTIG: Einzelpersonen (etwa KünstlerInnen oder KulturvermittlerInnen) sind NICHT Ziel dieser Studie.

    Hier geht’s zum Fragebogen: http://de.surveymonkey.com/s/Vermittlungsangebote

    Ihre Ansprechpersonen bei Fragen:
    Tanja Nagel (tanja.nagel@educult.at), Peter Szokol (peter.szokol@educult.at)

    >>mehr Informationen unter www.educult.at

    Literaturstipendien 2012 vergeben

    Die Stadt Graz/Kulturressort hat nach Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama) in Höhe von je € 10.000,-- vergeben. Damit soll den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.

    Die heurigen StipentiatInnen sind Frau Maga Olga Flor und Herr Christian Winkler.

    Jurybegründungen:

    Olga Flor hat sich mit ihrem Debütroman Erlkönig (2002) nachhaltig in die erste Reihe der österreichischen Prosa eingeschrieben – mit einer literarischen Stimme, deren Unverwechselbarkeit ihresgleichen sucht. Mit großer Genauigkeit und Sensibilität spürt sie auch in ihren beiden Folgeromanen Talschluss (2005) und Kollateralschaden (2008) die Bruchstellen unserer Gesellschaft auf. Sie blickt unter die Oberfläche des Wohlstands, der Liberalität, der Aufgeklärtheit und in die Abgründe eines durchwegs auf Erfolg und Gewinn ausgerichteten Systems, in dem alle irgendwie funktionieren müssen und jeder sich selbst der nächste ist. Ihre Figuren treibt sie in Situationen, in denen sie sich ihrer problematischen Lebenslagen bewusst werden, doch bricht sie deren Geschichten durch mutige Erzählstrategien auf, erzeugt dadurch Spannung und die Möglichkeit, neu über die conditio humana nachzudenken. Die analytische Schärfe ihres gesellschaftskritischen Blicks ist mit der Exaktheit ihrer Sprache gepaart. Diese konstante Qualität ihrer Literatur und das eingereichte Projekt, in dem sich die Autorin mit den Kommunikationsformen der Neuen Medien und metafiktionalen Überlegungen auseinandersetzt, sind der Hintergrund für die Juryentscheidung.

    Christian Winkler hat sich mit seinen dramatischen Arbeiten wie auch mit Prosaskizzen als junger, engagierter Theaterautor und Theatermacher profiliert, der in realistischer Tradition stehend und mit gutem Gespür für Sprache und Wirkung zeitnahe Themen aufgreift und auf die Bühne bringt. Er bewegt sich trittsicher in unterschiedlichen Stimmlagen und weiß auch – was gerade am Theater von zentraler Bedeutung ist – um die handwerklichen Voraussetzungen, um seine Stoffe an sein Publikum zu vermitteln. Nach dem Erproben seiner Mittel und sich einstellenden Anfangserfolgen geht es nun darum, dass Winkler Kraft und Konzentration auf einen komplexeren Werkzusammenhang richten kann. Das vorgeschlagene Projekt „Interviews mit Temponauten“ erscheint dazu sehr gut geeignet zu sein, weshalb die Jury empfiehlt, Christian Winkler mit dem Literaturstipendium der Stadt Graz auszuzeichnen.

    » mehr Informationen über Literaturstipendien


    "2003 – 2013 – 2023"

    "Kunst und Kultur im Spannungsfeld der Urbanität"

    Herzliche Einladung zur Veranstaltung am

    Dienstag, 25.06.2013, 18:00 Uhr, im KünstlerInnenhaus – Halle für Kunst & Medien, Burgring 2, 8010 Graz.

    Programmabfolge:
    Begrüßung Kulturstadträtin Lisa Rücker
    Impulsreferat Klaus Ronneberger
    Vorstellung der neuen KulturbeirätInnen


    Stadtschreiberin 2012/2013 - Dana Ranga

    Dana Ranga Dana Ranga wurde zur Stadtschreiberin von Graz vom 1.9.2012 bis 31.8.2013 gewählt.

    Es gab insgesamt 59 Einreichungen aus 27 Ländern.
    Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befanden sich beispielsweise Ivana Sajko, Kroatien, Ivana Simiæ Bodrožiæ, Kroatien, László Garaczi, Ungarn, Najem Wali, Irak (dzt. Deutschland), Asli Erdogan, Türkei – sie wurde vom Internationalen Haus der AutorInnen nach Graz eingeladen - , Nataliya Snyadanko, Ukraine, Nikola Madzirov, Mazedonien, Florian Neuner, Deutschland, Jörg Jacob, Deutschland, und Nan Zou, China.

    Die Begründung der Jury, von der Autorin für den Kulturserver vervollständig, lautet wie folgt:
    Die Autorin, Übersetzerin und Dokumentarfilmerin Dana Ranga, geboren in Rumänien, lebt in Deutschland und ist eine vielseitige Künstlerin. Sie ist als Lyrik- und Prosaübersetzerin aus dem Rumänischen und Englischen bekannt, in der Dokumentarszene ist sie ein „Stern“ mit ihren Filmen EAST SIDE STORY (1997, über Musicalfilme im Kommunismus), STORY (2003, die Geschichte des Astronauten Story Musgrave) und COSMONAUT POLYAKOV (2007, auf DVD, Geschichte des Kosmonauten, der über ein Jahr in der MIR im All war). Der dritte Teil der Weltraumtrilogie, "I AM IN SPACE", in dem es um die Psychologie im Weltall geht, wurde gerade abgeschlossen.

    Im Jahre 2011 erschien im Suhrkamp Verlag ihr erster deutschsprachiger Lyrikband mit dem Titel „Wasserbuch“, der von der Kritik sehr positiv aufgenommen wurde. So beurteilt Carsten Hueck (in Ex Libris, 8.01.2012) ihr Buch: „Dana Rangas deutsches Debüt ist eigenwillig und gelungen, surrealistisch, humorvoll, sprachlich exakt. Bewegt sich ein Fisch elegant, übersetzt sie das genauso in Form und Sprachfluss ihrer Gedichte… Was sie beschreibt, ist originell und klug und tief, ohne Schwere.“

    Die Autorin ist unter einem kommunistischen Regime aufgewachsen, in dem nur selten offen über Dinge gesprochen werden konnte. Prägend für sie war der Verlust ihrer Mutter (verstorben oder verschwunden?) mit sieben Jahren, dies war für das Kind, wie sie es in einem Interview ausdrückt, der Ausgangspunkt ihrer lebenslangen Bemühung, die Dinge zu erforschen, zu dokumentieren und aufzuschreiben. Sie beginnt Geschichten zu erzählen – in den Genres Film und Literatur. ‚Geschichten’ meint sie, sind wichtig für unsere Orientierung, für das Vorankommen. „Das Leben ist ja wie ein grammatikalisch gut aufgebauter Satz, mit erstem und letztem Wort.“

    Die vorgelegte Projektskizze, ein geplantes Buch mit dem Titel „Hauthaus“, erweist sich literarisch als äußerst komplexes Vorhaben. Der so wichtige Körperteil „Haut“ wird als Grenze aufgefasst, wenn es heißt: „Die Haut ist eine Projektions-Leinwand, der Körper ist ein Behältnis für Fragmente aus Geschichten, die mögliche Grenzen zwischen Erlebtem und Erdachten überschreiten. Ein makroskopischer und ein mikroskopischer Fluss, der wie ein Filmstreifen durch einen Projektor fließt.“ Das Ziel des Buches: „Am Ende steht ein Sprachkörper da, der zwei Welten zu verbinden sucht – das Subjektive der Erfahrungen und das Objektive der Gegebenheiten.“ Die Textprobe zum Literaturprojekt „Hauthaus“ hat die Jury überzeugt, dass hier hervorragende Literatur vorliegt.

    Die Anwesenheit von Frau Dana Ranga als Stadtschreiberin in Graz kann schon jetzt als große Bereicherung für die Literaturszene und vielleicht auch für die (Dokumentar-)Filmszene der Stadt gesehen werden.

    Kleine Zeitung 12.6.2012

    Kleine Zeitung 13.9.2012

    Artikel BIG Ausgabe September 2012

    » mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"


    Zeig dein Gesicht – gegen Diskriminierung

    Antidiskriminierungsstelle Steiermark und Holding Graz Linien starten Kampagne gegen Diskriminierung

    „Im Alltag, insbesondere auch in öffentlichen Verkehrsmitteln werden Menschen immer wieder mit diskriminierenden Parolen oder Gewalt konfrontiert“, sagt die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark, Frau Maga Daniela Grabovac.

    Als Reaktion initiiert die Antidiskriminierungsstelle Steiermark gemeinsam mit der Holding Graz Linien die Kampagne „Zeig dein Gesicht – gegen Diskriminierung“. Mit den Gesichtern von zahlreichen Steirerinnen und Steirern wird ein Verkehrsbus der Holding Graz Linien beklebt, der mit den „Gesichtern gegen Diskriminierung“ ab Mitte Juni durch Graz fährt.

    „Durch die Kampagne wollen wir eine breite Bevölkerung gezielt visuell ansprechen, informieren, aber auch ermutigen, zu handeln, die Stimme gegen Diskriminierung jeglicher Art zu erheben und Gesicht zu zeigen“, erklärt Maga Grabovac.

    Vor allem über die soziale Onlineplattform Facebook werden Personen aufgerufen, an dieser Aktion teilzunehmen. Zusätzlich werden prominente Testimonials mit gutem Beispiel vorangehen und ihr Gesicht gegen Diskriminierung zeigen.

    Am 15. Juni 2013 wird der Bus mit den zahlreichen Gesichtern gegen Diskriminierung präsentiert.

    Rückfragen richten Sie bitte an:
    Frau Maga Daniela Grabovac
    Tel: 0316/71 41 37
    email: grabovac@antidiskriminierungsstelle.steiermark.at


    Abschied von Peter Wolf

    Peter Wolf, einer der prägenden, österreichweit bekannten und tätig gewesenen Kulturjournalisten, Kunstkennern und Kuratoren ist von uns gegangen.
    Die Verabschiedung fand am Freitag, 31.5.2013 um 11:30 Uhr in der Feuerhalle in Graz statt.

    Unsere Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden den vielen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern und allen ihm Nahestehenden.


    Literaturstipendien 2013 - Ausschreibung

    Auch für das Jahr 2013 schuf der Grazer Gemeinderat die Voraussetzungen für die Vergabe eines Literaturstipendiums der Stadt Graz. Daher werden wieder zwei Literaturstipendien in Höhe von je € 10.000,-- ausgeschrieben.

    Ziel ist die Förderung von Grazer literarischen Talenten bzw. jener LiteratInnen, die dadurch die Möglichkeit erhalten sollen, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen.
    Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres ihre literarische Arbeit im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit zu präsentieren und dieses Stipendium in ihren Biografien stets anzuführen.

    Einreichfrist ist der 31.3.2013 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über die Literaturstipendien der Stadt Graz


    Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" - Ausschreibung

    Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin".

    Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2013 bis 31. August 2014 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

    Einreichfrist: 31.3.2013 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über das Stipendium "Grazer StadtschreiberIn"


    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2012

    Photo Carl Mayer Eingereicht wurden 52 Treatments.

    Für das Jahr 2012 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von

    € 14.500,-- für das Treatment
    • Constantin Nikolaus Bickermann - Kinofilm - von Christoph Brunner und Kevin Lutz
    und der Förderpreis in der Höhe von € 7.200,-- für das Treatment
    • Es war einmal in Wien - Kinofilm von Hüseyin Tabak
    verliehen.

    Pressemitteilung 2012

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Historisches Jahrbuch, Band 41

    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2011
    Das Historische Jahrbuch der Stadt Graz Nr. 41 steht ganz im Zeichen des 18. Jahrhunderts, ist es doch thematisch mit dem 13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, der vom 25. bis 29. Juli 2011 an der Karl- Franzens-Universität Graz stattfand (siehe LINK 18thcenturycongress-graz2011.at), verknüpft.

    Der Untertitel lautet daher auch "Graz im langen 18. Jahrhundert. Eine Spurensuche ins Heute.."
    Der Band, zusammengestellt von der Schriftleitung Herrn Hofrat DI Dr. Friedrich Bouvier und Herrn a. o. Univ.- Prof. Mag. Dr. Nikolaus Reisinger, widmet sich Themen, die sowohl historische als auch zeitgenössische Relevanz bergen. Die AutorInnen zeigen an ausgewählten Beispielen Kontinuitäten oder Kontraste, Divergenzen und Konvergenzen zwischen damals und heute. Die Beiträge spannen u. a. thematische Bögen von der Wahrnehmung der Stadt, dem Umgang mit dem Historischen Erbe, über alte und neue Eliten und der BettlerInnen-Frage bis zur ersten Frauenzeitung in Graz, der Kritik am Freizeitverhalten sowie dem Sterben und der Trauer im 18. Jahrhundert.

    Das Historische Jahrbuch Nr. 41 ist im guten Buchhandel erhältlich, 456 Seiten, Euro 27,--.


    Achtung! Einreichtermin für den Carl Mayer Drehbuchpreis 2013

    Carl Mayer und Friedrich Murnau
    Die Einreichfrist für den mit 14.500,-- Euro für den Hauptpreis und mit 7.200,-- Euro für den Förderungspreis dotierten "Carl-Mayer-Drehbuchpreis" endet mit 30. November 2012.

    Das Thema für die Ausschreibung des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2012 lautet: GAME OVER

    »... zur aktuellen Ausschreibung
    »... mehr Informationen über Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Einladung zum Kulturdialog 2012

    am Dienstag, 23. Oktober 2012, ab 15:00 Uhr im Forum Stadtpark

    Der Kulturbeirat der Stadt Graz hat in Zusammenwirken mit dem Kulturressort an grundsätzlichen Strategien für die zukünftige Kulturpolitik gearbeitet und wird diese gerne öffentlich diskutieren.

    Das vom Kulturbeirat erarbeitete Positionspapier:

    Positionspapier

    »Informationen über die bisherigen Kulturdialoge


    Kunst- und Kulturbericht 2010

    Der Kunst- und Kulturbericht 2010, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Graz, bietet einen Überblick über alle Kunst- und Kulturförderungen dieses Jahres, die Wissenschaftsförderung und den städtischen Bibliotheksbereich.
    Vergleichszahlen der vorangegangenen Berichtsjahre finden Sie ebenfalls im Kulturserver.


    Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2010

    » mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz


    Herbert Eichholzer Architekturförderungspreise 2011 vergeben

    Mit Stadtsenatsbeschluss vom 1.2.1991 wurden im Gedenken an den am 7.1.1943 vom NS-Regime hingerichteten, zum Zeitpunkt seines Todes erst 40-jährigen Grazer Architekten Herbert Eichholzer nach ihm benannte Architekturförderungspreise der Stadt Graz geschaffen.

    • Von den 15 eingereichten Projekten wurden 3 Projekte ausgezeichnet.
    • Die Jury hat einstimmig empfohlen, dass es keinen ersten Preis gibt.
    • Die Projekte Nr. 8 (Verfasser: Andreas Draxl) und Nr. 13 (Verfasser: Stefan Jos, Christian Buresch und Alexander Gebetsroither) erhalten ex aequo den 2. Preis.
    • Projekt Nr. 6 (Verfasser: Toni Levak, Rene Märzendorfer, Christian Repnik und Reinhold Weinberger) erhält den 3. Preis.

    Die Überreichung der Preise fand am 11.1.2012 um 19.00 Uhr im Haus der Architektur, Palais Thinnfeld, Mariahilferstraße 2, 8020 Graz, statt.

    » mehr Informationen über den Herbert Eichholzer - Architekturförderungspreis


    Förderungspreise 2011

    Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreise und Stipendien im Kunst- und Kulturbereich.

    Die Literaturförderungspreise gehen an Frau Natascha Gangl und an Herrn Alexander Micheuz,
    der Fotoförderungspreis wurde Frau Olivia Fürnschuß zuerkannt.
    Der "manuskripte"-Literaturförderungspreis geht an Frau Marija Ivanoviæ,
    die Musikförderungspreise gehen an Frau Sanja Lasic und Herrn Wen-Cheh Lee,
    die heurigen Kunstförderungspreise gehen an Frau Roswitha Weingrill und Herrn Mag. Andreas Heller.

    Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

    Die Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2011 fand am Mittwoch, 23.11.2011 um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Graz, Vortragssaal, Sackstraße 18, 8010 Graz, durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Mag. Edmund Müller, statt.

    Weiters wurde das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium 2011 an Herrn Andreas Oblasser, BA BA MA und die Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz an Rahela Duric, Fang Li, BA MA, Petra Polackova, Alexander Apfler, BA, Daniela Hemetsberger, Judith Mayer, BA BA MA, vergeben.

    Die feierliche Überreichung der Stipendien fand am Dienstag, 22.11.2011 um 11.00 Uhr im Palais Meran, Florentinersaal, Leonhardstraße 15, 8010 Graz, durch den Wissenschaftsreferenten der Stadt Graz, Herrn Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, statt.

    mehr Informationen über:
    » den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
    » den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Musikförderungspreis der Stadt Graz
    » den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
    » das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
    » das Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst


    Kunst- und Kulturförderung evaluiert - Externe Studie im Gemeinderat

    Ein halbes Jahr lang hatte sich das externe Evaluierungsteam Univ.- Prof. Dr. Tasos Zembylas und Drin Juliane Alton mit der Kunst- und Kulturförderung der Stadt Graz befasst. Ausgangspunkt war die Beauftragung des Kulturressorts, die Fördervereinbarungen für Kunstvereinigungen und Kulturinstitutionen zu evaluieren. Da die Letztentscheidung über die Einzelevaluierungen (vorbehaltlich aller Entscheidungen der politischen Organe) erst mit Budgetbeschluss des Gemeinderates für das Jahr 2012 direkt kommuniziert werden kann, befasste sich der Grazer Gemeinderat in einem ersten Schritt mit den allgemeinen Überlegungen der Studie und nahm einen dazu vom Kulturreferenten der Stadt Graz vorgelegten Informationsbericht in seiner Septembersitzung 2011 mehrheitlich zustimmend zur Kenntnis.

