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Kategorie » Ausstellungen

Eric Kressnig
Eric Kressnig schafft es alle drei genannten Medien in einander zu verweben. Im Sinne des Skulpturbegriffs legt er Ebenen und Schichten frei, als Plastiker formt er Volumen, bringt diese in Form von Farbe auf einen Träger auf und in der Verbindung der Medien zueinander entstehen letztlich nichts anderes als installative Objekte. Dabei beachtet und integriert der Künstler die Strukturen des jeweiligen Mediums in seine künstlerische Produktion, mehr noch, macht er sie doch gleich auch zu bildkonstituierenden Elementen der Arbeit selbst. Allerdings weisen diese einen fundamentalen Unterschied zu den historischen Strategien der Minimal Art auf, in denen die Homogenität des Objektes ein zentrales Moment in der Konstitution der Arbeit darstellt. Das Motiv der Verschiebung und der minimalen Abweichung, die einen, wenn auch aus dem System heraus entstandenen, Bruch darstellt. Fast könnte man meinen, es handelt sich um ein Spiel, welches der Künstler mit dem betrachtenden Vis à vis betreibt. Spiel impliziert auch immer die Lust und Freude an etwas und dieses Gefühl prägt auch Eric Kressnigs Arbeiten. Die Strenge des Rasters, die Genauigkeit der Ausführung, die Logik eines Systems ist dazu da, um letztlich gebrochen zu werden. Natürlich etabliert der Künstler damit wiederum ein bzw. sein eigenes künstlerisches System, dieses folgt einer bestimmten Logik, und doch ist es kein Dogma und kein –Ismus mehr. Oder vielmehr, wenn es denn doch noch ein –Ismus ist, dann ein gebrochener, einer der sich tradierte Strategien der Kunstproduktion aneignet und diese für seine Bedürfnisse adaptiert. Unwillkürlich fällt einem dazu Friedrich Kiesler mit seiner Theorie des Correalismus ein, welche er als ein allumfassendes Gestaltungsprinzip postulierte. Kiesler macht darin die Wahl der Materialien (Holz, Glas, Metall) von ihrer psychofunktionalen Entsprechung abhängig und konstruiert die Form des Gegenstandes nach seinem Zweck und Nutzen. Noch stärker geht es ihm aber, und da trifft sich Erich Kressnigs Ansatz mit dem von Kiesler, um das kontinuierliche Ineinandergreifen unterschiedlicher Materialitäten und Wirkungen dieser auf ihr Umfeld. Es geht natürlich um nichts anderes, als um die Etablierung einer eigenen Systematik, die aber - im Unterschied zur Dogmatik des Internationalen Stils mit der Kiesler haderte – die Flexibilität der Anpassung und Variabilität bezogen auf die jeweilige Situation erlaubt und sogar zum Teil dieser macht. Genau dieser Aspekt ist der Schlüssel zum Verständnis der Arbeitsmethodik und somit der Arbeit Eric Kressnigs. Nicht die Etablierung einer Systematik ist das Ziel, sondern die Infragestellung von Systemen und die ständige Adaption und Abänderung dieser. Ein wesentliches Werkzeug dafür, so widersprüchlich es auch klingt, ist dabei der Begriff der Konstruktion. Konstruktion verstanden als eine Methode des In-Beziehung-Setzens. Dies geschieht auf mehreren Ebenen. Einerseits geht es dem Künstler sehr stark um die physische Verbindung der Objektelemente zueinander. Auf welche Art und Weise lassen sich unterschiedliche Materialien (Holz, Metall, Acryl) so verbinden, dass auch ihren spezifischen Materialeigenschaften Rechnung getragen wird und trotzdem ein gemeinsames Ganzes entstehen kann. In vielen Fällen ist schließlich die Wahl der Verbindung auch formbestimmend.

Textauszug von
Andreas Kristof

Termine
Eröffnung: 19. Jänner 2017, 19:00 Uhr
20. - 31. Jänner 2017, Mo. - Fr. 15:00 - 18:30 Uhr, Sa. 9:30 - 12:30 Uhr
1. - 18. Februar 2017, Mo. - Fr. 15:00 - 18:30 Uhr, Sa. 9:30 - 12:30 Uhr
Weitere Informationen
(c) Foto: Eric Kressnig
Veranstaltungsort
Galerie Leonhard
Opernring 7 / Ecke Girardigasse, 8010 Graz
Tel: + 43 (0) 316 38 45 37
Fax: + 43 (0) 316 38 45 37

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Opernring 7 / Ecke Girardigasse, 8010 Graz
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