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Kultur A-Z » KünstlerInnen-Datenbank

Marie Ruprecht

 

Geboren am 14.10.1975 in Oberösterreich.
1994 Abschluss der Rudolf Steiner Schule.
1994 - 2001 Studentin der Meisterklasse Experimentelle Visuelle Gestaltung bei Prof. Dr. Herbert Lachmayr / Universität für industrielle und künstlerische Gestaltung Linz.
Mai 1997 - Jänner 2000 Mitarbeit an Projekten des Ars Electronic Futurelab, Schwerpunkt Digital-Video.
November 1997 Veröffentlichung der Arbeit `Identität und Austauschbarkeit` in der Gemeinschaftspublikation `Provinz ist kein Ort`.
April - Juni 1998 Studienaufenthalt an der Universität der schönen Künste in Bilbao.
August 1998 erster Preis, internationaler Wettbewerb zur Ausstellung `Work and Culture`.
Oktober 1998 Produktion des Dokumentarfilms zum EU Kulturmonat.
April, Mai 1999 freie Mitarbeit im ORF Landestudio Oberösterreich
Juni- September 1999 Projektleitung der Ars Electronica Center Exhibition zum Thema `live science`.
April - Dezember 1999 Mitarbeit als Assistentin am Projekt `HAME` von Laura Belof (Finnland).
Februar 2000 Volontariat im ORF Landestudio Oberösterreich.
März - April 2000 freie Mitarbeit im ORF Landestudio Oberösterreich.
Oktober 2001 ausgezeichnetes Diplom an der Universität für industrielle und künstlerische Gestaltung Linz.
Oktober 2002 Beginn eines Doktoratsstudiums für Kulturgeschichte an der Universität für industrielle und künstlerische Gestaltung Linz
bei Prof. Dr. Thomas Macho.
März 2003 – August 2003 Auslands-Atelier des österreichischen Bundeskanzleramtes in Fujino / Japan.
August 2003 bis Juli 2004 Realisation verschiedener Videoprojekte in Linz und Graz.

Marie Ruprecht arbeitet haupsächlich im Bereich digitaler Medien. Zu ihren Arbeiten zählen Kurzfilme, Experimentalfilme, Videoessays, Rauminstallationen, Fotographien und Objektarbeiten. Konzeptuelle Hintergründe, Arbeitsbeispiele, Bilder und Videos unter der Adresse: www.marieruprecht.at (siehe Info)


November 1996 / Präsentation der Objektarbeit `Schoko girls` in der Ausstellung `Warming up` in der Ballgasse, Wien.
Juni 1997 / Präsentation der Videoarbeit `pink gum` in der Ausstellung `Panorama Linz` in der Galerie Griesgasse, Graz.
Juli 1997 / Präsentation der Videoarbeit `pink gum 2`, Oberösterreichisches Landesmuseum Linz.
Juni 1998 / Präsentation der Videoarbeit `wash your mind daily`, Ultraschall, München.
August 1998 / Präsentation der Videoarbeit instructions` im Rahmen der Ausstellung `Work and Culture`, Oberösterreichische Landesgalerie, Linz.
November 1998 / Präsentation der Videoarbeit `instructions` im Rahmen der Ausstellung `Das Medium- eine Welt dazwischen`, Museum für Gestaltung, Zürich.
März 1999 / Präsentation der Videoarbeit `instructions` im Rahmen der Ausstellung `Surface`, Galerie 5020, Salzburg.
März 1999 / Präsentation ausgewählter Videoarbeiten im Rahmen der `Basistage Linz`.
November 1999 / Präsentation verschiedener Videoarbeiten , Kunstmesse, Salzburg.
Dezember 1999 / Verkauf des Objektes `Badespass` im Kunstmarkt der Ausstellung `Sozialmaschine Geld`, Offenes Kulturhaus, Linz.
Juli 2000 / Präsentation verschiedener Videoarbeiten , Künstlerhaus, Wien.
November 2000 / Präsentation ausgewählter Videoarbeiten, Schikander Kino, Wien.
April 2001/ Präsentation ausgewählter Videoarbeiten im Rahmen der Ausstellung `Grundfremde`, Moviemento Art Galerie, Linz.
September 2001 / Präsentation des Projektes `Traumschiff Lentia` im Rahmen der Ausstellung `best of 2001`, Galerie März, Linz.
Oktober 2001 / Ausstellung der Videoarbeit `Gedanken im Allgemeinen, keine Gedanken im Besonderen`, Kunstraum Goethestrasse , Linz.
Oktober 2002 Präsentation der Videoarbeit `Gedanken im Allgemeinen, keine Gedanken im Besonderen` im Rahmen der Ausstellung
`best of 2001`, Moviemento, Linz.
November 2003 Präsentation der Videoarbeit `Gedanken im Allgemeinen, keine Gedanken im Besonderen` im Rahmen der Ausstellung
„...to be continued „, Schönbrunngasse, Wien
Juli 2004 Präsentation des Kurzfilms „Auf der Suche nach Nichts“ in der offiziellen Selektion des
INTERNATIONAL DOCUMENTARY AND ANTHROPOLOGY FILM FESTIVAL PÄRNU, Estland
Juli 2004 Präsentation einer Videoinstallation im Rahmen der Ausstellung ` Donau` in der Galerie Ruprecht, Obermühl.



