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Abderrahmane Bouguermouh

 

1936 geboren in Izger Amokrane (Department Bejaia), Algerien
1961-1962 Studium an der Filmakademie IDHEC, Paris, Filmregisseur bei RT Française
1963 Mitbegründer des nationalen Filmzentrums in Algier
1963-1966 Filmregisseur und Drehbuchautor; wiederholtes Arbeitsverbot
1966 – 1968 arbeits- und mittellos
1968 Fertigstellung von “La colline oubliée”, von Zensur abgewiesen
1971-1978 generelles Arbeitsverbot
1978-1980 Eintrag in die ‘colimateur’ (Schwarze Liste) der Partei FLN, Mitbegründer der Kulturbewegung MCB (Mouvement Culturel Berbere)
1984-1986 Arbeit als Obstbauer mangels Arbeitsaufträgen
1988 aktive Teilnahme am Aufstand gegen die algerische Regierung
1989 Dreherlaubnis für “La colline oubliée” nach 28 Jahren
1994 Vorpremiere des Films “La colline oubliée” (1. Fassung) in Tizi-Ouzou, Fundamentalisten sprechen sein Todesurteil, zwei Attentatsversuche
1998-1999 Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung
1999-2000 Stipendium der Stadt Bonn
2000-2002 “writer in exile” in Graz (IHAG)
2002-2003 Stipendium des P.E.N.-Club Deutschland in Köln

Abderrahmane Bouguermouh aus der Kabylei (Nordalgerien) ist Autor, Filmregisseur und Gewinner zahlreicher Festivalpreise. Er widmet sein Leben dem Einsatz für die sprachliche und kulturelle Anerkennung der Berber neben der arabisch geprägten Gesellschaft Algeriens und ist deshalb immer wieder Ziel von Angriffen der wechselnden Regierungen, aber auch islamischer Fundamentalisten. Er wird mit Zensur, Arbeits- und Ausreiseverboten belegt. Nach drei Attentatsversuchen und einer wiederholten Flucht in die Kabylei bzw. in das Ausland verlässt er 1998 Algerien und wird 2000, nach einem Aufenthalt in Deutschland, nach Graz eingeladen.


1965
“Comme une âme” (Wie eine Seele) Kino-Kurzfilm in der Berbersprache Tamazight
1968-1971:
Film “La grive” (Die Drossel); zweifacher Sieger bei den Filmfestivals von Ouadadougou und Rabat; Film “L´opium et le baton” (Das Opium und der Stab)
1973
Mitarbeit beim Film “Chronique des anneés de braises” (Chronik der Jahre der Kohlenglut) von Lakhdar
Hamina (Gewinner der ‘Goldene Palme’ beim Filmfestival von Cannes, 1975)
1978
TV-Spielfilm “Les oiseaux de l´été” (Die Vögel des Sommers); Film “Kahla ou Beida” (Schwarz und Weiß)
1983
Film “Le pilot femme d´Algérie” (Die algerische Jagdpilotin), Propagandafilm
1987
Film “Crie de pierre” (Schrei des Steines)
1994
Film „La colline oubliée“ (Der vergessene Hügel) 1. Kinospielfilm in Tamazight in Algerien
1998
Arbeit an einem Drehbuch über das Leben des Sängers Matoub Lounés (ermordet 1998)
1999
Roman “Kabyle Errant” (Kabylische Odyssee)
2001
Roman “Eclipse” (Sonnenfinsternis)
2002
“Anzaâ ou la Mémoire” (Anzaâ oder die Erinnerung)



 



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