„BEI UNS DAHOAM“
Otto Köhlmeier & Christoph Wundrak
Foto: Otto Köhlmeier

BITTER-BÖSES KABARETT MIT KÖHLMEIER UND WUNDRAK
KÖHLMEIER UND WUNDRAK BEGEISTERN MIT NEUEM PROGRAMM
VON HEIMATLIEBE UND VATERLANDSTREUE
Der Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier hat ein neues Programm geschrieben. Ein bissig-böses Stück Kabarett mit dem Titel „BEI UNS DAHOAM“. Dazu hat der Musiker Christoph Wundrak schräge Klänge für die Tuba arrangiert. Eine Arbeit, die mit unverhohlener Lust das Klischee von Heimatliebe und Vaterlandstreue entlarvt. Und bewusst macht, welch frauenverachtendes, gewalttätiges, faschistoides Denken sich gar oft hinter diesen hehren Begriffen versteckt. Jetzt wurde das Programm der beiden Künstler (die beide auch Mitglieder des Kollektivs „DIE WILDEN ALTEN“ sind), vorab im Dorfgasthof gezeigt, ehe es nun auf Tour durch das Land geht. Drei Mal war die Wirtsstube gefüllt. Und drei Mal begeisterten die beiden das Publikum mit ihren rotzfrechen und respektlosen Enthüllungen, mit ihrer Bloßstellung dickbäuchiger Dorfpopulisten und mostgetränkter Schreihälse. Drei Mal riesiger Beifall, Bravorufe und Standing Ovation. „Bei uns dahoam“ nennt sich das neue Programm des Schauspielers und Regisseurs Otto Köhlmeier und des Musikers Christoph Wundrak, zwei aus dem Ensemble der wilden Alten, das sie in Zusammenarbeit mit der Gesamtgruppe erstellten. Widmeten sich die wilden Alten zuletzt dem Thema „Krieg und Faschismus“ und setzten sich dabei hauptsächlich mit unserer Geschichte auseinander, so ist dieses neue Programm eine Abrechnung mit dem rechtsradikalen Denken und Handeln in unserer Gegenwart, mit dem Alltagsfaschismus gar vieler Dorfpatrioten, mit einem vielfach falschverstandenen Heimatbegriff und der Nutzung dieser so gepriesenen Heimatliebe und Vaterlandstreue durch populistische Volksverführer, mit ihren plumpen Parolen, ihrem lauten Geschrei billig an Stimmvieh zu gelangen.
Mit einer unglaublichen Lust und viel Sarkasmus entlarven die beiden Protagonisten all das Gehabe um Heimatliebe und Vaterlandstreue. Und machen sie deutlich, die brutale Frauenverachtung der Mannsbilder in ihren Lederhosen, die faschistoiden Tendenzen hinter ihren Witzen und Liedern, ihre ewiggestrige Haltung im Umgang mit dem und den Fremden.
Weitere Informationen
Eintritt: 15 Euro
Atelier 12
Münzgrabenstraße 24, 8010 Graz
www.atelier12.net
+43 (0) 670 4058959
atelier12kkb@gmail.com
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