Die ersten acht Abbildungen sind Einzelbilder aus der Videoarbeit "Gedanken im Allgemeinen, keine Gedanken im Besonderen", die das Thema "Denken" zum Inhalt hat (Länge: 18 min):

Wie arbeitet man mit Gedanken? ( Gedanken im Sinne von banalen, dahingedachten Gedankenketten )
Wie fängt man sie ein, hält sie fest?
Wie können Gedanken anderer verstanden und interpretiert werden?
Die Gedanken die in der Arbeit Gedanken im Allgemeinen, keine Gedanken im Besonderen verwendet wurden, wurden mit Hilfe von verteilten Tonbandkassetten gesammelt.
Ungefähr 100 Personen aus dem In- und Ausland wurden mit einem „Do it yourself" - Interview - Päckchen versorgt und gebeten, die Kassetten mit ihren Gedanken zu bespielen und diese daraufhin an mich zu retournieren.
Dabei wurde versucht ein möglichst breites Spektrum an Personen zu gewinnen. Das retournierte Tonmaterial wurde digitalisiert und anschließend als drehbuchartige Anleitung zur Aufnahme der Videosequenzen verwendet.
Die bildliche Interpretation des gesammelten Materials ist sehr frei gewählt, etwa so frei, wie die Entstehung von Visualisierungen im Kopf bei verbal kommunizierten Beschreibungen. Wenn man sich etwas vorstellt, das man erzählt bekommt, klafft meist das im eigenen Geist entstandene Bild, mit dem der Wirklichkeit weit auseinander.
Einblicke in die Gedankenwelten anderer Personen werden ermöglicht. Der Wunsch anderer Leute Gedanken zu sehen oder deren Gedanken hören zu können, wird reflektiert.
Die Herangehensweise konzentriert sich auf das Dahingedachte, auf sich im Kopf abspielende Banalitäten, auf das ungerichtete, unabsichtliche, ungewollte Denken.
Die Arbeit Gedanken im Allgemeinen, keine Gedanken im Besonderen setzt sich aus acht unterschiedlichen Videoclips zusammen. Jeder Clip reflektiert die Gedanken einer anderen Person.

„Was weggedacht werden soll, ist nicht weniger als die Welt im ganzen, sofern sie räumlich vorgestellt werden kann. Das denkende ich erfasst sich selber als einen irreduziblen Rest, der stets übrigbleibt, wenn alles Wegdenkbare weggedacht wurde. Der cartesische Ursatz könnte darum lauten: ich denke die Welt weg, und was übrigbleibt, bin mit Sicherheit ich."
Peter Sloterdijk. Wo sind wir wenn wir Musik hören? Versuch über den musikalischen Raum. München .Unveröffentlichtes Typoskript. 1989


Die letzten drei Abbildungen sind Einzelbilder aus der Videoarbeit "Auf der Suche nach Nichts" (Länge: 9 min):

Aus verschiedensten Gründen streben Menschen danach, dem Denken zu entkommen und machen sich auf die Suche nach dem „Nichts", der „Leere".
Verschiedene Strategien, wie zum Beispiel die Praktiken der Zen Künste, werden angewandt, um einem nichtdenkenden Geist im Sinne von gedanklicher Ruhe näher zu kommen.
Unterschiedliche Kunstrichtungen wie Zen Malerei, Blumenstecken, das Spielen der Zen Flöte, usw. dienen so nicht dem Zweck der Kunstschaffung im herkömmlichen Sinn und auch nicht der Freude oder Rezeption eines Publikums, sondern der Auslöschung einer dualistischen Gedankenwelt.
Der Film „MU - auf der Suche nach Nichts" ist ein Versuch das „Nichtdenken" und Bereiche zwischen Denken und Nichtdenken zu reflektieren. Das Hin und Her, das ungewollte Abdriften in Gedankestränge sowie das Zurückkommen in das Jetzt, werden gezeigt. Als Strategie dem Denken zu entkommen, dient in diesem Fall die Zen Flöte.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Bambusflöte des Zenflötenspielers Mr. Sakurai San den Namen „MU" trägt. "MU" ist das japanische Wort für "Nichts".







 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 



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