Erwin Michenthaler (1956– 2026) – Ein Leben für die Kunst
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Foto: kk

„Letztlich bin ich ein ernsthafter Mensch, der ernsthafte Dinge anstrebt.“
Michenthaler wurde 1956 in Leoben geboren. Seine künstlerische Grundausbildung absolvierte er an der Ortweinschule Graz in der Fachrichtung Bildhauerei bei Professor Josef Pillhofer, wo er auch die Meisterklasse besuchte. Nach seiner Ausbildung war er als freischaffender Künstler aktiv. Er engagierte sich stark in der Kulturvermittlung, leitete beispielsweise mehrfach Bildhauerprojekte am BORG Bad Radkersburg und arbeitete eng mit Künstlerkollegen wie Hubert Brandstätter, Nikolaus Pessler (Pessi), Willy Rast und Herbert Soltys zusammen. Regelmäßig brachte er Zeitungen wie z.B. die „kritz graz“, „Das Organ“ (Zeitung für die Galerie im Ortweinstandl) und die „Kulturjause“ heraus, schrieb Kurzgeschichten, Essays und Künstlerporträts. Im Jahr 2015 veröffentlichte er das Theaterstück „Das Vermächtnis des Paria Pivec“ sowie den Kurzgeschichtenband „Geschichten aus der Vorhölle".
Sein gestalterisches Credo fasste er selbst treffend zusammen: „Kunst lässt sich nicht mehr an Künstler delegieren, genauso wenig wie man Essen, Trinken und Sex vom Nachbarn erledigen lassen kann.“
Heuer wäre Erwin Michenthaler 70 Jahre geworden – mit einem kleinem Ausschnitt seiner Arbeiten wird seine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit der Kunst gezeigt und gewürdigt.
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