    Im Folgenden finden Sie sowohl das Gemeinderatsstück als auch – als besonderes Service – erstmals die Evaluierungsstudie in ihrer Gesamtheit. Durch Balken unkenntlich gemacht sind alle personenbezogenen Daten und Erläuterungen. Die Einzelbewertungen werden nicht veröffentlicht, sie beruhen grundsätzlich auf den Ergebnissen der Beratungen des Evaluierungsteams mit Kulturamt und Spartenfachbeiratsgremien und werden direkt mit den betroffenen Institutionen besprochen. Die neuen Förderverträge sollen ab Jänner 2012 für die Jahre 2012 und 2013 wirksam werden, die Beschlüsse dazu sind jedoch nur gemeinsam mit dem Budgetbeschluss des Gemeinderates möglich.

    Informationsbericht 22.9.2011

    Evaluierungstext


    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Band 41 erschienen

    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2011
    Das Historische Jahrbuch der Stadt Graz Nr. 41 steht ganz im Zeichen des 18. Jahrhunderts, ist es doch thematisch mit dem 13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts, der vom 25. bis 29. Juli 2011 an der Karl- Franzens-Universität Graz stattfand (siehe LINK 18thcenturycongress-graz2011.at), verknüpft.

    Der Untertitel lautet daher auch "Graz im langen 18. Jahrhundert. Eine Spurensuche ins Heute.."
    Der Band, zusammengestellt von der Schriftleitung Herrn Hofrat DI Dr. Friedrich Bouvier und Herrn a. o. Univ.- Prof. Mag. Dr. Nikolaus Reisinger, widmet sich Themen, die sowohl historische als auch zeitgenössische Relevanz bergen. Die AutorInnen zeigen an ausgewählten Beispielen Kontinuitäten oder Kontraste, Divergenzen und Konvergenzen zwischen damals und heute. Die Beiträge spannen u. a. thematische Bögen von der Wahrnehmung der Stadt, dem Umgang mit dem Historischen Erbe, über alte und neue Eliten und der BettlerInnen-Frage bis zur ersten Frauenzeitung in Graz, der Kritik am Freizeitverhalten sowie dem Sterben und der Trauer im 18. Jahrhundert.

    Der 41. Band wurde am Dienstag, 2.8.2011, um 19.00 Uhr, in der Gotischen Halle/Stadtmuseum Graz präsentiert.

    Das Historische Jahrbuch Nr. 41 ist im guten Buchhandel erhältlich, 456 Seiten, Euro 27,--.

    » mehr Informationen über das Historische Jahrbuch der Stadt Graz


    Franz Nabl-Preis 2011 an Angela Krauß

    Der mit € 14.500,-- dotierte Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz 2011 (Franz Nabl-Preis) wurde über Vorschlag der hiefür eingesetzten Jury und nach Anhörung des Kulturausschusses der Schriftstellerin Angela Krauß zuerkannt.

    In der Begründung der Jury heißt es u.a.: "...Angela Krauß schreibt Prosa, aber mit der Konzentriertheit und poetischen Kraft einer Lyrikerin. Über diese Prosa kann man nicht hinweglesen, und sie ist auch nicht auf das vordergründige Erzählen von Geschichten aus. Die Geschichten stecken vielmehr in den Sätzen, in der innigen Liaison der Worte, und dieser Tanz der Sprache erzeugt eine Sinnfülle, die nicht aufgeht in irgendeinem nacherzählbaren Geschehen."

    Die Übergabe des Literaturpreises fand durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Michael Grossmann, am Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:00 Uhr, im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, statt.

    »... mehr Informationen über den Literaturpreis der Stadt Graz

    Camera Austria-Preis der Stadt Graz für zeitgenössische Fotografie 2011


    Heidrun Holzfeind Der österreichischen Künstlerin Heidrun Holzfeind (geb. 1972) wurde der diesjährige »Camera Austria-Preis der Stadt Graz für zeitgenössische Fotografie« zuerkannt.

    Die Jury sieht in der Arbeit von Heidrun Holzfeind einen wichtigen Beitrag zur Kontinuität und Neuformulierung von Fragen des Dokumentarischen und der Rolle des Mediums Fotografie zwischen Kunst und sozialer wie politischer Praxis

    » www.heidrunholzfeind.com

    » mehr Informationen über den Camera Austria-Preis der Stadt Graz


    Begabtenstipendien des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums vergeben

    Alljährlich vergibt die Stadt Graz Begabtenstipendien an StudentInnen bzw. SchülerInnen des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums als Anerkennung von herausragenden solistischen und kammermusikalischen Leistungen im Musikausbildungsbereich. Die Auswahl erfolgte durch die Direktion und die FachvorständInnen des Konservatoriums, die betreffenden SchülerInnen wurden als Vorschlag an das Kulturressort weitergeleitet.

    Als Begründung für die Nominierungen wurde von der Konservatoriumsleitung angeführt, dass alle vier SchülerInnen erste Preise bei nationalen bzw. internationalen Wettbewerben erreichen konnten:

  • Daniel Windisch, geb: 14.11.1994 (Klarinette/Klasse Mag. Uhl)
  • Johannes Lang, geb: 19.5.1995 (Trompete/Klasse Kurt Körner)
  • Sophie Fournier, geb: 19.10.2001 (Klavier/Klasse Mag. H. Frühwirth)
  • Joel Hainzl, geb: 15.2.1999 (Hackbrett)



  • Charlotte Pöchhacker gestorben

    Die international tätige Grazer Kuratorin und Kulturveranstalterin Charlotte Pöchhacker, Direktorin von ARTIMAGE contemporary informe, ist am 21.6.2012 im 53. Lebensjahr nach langer schwerer Krankheit verstorben. Unser aller Mitgefühl gilt in diesen Tagen und Wochen insbesondere der Mutter der Verstorbenen, aber auch den vielen Freundinnen und Freunden, Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern.

    Charlotte Pöchhacker, Gründerin und Initiatorin des Vereines artimage und der damit verbundenen Film- und Architekturbiennale, hat sich international durch zahlreiche Ausstellungen und ihre damit verbundene kuratorische Tätigkeit in den Bereichen zeitgenössischer Bildender Kunst, Film, Neue Medienkunst und Architektur mit dem Schwerpunkt Experimentelle Architektur und Mediengestaltung einen Namen gemacht. Ihre visionäre Plattform für Architektur, Medien und Performance hat Graz als Ort für interdisziplinäre Kunst- und Kulturproduktion in den Blickpunkt einer internationalen Öffentlichkeit gerückt.

    Die Verabschiedung fand am Freitag, 29. Juni 2012, um 15.15 Uhr in der Grazer Feuerhalle statt.


    Information für KulturveranstalterInnen: Neues Procedere für "Subventionen der Leistungen des Veranstaltungsservices"

    Seit 1.1.2011 ist folgendes Procedere bei der Antragsstellung vorgesehen, wobei diese Veröffentlichung als Service verstanden werden möge. Die Vergabe erfolgt ohne Einbeziehung des Kulturamtes:

    Für die Bearbeitung von Subventionsanfragen bezüglich Leistungen/Infrastruktur für Veranstaltungen bitte das Formular "Allgemeines Subventionsformular" auszufüllen und zusammen mit einem Kostenvoranschlag des Veranstaltungsservices (einzuholen bei Herrn Harald Gutjahr – harald.gutjahr@holding-graz.at – Tel. 872/ 7153) beim Straßenamt – Ansprechperson Herr Oswald Zinterl - strassenamt@stadt.graz.at – Tel. 872/ 3615, Europaplatz 20, 8020 Graz per Email oder Post einzureichen.

    Bitte darauf zu achten, dass das Ansuchen spätestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Straßenamt eingelangt ist, damit die Bearbeitung fristgerecht erledigt werden kann.
    Über die Subventionsentscheidung werden Sie vom Büro der Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker benachrichtigt.

    » Veranstaltungsleitfaden


    Literaturstipendien 2011 vergeben

    Die Stadt Graz/Kulturressort hat nach Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama) in Höhe von je € 10.000,-- vergeben. Damit soll den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.

    Die heurigen StipentiatInnen sind Frau MagaAngelika Reitzer und Herr Dr. Max Höfler.

    Jurybegründungen:

    Angelika Reitzer hat in den letzten fünf Jahren durch drei Buchpublikationen auf sich aufmerksam gemacht: In den beiden Romanen „Taghelle Gegend“ (2006) und „unter uns“ (2010) sowie dem Prosaband „Frauen in Vasen“ (2007) überzeugt sie durch eine klare und sachliche Sprache, mit der sie dichte Atmosphären und intensive Bilder von nachhaltiger poetischer Kraft schafft.
    Indem sie diese durch Perspektivenwechsel und einer beinahe filmisch wirkenden Schnitttechnik bricht, dringt sie hinter den schönen Schein der Gesellschaft vor. Ihre Figuren – es sind meist Frauenfiguren, die im Zentrum des fragmentarisch erzählten Geschehens stehen – sind zwar in einem konkreten Hier und Jetzt einer liberalen Wohlstandsgesellschaft verankert, doch befinden sie sich je auf einer diffusen Suche, der ihren Blick auf die Umgebung schärft.
    Angelika Reitzer gelingen in ihrer Prosa feine, kritische Porträts gesellschaftlicher Segmente, von jungen Künstlerinnen bis dominanten Großmüttern, von Freundschaften in Schwebe und Freundeskreisen, die am Problem eines Einzelnen scheitern.
    Doch sie schreibt auch Lyrik und dramatische Texte; sie ist eine produktive Schriftstellerin, deren einprägsame Stimme aus der österreichischen Literaturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist.

    Max Höfler trat in der literarischen Öffentlichkeit der Stadt Graz und darüber hinaus seit nunmehr rund 10 Jahren als origineller Sprachakrobat in Erscheinung, der mit Elementen aus unterschiedlichen Formtraditionen raffiniert zu jonglieren weiß. Trotz ihrer rhetorischen Exzentrik sind Höflers Sprachspiele keineswegs selbstzweckhaft: In Bezugnahme auf den Dadaismus und die Nachkriegs-Avantgarde (Wiener Gruppe) setzt der Autor sprachsatirische Verfahren mit Kalkül zur Durchleuchtung landläufiger Wirklichkeitskonstruktion ein.
    Während sein Debütroman „texas als texttitel“ (erschienen im Ritter Verlag, 2010) männlich-chauvinistische Geschichtsbilder und damit assoziierte, die gesellschaftlichen Widersprüche übertünchende Erzählweisen aufs Korn nimmt, setzt sich Höfler in dem – in Auszügen für das Literaturstipendium der Stadt Graz eingereichten, bislang unpublizierten ‑ Text „wies is, is“ mit der bewußtseinssteuernden Wirkung von Mythen auseinander, die darauf abzielt, den Krieg als naturgegebenes Verfahren zur Konfliktbewältigung zu legitimieren. Das Skandalöse am Bewußtseinsschwindel der Sagen liege laut Höfler darin begründet, dass sich die ihnen immanenten martialischen Haltungen seit jeher und ungebrochen tagtäglich in unsere Gehirne ‑ und das vom Kindesalter an ‑ einschleichen.
    Aus der Dekonstruktion des Mythos vom Krieg als Naturgesetz folgt für Max Höfler naturgemäß die Zersetzung vermeintlich „naturgegebener“ Erzählformen.
    Um herkömmliche Weisen der Narration zu unterlaufen, bedient sich der Autor in „wies is, is“ folgender Strategien: Da ist zum einen die verschachtelte Konstruktion seines Prosatextes, der gleichsam als ein im Entstehen begriffenes „komödienstück“ eingerichtet wird, zum anderen die Exotik der Stoffwahl in bezug auf die „Binnenerzählung“, die Material aus der altindischen Sage um den Gott Rama und den kriegerischen Affenkönig Hanuman („Ramajana“) verwendet. Als augenfälligste Strategie der Verfremdung erweist sich freilich das Sprachkostüm des Erzählers: Dessen Neigung, brachiale Gewalt comic-haft zu überzeichnen, seine vorgeschützte Naivität und vermeintliche stilistische Schnitzer (unnötige Wortwiederholungen, Pleonasmen, schiefe Vergleiche etc.) gemahnen an jenen Informations- und Sprachbrei, der dem Bewußtsein jedes einzelnen tagtäglich verabreicht wird und somit einer „Infantilisierung“ der Gesellschaft Vorschub leistet.
    Die eingereichten Textausschnitte von „wies is, is“ überzeugten die Jury mehrheitlich als innovativer Beitrag zu einer sprachsatirisch inspirierten, ideologiekritisch geschärften Dichtung, die sich an den Errungenschaften der Avantgarden früherer Epochen nicht einfach vorbeischwindelt, als wären diese ephemäre Randerscheinungen gewesen, die man endlich abhaken könne.

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    StadtschreiberIn-Stipendium für 2011/2012 vergeben

    Frau Barbara Marković, serbische Autorin, wurde von der Jury (Frau Drin Millner, Frau Maga Reitzer, Herrn Dr. Jaroschka, Herrn Dr. Wischenbart und Herrn Mag. Pechmann) einstimmig zur neuen Stadtschreiberin vom 1.9.2011 bis 31.8.2012 gewählt.
    Der Grazer Stadtsenat folgte der Empfehlung der Jury und beschloss, Frau Barbara Marković zur neuen Stadtschreiberin 2011/2012 zu ernennen.

    Es gab insgesamt 70 Einreichungen aus 30 Ländern.
    AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, waren beispielsweise Nataliya Snyadanko (Ukraine), Nikola Madzirov (Mazedonien), Liliana Corobca (Rumänien), Asli Erdogan (Türkei), Catharina Blaauwendraad (Niederlande), Sabine Eschgfäller (Südtirol) und Mimoza Ahmeti (Albanien).

    Begründet wurde die einstimmige Entscheidung von der Jury wie folgt:

    Die Autorin, Übersetzerin und Journalistin Barbara Marković brachte mit "Ausgehen" (in Serbien 2006 und auf Deutsch 2009 erschienen), einer Nachdichtung von Thomas Bernhards "Gehen", den mittlerweile fast 40 Jahre alten Text erneut und neu zum Leuchten und Strahlen: Marković hat Bernhard treffsicher und musikalisch über- und neu geschrieben, sie hat ihm neuen Sinn verliehen und seine Ausweglosigkeit und Verzweiflung hereingeholt in unsere Gegenwart und damit jene Existenzbewegung, die Bernhard vollständig in Sprachbewegung transportierte (G. Blöcker), weitergetrieben.

    Den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und die außergewöhnliche Form der Intertextualität – verschiedene Wahrnehmungen und Blicke auf Zeit und Ort – zeichnen auch Markovićs Projekt für Graz aus: Die Autorin wird zum „Stadtavatar“ für Menschen, die ihre (Heimat-)Städte bereits vor längerer Zeit verlassen haben und anhand deren Erinnerungen sie sich auf die Spuren in der Gegenwart macht. Ein literarisches Spiel, aber auch eine Zusammenarbeit auf der technischen Basis eines der ersten Computer-Rollenspiele namens MUD (für Multi User Dungeon).

    Nicht nur die geplanten Ergebnisse (ein Buch mit unkonventionellen, persönlichen Stadtplänen sowie eine Umsetzung im Internet) halten die JurorInnen für äußerst förderwürdig, sie betrachten auch die Anwesenheit Barbara Markovićs in Graz als große Bereicherung für dessen rege Literaturszene.

    Die "offizielle" Übergabe des StadtschreiberInnenamtes von Herrn Jörg ALBRECHT an Frau Barbara Marković fand am Donnerstag, 15.9.2011 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, statt.

    Falter 17.8.2011

    G7 4.9.2011

    der standard 6.9.2011

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    Vergabe des Grazer Congress Award 2011

    (c) MCG/Wiesner
    Mit 52 Einreichungen für den Congress Award 2011 bewiesen KongressveranstalterInnen aus Graz auch heuer ihr Interesse daran, einen der maximal fünf Anerkennungspreise der steirischen Landeshauptstadt für besondere Kongressaktivitäten zuerkannt zu erhalten.

    Die feierliche Verleihung des Grazer Congress Award 2011 fand am Montag, 10.5.2011, im Stefaniensaal statt.


    Die Preisträger sind:

  • Das kooperative Gehirn – Bildung-Beziehung-Behinderung
  • 11. Symposium Energieinnovation – "Alte Ziele – Neue Wege"
  • Von Ödipus zu Eichmann. Kulturanthropologische Voraussetzungen von Gewalt
  • EuroSun 2010
  • Interuniversitäres Symposium "Raum: Konzepte in den Künsten, Kultur- und Naturwissenschaften"

  • Würdigungspreis: 21. Grazer Fortbildungstage der Ärztekammer für Steiermark


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    Österreichischer Verwaltungspreis - Anerkennungspreis für Stadtbibliotheken

    Am 28. März 2011 wurden mit dem Österreichischen Verwaltungspreis, der 2010 bereits zum vierten Mal ausgeschrieben wurde, herausragende Leistungen öffentlicher Organisationen gewürdigt. In der Kategorie "Bürokratieabbau und Zusammenarbeit zum Nutzen der BürgerInnen" holten das Jugendamt für das Projekt "Sozialraumorientierung" sowie die Grazer Stadtbibliothek für das "Postservice" den Verwaltungs- bzw. Anerkennungspreis heim nach Graz.


