Stadt Graz
23.05.2017      Suche      Kontakt            Sitemap      Language Selection


Tagesübersicht
« Mai 2017 »
modimidofrsaso
01 02 03 04 05 06 07
08 09 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Veranstaltungs-
hinweise
» 7 Tage / Termine
» 30 Tage / Termine

twitter Follow me on twitter

ARCHIV
Kategorie » Theater/Tanz

Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist
Eine Theatersonate von Gert Jonke.
Gert Jonkes grandiose und wenig gespielte Theatersonate (UA. 1990, Graz) handelt vom Komponistentitan Ludwig van Beethoven zur Zeit der Entstehung seiner wichtigsten, größten und schwierigsten Sonate, der „Großen Sonate für das Hammerklavier op. 106“ in den Jahren 1817 bis 1819.

Der 50jährige Beethoven ist fast völlig taub und komponiert seine großen, die Hör-gewohnheiten seiner Zeit sprengenden und noch immer „modern“ anmutenden Werke „Missa Solemnis“, die „9.Symphonie“ und eben die bis dahin längste Klaviersonate Nr 29, op 106.

In sprachtänzerischer Leichtigkeit vermittelt Gert Jonke die phantastische Gedankenwelt des bereits ertaubten Genies Beethoven. Jonkes lustvolle Worttollereien zeigen Beethoven in einer Verzweiflungsheiterkeit: das Genie, das durch seine Taubheit immer mehr isoliert von der Gesellschaft, als verblödet allwissender Dummkopf erscheint. Sein Ringen um das „Hören“ gipfelt in den aberwitzigsten Versuchen, Ohrenmaschinen zu entwickeln – Vorläufer moderner Verstärker und Hörapparate – und letztendlich im Bewusstsein, ein lebendiges Klangwesen zu sein, das sich sehnt, in Harmonie mit den Tönen, die er nur noch in seinem Kopf hören kann, zu leben.

Indem Jonke die Figuren Beethoven, Anton Schindler (Jurist und angehender erster Biograph und selbsternannter Freund Beethovens) und den Maler Ferdinand Waldmüller aufeinandertreffen lässt, vermittelt er auch ein amüsantes historisches Bild des Vormärz, das aber auch einen zeitlos allgemeingültigen Bogen spannt durch das Aufeinanderprallen der Vereinnahmungs- und Domestizierungsversuche des Genies durch den Kleingeist, und die unbändige Sehnsucht nach grenzenlosem Durchdringen des Kosmos, des seine Zeit sprengenden und damit vorantreibenden Schöpfergeistes.

REGIE Klaudia Reichenbacher
MIT Daniel Doujenis, Alexander Mitterer, Felix Krauss

Info-Website theaterkaendace.at
Termine
Premiere: 29. September 2016, 20:00 Uhr
10., 19. Oktober 2016, 20:00 Uhr
15. November 2016, 20:00 Uhr
27. Jänner 2017, 20:00 Uhr
Weitere Informationen
(c) Foto: Klaudia Reichenbacher
Karten
Veranstaltungsort
Schauspielhaus Haus 2 (Probebühne)
Hofgasse 11, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 80 08
Fax: +43 (0) 316 80 08 3488
- - - - -
haltestelle Schauspielhaus: buslinie 30

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
* Holding Graz Linien
* Linienübersicht (Netzpläne Graz)
* BusBahnBim-Auskunft

 Stadtplan [*] Ort anzeigen
Facebook Auf Facebook teilen

Schauspielhaus Haus 2 (Probebühne)
Hofgasse 11, 8010 Graz
» weitere events anzeigen






Kulturserver Graz KulturServerGraz - Ein Service der Stadt Graz
© 2001-2017 Kulturamt der Stadt Graz
Kalender
Tagesübersicht
Veranstaltungshinweise
Veranstaltungsorte
Veranstaltungsreihen
Kinoprogramm

Erweiterte Suche

Aktuelle Kulturnachrichten
RSS/Kalenderformate
RSS-Feeds

Mobile Version
Twitter
Facebook
Newsletter Abo
Newsletter online
Javascript
Export
Kultur A-Z
KünstlerInnen A-Z
Einrichtungen A-Z
Festivals A-Z

Richtlinien A-Z

KünstlerInnen-Datenbank
Ausschreibungen
Veranstaltungsleitfaden
Kulturamt
Politische Organe
Selbstverständnis
MitarbeiterInnen
Logos Kultur/Wissenschaft
Kulturentwicklung
Förderungen
Sachförderungen
Preise
Stipendien
Einrichtungen
Projekte
Informationen/Kontakt
Impressum
Richtlinien Kalender
Richtlinien A-Z
Team
Kooperationen

Kontakt Kalender
Kontakt Kultur A-Z
Kontakt Kulturamt

Feedback Formular
Termineingabe Formular


twitter Follow me on twitter
Finde uns auf Facebook