Wörtlich wären nur der erste und der letzte Sinn | LITERATUR HOTEL

Franz Josef Czernin im Gespräch mit Esther Heinrich-Ramharter

Seit seinen Anfängen als Dichter hat Franz Josef Czernin Aphorismen und Reflexionen verfasst. Nun erscheinen sie nicht nur als dialogisches, ja eigentlich als polylogisches Selbstgespräch, sondern auch als vielstimmige und widerspruchsreiche Auseinandersetzung mit Autoren und Autorinnen wie etwa Dante, Goethe, Novalis, Friedrich Schlegel, Mallarmé und Kafka, Hegel, Nietzsche, Adorno und Wittgenstein ebenso wie mit Simone Weil und Hannah Arendt, aber auch mit dem Komiker Karl Valentin.

Franz Josef Czernin stellt sein Buch „Wörtlich wären nur der erste und der letzte Sinn. Aphorismen und Reflexionen“ (Matthes & Seitz Berlin, 2026) vor. Das Gespräch mit ihm führt Esther Heinrich-Ramharter.

Franz Josef Czernin,
geboren 1952 in Wien, studierte von 1971 bis 1973 in den USA. Seit 1978 hat er zahlreiche Gedichte, Prosa, Theaterstücke, Essays und Aphorismen veröffentlicht. Dafür wurde er u. a. 2013 mit dem H. C. Artmann-Preis der Stadt Wien und 2015 mit dem Ernst-Jandl-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Wien und in der Steiermark. Bei Matthes & Seitz erschien u.a. „Ein anderes Licht? Methapern und Literatur“ (2025). Mit seinem Band „Gute Unterhaltung, Herr Adorno! – Glossen und Essays“ (Ritter, 2025) war er im Juni 2025 im KULTUM zu Gast.
Esther Heinrich-Ramharter,
ist Assoziierte Professorin am Institut für Philosophie der Universität Wien sowie Vize-Sprecherin des Forschungszentrums „Religion and Transformation in Contemporary Society“ der Universität Wien.


Termine
19. November 2026, 19:00 Uhr


KULTUM - Kulturzentrum bei den Minoriten
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+43 (316) 711133 792
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Haltestelle Lendplatz/tim: Buslinien 40, 58, 63 , 67, 67E
Haltestelle Südtirolerplatz/Kunsthaus: Straßenbahnlinien 1, 4, 6, 7
Haltestelle Schlossbergplatz/Murinsel: Straßenbahnlinien 3, 5


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