KÖRPER. POLITIK. EMOTION. 2073: DIE NEUE KOLONIE
Spekulative Posse mit Text von Helene Thümmel
Uraufführung am 18.9.2026, weitere Vorstellungen am 22.9., 23.9., am 22.10, 23.10 sowie am 5./6. und 7.11. - jeweils um 19:00 Uhr im Trachtensaal des Volkskundemuseumsam Paulustor. Die Platzanzahl ist limitiert, es empfiehlt sich Karten bald zu reservieren. Fotos von Johannes Gellner: www.gellner.at/tib_presse/2026_tib_2073_die_neue_kolonie

Die Bauern sind wieder wichtiger geworden. Also die Kleinbauern, die Kleingärten, das Teilen. Viele Ressourcen sind knapp geworden. Freiwillig ist davon nicht viel passiert. An die phasenweise Stromknappheit, das Entflechten von globalisierten Handelswegen und weniger Verfügbarkeit hat man sich schon irgendwie gewöhnt."
2023 schrieb Helene Thümmel für ein Panel im steirischen herbst einen Text über die zukünftige Arbeit im Theater im Bahnhof. Es geht um das Jahr 2073, wenn ihre Töchter ihre Rolle im TiB übernehmen und sie selbst in Pension gehen wird.
Ein Kurator empfängt das Publikum vor dem Eingang des Volkskundemuseums und begleitet es in den Trachtensaal. Ein Weg, der in eine Zukunft im Jahr 2073 und gleichzeitig in die Vergangenheit führt, denn der Trachtensaal ist ein Raum, der in seiner momentanen Inszenierung Vergangenheiten und Zukünfte anklingen lässt.
Immer wieder ertönt auch die Stimme der alten Theaterleiterin Helene Thümmel, die sich mit Dystopie und Utopie beschäftigt.
Im Trachtensaal treffen die Zusehenden nicht nur auf die alten Figurinen - auf eine Art Ahnengalerie in der die toten Traditionen einen Platz in der sozialen Umwelt der Lebenden einnehmen - sondern sie treffen auch auf die Theatergruppe der 3. Generation Theater im Bahnhof, Menschen, die sich einen Neubeginn in einer Zukunft in 50 Jahren vorstellen.
Das Theater im Bahnhof hat die Geschichten der Trachten bis ins Jahr 2073 fortgeschrieben und beschäftigt sich nicht nur mit der Frage nach ihrer politischen Konnotation, sondern auch den Fragen nach Arbeit und Zusammenleben.
Braucht es dafür ländliche Idylle und Nationalbewusstsein als „Kraft aus der Vergangenheit“?
Die Spielerinnen bewegen sich in einem Zeit- und Raumzusammenhang, suchen darin ihre Haltungen zur Welt. Was ist alles am Weg passiert? Kann man verzeihen? Kann man neu anfangen?
Benno Hiti hat für diese Raum – und Zeitreise einen Soundtrack inklusive Hymne komponiert.
Die Premiere findet in der Woche von Aufsteirern statt, das ist eine Koinzidenz, die gut passt.
Regie: Ed.Hauswirth
Von und mit; Jacob Banigan, Gabriela Hiti, Eva Hofer, Elisabeth Holzmeister, Monika Klengel, Jimmy Lend.
Stimme; Wera Köhler
Ausstattung: Johanna Hierzegger, Helene Thümmel
Musik;Benno Hiti
Technik: Markus Rudolf-Klengel
Produktionsleitung: Christina Romirer, Johanna Hierzegger
Assistenz, Beratung:: Karoline Rudolf, Cosima Hubner
Eine Theater-im-Bahnhof-Produktion in Kooperation mit dem Volkskundemuseum am Paulustor
19., 22., 23. September 2026, 19:00 Uhr
22., 23. Oktober 2026, 19:00 Uhr
5., 6., 7., 11. November 2026, 19:00 Uhr
22., 23. Oktober 2026, 19:00 Uhr
5., 6., 7., 11. November 2026, 19:00 Uhr
Volkskundemuseum
Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz
www.volkskundemuseum-graz.at
+43 (0) 316 8017-9810
volkskunde@museum-joanneum.at
Haltestelle Karmeliterplatz: Buslinie 30
Haltestelle Hauptplatz/Congress: Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 5, 6, 7, N1, N2, N7
Gerne angeclickt in "Kabarett/Kleinkunst" :)
+ Montag - Die improvisierte Show - Orpheum
+ Jonas Bonas „Generation Spielplatz“ - Theatercafé
+ Eichberger und Niemand „Psycho“ - Theatercafé
+ Barbara Blaha | "Funkenschwestern" - Orpheum
+ Dirk Stermann | "20 Spritzer bis Amstetten" - Orpheum