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Drehbuchwettbewerb 2027

Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2027

Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2027

Der Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb 2027 startet!

Bis zum 30. November können treatments eingereicht werden zu folgendem Thema: ECHOS

Echos im Innen und Außen. In der Landschaft, im Raum, im Körper, in der Zeit. Ein Widerhall, etwas, das zu uns zurückkommt, mitunter auf verschlungenen Wegen. Tönende Echos die uns Räume erkunden lassen, Hindernisse orten, Wege aufzeigen.

Namensgeberin, die Nymphe Echo, war eine unerschöpfliche Geschichtenerzählerin, der schließlich die Stimme geraubt wurde. Am Ende blieben ihr nur ihre letzten Worte und sie immer und immer wieder zu wiederholen. Auf der Suche nach sichtbaren und unsichtbaren Spuren.

Weitere Infos unter…

Ernst Binder-Stipendium 2026

Ernst-Binder-Stipendium

Ernst Binder-Stipendiums 2026

Kulturstadträtin Claudia Unger, Intendantin Andrea Vilter, Stipendiatin Vera Hagemann, Laudatorin Heidrun Primas, Freundeskreis-Vorsitzende Elgrid Messner (c) Lex Karelly

Das von der Stadt Graz, dem Freundeskreis des Schauspielhaus Graz e.V. und dem Schauspielhaus Graz verliehene Ernst Binder-Stipendium erhält in diesem Jahr Vera Hagemann.

Die Jury – bestehend aus Prof.in Andrea Vilter, Geschäftsführende Intendantin des Schauspielhaus Graz, Prof.in Dr.in Elgrid Messner (Rektorin a.D. der Pädagogischen Hochschule) als Vorsitzende des Freundeskreises des Schauspielhaus Graz, Schauspieler und Regisseur Daniel Doujenis sowie Dr. Peter Grabensberger (Kulturamtsleiter a.D.) als Vertreter der Stadt – würdigt eine Künstlerin von großer ästhetischer Eigenständigkeit, gesellschaftlicher Relevanz und konsequenter künstlerischer Haltung. In ihrem Schaffen verbindet sie Schauspiel, Performance und transdisziplinäre Kunstformen zu einer unverwechselbaren künstlerischen Sprache.Die feierliche Stipendiumsübergabe hat am Freitag, den 26. Juni 2026 um 20:15 Uhr im Salon des Schauspielhaus Graz und im Anschluss an das Theaterstück »Du hast es so gewollt« stattgefunden.

Promotion

Promotion Eugen Gross

Promotion Eugen Gross

Rektor Horst Bischof, Promovend Eugen Gross, Vizerektor für Lehre Stefan Vorbach und betreuender Professor Anselm Wagner bei der Promotionszeremonie

Am Vormittag des 26. Juni 2026 wurde Architekt Eugen Gross im Festsaal der Technischen Universität Graz der Titel Doktor der technischen Wissenschaften verliehen. Damit ist der 93-Jährige nun der älteste Promovend der Universität und Architekturfakultät, mutmaßlich wohl sogar ganz Österreichs.

In jenen Räumen der TU nahm seine akademische Laufbahn auch ihren Anfang: Eugen Gross, 1933 in Bielitz – damals Ostschlesien – geboren, begann hier 1952 sein Architekturstudium und graduierte sechs Jahre später als Diplom-Ingenieur. Zwischen den beiden Studienabschlüssen liegt eine bewegte und erfolgreiche architektonische Karriere, zunächst als Teil der Werkgruppe Graz (1958–89) rund um Friedrich Groß-Rannsbach, Werner Hollomey, Hermann Pichler, Walter Laggner und Peter Trummer, später in Selbstständigkeit. Deren Werkbuch ist online einsehbar und demonstriert, dass die Auseinandersetzung mit der Architektur für ihre Protagonisten auch stets theoretischer Natur war. Zu den bekanntesten Grazer Bauwerken der Gruppe zählen neben der Adaption des Forum Stadtpark (1959–60) die Studentenhäuser am Hafnerriegel und in der Leechgasse (je 1963), sowie die international renommierte Terrassenhaussiedlung (1965–78) in St. Peter.Mit diesem Meilenstein der österreichischen Architekturgeschichte beschäftigt sich Gross unter anderem in seiner Dissertation mit dem Titel Archaea Urbana – Die städtebauliche Utopie als virtuelle Stadtgründung, dargestellt an der Wechselwirkung von Insel und Struktur. Die von Prof. Dr. Anselm Wagner am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften betreute Arbeit nähert sich der städtebaulichen Utopie als Beschreibung und als Analyse eines aus Bedingungen hervorgehenden Gestaltungsprozesses. Gross charakterisiert die Archaea Urbana und entwickelt dafür ein Untersuchungsmodell – das Prinzip der doppelten Umkehr – und wendet es auf die Terrassenhaussiedlung Graz–St. Peter, kontrastiert mit weiteren österreichischen Utopieprojekten des 20. Jahrhunderts, an. Er kommt zu der Conclusio, dass Stadt und Architektur phänomenologisch nie mit der Erstellung abgeschlossen sind, sondern sich in der Wahrnehmung und Nutzung vollenden, wobei die reale Stadt im Urbild verankert bleibt. So wird in seinen Worten „als Wiederspiegelung verstanden, der „Mensch“ zum „Bau“ und der „Bau“ zum „Menschen“, indem – in Mythen vorweggenommen – ein „Urbild“ von Welt verwirklicht wird, das als Zeugnis kultureller architektonischer Tradition die Zeiten überdauert.“ Die Dissertation ist im digitalen Repositorium der TU-Graz abrufbar. Dr. Gross arbeitet nun daran, die Doktorarbeit in einer editierten Version alsbald in Buchform zu veröffentlichen.

