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Petra Music

 
www.youtube.com/PetraMusic

Dr. mus. art (UIUC), Mag. phil (KFU Graz). Mag. art, MA (KUG Graz)
Petra Music unterrichtet Flöte, Instrumentalpädagogik, Repertoire und Kammermusik an der Universität Mozarteum Salzburg/Innsbruck. In Innsbruck tritt sie als Substitutin regelmäßig mit dem Tiroler Symphonieorchester/dem Tiroler Landestheater für Flöte,
Altflöte und Piccolo auf. Ihre Konzertreisen führten sie als Solistin, Kammermusikerin und in Orchesterprojekten zu Festival in Europa, den USA, Australien, China und Taiwan. Petra
ist auch eine gefragte Workshop- und Meisterkursdozentin für Flötisten aller Alters- und Könnensstufen. Ihre einfühlsame, innovative und inspirierende Art zu Unterrichten führte
sie mit verschiedenen Themen der Flötenliteratur und Flötentechnik u.a. in Städte wie Moskau, Amsterdam, Berlin, München, Taipei, Köln sowie Luxembourg. Weiters arbeitet sie als Jurorin für div. Initiativen wie My Flute Konkurs, Moskau (2012-2016) und war von 2009-2011 Koordinatorin der Azumi Flötenschülerwettbewerbe. Durch diese Aufgabe steht sie in permanentem Austausch mit internationalen jungen Flötentalenten und verfolgt deren musikalische Entwicklung mit großem Interesse. In Magazinen wie Flute Talk, Flöte
Aktuell und Pan publiziert Petra zu Themen der Flötendidaktik und des Flötenrepertoires.
Ihre innovative Arbeit über die Verwendung von “Linkshänderflöten” im Didaktik Unterricht Querflöte wurde von der Kollegenschaft herzlich begrüßt. Ihre pädagogische Arbeit für das Jahr 2016 beschäftigt sich mit den Chancen von Spiel im Instrumentalunterricht. Am Syrinx Flötenfest 2015 präsentierte sie ihr Programm “Let’s Play”. In einem Rezital mit Werken zu Thema Spiel und im Workshop für MusiklehrerInnen wurden Konzepte der Creative Playing Arts Bewegung auf die praktische musikalische Arbeit in der Gruppe mit Hilfe einer Loop Station vermittelt. Weiters arbeitet Petra an einen Vortrag über Mozart und seine Beziehung zum Istrument Flöte. Im Herbst wird eine intensive Auseinandersetzung mit der türkischen Musik (Piccolo Soli) in Mozarts Entführung aus dem Serail am Programm stehen.


Petra hat ihr Doktoratsstudium in Flöte (Performance und Literatur) an der University of Illinois at Urbana Champaign 2008 absolviert, wo asie auch als Assistentin von Jonathan Keeble gearbeitet hat. Davor hat sie ihr Studium in Konzertfach Flöte an der KUG Graz bei Dieter Flury (Soloflötist der Wiener Philharmoniker) 2009 mit Auszeichnung beendet. Davor hat sie in Graz ihre Studien in Instrumentalpädagogik Flöte und Deutsche Philologie erfolgreich abgeschlossen und war auch Stipendiatin an der University of Melbourne, Australien. Weitere musikalische Inspirationen bekam sie durch die Teilnahme an zahlreichen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Peter Lukas Graf, Felix Renggli, Andras Adorjan, Robert Aitken, Moshe Epstein, Freerk Zeijl, Carlo Jans, Janos Balint, Amy Porter, Thomas Robertello, Denis Bouriakov, Eva Amsler, Ian Clarke, Wissam Boustany, Emily Beynon, Camilla Hoitenga, Jean Patero, Tilmann Dehnhard und viele andere).
Petra wurde mehrfach von verschiedenen Institutionen für ihre künstlerischen Leistungen gewürdigt, wie der University of Illinois at Urbana- Champaign, der Emanuel und Sofie Fohn Stiftung Wien und dem Bundeskanzleramts für Kunst in Wien. Petra war viele Jahre ausgewählte Künstlerin für Yehudi Menuhins Stiftung Live Music Now. Ihre Suche nach einem noch tieferen Verständnis der Interpretation des Flötenrepertoires inspirieren Petra seit einigen Jahren zur Auseinandersetzung mit Originalinstrumenten und mit originalen Textquellen der didaktischen und künstlerischen Flötenliteratur. In Meisterkurse mit Rachel Brown, Marcello Gatti und Linde Brunnmayr arbeitet sie so mit großem Interesse an einem “direkteren” Verständnis der Flötenliteratur aus Barock und Klassik.