    Nahmen aus den Händen von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek (l.) den Anerkennungspreis für das "Postservice" entgegen: Patrizia Monschein (Kulturamt), Maga. Roswitha Schipfer (Leiterin Stadtbibliothek), Gerda Widmann-Sedlnitzky ("Postservice") (v. l.) (Foto: BKA/Peter Lechner).

    Für das Projekt "'Bücher unterwegs - das innovative Vertriebssystem" wurde auch der Grazer Stadtbibliothek eine Anerkennung zuteil. Das "Postservice" ist ein bisher einmaliges Kooperationsprojekt mit der österreichischen Post AG. Seit Juli 2006 können alle verfügbaren Medien online über die Homepage der Stadtbibliothek, per Telefon, Fax oder persönlich bestellt und eine der 24 Grazer Postfilialen als Zustellort ausgewählt werden. Parallel wurde ein professioneller bibliothekarischer Auskunfts- und Beratungsdienst (Hotline) eingerichtet. Die bestellten Medien werden täglich von der Post AG an die Postfilialen verteilt, wo sie bereits am Folgetag abgeholt werden können. Die Rückgabe ist in jeder Bibliothek und Postfiliale möglich.

    Dieses Zustellservice, das eine flächendeckende Nahversorgung der Grazer Bevölkerung gewährleistet, wird für Kinder und Jugendliche sowie Kulturpass-InhaberInnen kostenlos angeboten. Bei Mobilitätsbehinderung ist auch die Zusendung an die Wohnadresse kostenfrei. Wie sehr das Postservice den Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkommt, beweist der starke Anstieg der Zahl der Bestellungen: in knapp fünf Jahren haben sich die Entlehnungen nahezu versechsfacht!

    » mehr Informationen: stadtbibliothek.graz.at

    » mehr Informationen: www.graz.at


    Literaturstipendien 2012 - Ausschreibung

    Auch für das Jahr 2012 schuf der Grazer Gemeinderat die Voraussetzungen für die Vergabe eines Literaturstipendiums der Stadt Graz. Daher werden wieder zwei Literaturstipendien in Höhe von je € 10.000,-- ausgeschrieben.

    Ziel ist die Förderung von Grazer literarischen Talenten bzw. jener LiteratInnen, die dadurch die Möglichkeit erhalten sollen, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres ihre literarische Arbeit im Rahmen einer Lesung der Öffentlichkeit zu präsentieren und dieses Stipendium in ihren Biografien stets anzuführen.

    Einreichfrist ist der 31. März 2012 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über die Vergabekriterien und die Grazer Literaturstipendien


    Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" – Ausschreibung 2012/2013

    Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin". Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2012 bis 31. August 2013 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

    Einreichfrist ist der 31. März 2012 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über die Vergabekriterien und den/die StadtschreiberIn


    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2011

    Photo Carl Mayer Eingereicht wurden 50 Treatments.

    Für das Jahr 2011 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von

    € 14.500,-- für das Treatment
    • ÜBERLEBEN - Kinofilm - von Jakob Pretterhofer
    und der Förderpreis in der Höhe von € 7.200,-- für das Treatment verliehen.

    Pressemitteilung 2011

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Kulturdialog abgesagt

    In der letzten Sitzung des Kulturbeirates am 18.10.2011 wurde für die Abhaltung eines Kulturdialoges der 30.11.2011 festgelegt, leider muss die Veranstaltung abgesagt werden.


    Stipendien für Bildende Kunst - Ausschreibung 2012

    Die Stadt Graz vergibt zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind.

    Einreichfrist: 28. Februar 2012 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über die Stipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz


    KünstlerInnen-Austausch-Stipendien 2012 - Ausschreibung

    Die Stadt Graz vergibt zwei Austausch-Stipendien für Bildende KünstlerInnen (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Zeitrahmen wie auch Ziel- bzw. Herkunftsland sind dabei flexibel und sollen von den KünstlerInnen und den vergebenden Institutionen gemeinsam in einem finanziellen Gesamtrahmen von je € 5.000,-- vereinbart werden. Ziel ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes von Grazer Bildenden KünstlerInnen, denen die Verwirklichung eines künstlerischen Projekts in einem sie besonders interessierenden Land ermöglicht werden soll, und im Gegenzug die Möglichkeit eines Aufenthalts von Graz-interessierten ausländischen Bildenden KünstlerInnen in unserer Stadt.

    Einreichfrist: 28. Februar 2012 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über die KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz


    Ausschreibung Leitung Grazer Kunstverein

    Der bisherige Leiter des Grazer Kunstvereins, Søren Grammel, übernimmt nächstes Jahr die Leitung des Kölnischen Kunstvereins.

    Parallel zur Interimslösung (der deutsche Kulturwissenschaftler Daniel Pies wird vom 1. Januar bis zum 30. September 2012 interimistisch die künstlerische Leitung des Grazer Kunstvereins übernehmen) wird eine auf 5 Jahre befristete Stelle für die künstlerische Leitung ab sofort öffentlich und international ausgeschrieben.
    Die neue Leitung soll die Stelle nach Absprache etwa im Herbst 2012 antreten und ab Januar 2013 eigene Ausstellungen umsetzen.

    Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen (bitte mit Foto) bis zum 15. Januar 2012 an den Grazer Kunstverein.
    Fragen bitte nur per Email an office@grazerkunstverein.org

    grazer kunstverein
    palais trauttmansdorff
    burggasse 4
    8010 graz
    austria
    tel 0043 (0)316 83 41 41
    fax 0043 (0)316 83 41 42

    » www.grazerkunstverein.org


    "Open House" bei neuem Kulturstadtrat

    Zu einem "Open House" in seinen Amtsräumlichkeiten im Rathaus hat der neue Kulturreferent der Stadt Graz, Stadtrat Michael Grossmann, Kunst- und Kulturschaffende wie alle an einer solchen Begegnung Interessierten eingeladen.

    Termin: Donnerstag, 15.12.2011, 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    Ort: Büro des Kulturstadtrates, Rathaus, Eingang Landhausgasse, 1. Stock


    Kunst- und Kulturbericht 2009

    Der Kunst- und Kulturbericht 2009, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Graz, bietet einen Überblick über alle Kunst- und Kulturförderungen dieses Jahres, die Wissenschaftsförderung und den städtischen Bibliotheksbereich. Vergleichszahlen der vorangegangenen Berichtsjahre finden Sie ebenfalls im Kulturserver.

    Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2009

    » mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz


    21er Haus Wien sucht Publikationen

    Das 21er Haus eröffnet am 15.11.2011 seinen Ausstellungsbetrieb.

    Der Salon für Kunstbuch im 21er Haus, der erste "Museumsshop" weltweit (laut Eigendefinition), der nicht nur als Verkaufsfläche, sondern auch als eigenständiges Kunstprojekt konzipiert ist, bezweckt die Integration des Museumsshops in die kuratorische und institutionelle Praxis vermittels einer gezielten Auseinandersetzung mit aktuellen Produktionen von Kunst im Medium Buch.

    Der Salon für Kunstbuch im 21er Haus wird seinen thematischen Schwerpunkt auf das aktuelle österreichische Kulturschaffen legen und dieses in seiner ganzen transdisziplinären Breite reflektieren. Alle für die zeitgenössische Kunst relevanten kulturellen Bereiche, ob Kunst, Architektur, Tanz, Theater, Musik oder Film, sollen hier ihre adäquate Repräsentation erfahren und einen Querschnitt des österreichischen Kunstschaffens zeigen.

    Für den Salon für Kunstbuch im 21er Haus sucht die Österreichische Galerie Belvedere aktuelle Publikationen im Bereich der Gegenwartskunst in Österreich.

    » www.belvedere.at


    Förderungspreise 2010

    Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreise und Stipendien im Kunst- und Kulturbereich.

    Die Literaturförderungspreise gehen an Frau Valerie Fritsch und an Herrn Mag. Andreas Unterweger,
    der Fotoförderungspreis wurde Herrn Daniel Hermes zuerkannt.
    Der "manuskripte"-Literaturförderungspreis geht an Frau Cordula Simon,
    die Musikförderungspreise gehen an Herrn Bernhard Gander und Herrn Petros Moraitis,
    die heurigen Kunstförderungspreise gehen an Frau Maruša Sagadin und Herrn Valentin Ruhri.

    Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

    Die Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2010 fand am Dienstag, 23.11.2010 um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Graz, Gotische Halle, Sackstraße 18, 8010 Graz, durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Karl-Heinz Herper, statt.

    Weiters wurde das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium 2010 an Frau Ivanova Zhanna, MA und die Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz an Maija Karklina, BA — Benjamin Morrison, BA, Sascha Hois, BA — Zita Szeitl, BA, Krisztina Seregély, BA — Julian Pajzs vergeben.

    Die feierliche Überreichung der Stipendien fand am Dienstag, 23.11.2010 um 11.00 Uhr im Palais Meran, Florentinersaal, Leonhardstraße 15, 8010 Graz, durch Herrn Stadtrat Karl-Heinz Herper in Vertretung für den Wissenschaftsreferenten der Stadt Graz, Herrn Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, statt.

    Der Kunstpreis der Stadt Graz 2010 geht an die Künstlergruppe G.R.A.M..

    Die Übergabe des Kunstpreises fand am Dienstag, 14.12.2010 um 19.00 Uhr im Forum Stadtpark, Stadtpark 1, 8010 Graz, durch den Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Karl-Heinz Herper, statt.


    mehr Informationen über:
    » den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
    » den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Musikförderungspreis der Stadt Graz
    » den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
    » das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium
    » das Begabtenstipendien für Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst
    » den Kunstpreis der Stadt Graz


    Stadtschreiber 2010/2011

    (c) Jörg ALBRECHTJörg ALBRECHT (Deutschland) wurde zum Stadtschreiber vom 1.9.2010 bis 31.8.2011 gewählt.

    Es gab insgesamt 54 Einreichungen aus 25 Ländern. Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befanden sich beispielsweise Alek Popov (Bulgarien), Radka Denemarková (Tschechische Republik), Nikola Madzirov (Mazedonien), Edo Popović (Kroatien).

    Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
    Jörg Albrecht ist ein vielseitiger und überaus produktiver Autor, der auch als Netzkünstler arbeitet und mit dem Musiker Matthias Grübel die Band phonofix bildet. In den letzten Jahren reüssierte er – abgesehen von seinen beiden Romanen (Drei Herzen, 2006; Sternstaub, Goldfunk, Silberstreif, 2008), Essays und zahlreichen Hörspielen – vor allem als Dramatiker. Er nahm am Lehrgang Szenisches Schreiben von uniT Graz teil und ist Mitglied des Theaterkollektivs copy & waste. Seine Theaterstücke waren u. a. am Schauspielhaus Wien, dem Maxim Gorki Theater Berlin und an den Münchner Kammerspielen zu sehen.

    In seiner Literatur setzt Albrecht sich u. a. mit den Realitäten und Möglichkeiten neuer Technologien auseinander, denen er durchaus positiv gegenübersteht. Der dennoch spürbare gesellschaftskritische Impetus seiner Texte entspringt der ironischen Distanz sowie einer klugen Durchsetzung der eigenen Sprache mit theoretischen Konzepten und aktuellen Diskurspartikeln, die seinen dekonstruktiven Denk- und Schreibansatz prägen.
    Obwohl Albrechts Texte inhaltlich anspruchsvoll sind, ist seine Sprache einfach zugänglich, poetisch und spielerisch. Die staccato-artige Kürze der Sätze, ihr abruptes Abbrechen, verleihen seiner Literatur eine Leichtigkeit und Schnelligkeit, die an die sprachlichen Verfahren der Popliteratur erinnern.

    (c) Dr. Markus JaroschkaDie "offizielle" Übergabe des Stadtschreiberamtes von Herrn Fiston Mwanza an Herrn Jörg ALBRECHT fand am 16.9.2010 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, statt.










    Kleine Zeitung 15.9.2010

    BIG September 2010

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    Literaturstipendien 2010 vergeben

    Die Stadt Graz/Kulturressort hat nach Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama) in Höhe von je € 10.000,-- vergeben. Damit soll den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt. Die heurigen Stipentiatinnen sind Frau Maga Lilly Jäckl und Frau Natascha Gangl.

    Jurybegründungen:

    Natascha Gangl hat sich mit ihren rhythmisierten Sprechtexten und prägnanten metaphorischen Zuspitzungen innerhalb weniger Jahre einen Ruf als dramatisches Talent erarbeiten können. Als Absolventin des Lehrganges "Szenisches Schreiben" von UniT und mit der Uraufführung von Stücken wie "Zugvögel" (2008) und "in bahnen" (2008) hat die 1986 in Bad Radkersburg geborene und in Graz lebende Autorin vorgestellt und auch rasch Anerkennung über Graz und die Steiermark hinaus gefunden. Die Zuerkennung des Literaturstipendiums der Stadt Graz soll Natascha Gangl ermöglichen, auf diesem viel versprechenden Fundament aufzubauen und sich ein Jahr lang ganz auf ihre dramatische Arbeit zu konzentrieren.

    Als "Sprachtodesspiralen" bezeichnete ihr prominenter Kollege Josef Winkler Lilly Jäckls Arbeiten einmal und benennt damit ein Verfahren, Themen in Sprachschleifen immer enger zu umkreisen, Gegenstände rhetorisch gleichsam einzuschnüren. Ein solches Vorgehen zeugt von Skrupeln gegenüber dem vorschnellen Zugriff auf vorhandene literarische Muster. Und es ist in der Tat bemerkenswert, wie beherzt und versiert die 32jährige Autorin, Film- und Performancekünstlerin Lilly Jäckl zur Darstellung des Disparaten und Widersprüchlichen unserer Wirklichkeit ihre eigenen, höchst originellen Formen entwickelt: In ihrem, kürzlich in einem Berliner Verlag herausgekommenen, 20 Arbeiten versammelnden Debütband "amen, amen" finden sich kurze, zwischen Lyrik und Prosa angesiedelte Gebilde, wuchernde Arrangements voll surrealer Bilder ebenso wie avancierte Konzepte szenischen Schreibens.
    Neben der Kritik an Xenophobie, Law-and-Order-Denken oder an NS-Residuen im alltäglichen Bewusstsein gehören zu Lilly Jäckls Kernthemen v.a. diverse psychische Beschädigungen, insbesondere jene von Frauen, als Auswirkungen einer alle Bereiche des Zusammenlebens dominierenden Leistungsideologie. Egal, ob ihre Texte eher experimentell zugeschnitten oder kabarettistisch unterhaltsam angelegt sind (oder beide Ansätze vereinen): Jäckls Sprachsatire geht jener gesellschaftsbildenden Kraft von Sprachklischees auf den Grund, die in der Weise wirksam wird, in der sich Wörter und Phrasen in den Gehirnen des einzelnen einnisten und dessen Denken und Handeln steuern.
    In ihrem aktuellen Schreibprojekt "Estoy Durmiendo", einem "modernen Schelmenroman" oder "ironischem Endzeitbericht", entwickelt die Autorin ein höchst schlüssiges Konzept der Mehrstimmigkeit (Stilmischung) zur literarischen Darstellung des zur Debatte stehenden Themas, namentlich der von Kapitalinteressen bedrohten Biodiversität.
    Lilly Jäckls bisherige Publikationen und das von ihr zur Begutachtung eingereichte Manuskript verstehen sich als konsequente Beiträge zu einer Kunst gesellschaftlichen Engagement ebenso wie zur Stärkung einer literarischer Formenvielfalt, wofür ihr ein Stipendium der Stadt Graz gebührt.

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    Historisches Jahrbuch, Band 40 erschienen

    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2010
    Der 40. Band des Historischen Jahrbuches der Stadt Graz ist der Anlass, auf die Anfänge dieser traditionellen wissenschaftlichen Publikation zurück zu blicken. Es begann im Jahr 1968, als die damalige Leiterin des Grazer Stadtmuseums, Frau Drin Maria Schaffler, zum Jubiläum 40 Jahre Grazer Stadtmuseum den ersten Band herausgab. Damals wie heute erfüllt das Historische Jahrbuch der Stadt Graz die wichtige Aufgabe, neueste Forschungen aller Fachgebiete, welche die Geschichte der Stadt Graz betreffen, zu veröffentlichen, um sie einem großen InteressentInnenkreis zugänglich zu machen. Mit dem vorliegenden Band und Beiträgen über das Palais Thinnfeld, das Schloss- und Schlüsselmuseum, das historische Glashaus im botanischen Garten u. v. a. mehr hat die Geschichte der Stadt Graz wieder ein aktuelles "update" erfahren.

    Ab sofort im guten Buchhandel erhältlich, 376 Seiten, Euro 22,--

    Der 40. Band des Historischen Jahrbuches der Stadt Graz wurde am Dienstag, 6.7.2010, um 18.00 Uhr, im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, präsentiert.

