Musik  

STYRIARTE 2026 – WOCHE 1 (26. Juni bis 3. Juli)

Festival Styriarte 2026


Ort: Graz
Info: styriarte.com
Foto: claudia tschida
styriarte im palais attems

FR, 26. Juni – Palais Attems, 15/16/16.30/17/17.30/18/18.30/19/19.30/20/21 Uhr 


Einleuchten


Leuchtende Klänge von Antonio Vivaldi, Franz Schubert, Gustav Mahler, The Beatles und vielen anderen mehr in wunderbar geleuchteten Räumen des Grazer Palais Attems


Palais Attems Hofkapelle
HIB.art.Chor (Leitung: Maria Fürntratt) 


Das schönste Haus von Graz, das barocke Palais Attems, macht für die Eröffnung der Styriarte 2026 seine Tore weit auf und verführt das Festspielpublikum in seine Prunkräume. Kunsthistoriker kommen hier ins Schwärmen und reden vom „Schönsten, was der österreichische Barock geleistet hat“. Unsere Musiker:innen bringen diese Schönheit in vier Kurzkonzerten zum Klingen, unsere Lichttechnik bringt sie zum Leuchten. Einzigartig!


EUR 13
Dauer der Vorstellung: ca. 80 Minuten
Ermäßigung: Ö1 


SA, 27. Juni – Pfarrkirche Pöllau, 19.30 Uhr


Lux aeterna


Johannes Brahms: Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen? 
Felix Mendelssohn: Warum lässest du deinen Diener ǀ Richte mich Gott
Robert Schumann: Vier doppelchörige Gesänge, op. 141
György Ligeti: Lux aeterna
Arvo Pärt: Morning Star
Orgelimprovisationen
Arnold Schoenberg Chor
Leitung: Erwin Ortner
Peter Tiefengraber, Orgel 


Als „nötigen Schlagschatten“ auf seine taghelle Zweite Symphonie hat Brahms seine größte Motette bezeichnet. Sie stellt die ewige Frage nach dem „Warum“: Warum müssen Menschen unter dem Licht der Sonne so viel Leid ertragen? Der Arnold Schoenberg Chor gibt die Antwort darauf im überirdisch leuchtenden Chorklang von Mendelssohn, Schumann, Ligeti und Pärt, eingerahmt vom schönsten Kirchenraum des steirischen Barock.


EUR 26 / 52 / 78
Dauer: ca. 70 Minuten
Styriarte-Bus ab Graz: 17.45 Uhr. EUR 23
Ermäßigung: Ö1 & Der Standard 


SA, 27. Juni, 17 Uhr
SO, 28. Juni, 11 & 17 Uhr
Schloss Eggenberg


Zauberflöte


Konzert im Planetensaal mit anschließendem Picknick mit Musik im Schlosspark (bei Schönwetter)


Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte in einer Bearbeitung für Harmoniemusik von Joseph Heidenreich (1753–1823)


Ensemble Zefiro


„Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht, zernichten der Heuchler erschlichene Macht.“ So verkündet Sarastro am Ende der „Zauberflöte“ den Sieg des Lichts über die Finsternis aus Aberglauben und Fanatismus. Im Planetensaal von Schloss Eggenberg durchkreuzen die Bläser von Zefiro die Machenschaften der nächtlichen Königin durch ihre hinreißenden Klangspiele. Auch ganz ohne Sänger wird Mozarts populärste Oper zum Zauberspiel der guten Mächte.


EUR 26 / 52 / 78
Dauer: ca. 60 & 20 Minuten
Picknickbox dazubuchen: EUR 17 


SO, 28. Juni – Helmut List Halle, 19 Uhr


Di goldene Medine
Styrian Klezmore Orchestra
Leitung: Moritz Weiß, Klarinette
Special Guest: Clara Montocchio, Gesang


New York, die Stadt, die niemals schläft, war für jüdische Einwanderer „di goldene Medine“ – das Land aus Gold. Hier winkte Miss Liberty mit der Flamme von Freiheit, Hoffnung und Arbeit. Die Straßenbeleuchtung sorgte dafür, dass diese Flamme Manhattan auch nachts hell erleuchtete, wenn sich das Publikum in die Vaudeville-Shows aufmachte mit ihren hinreißenden Songs und ihren packenden Rhythmen. Klezmer-Klarinettist Moritz Weiß holt die pulsierende Energie der New Yorker Nächte nach Graz. Special Guest seines Styrian Klezmore Orchestra ist Clara Montocchio. Sie wird zur Stimme der „Goldenen Zwanziger Jahre“, die man im Big Apple die „Roaring Twenties“ nannte. 


EUR 26 / 52 / 78
Dauer: ca. 70 Minuten
Ermäßigung: Ö1


MO, 29. Juni – Helmut List Halle, 19 Uhr     


Give Me Your Stars


A-cappella-Kunst aus vier Jahrhunderten von Tomás Luis de Victoria (Regina Caeli), Franz Schubert, Edward Elgar, Gustav Holst, Irving Berlin (Cheek to Cheek), John Barry (For Your Eyes Only), Morten Lauridsen (O nata lux), Lucy Walker (Give Me Your Stars) u. v. a. m.


