IDA MALY

Eröffnung Fr 20.11., 18:00 Uhr (bis Fr 4.12.)

Foto: maschekS
Sujet der Veranstaltung
Ida Maly (1894-1941) war Malerin und Grafikerin, Schwimmerin und Springerin – eine ungewöhnliche Kombination – in der Zwischenkriegszeit. Ihr zentrales Motiv: der Mensch, bearbeitete sie zeichnerisch. Selbstbildnisse, Portraits bis hin zu Aktstudien waren ihr Metier. Das Zeichnerische, Illustrative, Grafische bestimmte ihr Werk – durchdacht und vielschichtig. Mit ihren emanzipatorischen Ideen, ihren Auslandsaufenthalten, ihrem Versuch als Künstlerin und als Alleinerzieherin ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten, passte sie nicht in das sich anbahnende System. Mit einer psychiatrischen Diagnose wurde sie am Feldhof behandelt. Innerhalb der Tötungsanstalten war sie mit ihren karikarturartigen Zeichnungen, die den Patient:innen Würde gab, Widerstand gegen das System des Nationalsozialismus. 1941 wurde sie in der Tötungsanstalt Hartheim Opfer der Euthanasie.

Mit Grußworten von Kulturstadträtin Dr.in Claudia Unger
Kuratorin: Nicole Pruckermayr

Rundgang mit Brigitte Dorfer und Claudia Beiser in Geidorf zu Stationen Ida Malys Leben
Samstag, 21. November 11:00 - 12.30 Uhr
Treffpunkt: Korösistraße 9, 8010 Graz
in Kooperation mit Grätzelinitiative Margaretenbad


Termine
Eröffnung 20. November 2026, 18:00 Uhr
21. - 30. November 2026, Di - Fr 16:00 - 20:00 Uhr
1. - 4. Dezember 2026, Di - Fr 16:00 - 20:00 Uhr

Weitere Informationen
Sujet:
Ida Maly
Blonde Frau
1930
Aquarell und Bleistift auf Papier
22 x 18 cm
Sammlung Neue Galerie Graz / Universalmuseum Joanneum
2020 Schenkung Ulrike Waldorf
Inv.-Nr.: II/40902
Foto: maschekS


Exkursion zum Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Freitag, 4. Dezember
Schloss Hartheim, ein bedeutendes Renaissanceschloss in Alkoven, Oberösterreich, ist heute vor allem als Gedenkort für die Opfer der NS-Euthanasie bekannt. Zwischen Mai 1940 und November 1944 wurden hier rund 30.000 Menschen – psychisch kranke und behinderte Personen, KZ-Häftlinge und ausländische Zwangsarbeiter:innen – ermordet.
Als Lern- und Gedenkort steht Schloss Hartheim heute für eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und ist ein Mahnmal gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Es erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und setzt sich für eine inklusive Gesellschaft ein, die den Wert jedes Menschen achtet.
Freitag, 4. Dezember 2026
8:30 Uhr Abfahrt vom Hauptbahnhof Graz nach Hartheim/Oberösterreich
18:00 Uhr Rückankunft am Grazer Hauptbahnhof

Kosten: pro Person 40€
Im Preis inkludiert: Busfahrt, Führung/Eintritt/gemeinsamer Besuch des Lern- und Gedenkortes, der Gedenkstätte, der Bibliothek, des Archives und der Dauerausstellung „Wert des Lebens“.

Verbindliche Anmeldungen bis 14. November 2026 unter: steirische@kulturinitiative.at


Kunsthalle Graz
Conrad-von-Hötzendorf-Straße 42a, 8010 Graz
www.kunsthallegraz.at
office@kunsthallegraz.at


Gerne angeclickt in "Ausstellungen" :)
+ Holzbau Architektur mit MENSCH. ORT. HAUS. VERSTAND. - HDA - Haus der Architektur
+ Echte menschliche Körper - Grazer Messe
+ Die zentrale Ausstellung von Red Flags - Griesplatz
+ Life in Colour - Vernissage - Pfarre Münzgraben
+ DIALOG DER GEGENSÄTZE - Galerie Sommer