    » mehr Informationen über das Historische Jahrbuch der Stadt Graz


    Vergabe des Grazer Congress Award 2010

    Die feierliche Verleihung des Grazer Congress Award 2010 fand am Montag, 14.6.2010, im Stefaniensaal statt.

    Die Preisträger sind:
    • Modernization of Traditional Chinese Medicine
    • United Nations/Austria/ESA Symposium
    • Bodily Expression in Electronic Music
    • Joint Congress of the British Association of Paediatric Surgeons and the European Paediatric Surgeons´Association
    • Robo Cup 2009
    Würdigungspreis: 40. Jahreskongress der Allgemeinmedizin


    "Der futurologistische Kongress"

    Bei der feierlichen Übergabe der Congress Awards des Jahres 2010, mit denen auf Juryempfehlung und damit verbundenem Beschluss des Stadtsenates herausragende KongressveranstalterInnen des Jahres 2009 gewürdigt wurden, hielt die Schriftstellerin und Physikerin Digitale Visitenkarte am KulturServerGraz Maga Olga Flor ihre Rede in Form eines literarischen Textes mit dem Titel "Der futurologistische Kongress".

    Ein herzliches Dankeschön der Autorin für die Möglichkeit, diese Prosa im Kulturserver präsentieren zu dürfen.

    Der futurologistische Kongress


    » mehr Informationen über den Congress Award der Stadt Graz


    Gedenktafel für Rudi Hiden feierlich enthüllt

    Mit einer Ehrentafel gedenkt die Stadt Graz des legendären Tormannes des österreichischen Fußball-Wunderteams der 30er Jahre des vorigen Jahrhundertes, Rudi Hiden.

    Kulturstadtrat Dr. Wolfgang Riedler, der u. a. mit dem Direktor der HIB Liebenau, Mag. Josef Müller, diese Gedenktafel am 8.4.2010 offiziell übergab, dankte vor allem den Schülerinnen und Schülern der 6. BS Klasse für eine Broschüre, die diese im Rahmen des Deutschunterrichtes angefertigt hatten.

    Broschüre Rudi Hiden

    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2010

    Photo Carl Mayer Eingereicht wurden 38 Treatments.

    Für das Jahr 2010 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von

    € 14.500,-- für das Treatment
    • GROSSMATTGLOCKNERHORN - Kinofilm - von Wolfgang Rupert Muhr, Bad Vöslau
    und der Förderpreis in der Höhe von € 7.200,-- für das Treatment
    • KINDERSZENEN - Kinofilm von Henning Backhaus, Wien
    verliehen.

    Lobende Erwähnung: Berith Schistek/Karl Benedikter: Der Zauber des Mondes - Kinderfilm

    Pressemitteilung 2010

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" – Ausschreibung 2011/2012

    Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin". Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2011 bis 31. August 2012 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

    Einreichfrist ist der 31. März 2011 (Datum des Poststempels)

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    Literaturstipendien 2011 - Ausschreibung

    Auch 2011 vergibt die Stadt Graz/Kulturressort – vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat – zwei Literaturstipendien (Prosa, Lyrik, Drama). Damit soll für Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geschaffen werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.

    Einreichfrist ist der 31. März 2011 (Datum des Poststempels)

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    Universitätsorchester sucht MusikerInnen

    Das Grazer Universitätsorchester, ein symphonisches Nicht-Profi-Orchester für Studierende und Ehemalige, sucht für das kommende Semester wieder MusikerInnen (StreicherInnen, Fagott, Oboe, BlechbläserInnen).
    Das Konzert findet am 26. Juni 2011 statt, u. a. mit Haydns "Sinfonie mit dem Paukenschlag" und Brahms "Ungarischen Tänzen" unter Leitung von Andrej Skorobogatko.

    Informationen über das Vorspielen (7.3.2011) und weiteres Programm:
    Grazer Universitätsorchester
    c/o Daniela Grabe
    Lendkai 29
    8020 Graz
    Austria
    Tel/Fax: 0316/818244
    Mobil: 0664/395 5525
    e-mail: daniela.grabe@aon.at


    KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz - Ausschreibung

    Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Austausch-Stipendien für Bildende KünstlerInnen (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Zeitrahmen wie auch Ziel- bzw. Herkunftsland sind dabei flexibel und sollen von den KünstlerInnen und den vergebenden Institutionen gemeinsam in einem finanziellen Gesamtrahmen von je € 5.000,-- vereinbart werden.
    Ziel ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes von Grazer Bildenden KünstlerInnen, denen die Verwirklichung eines künstlerischen Projekts in einem sie besonders interessierenden Land ermöglicht werden soll, und im Gegenzug die Möglichkeit eines Aufenthalts von Graz-interessierten ausländischen Bildenden KünstlerInnen in unserer Stadt. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des Arbeitszeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Einreichfrist ist der 28. Februar 2011 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über die KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz


    Stipendium für Bildende Kunst der Stadt Graz - Ausschreibung

    Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind.
    Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des betreffenden Zeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Einreichfrist ist der 28. Februar 2011 (Datum des Poststempels)

    » mehr Informationen über das Stipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz


    Grazer Tanzszene und Kulturamt trauern um Manfred Biskup

    Wir trauern um Manfred Biskup, der sich als Mitglied des Tanzfachbeirates des Grazer Kulturressorts und als Lobbyist für die Freie Tanzszene in Graz federführend verdient gemacht hat. Der Dramaturg, Bühnenbildner und Kulturvermittler ist überraschend im Alter von 67 Jahren gestorben. Manfred Biskup, dessen Wirken eng mit seiner langjährigen künstlerischen Partnerin Liz King verbunden ist, hat seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts österreichweit den Freien Tanz etablieren geholfen. Die Grazer Tanzszene und das Kulturamt der Stadt Graz entbieten in dieser Zeit der Trauer seiner Familie, seinen Angehörigen und seinem Freundeskreis unser aller Mitgefühl.


    impuls . 7. Internationale Ensemble- u. Kompositionsakademie für zeitgenössische Musik

    Für die von 5.- 16. Februar 2011 an der Kunstuniversität Graz stattfindende impuls . Internationale Ensemble- und Komponisten-Akademie für zeitgenössische Musik sind noch Anmeldungen möglich, vor allem für Viola, Oboe, Klarinette, Horn, Trompete, Posaune, Cembalo und Stimme.

    Mit Rücksicht auf die zahlreichen Anmeldungen, die bisher eingegangen sind, wurde das Programm der Akademie inzwischen um diverse Zusatzangebote erweitert.

    Einzelheiten dazu finden Sie unter www.impuls.cc/de/akademie.html


    KFU Graz - Befragung zur beruflichen Orientierung von Kreativen

    Im Rahmen einer offiziellen Forschungswerkstatt des Institutes für Soziologie an Karl-Franzens-Universität Graz wird eine Befragung durchgeführt, die Kreative verschiedener Sparten ansprechen soll. Insbesonderes Interesse gilt den Maßnahmen, welche ergriffen werden, um sowohl künstlerisch als auch beruflich erfolgreich zu sein.

    Um Aussagekraft und Relevanz der Ergebnisse zu erhöhen, werden Kunst- und Kulturschaffende/Kreative gebeten, den folgenden Link auszufüllen:

    survey.edu.uni-graz.at/index.php?sid=18375

    Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!


    Neue Öffnungszeiten der BenutzerInnenräume im Stadtarchiv

    Ab Montag, 1.3.2010, werden die Räume des Stadtarchivs der Stadt Graz interessierten BürgerInnen zu folgenden Öffnungszeiten zur Verfügung stehen:

    Montag bis Mittwoch von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr
    Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr
    Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr


    »...mehr Informationen über das Stadtarchiv




    Ausschreibung Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2011

    Im Sinne einer aktiven Förderung der (Kinofilm-) Drehbuchkultur wird hiermit der 1989 erstmals durchgeführte "Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb" der Landeshauptstadt Graz zum nunmehr fünfzehnten Mal ausgeschrieben.
    Der Wettbewerb ist ein Beitrag zur qualitativen Verbesserung der deutschsprachigen Drehbuchkultur und ein Impuls für den heimischen (Kino-) Film.

    Das Thema für die Ausschreibung des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2011 lautet: AUFBRUCH

    Einreichschluss: 30.11.2010 (Datum des Poststempels)

    Kontakt:
    Maga Drin Andrea Wolfmayr
    Kulturamt der Stadt Graz
    Stigergasse 2 (Mariahilfer Platz), 2. Stock, A-8020 Graz
    Tel.: +43/316/872-4920
    Fax: +43/316/872-4909
    e-mail: andrea.wolfmayr@stadt.graz.at

    »... mehr Informationen über Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Universitätslehrgang Kunst und Recht an der Karl-Franzens-Universität Graz

    Detailkenntnisse im Bereich Kulturrecht sowie wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse sind notwendig, um im Kulturbetrieb Leitungsaufgaben übernehmen zu können als auch um in einschlägigen juristischen Bereichen qualifizierte Beratungsfunktionen übernehmen zu können.
    Der in Europa einzigartige Masterlehrgang Kunst und Recht bietet seinen AbsolventInnen eine fundierte rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung an, die auf die Wechselbeziehungen von Kunst und Recht ausgerichtet ist. Inhaltlich wird zunächst AbsolventInnen nicht rechtswissenschaftlicher Studien eine Einführung in das Recht geboten, AbsolventInnen rechtswissenschaftlicher Studien vice versa eine Einführung in die Kulturwissenschaften. Darauf folgen für beide Gruppen eine allgemeine Einführung in die Kulturpolitik sowie rechts- und wirtschaftswissenschaftlich orientierte Module. Begleitend erfolgt eine vertiefende Betrach- tung der erlernten Felder im internationalen Kontext und abschließend die Verfassung der Masterarbeit.

    Der Universitätslehrgang wird berufsbegleitend angeboten, dauert vier Semester und schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts, kurz M.A. ab.
    Bewerbungsende ist am 29.10.2010, weitere Informationen finden Sie unter:
    www.kunstundrecht.uni-graz.at sowie unter www.uniforlife.at

    Kontakt
    Maga Brigitte Amtmann
    +43(0)316/380 1016
    brigitte.amtmann@uni-graz.at
    www.uniforlife.at


    Stadtschreiber 2009/2010

    (c) Schloemer Gruppe, DürenFiston Mwanza (Dem. Rep. Kongo) wurde für den Zeitraum 1.9.2009 bis 31.8.2010 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.

    Es gab insgesamt 64 Einreichungen aus 24 Ländern. Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befinden sich beispielsweise Alek Popov (Bulgarien), Ömer Þiþman (Türkei), Catalin D. Florescu (Schweiz), Alhierd Bacharevic (Belarus) und Paul Jenkins (Großbritannien).

    Die Jury kam eindeutig zu dem Schluss, dass das StadtschreiberIn Stipendium 2009/2010 der Stadt Graz an den Autor Fiston Mujila Mwanza gehen soll. Der gerade erst 28-jährige, aus der Demokratischen Republik Kongo stammende, in der internationalen Literaturszene noch weitgehend unbekannte Autor beeindruckt sowohl durch die inhaltliche Brisanz der vorgelegten Textproben als auch durch deren konzeptionelle Strenge sowie den an Rap gemahnenden, glasharten Sprachduktus. Nicht zuletzt stellt sich mit Fiston Mwanza ein Autor vor, der mit Witz und Ironie gängige Zuschreibungsmuster der Fremdwahrnehmung unterschiedlicher Kulturen ebenso wie Schablonen „naiv“-realistischer Schreibweisen aufzubrechen versteht.

    Die "offizielle" Übergabe des Stadtschreiberamtes von Herrn Péter Zilahy an Herrn Fiston Mwanza fand am 16.9.2009 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, statt.

    Update Oktober 2009:
    Fiston Mujila Mwanza ist strahlend am 8.10.2009 aus Beirut zurückgekehrt. Er hat dort an den VIes JEUX DE LA FRANCOPHONIE teilgenommen.
    Die Kategorien Gesang, kreativer Tanz, Fotografie, zeitgenössische Literatur, Malerei, Märchen, Skulpturen wurden präsentiert und bewertet. Fiston Mwanza kam als Gewinner in der Kategorie zeitgenössische Literatur mit der Gold-Medaille und Urkunde nach Graz zurück; selbst der Präsident seines Landes möchte sich der heimischen Presse mit dem preisgekrönten Autor (zum ersten Mal gewinnt ein/e afrikanische/r Schriftsteller/in in dieser Kategorie) samt Medaille und Urkunde präsentieren - ob und falls ja, wann Herr Mwanza in den Kongo reisen wird, steht noch nicht fest.

    BIG Ausgabe August 2009

    BIG Ausgabe September 2009

    Kleine Zeitung 18.9.2009

    FALTER 30.9.2009

    Fiston Mwanza: "Nach dem Sturm"

    »... mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"


    "jugend/kultur sommer 2010"

    In Zusammenarbeit mit dem Kulturressort der Stadt Graz finden heuer im Sommer fünf Workshops für junge Menschen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren mit Themenschwerpunkten im Musik- und Kreativbereich statt.

    Projektleiter: Patrick Galster

    Die Initiative, vom ehemaligen Kulturstadtrat Dr. Wolfgang Riedler ausgegangen, wird von Stadtrat Karl-Heinz Herper weiter unterstützt.

    DJing

    Visuals

    Musikproduktion

    Breakdance

    T-Shirt-Siebdruck

    Für alle Bereiche konnten professionelle PartnerInnen gewonnen werden, die auf solide und internationale Erfahrung in ihrem Genre zurückblicken können.

    Die Workshops finden von 2. - 3. September 2010 in Graz statt; zum Abschluss wird es eine Abendveranstaltung mit internationaler Beteiligung geben, bei der die TeilnehmerInnen ihre neu erworbenen Fähigkeiten zeigen können.

    Wer weiss, vielleicht wird durch einen der Workshops der Weg für eine/n NewcomerIn geebnet...

    Die TeilnehmerInnenanzahl ist pro Workshop auf zehn Personen beschränkt und richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren.

    Anmeldungen bitte bis 10. August 2010 über Email an jugendkultur@stadt.graz.at mit ein paar Infos zu deiner/Ihrer Person, inklusive Alter und Interessen, warum gerade du/Sie bei einem der Workshops dabei sein willst/wollen!

    In der darauf folgenden Woche wirst du/werden Sie verständigt, ob du/Sie einen der begehrten Plätze ergattern konntest/konnten.

    Weiters kannst du/können Sie auf www.facebook.com/jugendkulturgraz mit den WorkshopleiterInnen in Kontakt treten und dich/sich über die laufende Entwicklung der Workshopreihe informieren.


    Vergabe der Johann-Joseph-Fux-Stipendien 2009

    Als Anerkennung von herausragenden solistischen und kammermusikalischen Leistungen im Musikausbildungsbereich vergibt die Stadt Graz alljährlich Begabtenstipendien an einige StudentInnen bzw. SchülerInnen des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums. Die Auswahl erfolgte durch die Direktion und die FachvorständInnen des Konservatoriums, die Vergabe an betreffende SchülerInnen wurde dem Kulturressort vorgeschlagen und vom Stadtsenat beschlossen.

    Die Stipendiatinnen und Stipendiaten im Jahr 2009 haben alle einen 1. Preis in den Landes- bzw. Bundeswettbewerben von „Prima La Musica“ erhalten:

    Sebastian Marhold, geb. 29.2.1992
    Klasse: Tuba (Erich Bendl)

    Eva Maria Fandl, geb. 5.5.1992
    Klasse: Querflöte (Profin Maga Reingard Hechtl)

    Victoria Theisl, geb. 9.1.1991
    Klasse: Oboe (Klaus Mörth)

    Magdalena Moser, geb. 2.9.1991
    Klasse: Klarinette (Adolf Friedrichkeit)


    Literaturstipendien 2009 der Stadt Graz vergeben

    Die Jury, die aus den JurorInnen Frau Drin Alexandra Millner, Herrn Dr. Rüdiger Wischenbart, Herrn Mag. Paul Pechmann und Frau Drin Andrea Wolfmayr bestanden hat, setzte sich mit Leseproben von 8 Einreichungen auseinander.

    Dr. Gabriel Loidolt, ein stiller, doch über viele Jahre mit großer Stetigkeit und hohen Qualitätsansprüchen arbeitender Grazer Autor, dessen bisherige Veröffentlichungen immer wieder auch international bemerkenswertes Echo und Anerkennung erhielten, hat mit „Der Nachtportier“ ein Arbeitsprojekt eingereicht, mit dem er sein Werk um einen viel versprechenden Roman erweitern will.
    Bereits die vorliegende Textprobe zeigt sowohl souveränes Handwerk als auch den für Loidolt typischen, in der deutschen Gegenwartsliteratur jedoch seltenen und durchaus riskanten Einsatz einer bild- und metaphernreichen Sprache, die romanische Traditionen in unser literarisches Umfeld einzuführen bemüht ist.

