Preisträger 2018


Carl Mayer und Friedrich Murnau Ausschreibungsthema: LOYALITÄT

JURY
  • Reinhard Jud, Regisseur, Autor, AT
  • Wolfgang Lehner, Kameramann, US
  • Cornelia Seitler, Produzentin, CH
  • Mag.a Susanne Spellitz, Redakteurin ORF, AT
  • Evi Romen, (Vorjahrespreisträgerin), Autorin, AT

Im Rahmen der Diagonale 2018 wurden die vom Kulturressort der Stadt Graz initiierten und vom Grazer Stadtsenat beschlossenen Carl-Mayer-Drehbuchpreise im Rahmen der Diagonale-Drehbuchpreisvergabe am 16.3.2018 im Hotel Wiesler feierlich übergeben.

Der Hauptpreis des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs ging an Johannes Höß/Clara Stern für das Treatment Hacklerstrich, den Förderungspreis erhielt Franziska "Tizza" Covi für das Treatment Artikel 640.

Die internationale Jury (Reinhard Jud, Wolfgang Lehner, Cornelia Seitler, Susanne Spellitz, Evi Romen) hat die PreisträgerInnen aus 40 Einreichungen zum Thema „Loyalität“ ermittelt.

Jurybegründung für das Spielfilm-Treatment "Hacklerstrich“ von Johannes Höß/Clara Stern (Wien), Hauptpreis € 14.500,--

„Alex und Nicu stehen täglich am Arbeiterstrich. Ihre enge Freundschaft macht vieles besser, miteinander ertragen sie unfaire Arbeitgeber, schlechte Jobs und durchgelegene Matratzen im Achtbettzimmer. Unter dem Druck der Verhältnisse kommt es zum Loyalitätskonflikt. Erst jetzt bemerken die beiden wie nahe sie einander sind. Johannes Höß und Clara Stern gelingt es, Menschen in einem fein gesponnenen Netz von Abhängigkeiten zu zeigen, allerdings vertrauen sie den Figuren zu wenig um zu einem schlüssigen Ende zu kommen."

Jurybegründung für das Spielfilm-Treatment "Artikel 640" von Franziska "Tizza" Covi (Wien), Förderpreis € 7.200,--

„Vera, eine erfolglose Schauspielerin, lebt im Schatten ihres verstorbenen Vaters, einem Italowestern-Star. Überdrüssig unzähliger Schönheitsoperationen und oberflächlicher Beziehungen treibt sie durch die römische High Society. Als sie bei einem Verkehrsunfall ein Kind verletzt, baut sie eine aus ihrer Sicht intensive Beziehung zu dem neunjährigen Buben und dessen Vater auf. Die Geschichte öffnet eine emotionale Dimension, die so noch nicht auserzählt ist."

Carl Mayer Preis 2018
Copyright Stadt Graz/Foto Fischer

v. l. n. r.: Clara Stern, Johannes Höß, Tizza Covi, GR Andreas Stöckler