FRÜHLINGSVORLESUNG - Nie mehr weinen Teresa Präauer

Mi 11.3., 19:00 Uhr (bis Do 12.3.)

Foto: Thomas Langdon
Teresa Präauer
aus der Reihe “Unruhe bewahren”

Ein literarischer Essay zu Tränen, Rührung, Melancholie
und Überwältigung


Teresa Präauer ist Schriftstellerin und bildende Künstlerin. Das literarische Schreiben dient ihrals Werkzeug des Nachforschens und Nachdenkens. In dieser Vorlesung geht es um ein höchst ambivalentes Gefühl: das der – unerwünschten, zu vermeidenden – Rührung. Mittels Erinnerung, Lektüre und genauer (Bild-)Beschreibung werden Begriffe wie Nähe, Distanz, Künstlichkeit, Natürlichkeit, Gefühl, Romantik, Gruppen bzw. „Außenseiter“ sowie emotionale Vereinnahmung und Trauer literarisch untersucht.

Teresa Präauer, * 1979 in Linz, lebt in Wien. Sie studierte Germanistik in Salzburg und Berlin sowie Malerei am Mozarteum in Salzburg, außerdem als Postgraduate an der Akademie der Bildenden Künste. Alumna des International Writing Program in Iowa 2015, S.-Fischer-Gastprofessorin an der FU Berlin 2016, Mainzer Poetikdozentur und Writer in Residence am Grinnell College/USA 2017. 2021 Zürcher Poetikvorlesung an der UZH, 2024 Visiting Writer an der New York University mit Vorträgen am Dartmouth College, an der Yale University und an der University of Philadelphia. 2025 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Publikationen zuletzt: Oh Schimmi. Roman (Wallstein, Göttingen 2016); Tier werden (2018); Das Glück ist eine Bohne (2021); Mädchen (2022); Kochen im falschen Jahrhundert. Roman (2023), Wie man einen Apfel isst (2024). Auszeichnungen: Erich-Fried-Preis (2017), Ben-Witter-Preis (2022), Bremer Literaturpreis (2024)


Termine
11., 12. März 2026, 19:00 Uhr

Weitere Informationen
Eintritt: € 10,00 / ermäßigt: € 7,00


Graz Museum
Sackstraße 18, 8010 Graz
www.grazmuseum.at
+43 (316) 872 7600
grazmuseum@stadt.graz.at
Haltestelle Schlossbergplatz/Murinsel: Straßenbahnlinien 3, 5


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