    Mike Markart, ist kein Unbekannter in der steirischen Literaturszene, jedoch gehört auch er zu den Stilleren des Landes. Sein Œuvre ist breit angelegt, so schreibt er Lyrik, Romane, Hörspiele und Theater. Gerade sein letzter Roman, erschienen 2008 in der Edition Kürbis, mit dem Titel „Dillingers Fluchtplan oder Karajan umzubringen war mir ein Bedürfnis“ hat Aufsehen erregt. In den Rezensionen wird das Romankonzept von „Dillingers Fluchtplan“ als genial hervorgehoben, u. a. von Willi Hengstler; das Konzept des Romans wird in der Folge erzählerisch mit großem Können umgesetzt. Es gelingt dem Autor, die Denkbewegungen des Protagonisten – „Schlafes Bruder“ einmal anders, so eine andere Rezension – mit großer Spannung dem Leser/der Leserin zu vermitteln.
    Im Anhang dieses Romans wird in den beigegebenen „Aufzeichnungen aus dem Nachlass Emilio Persichettis“ bereits auf den noch unveröffentlichten Roman „Calcata“ verwiesen, wo ein stilistisch anderer Erzähler aufscheint, der in phantastischen Utopien vom Zauber und vom Wunder einer mittelalterlichen Stadt irgendwo nördlich von Rom berichtet. Dort treffen Menschen, die flüchten, auf wundersame Weise zusammen. Die Erzählebenen wechseln fast unbemerkt zwischen Realem und Fiktionalem. So macht diese Stadt u. a. aus Bettlern Mitarbeitende und Mitgenießende, doch das fragile soziale System zerbricht. Die Menschen können aber durch Rückgriff auf die Städtephantasien des geheimnisvollen Emilio Persichetti einen völlig neuen Blick für die Zusammenhänge von Welt erhalten, diese neu ordnen. Der Ort der Handlung bleibt fiktional, eine rätselhafte Stadt hoch in den Bergen, die einen Tag in einer Blume lebt, dann wieder vergeht, wie sie gekommen ist. Im übertragenen Sinn sind es vielleicht nur kurzfristige Zauberlandschaften, worin Glück und Tod, wiederum vorübergehend, auftauchen.
    Im Exposé zum Roman „Calcata“ schreibt der Autor, ein Italien-Kenner: „Calcata erzählt von der Kleinheit und Langsamkeit, von der Zerbrechlichkeit und von der Leidenschaft verschiedener Kulturen, Musiken, kulinarischen Traditionen, aber auch von politischer Unruhe, Vertreibung und Unterdrückung.“
    Ein spannender Roman ist zu erwarten!

    Martin G. Wanko ist seit mehr als einem Jahrzehnt als Dramatiker, Prosa-Autor, Journalist und Literaturfunktionär der Grazer AutorInnenversammlung (GAV) in der literarischen Öffentlichkeit von Graz und darüber hinaus sehr umtriebig. Mit seinem kalkuliert zur Schau gestellten „unakademischen“ Habitus“ bemüht sich der Autor in letzter Zeit verstärkt um eine gesellschaftskritische Neu-Akzentuierung des „Boulevards“ als eines Bereichs, der gemeinhin von „affirmativer“ Kunstübung in Beschlag genommen ist. In Wankos Konzept spielen naturgemäß wirkungsästhetische Überlegungen eine eminent wichtige Rolle. Demzufolge sind Trash, grelle Effekte, holzschnittartige Kontraste, gezielte Attacken gegen den guten Geschmack und bürgerlichen Biedersinn die liebsten Ingredienzien seines poetischen Kalküls. Als „volkstümlicher“ Radikal-Satiriker bezieht Wanko seine Stoffe bevorzugt aus dem Kontext der kleinformatigen Tagespresse und dem TV, die er mit dem Mittel der Übertreibung zu monströsen Popanzen aufbläst; um auf diese seinen „Sprachpracker“ hereinprasseln zu lassen.
    Martin G. Wanko entwickelte im Lauf der Jahre eine höchst eigenständige Form „brachialer“ Unterhaltung, wofür ihm die Zuerkennung eines Literaturstipendiums der Stadt Graz zurecht gebührt.

    »... mehr Informationen über die Literaturstipendien


    Franz Nabl-Preis 2009 an Prof. Alfred Kolleritsch

    Der mit € 14.500,-- dotierte Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz 2009 (Franz Nabl-Preis) wurde über Vorschlag der hiefür eingesetzten Jury und nach Anhörung des Kulturausschusses dem Schriftsteller und Autor Prof. Alfred Kolleritsch zuerkannt.

    In der Begründung der Jury heißt es u.a.: "...dass Prof. Kolleritsch nicht nur ein bedeutendes literarisches Werk hervorgebracht hat, sondern fünf Jahrzehnte lang als Herausgeber der „manuskripte“ der Gründervater der Literaturstadt Graz war und ist, ergibt in Summe eine Lebensleistung, die mit dem Franz-Nabl-Preis, dem wichtigsten Literaturpreis der Stadt, eine angemessene und längst fällige Würdigung erfährt."

    Die Verleihung des Preises fand am 8.10.2009 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz, durch Herrn Dr. Wolfgang Riedler, Stadtrat für Kultur, statt.

    Rede von Dr. Jochen Jung

    »... mehr Informationen über den Literaturpreis der Stadt Graz


    Historisches Jahrbuch, Band 38/39 erschienen

    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2008
    Das Jahr 2008 war als "Erinnerungs"- beziehungsweise "Gedankenjahr" Anlass zu einer thematischen Schwerpunktsetzung, die sich auch in der Gliederung der Beiträge zeigt: Widmet sich ein erster Teil den "Achter-Jahren" aus der Sicht zeithistorischer Forschung – insbesondere der Zeit um 1938 und dessen Folgen –, so finden sich in einem zweiten Abschnitt mit so genannten "vermischten" Beiträgen Untersuchungen aus unterschiedlichsten Forschungsbereichen, wodurch vielseitige Einblicke in die jüngste Grazer Stadtgeschichte ermöglicht werden.

    Ab sofort im guten Buchhandel erhältlich, 472 Seiten, Euro 25,--

    »... mehr Informationen über das Historische Jahrbuch der Stadt Graz




    Gender Mainstreaming - Fragebogenerhebung im Wissenschafts- und Kulturbereich

    Das Kulturamt wiederholt zur Zeit die erstmals im Jahr 2007 durchgeführte Fragebogenerhebung zum Thema „Gender Mainstreaming“. Sie können den Fragebogen noch bis 20.06.2010 an das Kulturamt der Stadt Graz, Stigergasse 2/II, 8020 Graz oder auch elektronisch an priska.pschaid@stadt.graz.at schicken.

    Fragebogen KünstlerInnen/Einzelpersonen 2010
    Fragebogen Kulturvereine 2010
    Fragebogen WissenschafterInnen/Einzelpersonen 2010
    Fragebogen Wissenschaftliche Einrichtungen 2010

    Bitte beachten Sie die Zuordnung (Einzelpersonen Wissenschaft oder Kultur und Einrichtungen Wissenschaft oder Kultur)!
    Für etwaige Fragen stehen wir selbstverständlich jederzeit gerne telefonisch unter (0316) 872 4921 zur Verfügung.

    All jenen, die den Fragebogen bereits übermittelt haben, danken wir recht herzlich!

    Die Auswertung wird voraussichtlich im Herbst 2010 fertig sein, die Ergebnisse werden wir selbstverständlich am Kulturserver veröffentlichen.


    Dankbares Gedenken an DI Baldur Heckel

    Das Kulturamt der Stadt Graz mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gedenkt gemeinsam mit Herrn Kulturstadtrat Dr. Wolfgang Riedler in dankbarer Erinnerung des verstorbenen Landesobmannes des Steirischen Sängerbundes, Herrn DI Baldur Heckel. In diesen Stunden und Tagen der Trauer entbieten wir vor allem der Familie unser tief empfundenes Mitgefühl.

    DI Baldur Heckel hat das Chorgeschehen der Steiermark und Österreichs über Jahrzehnte entscheidend geprägt und visionär mitgestaltet. Als Mitglied des Fachbeirates Heimat- und Brauchtumspflege brachte er sich viele Jahre in die Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen für das Kulturressort der Stadt Graz ein. Auch dafür ein aufrichtiges Dankeschön!


    Einladung zum Europa-Jugend-Orchester Darmstadt - Ausschreibung

    Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat alle Partnerstädte gebeten, die Einladung zur Teilnahme am Europa-Jugend-Orchester Darmstadt vom 29.8.2010 - 6./7.9.2010 bekanntzumachen.

    Einreichfrist ist der 30. April 2010

    Einladung Wissenschaftsstadt Darmstadt

    Anmeldung Formular

    Ausschreibung 2010


    Carl Mayer und Friedrich Murnau Im Sinne einer aktiven Förderung der (Kinofilm-) Drehbuchkultur wird hiermit der 1989 erstmals durchgeführte "Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb" der Landeshauptstadt Graz zum nunmehr vierzehnten Mal ausgeschrieben.

    Der Wettbewerb ist ein Beitrag zur qualitativen Verbesserung der deutschsprachigen Drehbuchkultur und ein Impuls für den heimischen (Kino-) Film.

    Das Thema für die Ausschreibung des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2010 lautet:

    ARM UND REICH


    Einreichfrist ist der 30. November 2009 (Poststempel).

    Die Juryentscheidung wird im ersten Jahresdrittel 2010 in Graz erfolgen.


    Ausschreibung 2010

    Statuten des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes


    Statements zur aktuellen Ausschreibung


    Armut ist in den europäischen Gesellschaften von heute nichts anderes als Folge einer galoppierenden Prekaisierung. Diese "Prekarität" wiederum ist, wie P. Bourdieu es ausgedrückt hat, "heutzutage allgegenwärtig [...]: Im privaten, aber auch im öffentlichen Sektor, wo sich die Zahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse und Teilzeitstellen vervielfacht hat; in den Industrieunternehmen, aber auch in den Einrichtungen der Produktion und Verbreitung von Kultur, dem Bildungswesen, dem Journalismus, den Medien usw. Beinahe überall hat sie identische Wirkungen gezeitigt [...]: die Destrukturierung des unter anderem seiner zeitlichen Strukturen beraubten Daseins und der daraus resultierende Verfall jeglichen Verhältnisses zur Welt, zu Raum und Zeit." (Pierre Bourdieu, Gegenfeuer, S. 96f.).

    Beatrix Müller-Kampel, geboren 1958, Professorin für Neuere deutschsprachige Literatur, lehrt und forscht am Institut für Germanistik der Universität Graz. Tätigkeitsschwerpunkte: Literatursoziologie, Geschichte der Komik und des Lachens auf dem Theater. Mitherausgeberin der Zeitschrift "LiTheS / Literatur- und Theatersoziologie": http://lithes.uni-graz.at/lithes.html.

    "Arm" ist in Österreich, wer 60 % des Median-Pro-Kopf-Haushaltseinkommens verdient: das sind 912 Euro. "Reich" ist, wer das Doppelte dieses Haushaltseinkommens erwirtschaftet. Das ist eine extrem willkürliche Definition, die durch ihre reine Relativität geradezu absurd wird: Viele Einkommen in Österreich liegen z.B. weit unter dieser Armutsgrenze (so leben 300 000 Menschen mit weniger als 600 Euro / Monat).
    Wenn ich so etwas lese, entsteht der Wunsch in mir, Utopien zu entwerfen: Was würde passieren, wenn durch eine (z.B. kommunistische) Revolution plötzlich alle nur mehr 913 € / netto bekommen? Gäbe es keine Armut mehr? Auch George A. Romero hat sich so ein Utopie geleistet: Er lässt Widergänger einen Supermarkt belagern, in dem die Protagonisten wie die sprichwörtlichen Maden im Speck hausen. Die dritte Welt gegen die erste Welt als Genrefilm fürs große Publikum.
    Dem gegenüber steht ein Filmentwurf, der Filmkunst und Sozialphilosophie vereint, wie bei den Brüdern Dardenne, denen diese zwei Elemente zur Grundlage ihres filmischen Schaffens wurden. Wer einmal bei Gericht Verhandlungen gehört hat, in denen es um die Gewährung von (mehr) Sozialhilfe und anderen Staatsgeldern geht und dann die Gründe für die gebrochenen Biographien hört, der ist erschüttert: Gut 90 Prozent haben eine gravierende Mitverantwortung daran. Da ist alles versammelt, was einem im Leben zustoßen kann, woran aber selten "das Leben" (allein) Schuld ist: Mangelnde Ausbildung, mangelnde Ausdauer, Alkoholismus, Drogensucht, Kleinkriminalität, usw. wirrste Familienverhältnisse bis hin zu einfacher Arbeitsscheu und eiskalter Verachtung für den Staat (= Mitbürger), oft getarnt als radikaler Sozialismus/ Kommunismus. Dazu kommen Mütter, die mit 17 oder 18 das erste Kind haben und dann noch zwei und jedes von einem anderen Vater und das ohne jeden Background und ohne einen Gedanken an Folgen oder Zukunft für sich oder die armen Kinder.
    Viele Geschichten. Und aktueller wird dieses Thema lange nicht mehr sein. Ich bin gespannt.

    Markus Mörth, geboren 1973 in Graz, 2004 Abschluss an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Erhielt u.a. 2004 den First-Steps-Award für "Allerseelen" und 2008 den Carl-Mayer-Hauptpreis für "Pony". Lebt als freier Regisseur und Autor in Graz und München.

    Der Übermensch wird mit dem Zunehmen seiner Macht zugleich immer mehr zum armseligen Menschen, sagte Albert Schweitzer bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreises 1954.
    Unser System, das wissen wir alle, fördert auch Egoismus, Habgier und Selbstsucht. Glück wird oftmals mit Besitz in Verbindung gebracht, radikaler Hedonismus ist die Folge. Und arm sind demnach jene, die nichts haben.
    Aber ist nicht auch der arm, der besitzen will, anstatt zu teilen? Ist nicht auch der arm, der Macht anstrebt, anstatt zu lieben? Arm ist, wer von Ängsten dominiert wird, anstatt von der Lebendigkeit. Arm ist, wer sich an Sicherheiten klammert, anstatt Visionen zu entwickeln, anstatt die Möglichkeiten zu vermehren. Und arm ist auch, wer im Sinne von Arno Gruen unter Autonomie die eigene Unabhängigkeit und damit verbunden die eigene Wichtigkeit versteht, anstatt unter Autonomie denjenigen Zustand der Integration zu verstehen, "in dem ein Mensch in voller Übereinstimmung mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen ist."

    Sandra Bohle, geboren 1967, Studium der Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Filmakademie Wien. Lehrbeauftragte der Filmakademie Wien. Mitproduzentin von Revanche, gemeinsam mit Götz Spielmann und Mathias Forberg. Seit 2008: Geschäftsführerin des Drehbuchforum Wien.

    Um dem zynischen Umgang mit Armut in unserer mediendiktieren Welt etwas näher zu kommen, muss man sich nur diversen Reality-"Hilfs"-TV-Formaten zuwenden, in denen medienwirksamen Armen von quotenträchtigen Moderatoren in ihrer Misere möglichst medienwirksam "geholfen" wird, wobei natürlich die Nennung der diversen Unternehmen und Firmen, die "selbstloser" Weise ihre Produkte und Erzeugnisse den Bedürftigen zur Verfügung stellen, im Vordergrund steht. Um in den Genuss solcher fragwürdiger Hilfestellung zu kommen, wird der Arme einem Casting unterzogen, wobei abgeklopft wird, welche Art der Hilfsbedürftigkeit wohl die beste Quote erzielt, also welche Facette der Armut unterm Strich am meisten Geld einspielt.
    Solange der Slogan lautet "Poverty Sells" und Armut als ultimativer Thrill und gewinnbringende Unterhaltung für übersättigte Medienkonsumenten utilisiert wird, wird es wohl schwierig sein, den Konsumenten und den Produzenten dafür zu sensibilisieren, dass Armut etwas Existenzielleres sein könnte als eben gute Unterhaltung.

    Franz Berner, geboren 1970 in Wien. Studium in Wien und Los Angeles, schrieb das Drehbuch für den Spielfilm "Tödlicher Umweg", inzenierte den Kurzfilm "Dienstag" und die Dokumentation "Karl Flanner – ein Widerstandskämpfer". 1999 erhielt er den Carl Mayer Preis für "Venus ohne Pelz" über den Schriftsteller Leopold von Sacher-Masoch. Lebt und arbeitet in Wien. www.franzberner.com


    Congress Award Graz

    Der Congress Award Graz würdigt VeranstalterInnen aus dem Bereich der Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie dem NPO-Bereich, die sich bei der Durchführung von Tagungen und Kongressen in Graz als BotschafterInnen der Stadt lokal, national und international verdient gemacht haben.

    Die Positionierung der Stadt Graz als Wirtschafts-, Forschungs – und Wissenschaftsstandort ist eng mit der regen Kongress – und Tagungstätigkeit verbunden und der Congress Award Graz drückt die Wertschätzung der Stadt Graz gegenüber VeranstalterInnen aus, die sich um Graz in besonderem Maße aus den verschiedensten Blickwinkeln verdient gemacht haben.

    InitiatorInnen des Congress Award Graz sind die Stadt Graz und die Gesellschaften Messe Congress Graz GmbH und Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH. Gestiftet wird der Preis auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses von der Stadt Graz.

    Einreichfrist ist der 31. März 2010

    »...mehr Informationen über den Congress Award

    Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" – Ausschreibung 2010/2011

    Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin". Im Sinne eines literarisch - kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2010 bis 31. August 2011 im Rahmen dieses Jahresaufenthaltes eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

    Einreichfrist ist der 31. März 2010

    »... mehr Informationen über die Vergabekriterien und den/die StadtschreiberIn

    Literaturstipendien 2010 - Ausschreibung

    Auch 2010 vergibt die Stadt Graz/Kulturressort – vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat – zwei Literatur-stipendien (Prosa, Lyrik, Drama). Damit soll für Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geschaffen werden, sich intensiv einer literarischen Arbeit zu widmen, wobei mit Unterstützung durch das Kulturressort der Austausch mit der bestehenden LiteratInnen-Szene sowie die Vernetzung mit literarischen Einrichtungen erfolgt.