VOCES8


Wo immer Menschen sich nach dem Licht der Hoffnung sehnen: Die acht Stimmen von Voces8 haben garantiert einen passenden Chorsatz dafür. Ob es die Freude des Ostermorgens ist oder der Frühling in Paris, ob sich die Menschen nach ihrem Zuhause sehnen oder nach der ewigen Geborgenheit im Jenseits, ob sie nur eine zarte Wange suchen oder gleich die ganz große Liebe: Zwischen „Regina Caeli“ und „Cheek to Cheek“ senden die acht „Master singers“ aus UK ihren perfekt ausgeleuchteten Klang durch die Weiten der Helmut List Halle.


EUR 26 / 52 / 78
Dauer: ca. 70 Minuten
Ermäßigung: Ö1 


DI, 30. Juni – Minoritensaal, 16 & 19 Uhr


Soundtracks


Filmmusik von John Williams (Star Wars, Jaws, Harry Potter u. a.) in Arrangements für Cellosextett


Die sechs Cellistinnen:
Christine Roider, Christine Hu, Sinéad O‘Halloran, Kajana Pačko, Caroline Sypniewski


Leitung: Ursina Braun


John Williams hat uns die Geschichte in seiner Filmmusik schon so oft erzählt, und wir wollen sie immer noch nicht glauben? Es geht ums Ganze, um die Rettung der Welt, um den Sieg über die Mächte der Finsternis, wenn Indiana Jones, Luke Skywalker oder Harry Potter zu ihrer Mission antreten. Wie schön, dass man die größten Kinohelden nur an ihren Melodien erkennen kann. Ursina Braun und ihre sechs Cellistinnen erzählen vom Krieg der Sterne, von Hogwarts und vom Sieg über die Schergen des Bösen.


EUR 26 / 52 / 78
Dauer: ca. 65 Minuten 


MI, 1., DO, 2. & FR, 3. Juli – Next Liberty, 17 Uhr


Pa-Pa-Papageno


Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte in einer Fassung für junge Leute ab 6 von Christoph Steiner


Valentina Inzko Fink, Papagena (Sopran)
Matthias Liener, Papageno (Bariton)
Cäcilia Raab, Pamina (Sopran)
António Sá-Dantas, Tamino (Tenor) 


Die Papageno-Gang:


Katarina Nikolčič, Flöte
Gabriel Naranjo Ríos, Oboe
Nicola Vitale, Klarinette
Cathi Liendl, Violine
Nikolina Maricic, Violine
Ceren Çelik, Viola
Bruno Williams dos Santos, Cello
Tom Bräunling, Kontrabass 


Musikalische Leitung: Florian Groß
Regie: Christoph Steiner
Bühne: Christina Bergner
Kostüme: Christian Romirer 


Eine Koproduktion der Styriarte mit dem Theater „Next Liberty“


Mozart wusste schon, warum er seinen siebenjährigen Sohn Carl Thomas mit in seine „Zauberflöte“ nahm. Keine andere Oper strahlt bis heute eine solche Faszination auf Kinder aus. Papageno und Papagena, der Prinz und die Prinzessin, die Zauberflöte und das Zauberglockenspiel – auch in der einstündigen, kindgerechten Version von Christoph Steiner entfaltet dieses Szenario seine volle Strahlkraft für unsere jungen und jung gebliebenen Zuseher und Zuseherinnen.


EUR 26 / 52 ǀ Kinder: EUR 16 / 32
Dauer: ca. 60 Minuten
Zusätzlich Schulvorstellungen: 2. und 3. Juli, 9 und 11 Uhr


DO, 2. & FR, 3. Juli – Helmut List Halle, 19 Uhr


Xochiyaoyotl


In der Welt der Azteken, in der die Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott Huitzilopochtli zu erhalten. „Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden. Wir können uns nur noch vorstellen, wie diese Kampftechnik aussah, mit der jede Nacht aufs Neue der Glauben an einen Morgen herausgefordert wurde. David Camargo, Amauta García und Maximiliano Soto Mayorga entwickeln ein Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung, in dem Musik, Raum und Performance aus der Präsenz musikalischer Körper in kämpfenden Posen hervorgehen.


Laure-Catherine Beyers, Sopran
Johannes Wieners, Countertenor


Mathias Lachenmayr & Daan Wilms, Percussion
Paula La Loggia Haeni, Kontrabass-Klarinette
Johannes Öllinger, E-Gitarre
Myriam García Fidalgo, Cello


Komposition: Maximiliano A. Soto Mayorga
Bühnen-, Kostüm- und Instrumentendesign: David Camargo
Libretto, Video, Dramaturgie: Amauta García
Dramaturg: Julian Kämper


EUR 39
Dauer: ca. 55 Minuten
Ermäßigung: Ö1 & Der Standard


Eine Koproduktion der Styriarte mit der Münchener Biennale, in Kooperation mit schwere reiter/scope München. „Xochiyaoyotl“ ist das Gewinnerprojekt des OPEN CALLS der Münchener Biennale und der Styriarte zum Thema „Martial Arts“. Die Produktion wurde aus 85 Einreichungen von einer internationalen Jury, bestehend aus Carola Bauckholt, Kenny Savelson, Vigdís Jakobsdóttir, Martin Minarik, Sarah Maria Sun und Toshiki Okada, ausgewählt.


 


Termine
26. - 30 Juni 2026, versch. Beginnzeiten
1. - 3 Juli 2026, versch. Beginnzeiten

Weitere Informationen
Am 26. Juni beginnt das Festival Styriarte 2026 mit elf Durchgängen der Veranstaltung „EINLEUCHTEN“ im Grazer Palais Attems.


Graz
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