So, wie sich Petra auf ihren vielen Reisen an vielen Orten zuhause fühlt, findet sie sich in ganz unterschiedlichen musikalischen Stilen wieder. 2009 veröffentlichte sie ihre Debut-CD ... gebrochene bluomen mit Werken für Flöte und Klavier von Mozart, Schubert und Beethoven. Es folgte Musica Delicata, ein CD Projekt mit barocken Werken für Flöte, Orgel und Trompete.
Ausgewählte Auftritte führten sie weiters als Solistin zum Meisterkonzert nach Ludwigsburg mit Werken von Bulla, Chaminade, Hidas und Rimsky-Korsakov (2010). Orchestertourneen nach China (österreichische Philharmonie, 2009), Taiwan (Grazer Salonorchester, 2011), Österreichisch- Chinesisches Kulturforum, 2013 und Solokonzertreisen mit Flöte und Klavier nach Hangzhou (2011) folgten. Petras besondere Liebe gilt der zeitgenössischen und experimentellen Musik und der intensiven Zusammenarbeit mt Komponisten ihrer Zeit. Auftritte mit Ensembles für neue Musik wie Klangforum Wien, Windkraft, Szene Instrumental, Illinois New Music Ensemble führten sie zu Auftritten in der Alten Schmiede Wien, Konzerthaus Wien, Transart Festival Bozen, Klangspurenfestival Schwaz, Klangperspektiven Wien, Hörfest Graz, Musikprotokoll Steirischer Herbst, Krannert Center of Performing Arts und zu div. Rundfunkaufnahmen für den ORF sowie zum Flötenfestival der Deutschen Gesellschaft für Flöte e.V. in München. Dort präsentierte sie 2010 ihr Projekt Metamorphosen, das Uraufführungen von internationalem Kompositionen für Flöte und Klavier vorstellte. Petras wissenschaftlich/künstlerische Arbeit auf diesem Gebiet konzentriert sich - inspiriert durch ihr Studium der Deutschen Philologie an der KUG Graz - auf literarische Einflüsse in der zeitgenössischen Musik. Ihre Diplomarbeit, eine fächerübergreifende Arbeit über die Rezeption von Paul Celans Dichtung in der Musik Harrison Birtwistles beschäftigt sich mit der Komposition "Pulse Shadows". Ihrer Dissertation über den 1939 in Passau geborenen Komponisten Nicolaus A. Huber mit dem Titel "Literary Quotes in Nicolaus A. Huber's Music for Flute" folgte ein Lecture Recital mit US Premieren von Hubers Stücken für Flöte. Sie publizierte sie auch über die Musik von Mathias Spahlinger und Nicolaus A. Huber in der Zeitschrift Contemporary Music Review.

Neben diesen “ernsteren Aspekten” der Musik liebt Petra das Potenzial von “Cross-Over”
Projekten zur Inspiration junger Musikerinnen. So ist sie auch mit Jazz, Pop und Weltmusik auf der Bühne gestanden, sowie mit talentierten Ensembles und Künstlern wie Illinois Opera Ensembe, Illinois Symphony, Illinois Philharmonia Orchestra, KlangImpuls Orchestra, Illinois New Music Ensemble, Martha Graham Dance Company New York, Grazer Salonorchester, Österreichische Philharmonie, Wiener Kammerorchester und Klangforum Wien. Konzerte brachten sie zum Fringe Festival Melbourne/Australien 2001, Quedlinburg/Deutschland 2003, Live Music Now in der Grazer Oper 2003, Detmold/Deutschland 2004, FIMU Festival Belfort/Frankreich 2005 und 2006, St. Louis Flute Day/USA 2005, Chicago Flute Fest/USA 2006, Martha Graham Dance Company New York, Krannert Center of the Performing Arts/USA 2007, Stefaniensaal Graz 2007, Stephansdom Wien 2008, Klangforum Wien im Wiener Konzerthaus 2009, Grazer Burg 2009, Polytheatre Beijing/ China 2009, Beijing Concert Hall, Zhengzhou Concert Hall Hangzhou, 2011, Sun-Ya-Tsen Hall, Kaishung 2012, Taipei 2012, Chonqing Concert Hall 2013, Beijing 2013, ADAMS Flute Festival 2013, Flute Days Moskau 2012-2014, Tiroler Landestheater since 2014, Adams Flute Festival Ittervoort 2013 and 2016, Syrinx Flötenfest Feldkirch 2015, Tuesday Microgrooves, 2016.