    Einreichfrist ist der 31. März 2010

    "Vergabekriterien für das Literaturstipendium"

    »... mehr Informationen über die Grazer Literaturstipendien

    Verleihung des Carl-Mayer-Drehbuchpreises und des Thomas-Pluch-Drehbuchpreises 2010

    Im Rahmen der Diagonale 2010 wird durch die Stadt Graz und den Drehbuchverband Austria zusammen mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur der Carl-Mayer-Drehbuchpreis und der Thomas-Pluch-Drehbuchpreis 2010 verliehen.

    Wo: Space04, Diagonale Festivalzentrum im Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8010 Graz
    Wann: 19. März 2010, 11.00 Uhr


    Moderation: Kathrin Resetarits
    Musik: Bernhard Fleischmann


    KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz

    Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Austausch-Stipendien für Bildende KünstlerInnen (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Zeitrahmen wie auch Ziel- bzw. Herkunftsland sind dabei flexibel und sollen von den KünstlerInnen und den vergebenden Institutionen gemeinsam in einem finanziellen Gesamtrahmen von je € 5.000,-- vereinbart werden. Ziel ist die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes von Grazer Bildenden KünstlerInnen, denen die Verwirklichung eines künstlerischen Projekts in einem sie besonders interessierenden Land ermöglicht werden soll, und im Gegenzug die Möglichkeit eines Aufenthalts von Graz-interessierten ausländischen Bildenden KünstlerInnen in unserer Stadt. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des Arbeitszeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Einreichungstermin ist der 19. März 2010

    »... mehr Informationen über Vergabekriterien und die KünstlerInnen-Austausch-Stipendien der Stadt Graz

    Stipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz für 2010

    Die Stadt Graz vergibt vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat zwei Arbeitsstipendien in der Höhe von je € 5.000,-- für kontinuierliche künstlerische Tätigkeit im Bereich der Bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst, Medien- und Netzkunst). Ziel ist die Anerkennung von Grazer Bildenden KünstlerInnen, die eine Unterstützung ihrer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit erfahren sollen und dezidiert in Graz selbst tätig sind. Die StipendiatInnen erklären sich bereit, innerhalb eines Jahres nach erfolgter Vergabe die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit des betreffenden Zeitraums der Öffentlichkeit zu präsentieren.

    Einreichungstermin ist der 19. März 2010

    »... mehr Informationen über Vergabekriterien und die Stipendien für Bildende Kunst der Stadt Graz 2010

    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2009

    Photo Carl Mayer Eingereicht wurden 37 Treatments.

    Für das Jahr 2009 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von

    € 14.500,-- für das Treatment und der Förderpreis in der Höhe von € 7.200,-- für das Treatment verliehen.

    Pressemitteilung 2009

    »... mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb


    Gedenkfeier für Franz Kirnbauer (1955 - 2009)

    Der engagierte Initiator und Leiter des Grazer perplex-Verlages Franz Kirnbauer verstarb völlig unerwartet im Mai 2009. Mehr als 30 Jahre lang hatte sich der gebürtige Burgenländer für Kinder und Jugend-liche, gegen Rassismus und Antisemitismus, für Menschenrechte und gegen Fremdenhass eingesetzt.

    Am Anfang stand das „perplex-Magazin für Jugendliche“ im Mittel-punkt seiner Tätigkeit, bald organisierte der umtriebige gelernte Buchhändler auch Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Workshops, Straßenliteratur- und Filmtage.

    In den letzten zehn Jahren seines Lebens organisierte Franz Kirnbauer den internationalen Literaturwettbewerb „Literatur über-windet Grenzen“, an dem tausende Kinder und Jugendliche aus mehr als 30 Ländern teilnahmen. Zehn Sammelbände dokumentieren die besten Arbeiten.

    Freunde und Freundinnen des Verstorbenen laden zur Gedenkfeier am Dienstag, 2.3.2010, um 18.30 Uhr im Stadtmuseum Graz, Sackstraße 18 (Parterre) ein.
    Im Februar 2010 – Erwin König, Dieter Kurz, Birgit Schweiger, Erwin Streitfeld

    Kontakte: 0699/11 71 96 86 (Streitfeld) oder e-mail: birgit.schweiger@gmail.com

    Verleihung der Förderungspreise der Stadt Graz 2009

    Der Kulturreferent der Stadt Graz, Herr Stadtrat Dr. Wolfgang Riedler, freut sich, zur Verleihung der

    Förderungspreise der Stadt Graz 2009 Foto, Kunst, Musik, Literatur und des Manuskripte-Literaturförderungspreises

    herzlich einzuladen.

    Ort: Literaturhaus Graz, Foyer, Elisabethstraße 30, 8010 Graz
    Zeit: Mittwoch, 9.12.2009, 19.30 Uhr

    Eintritt frei!


    Kulturdialog 2009

    Terminaviso für alle Kunst- und Kulturschaffenden der Stadt Graz:

    Am Donnerstag, dem 26.11.2009 mit Beginn um 13.30 Uhr, findet auf Einladung des Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Stadtrat Dr. Wolfgang Riedler, wieder der jährliche Kulturdialog der Stadt Graz statt. - Interessante Fachvorträge werden zum Diskutieren einladen!

    Die Veranstaltung findet im Forum Stadtpark statt.

    Programm:
    Kulturdialog zu den Bedingungen von Kunst- (und Kultur-)Produktion in Graz

    13.30 Uhr:
    Eröffnung durch Sabine Prokop (Moderation)
    Begrüßung durch Wolfgang Riedler (Stadtrat) und Andrea Redi (Sprecherin des Kulturbeirates)

    Geplante Impulsstatements zu den Bedingungen von Kunst- und Kulturproduktion in Graz:

  • Ruth Anderwald/Leonhard Grond (Bildende KünstlerInnen)
  • Joseph Dim (NIL)
  • Daniel Erlacher (Elevate)
  • Max Gansberger (Schaumbad)
  • Monika Klengel (Theater im Bahnhof)
  • n.n. (Projekt A-Z)
  • Karin Wintscher-Zinganel (Assembly)


  • Diskussion und Themenfestlegung für die anschließenden Workshops im Open Space

    15.30 Uhr:
    Pause

    16.00 Uhr:
    Erarbeitung von Forderungskatalogen und möglichen Strategien in Workshops

    17.00 Uhr:
    Präsentation und Diskussion der Ergebnisse im Plenum

    18.00 Uhr:
    Schlusswort von Stadtrat Wolfgang Riedler


    Kunstpreis der Stadt Graz 2008

    Den Kunstpreis der Landeshauptstadt Graz 2008 in der Höhe von 14.500 Euro bekommt Mag.a Sonja Gangl. In ihrer Begründung verwies die für die Verleihung des Kunstpreises eingesetzte ExpertInnen-Jury darauf, daß Sonja Gangl interdisziplinär in den Medien Fotografie, Video und Computer arbeitet, die sie mit klassischen Medien wie Zeichnung oder Malerei verbindet. In der Wechselwirkung zwischen fotografischen und malerischen Strukturen der Bildgestaltung erzeugt die Künstlerin sowohl ein formales als auch ein inhaltliches Spannungsfeld, in dem sie ihre Themen Betrachtung und Voyeurismus, Begehren und Konsum, Sexualität und "Disembodied-Körperlichkeit" positioniert. Dieser künstlerische Ansatz führt zu einer höchst aktuellen Erweiterung der malerischen und zeichnerischen Verarbeitung von fotografischem Material als Ausdruck eines intelligenten Diskurses zwischen traditionellen und zeitgenössischen Medien.“

    » mehr Informationen über den Kunstpreis der Stadt Graz


    Förderungspreise und Stipendien 2008

    Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreisen und Stipendien im Kunst und Kulturbereich. Der Fotoförderungspreis wurde Frau Lea Titz zuerkannt. Der Literaturförderungspreis 2008 geht an Clemens J. Setz und Bernadette Schiefer, der „manuskripte“-Literaturförderungspreis an Stefan Schmitzer, die Musikförderungspreise an Erin Gee und Slobodan Kajkut, und der heurige Kunstförderungspreis geht an Max Frey . Alle Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

    mehr Informationen über:
    » den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
    » den Musikförderungspreis der Stadt Graz
    » den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Kunstförderungspreis der Stadt Graz

    Universitätslehrgang Kunst und Recht an der Karl-Franzens-Universität Graz

    Zum ersten Mal und einzigartig in Europa wird ab Herbst 2009 an der Uni Graz der Universitätslehrgang Kunst und Recht angeboten.

    Sein Ziel ist die Vermittlung fundierter rechtswissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Kenntnisse im Bereich Kunst und Recht. Dabei wird eine umfassende Ausbildung in den juristischen Kernbereichen des Kunst- und Kulturrechts für AbsolventInnen aller Studienrichtungen angeboten. AbsolventInnen rechtswissenschaftlicher Studien erhalten zudem zu Beginn des Universitätslehrganges eine Einführung in die Kulturwissenschaften während zeitgleich den AbsolventInnen nicht rechtswissenschaftlicher Studien eine Einführung in das Recht geboten wird.

    Die AbsolventInnen des Universitätslehrgangs sind in der Lage, in den verschiedenen Bereichen des Kulturbetriebes Leitungsaufgaben, basierend auf fundierten rechtswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen zu übernehmen. Sie verfügen über eine umfassende Ausbildung der juristischen Kernbereiche des Kunst- und Kulturrechts und sind fähig Rechtsprobleme zu erkennen, richtig einzuordnen und Lösungswege anzubieten. Insbesondere können sie an Verwaltungsverfahren teilnehmen, Verträge abschließen und die Rechtssituation von MitarbeiterInnen in Kulturbetrieben beurteilen sowie Projekte selbstständig abwickeln.

    Der Universitätslehrgang wird berufsbegleitend angeboten, dauert vier Semester und schließt mit dem akademischen Grad Master of Arts, kurz M.A. ab.
    Bewerbungsende ist am 15.10.2009, weitere Informationen finden Sie unter:
    www.kunstundrecht.uni-graz.at sowie unter www.uniforlife.at

    Kontakt
    Maga Barbara Pichler
    Leitung Marketing
    UNI for LIFE SeminarveranstaltungsGmbH
    +43(0)316/380 1278
    barbara.pichler@uni-graz.at
    www.uniforlife.at


    Workshop zum Thema EU-Förderung

    An alle Interessierten:

    Auf Initiative des Kulturreferenten der Stadt Graz, Herrn Dr. Wolfgang Riedler, findet ein Workshop zum Thema „EU-Kulturförderungen“ statt.

    Der Workshop zum Thema EU-Förderung ist für Dienstag, 6. Oktober 2009, um 15.00 Uhr in der Lounge des Literaturhauses (Elisabethstraße 30) anberaumt. Als Hauptreferentin steht Frau Maga Elisabeth Pacher von cultural contact point zur Verfügung.

    Für die Tagesordnung sind folgende Punkte vorgesehen:
    Maga Pacher: Präsentation des EU-Kulturprogramms mit Beispielen aus der Praxis
    Margarethe Makovec: Erfahrungen beim Einreichen mit EU-Projekten

    Da die TeilnehmerInnenzahl beschränkt ist, wird um Anmeldung bis Montag, 5.10.2009, im Kulturamt (per Mail an das Kulturamt der Stadt Graz unter kulturamt@stadt.graz.at oder im Sekretariat unter Tel. 0316/872-4901) gebeten. Anmeldungen werden dem Einlangen entsprechend gereiht.


    Letzter Stadtschreiber

    Mircea Cãrtãrescu, fotografiert von Tóth László Péter Zilahy (Ungarn) wurde für den Zeitraum 1.9.2008 bis 31.8.2009 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.

    Es gab insgesamt sechzig Einreichungen aus zwölf Ländern. Unter den AutorInnen, die von der Jury in die engere Auswahl gekommen waren, befinden sich Olga Tokarczuk (Polen), Mircea Cãrtãrescu (Rumänien), Nina Jäckle (Deutschland), Laszlo Garaczi (Ungarn), Laszlo Marton (Ungarn), Jovan Nikolic (Deutschland/Rumänien), der Grazer Thomas Raab, Ömer Sisman (Türkei) und Laszlo Vegel (Ungarn).

    Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
    Die Wahl fiel auf Péter Zilahy, da er an avantgardistische Schreibweisen anknüpft, dies aber auf eine eigenständige und "leichthändige" Art tut. In Zilahys Prosa manifestiert sich die Gebrochenheit der heutigen Weltsicht, zugleich ist seine Literatur wie auch seine fotografisch-bildnerische Arbeit ein gegenwärtiger Ansatz. Eine eigenständige Poetologie ist erkennbar, in der er mit verschiedenen literarischen Traditionen spielerisch umgeht. Nicht zuletzt verspricht sein Arbeitsvorhaben eine interessante wie auch kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt Graz.

    www.zilahy.net

    » mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"


    Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
    Ausschreibung 2009, Einreichfrist 30.11.2008


    Carl Mayer Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wird inzwischen jährlich – erstmals 1989 - ausgeschrieben und steht für die Auslobung 2009 unter dem Thema "NEID", welches der Kreativität und Fantasie entsprechenden Spielraum lässt. Die Landeshauptstadt Graz prämiert den "Carl-Mayer-Drehbuchpreis" mit 14.500,- Euro für den Hauptpreis und mit 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

    Verlangt wird die anonyme Einreichung eines kinofilmgerechten fiktionalen oder dokumentarischen Treatments. Von den eingereichten Arbeiten werden authentische Figuren und Situationen, innovative Dramaturgie und Expressivität der filmischen Sprache gefordert.

    Achtung: Nicht vollständig eingereichte Treatments (z.B. ohne Synopsis, Szenen, Personenbeschreibungen) werden ausgeschieden.

    Ausschreibung 2009

    Statuten des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb

    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2008


    Photo Carl Mayer Für das Jahr 2008 wurde im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von

    € 14.500,--

    verliehen.

    Eingereicht wurden 36 Treatments. Ein Stoff wurde disqualifiziert wegen mangelhafter Unterlagen.

    HAUPTPREIS
    FÖRDERUNGSPREIS
    • Die Jury hat einstimmig beschlossen, in diesem Jahr nur den Hauptpreis zu vergeben. Sie betrachtet es als ihre Aufgabe, ausschließlich Preise für Stoffe zu verleihen, deren Potential für einen Kinofilm offensichtlich ist. Für das nächste Jahr erhofft sie sich wieder besser durchdachte und ausgearbeitete Stoffe.
    Pressemitteilung 2008

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb

    Foto- und Geschichtenwettbewerb Annenstraße

    Als Verbindungslinie zwischen dem Grazer Hauptbahnhof und der Innenstadt einerseits und als Trennlinie zwischen den Bezirken Gries und Lend andererseits bildet die Annenstraße einen der markantesten Verkehrswege der Stadt. Nicht nur als Verkehrsader und Geschäftsstraße, sondern auch als signifikante Orientierungslinie hat sie sich in den Köpfen der Menschen eingeprägt. Anlässlich des Europäischen Autofreien Tages am 22. September 2008 soll ein bildhafter Ausschnitt der Kulturgeschichte der Grazer Annenstraße präsentiert werden.

    Im Auftrag der Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz führt das Büro der Erinnerungen am Landesmuseum Joanneum den "Foto- und Geschichtenwettbewerb Annenstraße" durch und lädt alle Interessierten zur Teilnahme ein.

    » weitere Informationen



    Einladung einer Musik/Folkloregruppe zur Arheiliger Kerb 2008

    vom 30.10.2008 - 04.11.2008

    Das Magistrat der Stadt Darmstadt hat uns folgende Information übermittelt:
    Es ist eine sehr alte Tradition, die Einweihung der Kirchen jährlich als Kirchweih - oder wie man in Darmstadt sagt - als Kerb zu feiern. Im Darmstädter Stadtteil Darmstadt-Arheiligen findet dies jährlich am ersten Wochenende im November statt. Die Interessengemeinschaft der Arheiliger Vereine lädt in diesem Jahr eine kleine Folkloregruppe oder Popmusikgruppe im Alter zwischen 18 und 30 Jahren mit bis zu 8 Personen zu Auftritten in der Zeit von Freitag, dem 31.10.2008 bis Sonntag, dem 02.11.2008 herzlich ein.

    Unterbringung in den Gästeappartements, Verpflegung und Betreuung wird übernommen.

    Folgende Auftritte sind vorgesehen:

    Tanz
    Freitag, 31.10.2008 Eröffnungsabend mit Bieranstich und Tanz
    Samstag, 01.11.2008 Seniorennachmittag und abends Tanz

    Musik
    Sonntag, 02.11.2008 Gottesdienst, Frühschoppen, Verkaufsoffener Sonntag und Dämmerschoppen
    Bei Interesse kontaktieren Sie bitte:
    Wissenschaftsstadt Darmstadt,
    Büro für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen,
    Neues Rathaus am Luisenplatz, Luisenplatz 5, D-64238 Darmstadt,
    Ansprechpartner Herr Bernd Schäfer,
    Tel: +49(6151)13-2321
    bernd.schaefer@darmstadt.de


    Literaturstipendien 2008 - Ausschreibung

    Mit dem Budgetbeschluss für 2008 wurden die finanziellen Voraussetzungen für die Ausschreibung von zwei Literaturstipendien für 2008 in der Höhe von je € 5.000,-- - geschaffen. Mit dem Stipendium (Prosa, Lyrik, Drama) wird zwei AutorInnen die Möglichkeit gegeben, sich intensiv ihrer schriftstellerischen Tätigkeit zu widmen.

