FLY ME TO THE MOON

FLY ME TO THE MOON
Alle kennen die Mission der Mondlandung der Apollo 11 … aber wer kennt die Frauen, die daran maßgeblich
beteiligt waren? Uns interessieren die Geschichten dieser unbekannten Heldinnen, die nicht im Rampenlicht
standen und die nicht Teil des offiziellen Narrativs der Mondlandung waren:
Margaret Hamilton (Informatikerin, Leitsystem des Raumschiffs), Katherine Johnson (Mathematikerin, Flugbahn
Berechnungen) , Frances Northcut (erste Frau im Mission Control Center) und Evelyn Boyd Granville (Mathematikerin und
Informatikerin) und so viele andere sind in den Geschichtsbüchern oft nicht erwähnt und ihre Arbeit wurde erst spät
gewürdigt.
Wir nehmen uns die Zeit, um eine vertraute Geschichte von Grund auf neu zu betrachten und neue Blickwinkel zu
finden. Ein Mix aus Schauspiel, Objekttheater, Live Kamera, Schattenspiel und historischem Material erzählen ein
etwas anderes Bild von den Hindernissen, die es für die Apollo 11 Mission auf ihrem Weg zum Mond zu überwinden
galt.
“Let's break the stereotypes and prove that brilliance knows no gender.”
Margret Hamilton
Die extrem zeitaufwendigen und komplexen Kalkulationen, die die ersten Berechnungen von Flugbahnen ins All
erforderten, wurden in Hinterzimmern von Frauen erledigt, meist nur mit Stift, Zettel und einfachen
Rechenmaschinen.
"Wir hatten keine andere Wahl, als Pioniere zu sein", erinnert sich Margaret Hamilton. "Es war wie der Wilde Westen.
Wir designten Dinge, die es nie zuvor gegeben hatte." Der Druck war hoch, und Hamilton setzte hohe Ansprüche,
vor allem an sich selbst. Schließlich ging es um Menschenleben:
"Es gab keine zweite Chance." Jeder kleinste Schritt musste penibelst simuliert werden. War der Code bombensicher,
wurden Nullen und Einsen mit Kupferdrähten buchstäblich zusammengenäht.
Als arbeitende Mutter in den 1960er Jahren stach Hamilton bereits hervor, doch als eine
Softwareingenieurin in der Raumfahrtbranche war sie ein absoluter Ausnahmefall.
Erst im Jahr 2016 überreichte der damalige US-Präsident Barack Obama ihr die Presidential Medal
of Freedom – die höchste zivile Auszeichnung der USA.
Das Stück erzählt exemplarisch die Geschichte einer der unbekannten Heldinnen hinter der Apollo
11 Mission: Margaret Hamilton. Im Zentrum steht ihr Lebensweg, Ihre Wünsche, ihr Streben nach
Perfektion und die Liebe zu ihrer Familie. Und es erzählt, wie Hamilton’s Tochter die Programmiererin inspirierte,
ein Backup System zu programmieren, das die Mission zum Mond rettete,
In diesem Projekt stellen wir die Abläufe der historischen Apollo Mission - so wie das offizielle Narrativ erzählt
wurde - den Vorgängen hinter den Kulissen gegenüber. Wie von Schatten wird die Raumfähre navigiert, während die
Astronauten im Rampenlicht stehen. Performative Szenen suchen mit einem Augenzwinkern nach neuen
Blickwinkeln.
Ein Mix aus Schauspiel, Objekttheater, Live Kamera, Schattenspiel und historischem Material erzählen ein
etwas anderes Bild der Apollo 11 Mission auf ihrem Weg zum Mond.
“Let's break the stereotypes and prove that brilliance knows no gender.”
Margret Hamilton
Kristallwerk
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