ZUM ANTRITT: Anke Eckardt
Info: musikprotokoll.orf.at ↗
Foto: Anke Eckardt

Die Künstlerin Anke Eckardt wirkt seit 2023 an der Kunstuni Graz als Professorin für Bildende Kunst. In ihrer Antrittsvorlesung am 8. Oktober 2026 präsentiert Eckardt im Kunsthaus Graz die multimediale Installation „Moreth Anhuman H1N4“. Diese imaginiert eine Welt, in der unterschiedliche Lebensformen – organische, technologische und hybride – friedlich koexistieren. Auch in der KUG-Abo-Saison 2026/27 lotet Eckardt gemeinsam mit ihren Studierenden und Kolleg:innen im abo@MUMUTH gesellschaftliche und politische Räume aus.
Mit ihrer multimedialen Installation und speziesübergreifenden Fabel im Space04 des Kunsthaus Graz wirft die deutsche Künstlerin und KUG-Professorin Anke Eckardt eine Vielzahl an Fragen auf. Was ist Stimme, was ist Sprache, was ist Musik? Wer entscheidet, was als Denken gilt? Und wohin führt Selbstverwirklichung als Konzept, wenn wir eine Welt imaginieren, die nicht mehr von Menschen dominiert wird? Die Präsentation von Moreth Anhuman H1N4 ist Eckardts Antrittsvorlesung an der KUG.
Konzept und Umsetzung: Anke Eckardt
Künstlerische Assistenz: Antuum
Produktion Inflatables: Laura Kerschbaumsteiner
Technischer Support: Dominik Lekavski
Support Szenografie: Lea Sonnek
Kunsthaus Graz: Installation von Anke Eckardt / in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz und im Auftrag vom ORF musikprotokoll
Über Anke Eckardt
Die deutsche Künstlerin Anke Eckardt lebt nach den Stationen Berlin, Los Angeles, Köln, Kassel und Rom seit 2025 in Wien. In ihrem raumgreifenden Werk arbeitet sie mit Klang in intermedialen Verbindungen von physischem und ephemeren Material, analogen und digitalen Medien sowie deren Wahrnehmung. Sie realisiert damit Installationen und Skulpturen im Feld der Bildenden Kunst, außerdem kooperiert sie für Performances. Zentraler Bestandteil ihres künstlerischen Schaffens ist die Auseinandersetzung mit der Konstruktion von konzeptionellen, physischen, imaginären, gesellschaftlichen und politischen Räumen.
Anke Eckardts Arbeiten werden international präsentiert, u.a. beim musikprotokoll in Graz, im Goethe-Institut Paris, in der Zentralbibliothek in Manchester, bei der Ars Electronica in Linz, im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas in Riga, im Artist Innovation Lab in Wien, beim TodaysArt-Festival in Den Haag, mehrfach als Kommissionen für das HKW-Haus der Kulturen der Welt Berlin oder für das CTM-Festival Berlin.
Anke Eckardt studierte Sound Studies an der Universität der Künste Berlin bei Sam Auinger, Holger Schulze und Sabine Sanio. Außerdem studierte sie Kultur- und Medienwissenschaften bei Friedrich Kittler und Wolfgang Ernst in den 1990er Jahren an der Humboldt-Universität Berlin, ferner hat sie einen beruflichen Hintergrund in Tontechnik. Von 2011-2013 war sie Stipendiatin der Einstein Stiftung an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der Universität der Künste Berlin, mit Christina Kubisch als Mentorin. 2014-2017 arbeitete sie als künstlerische Mitarbeiterin bei Prof. Heike Klussmann im Fachgebiet Bildende Kunst des Fachbereiches Architektur — Stadtplanung — Landschaftsplanung an der Universität Kassel. 2017 erhielt sie den Ruf für eine dreijährige Gastprofessur für Sound an die Kunsthochschule für Medien in Köln, 2019/2020 hatte sie zusätzlich die Vertretungsprofessur für Klangkunst an der Hochschule für Musik Mainz inne. Seit 2023 wirkt sie als Professorin für Bildende Kunst an der Kunstuniversität Graz.