    Parallel wird ein Begleitkonzept entwickelt, um StipendiatInnen in ihrer literarischen Entwicklung noch stärker zu unterstützen.

    Einreichfrist ist der 15. Juli 2008.

    "Vergabekriterien für das Literaturstipendium"

    » mehr Informationen über die Grazer Literaturstipendien

    Freiplätze für die Sommer-Spiel-(T)räume

    der 22. Internationale Sommerakademie für Theater

    Die Sommerakademie stellt der Grazer Freien Szene 5 Freiplätze zur Verfügung und will damit dem Theaterleben in Graz die Chance geben, vom Workshop-Angebot "gleich vor der Haustür" zu profitieren.

    Kontakt
    Internationale Sommerakademie für Theater
    Postfach 196, A-8011 Graz
    Tel.: ++43 (0)699 -128 16 170

    » www.theaterakademie-graz.org

    Literaturstipendium "Grazer StadtschreiberIn" – Ausschreibung 2008/2009

    Die Stadt Graz vergibt auch heuer wieder aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses das Literaturstipendium eines/einer "Grazer Stadtschreibers/Stadtschreiberin". Im Sinne dieses literarisch- kulturellen Austausches sowie des sehr bewusst geförderten Kontaktes mit der Grazer Literaturszene stellt die Stadt Graz der/dem Stipendiaten/in vom 1. September 2008 bis 31.August 2009 eine Wohnung im Cerrini-Schlössl kostenlos zur Verfügung.

    Einreichfrist ist der 31.3.2008

    » mehr Informationen über die Vergabekriterien und den/die StadtschreiberIn

    Förderungspreise und Stipendien 2007 vergeben


    Der Stadtsenat beschließt eine Reihe von Förderungspreisen und Stipendien im Kunst und Kulturbereich. Der Fotoförderungspreis wurde Frau Carmen Brunner zuerkannt. Der Literaturförderungspreis 2007 geht an Sophie Reyer und Stefan Schmitzer, der „manuskripte“-Literaturförderungspreis an Andreas Unterweger, die Musikförderungspreise an Orestis Toufektsis und Siavosh Banihashemi, und mit dem heurigen Kunstförderungspreis werden Lotte Lyon und Alfredo Barsuglia ausgezeichnet. Alle Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

    Begabtenstipendien wurden an Hristina Takovska, Ionut Chiriac, Olesya Vyshnevska, Kiril Kuzmanov und Anikó Koroknai verliehen. Alle sind StudentInnen an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Das Dr. Karl-Böhm-Stipendium 2007 wurde Helene Maria Kenyeri vergeben.

    mehr Informationen über:
    » den Fotoförderungspreis der Stadt Graz
    » den Musikförderungspreis der Stadt Graz
    » den Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz
    » den Kunstförderungspreis der Stadt Graz
    » das Begabtenstipendien für AbsolventInnen des Landeskonservatoriums
    » das Dr.-Karl-Böhm-Stipendium

    Literaturpreis der Stadt Graz 2007 (Franz Nabl-Preis) vergeben


    Der mit 14.500 Euro dotierte Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz 2007 (Franz Nabl-Preis) - er wird im Zweijahresrhythmus vergeben - wurde an die Schriftstellerin Terézia Mora vergeben. Die Preisverleihung fand am 19. September im Literaturhaus Graz statt.

    Begründung der Jury:
    Terézia Mora; 1971 im ungarischen Sopron geboren und unmittelbar nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Deutschland emigriert, ist eine Künstlerin zwischen den Welten, eine Autorin, die in ihrem schmalen, aber herausragenden Werk den Verwerfungen zwischen Ost und West, den Brüchen und Zusammenbrüchen im Spannungsfeld von Politik, Ideologie und privaten Lebensgeschichten überzeugenden literarischen Ausdruck verleiht.

    Laudatio zur Verleihung des Nabl-Preises von Josef Winkler

    Dankesworte von Terézia Mora anlässlich der Preisverleihung

    » mehr Informationen über den "Literaturpreis der Stadt Graz"

    Neuer Stadtschreiber


    Nazar Hontschar wurde für den Zeitraum 1.9.2007 bis 31.8.2008 zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.

    Die Begründung der Jury lautet wie folgt:
    Der 1964 in Lwiw/Lemberg in der Ukraine geborene Nazar Hontschar ist ein spannender Autor, der über Jahre konsequent seinen Weg als Grenzgänger zwischen Literatur, Kunst und Performance und zwischen seiner ukrainischen Heimat sowie Bezugspunkten in Deutschland und Österreich (und hier insbesondere in Graz) geht. Hontschar hat sich bereits aus einer weit außerhalb liegenden Beobachterposition ins Grazer literarische wie kulturelle Umfeld eingewoben, sowohl historisch, mit Bezügen zu Leopold von Sacher Masoch – dieser stand ja auch im Zentrum eines Kulturhauptstadtjahr-Projektes - wie auch aktuell, in seiner Auseinandersetzung mit Helmut Eisendle oder dem literarischen Terrain des Grazer Droschl Verlages. Seine künstlerisch-performativen Neigungen versprechen zudem eine äußerst anregende Interaktion mit Grazer LiteratInnen und KünstlerInnen. Aber auch umgekehrt sollte Hontschar's internationale Vernetzung mit SchriftstellerInnen für die „Grazer Szene“ fruchtbar werden.

    » mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"

    Literaturstipendien 2007 vergeben


    Insgesamt 19 SchriftstellerInnen hatten ihre Bewerbung abgegeben, die einstimmige Empfehlung der Jury fiel auf Gabriele Kögl und Andrea Stift.

    Die JurorInnen begründeten diese Entscheidungsgrundlage wie folgt:

    Gabriele Kögl überzeugte die Jury mit ihrem Arbeitsvorhaben, dem Theaterstück »schlucke buchstaben – der hunger stirbt zuletzt«, in dem sie am Beispiel eines homosexuellen Paares die emotionale Vernachlässigung der Menschen in einer durchkapitalisierten Konsumwelt darstellt. Die dem Ansuchen beigelegte Textprobe zeugt von Kögls idiosynkratischer Sprachfindung, mit der sie aktuelle Phänomene der Gesellschaft aufzugreifen und zugleich zu kritisieren versteht. Durch den ironischen Umgang mit der Sprache der Medien und der Werbung und den bis zur inhaltlichen Entleerung ausgereizten Schlag- und Modewörtern unserer Zeit stellt sie diese Phänomene in einen größeren philosophischen Zusammenhang, wobei sie ihre Kritik jeglicher philosophischen Schwere beraubt, ohne dabei an inhaltlicher Tiefe und Komplexität einzubüßen.

     Digitale Visitenkarte am KulturServerGrazAndrea Stift. Die Jury war sich einig: Andrea Stifts Text fiel auf und ließ niemand unberührt. Die Einreichung, Textprobe eines in Arbeit befindlichen Romanprojektes unter dem Arbeitstitel „ZusammenLeben“, überzeugte durch Eigenart und Eigenwilligkeit der Sprache, die lakonisch, realistisch, emotionslos das Zusammenleben einiger jungen Menschen in einer Wohngemeinschaft schildert..

    » mehr Informationen über die Literaturstipendien

    UNESCO Weltkulturerbe in Graz

    Homepage der Stadt Graz

    Mit dem vorliegenden WKE - Managementplan 2007 (inkl. Masterplan) kommt die Stadt Graz der Forderung der UNESCO nach einem verfeinertem Monitoring nach. Es wurde erstmals eine parzellenscharfe, objektivierte, fachliche Planungsgrundlage für das „Weltkulturerbe Historische Altstadt Graz“ und „Erweiterung - Schloss Eggenberg“ erarbeitet.

    Dieser umfassende Managementplan wurde bei der Erstellung durch die Mitwirkung der spezifischen Fachabteilungen der Gebietskörperschaften – u.a. auch des Kulturamtes der Stadt Graz - und Institutionen, basierend auf dem entsprechenden politischen Auftrag und mit Hilfe externer Moderation, von der Stadtbaudirektion federführend erarbeitet. Der Plan soll nunmehr als Orientierungshilfe für Planungsinteressen zwischen BauwerberInnen, GutachterInnen und den Behörden dienen. Das angestrebte Ziel ist es Kontroversen zu vermeiden und klare Regelungen für positives Konfliktmanagement zu bieten.

    Ein weiterer Nutzen des Managementplanes ist nunmehr durch eine gewisse Eigenständigkeit in der städtischen Entscheidungsfindung gegeben. Unterstützt wird damit die Kooperation der Stadt Graz mit der UNESCO. Vertrauensbildende Maßnahmen für bedeutsame Planungsinteressen sowie das städtische Service im Vorfeld von Bauverfahren inklusive spezifischer Planungsinteressen sollen objektiviert und transparent dargelegt werden.

    www.graz.at

    Graz-Lied-Wettbewerb mit hoher Beteiligung und Qualität


    65 TeilnehmerInnen am von der Grazer Stadtregierung - auf Antrag des Kulturreferenten Stadtrat Werner Miedl - initiierten Graz-Lied-Wettbewerb haben ihre Kreativität auf die Komposition eines Liedes über Graz im Sinne einer „musikalischen Visitenkarte“ konzentriert. Die Einreichungen waren streng anonym mit getrennt abgegebenen persönlichen Daten. Das Ergebnis waren beachtliche Werke aus allen Musikgenres, die einen Bogen spannten von Popsongs, jazzigen Kompositionen über Polka, Walzer, Chansons hin zu feierlichen Chorwerken.

    Von einer prominent besetzten Jury unter dem Vorsitz der Schauspielerin, Dialektinterpretin und Jazzsängerin Marianne Mendt mit dem Kabarettisten und „Unterhaltungsindustriellen“ Jörg-Martin Willnauer, dem Obmann des Steirischen Sängerbundes, DI Baldur Heckel, dem Vertreter der AKM und Begründer der legendären Volksmusikgruppe „Kern Buam“, Prof. Sepp Kern sowie der Geschäftsleiterin der ÖTS GmbH. (Österreich Ticket Süd) Claudia Fallend, wurde eine Auswahl für die drei besten Einsendungen und weitere elf Kompositionen für eine CD-Produktion getroffen. Der erste Platz wurde dem Grazer Dr. Albert Eigner, „nebstbei“ Leiter der Fachabteilung 6B, Pflichtschulen und Kinderbetreuung, des Landes Steiermark, mit dem Titel „Graz is krass“ zugesprochen. Die Plätze zwei und drei fielen auf den Komponisten und Autor Lorenz Maierhofer aus Kirchberg a.d.Raab, der mit zwei sehr unterschiedlichen Kompositionen seine Graz-Sicht ausdrückte.

    Weiters wurden nachstehend angeführte KomponistInnen, wobei die Reihung keine Wertung darstellt, für eine CD-Produktion auf Vorschlag der Jury vorgesehen:

    Walter Portenschlager, Zettling: „Oh meine Grazerstadt“ (Polkalied)
    Lorenz Maierhofer, Kirchberg a.d.Raab: „Graz Yodler (Graz hat, was Graz hat)“
    Klaus E. Kofler und Manfred Tezzele, Wien: „Graz hat’s“
    Christian Klamler und Roland Krainz, Graz: „Du wärst so gern“
    Mario & Anton Rassi/AT2 – DieZwaÖstarreicher, Kalsdorf: „Es ist so schön (in Graz zu sein)“
    Mag. Herwig Thelen, Stainz: „Mei Graz (zwischen Minimundus und L.A.)“
    Mag. Bernhard Wittgruber, Fladnitz, und Mag. Karl Raith, Anger: „Stodt da Mur“
    Lorenz Maierhofer, Kirchberg a.d.Raab: „graz-abstract (G.R.A.Z.)“
    Herwig Burghard, Graz: „Graz ist Graz ist Graz !“
    Herwig Burghard, Graz: „Graz ! Ich liebe diese Stadt !“
    Bettina Oswald/“Betty O“ Leibnitz: „Graz-Lied“

    Die geplante Graz-Lied-CD wird nun in weiterer Folge vom Kulturamt vorbereitet und realisiert.

    4. Grazer Kulturdialog 2007

    Der 4. Grazer Kulturdialog fand am Mittwoch, 31. Oktober 2007, von 13.00 bis 20.00 Uhr, im Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30 statt.

    » mehr Informationen über den 4. Grazer Kulturdialog

    Kunst- und Kulturbericht 2006 erschienen

    Mit dem Kulturbericht des Jahres 2006 liegen alle Subventionen, die das Grazer Kulturressort für 2006 zu verantworten hat, in gedruckter Form, aber auch im Netz, vor. Die anderen mit Kulturprojekten befassten Ressorts - zum Beispiel die Beiträge der Stadt zur Theaterholding Graz/Steiermark GmbH über das Finanzressort - werden mit ihren kulturnahen Förderungen ebenso einbezogen. Die Vorlage der Subventionen erst ein Jahr nach der Vergabe ist darauf zurückzuführen, dass Rechnungsabschluss und österreichische Vergleichsdaten erst im letzten Quartal des jeweils nachfolgenden Jahres vorliegen. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Grazer Kulturamt, das die Präsentation mit externen ExpertInnen vorbereitet hat.

    Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2006

    » mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz

    Kulturstätten auf einen Blick

    Homepage: Kultur.Raum.Graz Neue Broschüre bietet Hilfe für KulturveranstalterInnen

    Mit dieser Grazer Kulturstättenbroschüre leistet das Kulturressort der Stadt Graz einen weiteren Servicebeitrag für KulturveranstalterInnen. Die Broschüre versteht sich als Serviceheft für VeranstalterInnen, AustellerInnen und BürgerInnen.

    Grazer Kulturadressen und ihre Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind darin enthalten. Sie vermitteln einen Überblick über die Fülle der Räumlichkeiten, die für Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich in unserer Kulturhauptstadt zur Verfügung stehen.

    kultur.raum.graz - online

    Genderumfrage des Kulturressorts der Stadt Graz

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    Mehr als 900 Kulturvereine, wissenschaftliche Einrichtungen und Einzelpersonen, die ab dem Jahr 2000 um Förderungen beim Kulturressorts der Stadt Graz angesucht haben, wurden zu Gender Mainstreaming, der akkordierten Strategie zur Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen, befragt.

    Insgesamt kam es zu einem Rücklauf von rund 22 % (125 Kulturinstitutionen, 29 wissenschaftlichen Einrichtungen und 54 Künstler- und WissenschafterInnen). Der relativ hohe Rücklauf für diese Umfrage begründet sich im Interesse der Kunst- und Kulturschaffenden sowie WissenschafterInnen, wofür das Kulturamt sich sehr herzlich bedankt. Die Anregungen, kritischen und positiven Äußerungen gegenüber dem Kulturressort wurden anonym gesammelt und werden nach Möglichkeit künftig berücksichtigt.

    » zur Kurzzusammenfassung der Umfrage

    Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb
    Ausschreibung 2008, Einreichfrist 30.11.2007


    Carl Mayer Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb wird inzwischen jährlich – erstmals 1989 - ausgeschrieben und steht für die Auslobung 2008 unter dem Thema „SEXAPPEAL“, welches der Kreativität und Fantasie entsprechenden Spielraum lässt. Die Landeshauptstadt Graz prämiert den "Carl-Mayer-Drehbuchpreis" mit 14.500,- Euro für den Hauptpreis und mit 7.200,- Euro für den Förderungspreis.

    Verlangt wird die anonyme Einreichung eines kinofilmgerechten fiktionalen oder dokumentarischen Treatments. Von den eingereichten Arbeiten werden authentische Figuren und Situationen, innovative Dramaturgie und Expressivität der filmischen Sprache gefordert.

    Achtung: Nicht vollständig eingereichte Treatments (z.B. ohne Synopsis, Szenen, Personenbeschreibungen) werden ausgeschieden.

    Ausschreibung 2008

    Statuten des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes

    » mehr Informationen über den Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb

    "Creative Graz Award 2007"

    Die Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz organisiert heuer erstmals einen Kreativ-Wettbewerb, den

    "Creative Graz Award 2007"
    Gesucht sind kreative Projekte und Projektideen aus der Grazer Wirtschaft.

    Aktuelle Informationen zum Wettbewerb, sowie die Möglichkeit, kreative Projekte online zu registrieren (bis zum 13.August 2007) finden Sie unter www.creative.graz.at

    Graz-Lied-Wettbewerb 2007, Einsendeschluss 10. Juli 2007

    Grazer Panther
    Wettbewerb für ein neues Graz-Lied - Neue Lieder braucht das Land! - Neue Lieder braucht die Stadt!

    Wir suchen Graz-Lieder aus dem 21. Jahrhundert für das 21. Jahrhundert!

    Der Wettbewerb Graz-Lied, beschlossen von der Grazer Stadtregierung, steht allen KünstlerInnen offen; unabhängig von Alter, Nationalität und repräsentierter Sparte. Er wird von der Stadt Graz sehr bewusst im Vorfeld zur „Internationalen Chorolympiade 2008“ veranstaltet und damit als bewusstseinsbildendes Projekt konzipiert. Dies bedeutet aber keine Einschränkung auf chorische Kompositionen, vielmehr geht es um eine zeitgemäße, vielleicht auch ironisierende Umsetzung ohne stilistische Vorgabe.

    Einsendeschluss ist der 10. Juli 2007.