Nachruf

Eugen Lendl 1945–2026

Eugen Lendl 2010 in seiner Galerie

Eugen Lendl 2010 in seiner Galerie

Lag der charakteristische Duft von Zigarillos in der Luft, war der Galerist nicht weit. Die Räume der Galerie Eugen Lendl, ob in der Gleisdorfergasse oder an den danach folgenden Standorten, waren Orte der Begegnung. Hier konnten Kunstwerke, Künstler:innen und Interessierte einander finden, begleitet vom Galeristen, der gemeinsam mit seiner Frau Angie vorgelebt hat, was es bedeutet, ein Kunstvermittler zu sein. Mit einem unbeirrbaren Gespür für gute Kunst, einem breitgefächerten kunsthistorischen Wissen, mit Weitblick und mit Leidenschaft.

Eugen Lendl hat grundlegend dazu beigetragen, dass Graz Mitte der 1980er-Jahre zu einem international beachteten Zentrum der zeitgenössischen Kunst wurde. Über dreißig Jahre lang stand seine Galerie für engagierte Programmarbeit auf hohem Niveau. Lokale Künster:innen wurden aufgebaut und im internationalen Kunstbetrieb positioniert, die auf Kunstmessen geknüpften Kontakte waren entscheidend für viele, die heute als „große Namen“ gehandelt werden. Internationale Positionen wurden in der Galerie Lendl das erste Mal in Österreich gezeigt.

Der Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Stadt Graz und des Landes Steiermark wird als legendärer Galerist in Erinnerung bleiben – als einer, der gezeigt hat, welches Lebensmittel Kunst ist.

Begabtenstipendiat:innen mit Drin Claudia Unger

Begabtenstipendiat:innen 2025 der Universität für Musik und darstellende Kunst

Foto der Begabtenstipendiat:innen mit Stadträtin Dr<sup>in</sup> Claudia Unger

Foto der Begabtenstipendiat:innen mit Stadträtin Drin Claudia Unger und Vizerektor Prof. Robert Höldrich

Aktuelle Stipendiat:innen

2025
- Mag.art Fabian Reichenbach, Darstellende Kunst
- Dácil GUERRA GUZMÁN , Klarinette
- Dmytro SEMYKRAS, Pianist
- Rejsi PROSI, Pianist
- Clara Viola BÜSEL, Geige
- Çisil Bebek KORKMAZ, Horn
- Jun-Ting LIU, Gesang

Mehr Informationen zu den Preisträger:innen

Stipendien

Ausschreibung Arbeits- und Auslandsstipendien Bildende Kunst 2026

Sujet

Die Einreichfrist wurde verlängert!

Einreichfrist ist der 03. Mai 2026

Einreichungen bitte ausschließlich in digitaler Form an kulturamt@stadt.graz.at


Hier geht's zu mehr Informationen bez.:
# Stipendien:
Arbeitsstipendien Bildende Kunst der Stadt Graz
Auslandsstipendien für Bildende Kunst und Film der Stadt Graz

Preistraeger

PREISTRÄGER des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs 2026

Sebastian Höglinger Reza Rasouli Peter Pflügler GRin Barbara Gartner-Hofbauer in Vertr. Stadträtin Unger
Sebastian Höglinger, Reza Rasouli, Peter Pflügler, GRin Barbara Gartner-Hofbauer in Vertr. Stadträtin Unger


Die Stadt Graz vergibt den Carl-Mayer-Hauptpreis in Höhe von Euro 15.000,- an das Treatment HANS or Don´t bury me in the grave of my father (Dokumentarfilm) von Peter Pflügler.

Der Carl-Mayer-Förderungspreis in Höhe von Euro 7.500,- geht an Reza Rasouli für das Treatment Wurzeln und Wind (Spielfilm).


Hier geht's zu mehr Informationen bez.:
#Preistraeger: Preisträger 2026

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