Petra spielt Flöten von Bernhard Hammig (9K) und Altus: Bassflöte, Altflöte, Altus 1807 – inspiriert von Louis Lot und die wunderbaren Kopfstücke für Flöte und Piccolo von Tobias Mancke und Rainer Lafin. Sie liebt ihr Philipp Hammig Piccolo und ihre Jupiter Kontrabassflöte. Für ihre Studien verwendet sie ausgezeichnete Kopien von Barock- und Klassischen Flöten von J.H. Rottenburgh und H. Grenser der Fa. Tutz in Innsbruck.

Seit Beginn ihrer Lehrtätigkeit interessiert sie sich sehr für alternative und innovative Unterrichtsformen und Unterrichtskonzepte, sowie für Konzepte, die Expertise und Expertperformance ermöglichen. Dabei sieht sie viel Potenzial in der Unterrichtsform des Gruppenunterrichtes, speziell im Unterricht mit Kindern, da die Gruppe einen idealen Rahmen für eine alle Bereiche umfassende Unterrichtsmethode wie z.B. die CMP Methode (Comprehensive Musicianship through Performance) bietet. Auch der Bereich Improvisation kann in der Gruppe spielerisch erschlossen werden. Großes Interesse hat Petra nach wie vor für den Unterricht speziell mit jungen Kindern. Während ihrer Arbeit als Altus Artist in Residence (2008-2011, Musik Meyer GmbH) widmete sie sich der Entwicklung und Vermarktung von Instrumenten speziell für Kinder um ein gesundes und einfaches Musizieren zu gewährleisten. Besonders die Arbeit mit MusikschullehrerInnen in Fortbildungen und der lebendige Diskurs zu diesem Thema lag ihr dabei am Herzen. Interesse für neue Unterrichtskonzepte speziell für junge Kinder brachten sie zur Auseinandersetzung mit Methoden wie Suzuki und Kinderflute.
Ihre universitätspädagogische Ausbildung absolvierte Petra im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der University of Illinois at Urbana-Champaign am Universitätseigenen Center for Teaching Excellence. Schulungen im Bereich Ethik, Kursplanung, Kursdurchführung und Kursgestaltung sowie Signifikantes Lernen folgten. Durch diese Kurse, die in erster Linie für universitären Klassenunterricht konzipiert waren, wuchs ihr Interesse für Methoden der Evaluation und Bewertung von Unterricht und die Bedeutung von Selbstevaluation für Lehrende. Methoden der Vor-und Nachbereitung von Instrumentalunterricht spielen dabei eine große Rolle um die Schüler für die Freude an musikalischem Ausdruck begeistern zu können. Besonders die Arbeit als Workshopdozentin mit Gruppen verschiedenster Alters-, und Könnensstufen sowie sehr heterogenen Gruppen hat zu intensivem Ausprobieren und Erproben alternativer Unterrichtsformen und Unterrichtskonzepte geführt. Dabei wurde ihr die Notwendigkeit eines individualisierten Unterrichts – individualisiert aus der Sicht von Lehrenden und Lernenden für einen erfolgreichen Unterricht bewusst. Individualisiert heißt hier nicht nur persönlichkeitsbezogen, sondern immer auch körperbezogen. Die Teilnahme an Kongressen zur MusikerInnengesundheit (z.B. Art in Motion, 2008, Graz, Traum und Wirklichkeit, 2013, Graz, Music Education EXPO 2014, London) hat dabei auch die Beschäftigung mit Körpertechniken (Body Mapping, Alexandertechnik, QiGong) im Zusammenhang mit dem Musizieren angeregt. Mentale Übetechniken und Mentale Konzepte spielen dabei eine große Rolle.
 



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