Mehr zu ihrer Person und ihren aktuellen Projekten siehe https://ankeeckardt.com/
Weitere Informationen
Zu den kommenden Projekten Anke Eckardts in der KUG-Abo-Saison 2026/27
Prominent ist im abo@MUMUTH 2026-27 auch die an der KUG recht neue bildende Kunst eingebunden. Und zwar in gleich zwei Produktionen:
Im abo@MUMUTH ist bereits am 03.11.2026 „HPSCHD“ zu erleben. In HPSCHD geht es darum, den Techno-Optimismus des historischen Originals von John Cage und Lejaren Hiller ins Heute zu übersetzen: Der im Werk zelebrierte audiovisuelle Overload wird auf seine Bedeutung im Jahr 2026 hin befragt.
Anke ECKARDT (Bildende Kunst) teilt sich die Projektleitung mit Michael HELL (Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis) und Marko CICILIANI (Institut für Elektronische Musik und Akustik – IEM).
Im Sommersemester folgt dann mit „Relax!@MUMUTH“ am 19.03.2027 eine Klang-, Video- und Lichtinstallation als synästhetisch frei improvisierte Ent-Spannung. Basierend auf der klinisch erforschten musiktherapeutischen Praxis Anja Schäfers mit Monochord und Stimme.
Daran beteiligt sind Studierende der Musiktherapie, Bühnengestaltung, Elektronische Musik und Akustik (IEM) sowie Instrumental(Gesangs)- Pädagogik sowie Konzertfach Studierende. Für die Projektleitung zeichnen neben Anke Eckardt für die Bildende Kunst und Musiktherapeutin Anja SCHÄFER, Barbara BOROVNJAK [Dozentin für Instrumental(Gesangs)- Pädagogik und Konzertfach Studierende], Komponist Forrest MOODY sowie Multimedia-Artist Alisa KOBZAR verantwortlich.
Prominent ist im abo@MUMUTH 2026-27 auch die an der KUG recht neue bildende Kunst eingebunden. Und zwar in gleich zwei Produktionen:
Im abo@MUMUTH ist bereits am 03.11.2026 „HPSCHD“ zu erleben. In HPSCHD geht es darum, den Techno-Optimismus des historischen Originals von John Cage und Lejaren Hiller ins Heute zu übersetzen: Der im Werk zelebrierte audiovisuelle Overload wird auf seine Bedeutung im Jahr 2026 hin befragt.
Anke ECKARDT (Bildende Kunst) teilt sich die Projektleitung mit Michael HELL (Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis) und Marko CICILIANI (Institut für Elektronische Musik und Akustik – IEM).
Im Sommersemester folgt dann mit „Relax!@MUMUTH“ am 19.03.2027 eine Klang-, Video- und Lichtinstallation als synästhetisch frei improvisierte Ent-Spannung. Basierend auf der klinisch erforschten musiktherapeutischen Praxis Anja Schäfers mit Monochord und Stimme.
Daran beteiligt sind Studierende der Musiktherapie, Bühnengestaltung, Elektronische Musik und Akustik (IEM) sowie Instrumental(Gesangs)- Pädagogik sowie Konzertfach Studierende. Für die Projektleitung zeichnen neben Anke Eckardt für die Bildende Kunst und Musiktherapeutin Anja SCHÄFER, Barbara BOROVNJAK [Dozentin für Instrumental(Gesangs)- Pädagogik und Konzertfach Studierende], Komponist Forrest MOODY sowie Multimedia-Artist Alisa KOBZAR verantwortlich.
Kunsthaus Graz
Lendkai 1, 8020 Graz
www.kunsthausgraz.at
+43 (316) 8017 9200
kunsthausgraz@museum-joanneum.at
Haltestelle Südtirolerplatz/Kunsthaus: Straßenbahnlinien 1, 4, 6, 7
Gerne angeclickt in "Ausstellungen" :)
+ Wir zerschneiden die Geschichte - Galerie Centrum Graz
+ Die zentrale Ausstellung von Red Flags - Griesplatz
+ Walter Langhammer: Graz – Indien - Museum für Geschichte
+ Die Lese - Rösselmühle
+ Das kolossale Landtier - rotor