Der jüngste Tag
Schauspiel von Ödön von Horváth
Horváth, dessen Geburtstag sich 2026 zum 125. Mal jährt, schrieb in einer Zeit des erstarkenden Faschismus über »kleine Leute« in existenziell bedrohlicher Lage. Sein eindringliches Schauspiel zeichnet eine Gesellschaft, die von Enge, Boshaftigkeit und Vorbehalten geprägt ist. Wirtschaftliche und politische Instabilität verstärken gegenseitiges Misstrauen und bereiten den Boden für Gerüchte und Aufhetzung. In diesem Klima von Verunsicherung breitet sich das Netz schuldhafter Verknüpfungen immer weiter aus.
Regisseur David Bösch spürt der Frage nach der Verantwortung des Einzelnen innerhalb der Gesellschaft nach und bringt Horváths Auseinandersetzung mit Schuld und Gewissen in feinpsychologischer Figurenzeichnung auf die Bühne. Die fast krimiartige Atmosphäre offenbart Dynamiken der Meinungsbildung und reflektiert die Gefahr, die sowohl für Individuen als auch für ganze Gesellschaften in blindem und blindwütigem Reagieren steckt.
7., 17., 31. Jänner 2026, 19:30 Uhr
12., 24. Februar 2026, 18:30 Uhr
13. Februar 2026, 10:30 Uhr
28. Februar 2026, 19:30 Uhr
1. März 2026, 15:30 Uhr
3. März 2026, 19:30 Uhr
12., 24. Februar 2026, 18:30 Uhr
13. Februar 2026, 10:30 Uhr
28. Februar 2026, 19:30 Uhr
1. März 2026, 15:30 Uhr
3. März 2026, 19:30 Uhr
Weitere Informationen
Regie: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Moana Stemberger
Musik: Daniel Feik
Dramaturgie: Male Günther
Licht: Anton Oswald
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Moana Stemberger
Musik: Daniel Feik
Dramaturgie: Male Günther
Licht: Anton Oswald
Schauspielhaus
Hofgasse 11, 8010 Graz
www.schauspielhaus-graz.com
+43 (0) 316 80 08
info@theater-graz.com
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öffentl. Parkplätze am Karmeliter- und Freiheitsplatz
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