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Kategorie » Theater/Tanz

Der Mondmann
Nach dem gleichnamigen Buch von Tomi Ungerer.
Normalerweise schauen die Menschen zum Mond hinauf und versuchen, in dem Himmelskörper ein Gesicht zu sehen. In Tomi Ungerers Bilderbuchklassiker aus dem Jahre 1967 schaut jedoch auch der Mann im Mond auf das bunte Treiben auf der Erde hinab. Sehnsüchtig, denn sein Schicksal ist es, allein am Himmel zu sein und das Geschehen auf dem blauen Planeten des Nachts zu beleuchten. Und die Menschen schauen ihrerseits zu ihm hinauf: Sie brauchen ihn als Freund zum Einschlafen, sie beobachten ihn mit wissenschaftlicher Neugier durch Teleskope oder begreifen ihn als ganz neues Ziel ihrer militärischen Eroberungszüge. Doch als der Mondmann sich kurzentschlossen an einen vorbeizischenden Komet hängt und mit diesem zur Erde reist, ist der Himmelskörper plötzlich leer und es bricht Panik auf der Erde aus: Menschen können nicht mehr schlafen, Präsidenten spielen verrückt und setzen Armeen in Bewegung, um den Mann im Mond zu fangen. Dieser kann jedoch dank seiner Fähigkeit, sich durch Abnehmen zum Verschwinden zu bringen, jenen immer wieder entkommen, die ihn verfolgen. Langsam versteht er, dass die Erde nicht nur ein Ort voller Fröhlichkeit und Unbeschwertheit ist, und bald hat er genug davon gesehen, um sich an seinen angestammten Platz zurückzusehnen. Aber wie soll er dorthin zurückkommen? Dank der Verkehrung der Perspektive in Tomi Ungerers Buch, das hier zum Ausgangspunkt eines Theaterstückes mit Musik werden soll, sehen wir durch die Augen des extraterrestrischen Fabelwesens unseren Planeten in all seiner Schönheit und Grausamkeit: den Eroberungsdrang der Menschen, die den Weltraum als Gegenstand wissenschaftlicher Neugierde erforschen oder, nachdem sie die Erde unterworfen haben, in ihn expandieren wollen. „Der Mondmann“ ist eine zeitlose, humorvoll-melancholische Parabel auf gemeinhin als „männlich“ beschriebene Eigenschaften, die einsam machen können: Eroberungswillen, Expansionsbestrebungen, Forschergeist. Und der Mond selbst, der bekanntermaßen nur im Deutschen männlich ist, wird zu einer weiteren Metapher für männliche Einsamkeit – aber einer, aus der Poesie und Schönheit erwachsen kann. Unter dem Patronat der Pädagogischen Hochschule Steiermark.

Tomi Ungerer wurde 1931 in Straßburg im Elsass geboren und wuchs mit der französischen, deutschen und elsässischen Sprache und Kultur auf. Von 1956 bis 1971 lebte er in New York und arbeitete international erfolgreich als Zeichner, Maler, Illustrator, Kinderbuchautor und Werbegrafiker. Nach vier weiteren Jahren in Kanada kehrte er 1975 nach Europa zurück. Heute lebt der 85-Jährige als überzeugter Elsässer und Europäer auf einer Farm in Irland. In den vergangenen 40 Jahren brachte er rund 40.000 Zeichnungen zu Papier, veröffentlichte mehr als 140 Bücher und zeigte seine Werke in etwa 100 Ausstellungen.

Regie Mathias Schönsee Bühne Stephan F. Rinke Kostüme Jessica Karge Musik Maike Rosa Vogel Choreografie Isabelle Saunders Video Chloe Dolic Licht Viktor Fellegi Dramaturgie Karla Mäder

mit Gerhard Balluch, Pascal Goffin, Matthias Lodd, Sarah Sophia Meyer sowie den Schauspielstudierenden des 3. Jahrgangs der KUG.

Info-Website www.kug.ac.at
Termine
Premiere: 21. Oktober 2016, 19:30 Uhr
25. Oktober 2016, 19:30 Uhr
4., 19., 23., 24., 30. November 2016, 19:30 Uhr
17., 20. Dezember 2016, 19:30 Uhr
18. Dezember 2016, 15:00 Uhr
21. Dezember 2016, 10:30 Uhr Schulvorstellung
Weitere Informationen
Kooperation mit dem Institut für Schauspiel der Kunstuniversität Graz
(c) Foto: Lupi Spuma / Schauspielhaus Graz
Karten
Veranstaltungsort
Schauspielhaus Haus 1 (Hauptbühne)
Hofgasse 11, 8010 Graz
Tel: +43 (0) 316 80 08
Fax: +43 (0)316 80 08 3488
- - - - -
haltestelle Schauspielhaus: buslinie 30
haltestelle Jakominiplatz: buslinie 31,32,33,34,35,39,40; strassenbahn 1,3,4,5,6,7,13,14
öffentl. Parkplätze am Karmeliter- und Freiheitsplatz

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
* Holding Graz Linien
* Linienübersicht (Netzpläne Graz)
* BusBahnBim-Auskunft

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Schauspielhaus Haus 1 (Hauptbühne)
Hofgasse 11, 8010 Graz
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