Im Orient des Ichverlusts

Wie man von einem süßen Wahnsinn überwältigt wird
Wie man daraus optimalen Lustgewinn erzielt
Wie man danach tief erschrickt
Weil dieses neue Bild vom Selbst andauernde Gefahr vermittelt
Wie man daher zu kämpfen lernt und
Was die Kunst der Poesie in einem solchen Falle leistet
Mario Oppelmayer verbrachte Kindheit und Jugend in Kärnten.
Mit 35 begann er mit dem Schreiben von Lyrik und veröffentlichte verschiedentlich in diversen Literaturzeitschriften.
Mit 55 übersiedelte er nach Graz,
Ab 2016 erfolgten Publikationen in der Literaturzeitschrift Manuskripte (etwa alle eineinhalb Jahre) und Lesungen in Klagenfurt und Graz.
Arbeitsstipendien durch Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.
Er ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung (GAV).[1]
Im Verlaufe des dreißigjährigen Schreibprozesses gewann bei Oppelmayer das Psychologische eindeutig an Wichtigkeit und Dichte hinzu, während er die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft spürbar zurücknahm. Sein späteres Werk steht im Spannungsfeld dieser Entwicklung.
Atelier 12
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