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Hierbei präsentiert sie neben ihren eigenen Bildobjekten die Werke der Grazer Künstlerin Bettina Paschke (Graphik), des Düsseldorfer Bildhauers und Fotografen Rainer Knaust sowie Schmuckerzeugnisse der Designerin Michaela Gottstein.
Das Bild als meditative Abstraktion. Verena Gottsteins Bildobjekte schaffen die Möglichkeit und genügend Raum sich als Betrachter in das Bild zu vertiefen, sich zu verlieren. Natur in all seinen Farben, Facetten, Texturen und Strukturen dient der Künstlerin als Inspirationsquelle, wobei dem Betrachter stets die eigene Interpretationsfreiheit gewährt wird.
Verena Gottstein arbeitet auf (bevorzugt alten) Sperrholzplatten, welche in ihrer Materialität mit einbezogen werden und uns ihre Geschichte erzählen. Gearbeitet wird im Wesentlichen mit Schellack, Pigmenten, Dispersion und Acryl. An die hundert Schichten, mal mehr, mal weniger, lassen eine Tiefe entstehen, in die es sich lohnt einzutauchen.
Michaela Gottstein beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Verarbeitung des seltenen Metalls Tantal, das den Hauptbestandteil ihres kreativen Schaffens bildet. Mit diesem schwer zu verarbeitendem Metall gestaltet sie Schmuckstücke, die gleichzeitig individuell, ästhetisch anspruchsvoll und gut tragbar sind. Dabei verwendet sie eine reduzierte und eindeutig konkrete Formensprache. Wichtige Inspirationsquellen ihres Schaffens sind Schöpfungen der Minimal Art aus der Bildenden Kunst, sowie die funktionale Gestaltung aus der Bauhaus-Ära.
Alle Schmuckarbeiten sind handgefertigt und von daher Unikate und Auflagenunikate.
Die akribischen Zeichnungen, die Bettina Paschke in hoher Präzision anfertigt, zeugen von ihrem tiefen Verständnis für die feinen Strukturen, die uns im Alltag oft kaum sichtbar begegnen. Die Überlagerungen von Linien und Flächen schaffen räumliche Gebilde voll Poesie. Die wie gewebt wirkenden Werke verhüllen und präsentieren zugleich Objekte und Situationen, denen die Künstlerin mit ihrem aufmerksamen Blick begegnet, und transformieren sie zu stillen Fragmenten einer vertrauten Welt voll kleiner Geheimnisse. (Text:
Tanja Gurke 2025)
Rainer Knaust, ursprünglich aus der Bildhauerei stammend, eignete sich die digitale Fotografie in den frühen 2000der Jahren an. Seine Bildmotive sind Detailfotografien hauptsächlich von Gegenständen und Gebäuden, die durch besondere Farbgestaltung, aber auch durch Licht- und Schattenspiele die Aufmerksamkeit des Künstlers erregen. Durch die spezielle Art des von ihm verwendeten Fotopapiers und der ungewöhnlichen Präsentation auf hölzernen Bildträgern wirken die Fotoarbeiten von RK wie Malerei und offenbaren dem Betrachter erst bei näherem Hinsehen ihre wahre Materialität.
Weitere Informationen
Veranstaltungsort: Verena Gottstein, Uhlandgasse 16, 8010 Graz
Graz
Stadtgebiet
Gerne angeclickt in "Ausstellungen" :)
+ Helden ohne Ruhm Menschen zwischen Gefahr, Verantwortung und Erinnerung. - Rathaus - Graz
+ Constantin Luser / Spatial poetics - Galerie Grill
+ ERFUNDENE STEINE - Christina Helena Romirer - Galerie Transit
+ Gisela Grill - slow motion - PLÜ23 - Raum für Kunst
+ TATTOO - Die Kunstwelt des Georg Brandner - ORF Steiermark