David Byrne True Stories

Do 15.10., 18:00 Uhr

Foto: 1986 Warner Bros. / Jonathan Demme
Sujet der Veranstaltung
Wenige Filme sind so stilprägend für die verspielte, postmoderne Ästhetik der 1980er-Jahre wie der Undergroundklassiker True Stories von 1986. Das satirische Comedy-Musical von Talking-Heads-Frontmann David Byrne ist eine Persiflage auf die amerikanische Kleinstadt, den American Dream und die Konsumkultur. Alltägliches verbindet sich mit Nostalgie und Sehnsucht und verdichtet sich zu einer bewusst kitschigen Ästhetik, die auch in Katherine Bernhardts Werk nachhallt.

Byrne besucht darin die fiktive Kleinstadt Virgil, Texas, anlässlich ihrer 150-Jahr-Feier, der sogenannten „Celebration of Specialness“.
Mit einem surrealen Blick karikiert der Film das Kleinstadtleben und treibt die Absurditäten der amerikanischen Alltagskultur der 1980er-Jahre auf die Spitze. Zwischen Kitsch, absurdem Humor und einer entwaffnend warmherzigen, verträumten Vision von Americana entsteht so ein ebenso skurriles wie liebevolles Porträt der amerikanischen Gesellschaft.

David Byrne
1952 in Schottland geboren, lebt in New York

Byrne war bereits während seines Kunststudiums an der Rhode Island School of Design Mitglied mehrerer Bands, bevor er 1975 die Talking Heads mitgründete. Die Band entwickelte sich zu einer der einflussreichsten amerikanischen Pop- und Rockbands der 1970er- und 1980er-Jahre.


Termine
15. Oktober.2026, 18:00 Uhr


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