Hanik Soleimani

Zai el lila: Cabaret Version (2026)

Sujet der Veranstaltung
In diesem Kabarett folgen die Geschichten einander Schlag auf Schlag. Manchmal ist das Erzählen der einzige Ausweg aus dem Labyrinth des alltäglichen Unsinns, etwa jener der Bürokratie. Mithilfe von Puppenspiel und byzantinisch inspirierter Musik gibt Hanik Soleimani wie eine moderne Scheherazade fesselnde Storys zum Besten. Sie nutzt Autofiktion und berichtet von ihren Mühen mit Aufenthaltsgenehmigungen in Deutschland und dem Abschied von ihrem Leben im Iran. Geschichten dienen ihr beim Einwanderungsamt als Waffe, um Zeit in Berlin zu gewinnen und die Behörden ebenso wie das Publikum mit einem weiteren Cliffhanger in Atem zu halten.

Hanik Soleimani (1995, Teheran, Iran) ist eine Künstlerin, die Musik, Puppenspiel, Tanz, Theater und Performance verbindet. Das Puppenspiel ist ein zentraler Bestandteil von Soleimanis Theaterarbeit. In ihren Performances nutzt sie Musik und Gesang oft als dramaturgisches, erzählerisches Mittel. Für ihr neuestes Stück schrieb sie die Lieder und co-komponierte die Musik, wobei sie auf byzantinische Traditionen zurückgriff. Soleimani singt im Jigarâki Trio und in der Berliner Band OVIS und ist unter anderem aufgetreten bei: Theater Baden-Baden; Ballhaus Ost, Berlin; Odeion Athinon, Athen, und Hamburger Bahnhof, Berlin. Sie lebt in Berlin.


Termine
16., 17. Oktober 2026, 20:00 Uhr

Weitere Informationen
Deutsch, Englisch und Farsi
Ab 14 Jahren
45 min

Mitgestaltung: Marianna Wicha

In Auftrag gegeben und produziert von steirischer herbst ’26


Vermittlungsangebot
19.10., 9:00–17:00
Workshop mit Hanik Soleimani
Eintritt: 20/16 Euro (Doppelabend mit Naya de Souza)


Forum Stadtpark
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