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Ryts Monet

Das Kürzel „T.I.N.A.“ („There is no alternative“) wurde im Thatcherismus der 1980er Jahre geprägt und steht seitdem für die Alternativlosigkeit des Neoliberalismus als gesellschaftspolitisches Modell nach dem Scheitern anderer Ideologien im 20. Jahrhundert. Im Kampf gegen eine globale Pandemie gewinnt die Wendung zusätzliche Facetten.

Der Künstler Ryts Monet sucht nach den Spuren gesellschaftlicher Entwicklungen anhand von Fundstücken aus dem alltäglichen Leben wie Banknoten oder Postkarten, die er ironisch bricht, um ihnen neue Bedeutungsebenen hinzuzufügen. An zwei sehr verschiedenen Orten – einer Kirche und einem Galerieraum – präsentiert und verknüpft er Arbeiten, die in den letzten Jahren in so unterschiedlichen Ländern wie Aserbaidschan, Georgien, Ungarn, Italien, Bulgarien oder Österreich entstanden sind.
Aus seiner künstlerisch-archäologischen Bergung von Symbolen und Monumenten gesellschaftspolitischer Inszenierungs- und Repräsentationskultur entwirft Ryts Monet ein Laboratorium sozialer Transformationsprozesse in einer globalisierten Welt.
Termine
Eröffnung 25. September 2020, 19:00 Uhr
26. - 30. September 2020, versch. Beginnzeiten
1. - 31. Oktober 2020, versch. Beginnzeiten
1. - 6. November 2020, versch. Beginnzeiten
Weitere Informationen
Ausstellungsorte: QL-Galerie und Leechkirche (Zinzendorfgasse 3)

(c) Foto: Ryts Monet
Veranstaltungsort/Treffpunkt