„Wenn Worte zu Waffen werden“ - Sprache als politisches Instrument für Aufrüstung und Militarisierung
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Wer aufrüsten will, muss dafür zuerst die Köpfe der Menschen gewinnen, und dabei spielt Sprache als „Werkzeug“ für Medien und Politik eine wesentliche Rolle. Durch gezielten Einsatz bestimmter Begriffe, Verharmlosungen oder den Hinweis auf Unvermeidbares wird Aufrüstung in der Gesellschaft als alternativlos dargestellt, ja als „Friedenssicherung“ bezeichnet.
Waffen werden als „Schutzschirme“ vermarktet und diplomatische Alternativen als „Schwäche“ hingestellt. Friedensengagierte Menschen und PazifistInnen werden lächerlich gemacht, als Naivlinge und „realitätsferne Träumer“ abgetan oder als Feiglinge und Drückeberger diskreditiert.
Weitere Informationen
Ruth Wodak (Sprachwissenschaftlerin, Wien/Lancaster)
Literaturhaus
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