    Die Jury unter dem Vorsitz von Marianne Mendt tritt voraussichtlich Ende August zusammen. Die Konzeption wird maßgeblich von Jörg-Martin Willnauer mitgetragen

    "Graz-Lied-Wettbewerb Teilnahmebedingungen"

    "Graz-Lied-Wettbewerb Teilnahmebedingungen"

    Literaturstipendium „Grazer StadtschreiberIn“ – Ausschreibung 2007/2008

    Für den Zeitraum 1. September 2007 bis 31. August 2008 vergibt die Stadt Graz/Kulturressort auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses – die konkrete Vergabe wird vom Stadtsenat beschlossen – wieder das Literaturstipendium eines/einer „Grazer StadtschreiberIn“.

    Einreichfrist ist der 31. März 2007.

    "Richtlinien für das Literaturstipendium eines/r Grazer StadtschreiberIn"

    » mehr Informationen über den/die StadtschreiberIn

    Literaturstipendien 2007 - Ausschreibung

    Auch heuer vergibt die Stadt Graz/Kulturressort – vorbehaltlich der Beschlussfassung im Stadtsenat – zwei Literaturstipendien (Prosa,Lyrik,Drama), um Grazer LiteratInnen die Möglichkeit zu geben, sich intensiv der Fertigstellung eines literarischen Werkes zu widmen.

    Einreichfrist ist der 31. März 2007.

    "Vergabekriterien für das Literaturstipendium"

    » mehr Informationen über die Grazer Literaturstipendien

    Neue Kulturstättenservicestelle

    kultur.raum.graz.at
    Die neu gegründete Kulturstättenservicestelle der Stadt Graz bietet ab sofort viele wertvolle Informationen für alle Kulturschaffenden und KulturstättenbetreiberInnen an.

    Basis war eine Forderung der Grazer Kulturszene. Alle bisherigen Kulturdialoge hatten sich mit der Forderung nach einer Übersicht über das Kulturstättenangebot in Graz auseinandergesetzt, der Grazer Kulturbeirat hatte in vielen Sitzungen diesen Wunsch zu einem Leitprojekt gemacht.

    Unter www.raum.kultur.graz.at können ab sofort die wesentlichen Kulturstätten in Graz mit ihren Details abgerufen werden. Ob die Größe eines Veranstaltungsortes, Personenfassungsvermögen, seine Situierung innerhalb der Stadt Graz, technische Ausstattung, Kontaktpersonen, usw. gefragt sind: Sie geben einfach ein Stichwort ein und finden sich in einem den Vorgaben entsprechenden vorerst natürlich virtuellen Raum wieder.

    Parallel dazu wurde eine Servicestelle im Kulturamt eingerichtet, diese ist am Montag von 8:00 bis 12:00 Uhr und Mittwoch von 13:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 0316/872-4921 erreichbar. Schwerpunktmäßig wird diese Kulturstättenservicestelle von Christine Lackner betreut.

    » zum kultur.raum.graz.at

    Preisträger des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes 2007


    Für das Jahr 2007 wurden im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von € 14.500,-- und der Förderungspreis, € 7.200,--, des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs sowie ein Preis des ORF in der Kategorie Fernsehfilm, € 4.000,--, verliehen.

    Eingereicht wurden 58 Treatments, davon 16 TV-Stoffe. Ein Stoff wurde disqualifiziert, da ein bereits fertiges Drehbuch eingereicht wurde, was nicht statutenkonform ist.

    HAUPTPREIS in Höhe von Euro 14.500,-
    • Stillleben - Kinofilm von Thomas Reider, Wien
    FÖRDERUNGSPREIS in Höhe von Euro 7.200,- ORF-PREIS für das beste TV-TREATMENT in Höhe von Euro 4.000,-
    • Running Sushi TV-Film von Ulla Neuwirther, Allerheiligen bei Wildon.

    Pressemitteilung 2007

    Historisches Jahrbuch 2006 erschienen

    Historisches Jahrbuch der Stadt Graz 2006
    Mit dem Band 36 des Historischen Jahrbuches der Stadt Graz liegt einmal mehr ein Konvolut unterschiedlichster neuer wissenschaftlicher Arbeiten vor, die sich ausführlich mit speziellen Themen der Grazer Stadtgeschichte auseinandersetzen.
    VertreterInnen verschiedenster Wissenschaftsdisziplinen gewähren Einblick in ihre Forschungsergebnisse und verweisen eindringlich und überzeugend auf die Vielfalt und die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung - nicht zuletzt auch hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Relevanz und Aktualität, worauf auch Beiträge mit Bezug auf das diesjährige Mozart- und Freudjahr hinweisen.
    Die vielen Facetten einer sich kontinuierlich erweiternden Stadtgeschichte zu beleuchten, Teile davon herauszugreifen und diese einem möglichst breiten LeserInnenpublikum zugänglich zu machen, ist auch Zielsetzung des 36. Bandes des Historischen Jahrbuches der Stadt Graz.
    Friedrich Bouvier und Nikolaus Reisinger

    Ab sofort im guten Buchhandel erhältlich, 422 Seiten, Euro 27,--

    » mehr Informationen über das Historische Jahrbuch der Stadt Graz

    Kulturbericht des Jahres 2005 erschienen

    Mit dem Kulturbericht des Jahres 2005 liegen alle Subventionen, die das Grazer Kulturressort für 2005 zu verantworten hat, in gedruckter Form, aber auch im Netz, vor. Die anderen mit Kulturprojekten befassten Ressorts - zum Beispiel die Beiträge der Stadt zur Theaterholding Graz/Steiermark GmbH über das Finanzressort - werden mit ihren kulturnahen Förderungen ebenso einbezogen. Die Vorlage der Subventionen erst ein Jahr nach der Vergabe ist darauf zurückzuführen, dass vor Rechnungsabschluss und österreichische Vergleichsdaten erst im letzten Quartal des jeweils nachfolgenden Jahres vorliegen. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Grazer Kulturamt, das die Präsentation mit externen ExpertInnen vorbereitet hat.
    Das Kulturamt geht in seiner jüngsten Darstellung von den neuen LIKUS-Einteilungen aus, für eine österreichische Landeshauptstadt beispielgebend.

    Kunst- und Kulturbericht der Stadt Graz 2005

    » mehr Informationen über den Kulturbericht der Stadt Graz

    Kunstpreis der Stadt Graz vergeben


    Den Kunstpreis der Landeshauptstadt Graz 2006 in der Höhe von 14.500 Euro bekommt Mag. Gerwin Peter Hoffmann. In ihrer Begründung verwies die für die Verleihung des Kunstpreises eingesetzte ExpertInnen-Jury auf das umfangreiche und höchst spannende Oeuvre des seit Jahrzehnten in Graz lebenden freischaffenden Künstlers. Zu Hoffmanns auffälligsten Werkabschnitten zählen eine reflexive Auseinandersetzung mit der Malerei vor dem Hintergrund des in den 60er-Jahren einsetzenden Mediendiskurses sowie eine große Anzahl von konzeptuellen Arbeiten, die immer wieder das Ausloten von Realitätsverhältnissen und deren Bedeutung für die Erfahrung der Betrachters/der Betrachterin zum Thema haben.

    » mehr Informationen über den Kunstpreis der Stadt Graz

    ebenfalls für 2006 vergeben wurden die Förderungspreise der Stadt Graz


    Der Fotoförderungspreis wurde Herrn Christoph Grill zuerkannt.
    Der Literaturförderungspreis 2006 geht an die Künstlerinnen Andrea Stift und Gertrude Maria Grossegger, der „manuskripte“-Literaturförderungspreis an Gerhild Steinbuch, die Musikförderungspreise an Peter Jakober und „denovaire“ (Timo Kaufmann), und mit dem heurigen Kunstförderungspreis werden Gabi Trinkhaus sowie Wolfgang Becksteiner ausgezeichnet. Alle Beschlüsse zu den Förderungspreisen wurden auf Vorschlag unabhängiger Fachjurien gefasst.

    » mehr Informationen über den Fotoförderungspreis der Stadt Graz

    » mehr Informationen über den Musikförderungspreis der Stadt Graz

    » mehr Informationen über den Literaturförderungspreis der Stadt Graz

    » mehr Informationen über den "manuskripte" - Literaturförderungspreis der Stadt Graz

    » mehr Informationen über den Kunstförderungspreis der Stadt Graz

    Geänderte Subventionsordnung


    Der Gemeinderat hat Änderungen bzw. Ergänzungen des § 6 der Subventionsordnung beschlossen. Diese Änderungen betreffen:

    - Formen der Verwendungsnachweise
    - Fristen zur Erbringung von Verwendungsnachweisen
    - Anhang A zu § 6 Abs 2 "Richtlinien für die Abrechung von Subventionen"

    Die Änderungen treten mit 1. August 2006 in Kraft.

    Subventionsordnung

    Abrechnungsrichtlinien

    Bundessozialamt fördert barrierefreies Umbauen


    Betriebe und Non-Profit-Organisationen können Förderungen vom Bundessozialamt bekommen, wenn sie z.B. in Veranstaltungsräumen investive Maßnahmen setzen, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben barrierefrei möglich machen.

    Die Förderungen können beim Bundessozialamt (Tel.: 05 99 88 bundesweit zum Ortstarif) beantragt werden.

    www.bundessozialamt.gv.at

    Verkaufsaktion "Geschichte der Stadt Graz"


    Geschichte der Stadt Graz
    Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 29.6.2006 beschlossen, die Verkaufsaktion der Geschichte der Stadt Graz zum Preis von € 70,-- zu bewilligen.

    Die vierbändige Geschichte der Stadt Graz inklusive CD-Rom und booklet ist über den Buchhandel, aber auch bei der Medienfabrik Graz erhältlich.

    » mehr Informationen über die Geschichte der Stadt Graz


    Neuer Stadtschreiber


     Digitale Visitenkarte am KulturServerGraz Saša Stanišiæ wurde aus insgesamt vierzig Bewerbungen aus 13 Ländern vom erweiterten Fachbeirat Literatur einstimmig zum Stadtschreiber der Stadt Graz bestellt.

    Der 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geborene Schriftsteller überzeugte die Jury mit einem Arbeitsvorhaben, das verspricht, einen Bogen zwischen politischer Aktualität im Nachkriegs-Bosnien und einer allgemein gültigen literarisch-ästhetischen Auseinandersetzung mit der Condition Humaine zu spannen.

    Eine seiner Bewerbung beigelegte Skizze zum Projekt eines Theaterstücks mit dem Titel „Oma wurzelt und Opa fällt die Krankenpflegerin“, das er während seines Aufenthalts als Stadtschreiber in Graz schreiben will, entwickelt an vier Personen der Gegenwart ein Differenziertes wie aberwitziges Panorama aus Lebensentwürfen, Ängsten und Realitäten, das dramatisch hoch wirksam wie auch geladen von politischer Spannung zu werden verspricht.

    Eine ebenfalls der Bewerbung beigefügte Prosaarbeit zeigt überdies, wie Stanišiæ souverän sprachlich interessante und innovative Schreibweisen nutzt, um die Tage um den Kriegsausbruch in Visegrad im April 1992 aus ineinander verschobenen Figurenperspektiven zu einem komplexen Textgemälde zu formen. Die Jury ist überzeugt, dass mit Saša Stanišiæ ein überaus talentierter Vertreter einer jungen Schriftstellergeneration nach Graz kommen wird.

    » mehr Informationen über das Projekt "Grazer StadtschreiberIn"

    Genderumfrage des Kulturressorts

    Auf Grund einer EU-Leitlinie aus dem Jahr 1999 und dem damit im Zusammenhang stehenden Bestreben, Gender Mainstreaming in alle Strukturfondsprogramme aufzunehmen, betreibt die Stadt Graz seit 2001 den Implementierungsprozess von Gender Mainstreaming, der akkordierten Strategie zur Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Auch das Kulturressort hat die Möglichkeit erhalten, sich an dem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit geförderten Projekt POP UP GeM zu beteiligen. Im Rahmen dieses Projekts unterstützt Peripherie - Institut für praxisorientierte Genderforschung - das Kulturressort dabei, die Umsetzung von Gender Mainstreaming im Kultur- und Wissenschaftsbereich zu erheben.

    Sie können den Fragebogen, der auch per Post ausgeschickt wurde, mit untenstehendem Link ausdrucken und bis spätestens 7.3.2007 an das Kulturamt der Stadt Graz, Stigergasse 2, 8020 Graz, zurückschicken.

    Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

    "Fragebogen für Kultureinrichtungen"

    "Fragebogen für Wissenschaftliche Einrichtung"

    "Fragebogen für KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen"

    Literaturstipendien 2006 vergeben


    Insgesamt 18 SchriftstellerInnen hatten ihre Bewerbung abgegeben, die einstimmige Empfehlung der Jury fiel auf Dr. Wilhelm Hengstler und Bernhard Tockner.

    Die JurorInnen begründeten diese Entscheidungsgrundlage wie folgt:

    Wilhelm Hengstler holt in dem eingereichten Romanprojekt „Zulm“ zu einem weiten Erzählbogen aus, der durch seine literarische Kraft, komplexe Struktur sowie analytische Schärfe besticht. Von besonderer gesellschaftlicher Relevanz ist das Vorhaben, die Verwicklungen in der erzählten Gegenwart durch einen Rückgriff auf die historische Ebene verständlich zu machen. Das Stipendium soll dem Autor die intensive Arbeit an dem Roman ermöglichen.

    Bernhard Tockner hat in seinen Gedichten und Dramen schon früh zu einem eigenen Stil gefunden, der zugleich poetisch und analytisch, sprachexperimentell und gesellschaftskritisch ist. In dem projektierten Theaterstück („Modelina“) werden zwei Menschen als Repräsentanten völlig unterschiedlicher Lebenswelten miteinander konfrontiert. Ihre konträren Perspektiven auf die Gegenwart sind ihrem Sprachduktus auf je faszinierende Weise eingeschrieben. Dem Autor soll mit dem Stipendium die Möglichkeit zur kontinuierlichen literarischen Arbeit gegeben werden.

    » mehr Informationen über die Literaturstipendien

    Carl Mayer Drehbuchpreis 2006


    Für das Jahr 2006 wurden im Rahmen der Diagonale der Hauptpreis in Höhe von € 14.500,-- und der Förderungspreis, € 7.200,--, des Carl Mayer-Drehbuchwettbewerbs sowie ein Preis des ORF in der Kategorie Fernsehfilm, € 4.000,--, verliehen. Die Preisverleihung fand am Samstag, 25. 3. 2006, 19.30 Uhr, in der Aula der „Alten Universität“ Graz statt.

    Eingereicht wurden 100 Treatments, davon 68 Kinostoffe, 2 Kino-Doku-Stoffe und 30 TV-Stoffe. Aufgrund von Nichteinhaltung der Statuten wurden 4 Stoffe disqualifiziert.

    HAUPTPREIS in Höhe von Euro 14.500,-
    • IMMER NIE AM MEER (Nr.39.) – Romantic Drama von Digitale Visitenkarte am KulturServerGrazThomas Weingartner aus Wien (geb. 1976 in Lienz).
    FÖRDERUNGSPREIS in Höhe von Euro 7.200,-
    • ILDIKO (Nr.98) – Drama/Roadmovie von Digitale Visitenkarte am KulturServerGrazLilly Jäckl derzeit Berlin (geb. 1978 in Vasoldsberg/Stmk).
    LOBENDE ERWÄHNUNG
    • COMMANDANTE CASANOVA (Nr.21) – Drama von Wolfgang Weidinger aus Wien (geb. 1960 in Güssing)
    ORF-PREIS für das beste TV-TREATMENT in Höhe von Euro 4.000,-
    • Magda’s Dilemma (Nr. 69) – Komödie von Digitale Visitenkarte am KulturServerGrazSusanne Rendl aus Wien (geb. 1958 in Gmunden/OÖ)

    Pressemitteilung 2006


    Informationen zum Integrierten Kulturstättenkonzept für Graz


    Informationsbericht des Kulturressorts an den Gemeinderat vom 16.2.2006

    Die komplette Studie der Arbeitsgruppe Barnert/ Bernard/ Obernosterer/ Rapp/ Rosegger (2.2MB)


    books & friends - eine Initiative zur Förderung der Stadtbibliothek Graz


    Unterstützen Sie bitte mit Ihrem finanziellen Beitrag die Bibliotheken in ihrem Bemühen, als moderne Bildungs- und Informationszentren zu fungieren und ihren BenutzerInnen ein aktuelles und interessantes Medienangebot zu bieten.
    ... mehr auf www1.graz.at/stadtbibliothek

    Wenn die leseinteressierte Grazer Bevölkerung auch Ihr Zielpublikum ist und Ihre Institution, Ihre Firma wirksames Kultursponsoring betreiben möchte, ist die Stadtbibliothek die richtige Partnerin für Sie.
    ... mehr auf www1.graz.at/stadtbibliothek


    Junge Kultur Graz
    Homepage: Junge Kultur Graz

    Die besten Angebote: Programme von Künstlerinnen und Künstlern für junge Menschen, Kindertheater, Ausstellungen und noch vieles mehr.


    WUNDERTüTE - Kultur für das junge Graz
    Wundertuete

    Das Kulturprogramm für Schulklassen für Schülerinnen und Schüler von 6-14 Jahren.


    kultur.raum.graz
    Homepage: Kultur.Raum.Graz

    Die Kulturstätten- servicestelle eine Plattform zur Vermittlung geeigneter Räumlichkeiten für Kunst- und Kulturschaffende in Graz.





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